Kategorie: Dein Kiez

Weddingmelder-Wochenschau #12/17

Blühende Krokuswiese im Humboldthain. Foto: HenselDie Krokusse im Humboldthain sind endlich erblüht, der am 20. März gestartete Frühling kann damit auch ganz offiziell bei uns so richtig loslegen. Zum Beispiel hier, in einem der vielen neuen und alten Gärten und Parks. Auch Allergiker dürfen sich freuen: Die Charité sagt, früher waren mehr Birkenpollen. Nur die armen Angestellten im Gesundheitsamt, die sollten besser noch ein wenig die Luft anhalten. Ausgerechnet hier hat sich nämlich der gemeine Schimmel breit gemacht. Ob das dieser Amtsschimmel ist, von dem immer alle reden? Bohrende Fragen, bohrende Antworten – wie immer bei uns in der Wochenschau! Viel Spaß!

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Wandern rund um den Wedding

… und auf grünen Wegen mitten durch die Stadt! Denn dass der Wedding nicht überall ein tristes Häusermeer ist, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Jede Menge Gewässer, Parks, Grünzüge und Kleingärten durchbrechen das Straßen- und Gebäudegewirr. Verbindet man die vielen grünen Wege zu einem 12 Kilometer langen Rundwanderweg, kann der Wanderer mitten in der Großstadt erstaunlich viele ruhige Ecken entdecken. Weiterlesen

Ristorante La Sera: Pizza geht immer

Das Ristorante La Sera in der Brunnenstraße. Foto: Hensel
Das Ristorante La Sera in der Brunnenstraße. Foto: Schnell

Ich stelle mir vor, es ist ein lauer Sommerabend. Vor dem neuen italienischen Restaurant in der Brunnenstraße stehen die Tische unter freiem Himmel. Pizza wird serviert, Wein wird nachgeschenkt, das Tischgespräch ist angenehm und anregend. Wir essen, nehmen einen Schluck und plaudern den Abend weg. Was gibt es Schöneres! Das klingt nicht nach Brunnenstraße? Nun ja, wir werden sehen. Am Montag hat in der Brunnenstraße 79 jedenfalls das Ristorante La Sera eröffnet. Damit sind wir dieser Vorstellung schon ein ganzes Stück weiter.

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Massage bei Thon Pho: Wie neugeboren

Thon Pho traditionelle Thai Massagen in der Tegeler Straße„Keine Erotik“ steht groß am Eingangsschild des thailändischen Massagesalons im Sprengelkiez. Angeblich der beste der Stadt. Zumindest behauptet das ein Freund, der Thailand liebt und oft bereist und mir versichert, traditioneller und originaler geht es nicht. Schade, dass der Ruf der Thaimassage so verrucht ist. Vielleicht hätte ich so etwas sonst schon früher ausprobiert. Memo an mich selbst: nicht vom Klischee beeindrucken lassen.  Das Team von Thon Pho verspricht, dass der Kunde sich nach einer Massage wie neugeboren fühlt. Soweit würde ich nicht gehen, aber zumindest hingehen werde ich sicher immer wieder.

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Das Baumhaus ist offen!

Als Dankeschöne für ihre Spende für das Baumhaus gab es selbst gebackenen Apfelkuchen. Foto: Hensel
Als Dankeschön für die Spender gab es selbst gebackenen Apfelkuchen. Foto: Hensel

Heute beginnt im Baumhaus in der Gerichtstraße 23 eine neue Zeit. Nach der Bauphase und der punktuellen Nutzung durch verschiedene Projekte startet nun der reguläre Betrieb. Wochentags ist das Baumhaus, ein Projektraum für Weltverbesserer und ihre Projekte, künftig von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auch am Wochenende gibt es Angebote. Immer geht es dabei um den sozial-ökologischen Wandel. Am vergangenen Sonnabend (18.3.) gab es aber erst mal Dankeschön-Kuchen.

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Weddinger Gärten: Alles grün zum Frühlingsanfang!

Beet mit Frühblühern auf der Gleim-Oase. Foto: HenselHeute ist Frühlingsanfang! Wer den Weddingweiser aufmerksam verfolgt, ist darauf gut vorbereitet – oder zumindest gut informiert. Wir haben uns in den vergangenen Wochen in den Weddinger Gärten umgesehen, waren im Gemeinschaftsgarten am Centre Francais, im Himmelbeet und im Mauergarten. Heute beschäftigen wir uns in diesem letzten Teil der „Weddinger Gärten“ gleich mit fünf Gartenprojekten. Unglaublich, aber sie alle befinden sich im und am Brunnenviertel.

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Weddingmelder-Wochenschau #11/17

Grüntaler Straße, Nachtaufnahme, Vollmond, Nacht, Straßenschild
Vollmond im März [Foto: Sulamith Sallmann]
Der unverhangene Vollmond hat selbst zu später Stunde noch so manchen Stubenhocker vor die Tür gelockt. Man könnte auch sagen: Mitternacht, der Wedding erwacht. Wenige Stunden später fehlten angeblich mehrere Hundert Wahlaufrufe der Stadtteilvertretung. Sie wurden einfach abgerissen.
Habt ihr mitbekommen, die Kanzlerin war da! Nee? Dann seid ihr guter Gesellschaft, denn selbst im Paul-Gerhardt-Stift wunderten sich einige Mitarbeiter, als Merkels dunkle Limousine vorfuhr. Damit ihr in Zukunft auf dem Laufenden bleibt: Immer schön die Wochenschau lesen! Abgemacht?

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Das war euer Kiez früher einmal (Teil 1)

Nebel in den Rehbergen

Bei Neubauprojekten stößt man im Wedding bestimmt nicht auf die Grundmauern römischer Villen. Doch was befand sich eigentlich ursprünglich an den Stellen, wo ihr heute wohnt, arbeitet oder ausgeht? Um es vorwegzunehmen: vor allem windige Sandflächen. Weiterlesen

5 Bars östlich der Badstraße

Foto (C) Offside

Ausgehen im Wedding ist wie eine Schatzsuche. Ohne eine gute Schatzkarte, Mund-zu-Mund-Propaganda oder einen guten Lokalblog geht da gar nichts. Dabei gibt es genug Auswahl. Man muss sich nur trauen, von den Hauptstraßen in unscheinbare Nebenstraßen auszuweichen. Richtige Kneipenmeilen, wo sich ein Hotspot an den anderen reiht, gibt es im Wedding auch nicht. Zum Glück – so haben die Bars ihren Kreis an Stammgästen aufgebaut und sind nicht auf Touristengruppen und Laufkundschaft angewiesen. Die Barlandschaft im Wedding ist nicht einheitlich. Kaum eine Bar will jedem Publikum gefallen. Man muss sie sich „erarbeiten“. Weiterlesen

Weddinger Gärten: Der Mauergarten kommt wieder!

Blick auf die Fläche des Mauergartens. Derzeit: Baustelle. Foto: D. Hensel
Blick auf die Fläche des Mauergartens. Derzeit: Baustelle. Foto: D. Hensel

Ein Garten ist mehr als Beete und Blümchen. Es geht um weit mehr als ums Pflanzen… Solche irgendwie merkwürdig klingenden Sätze gehen Gartengründern mit überzeugtem Ton über die Lippen. Wer nicht in Gemeinschaftsgärten aufgewachsen ist, wundert sich. Dass die Theorie aber stimmt, kann man derzeit im Interkulturellen Gemeinschaftsgarten Mauergarten beobachten. Denn den Garten gibt es im Moment nicht, er ist eine Baustelle ohne Beete und nur ein Haufen Sand. Dennoch lebt der Garten und wächst weiter.

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