Was wir über die neue S-Bahn zum Hauptbahnhof wissen

S-Ban-Brücke, fotografiert in der Tegeler Straße. Foto: HenselLassen wir mal alle Probleme beim Bau der als S 21 bezeichneten neuen S-Bahn-Linie außen vor, die zu Planungsänderungen, Bauzeitverlängerungen und provisorischen Zwischenlösungen geführt haben. Der Bau schreitet jetzt jedenfalls weiter voran und wir können uns auf eine neue S-Bahn-Verbindung vom und zum Hauptbahnhof freuen. Diese wird am Ende eine gute Milliarde Euro gekostet haben und könnte Ende 2020 eröffnet werden.

Was, wann, wo Wedding (28. Woche)

Der Sommer hat bereits seinen Zenit überschritten. Zu merken ist das auch an den Veranstaltungstipps – an der Startzeit der Kinovorführungen im Freiluftkino Rehberge. Die Filme beginnen ab diesen Freitag wieder eine viertel Stunde früher, nämlich um 21.30 Uhr. Hier sind die Filme und noch viel mehr für alle, die gerade nicht im Sommerurlaub sind oder die ihn einfach Zuhause im Wedding verbringen.

Was, wann, wo Wedding (27. Woche)

Achtung, Sommerloch! Wo es sich genau befindet, das gefürchtete Phänomen, das wissen wir allerdings nicht. Wir können aber mit Sicherheit sagen: Im Wedding ist es nicht. In unserem Stadtteil fallen wir vielleicht um vor Lachen (Comedy) oder wir fallen begnadeten Pianisten oder singenden Punks zu Füßen. Manchmal lassen wir auch beim Boule eine Kugel fallen oder wir fallen oder springen vom Dreier ins kühle Nass. Aber ins Sommerloch fallen wir bestimmt nicht. Es folgen als Beweis die Ausgehtipps für die nächsten sieben Tage.

Weddingticker

4.7. Salafisten kommen aus dem Schneckenhaus – Weil Minimoschee in der Torfstraße gekündigt wurde, wird nun große Halle als Moschee gesucht – Morgenpost

26.6. Weil Gehaltszulage nicht fruchtet – Abgeordnete Maja Lasiç und Raed Saleh (beide SPD) wollen Lehrer an unbeliebte Weddinger Schulen zwangsversetzen – Lasiç/Saleh

25.6. Kleiner Schutz vor steigenden Mieten – Bezirksamt beschließt Milieuschutzgebiete für den Wedding – Bezirksamt, Morgenpost, Tagesspiegel, Berliner

+++ Versandkostenfrei: Weddinger Gesprächsthemen im Sommer unregelmäßig im Postfach +++

Was, wann, wo Wedding (26. Woche)

Endspurt vor den Sommerferien, die in einer Woche beginnen! Von Müdigkeit keine Spur: Am Gartenplatz wird der 125. Geburtstag eines Wahrzeichens gefeiert, denn so lange steht die Kirche St. Sebastian bereits am Platze. Das Literaturfestival Afrolution 2018 ist dagegen eine eher junge Idee – es lädt zu Lesungen, Performances, Diskussionen, Workshops, Kieztouren und vielem mehr ein. Im City Kino Wedding gibt es die letzte (besondere) Filmvorführung vor der Sommerpause. Und dann ist das natürlich wieder das Ausstellungs- und Eröffnungswochenende der Kolonie Wedding. Dies und viel mehr steckt in unserer Übersicht.

Namensgeber der Beuth-Hochschule war Antisemit

Beuth: Der Name steht in großen Lettern vor der Hochschule in der Luxemburger Straße. Foto: Hensel
Beuth: Der Name steht in großen Lettern vor der Hochschule in der Luxemburger Straße. Foto: Hensel

Die Beuth Hochschule für Technik in der Luxemburger Straße steht möglicherweise vor einer Umbenennung. Nach einem neueren Gutachten war der Namensgeber Christian Peter Beuth ein radikaler Antisemit, der sich vor allem gegen Juden richtete. In der Hochschule wird bereits seit einem Jahr diskutiert, wie mit diesen Erkenntnissen umgegangen werden soll.

Engagiert für Natur und Umwelt im Stadtteil

Der Umweltpreis wurde im Schul-Umwelt-Zentrum in der Scharnweberstraße verliehen. Foto: S. Sallmann
Der Umweltpreis wurde im Schul-Umwelt-Zentrum in der Scharnweberstraße verliehen. Foto: S. Sallmann

Scheren sich die Weddinger um die Umwelt? Einige schon – und die tun das mit besonders viel Engagement und Kreativität. Das Bezirksamt hat zwölf dieser Projekte ausgewählt und mit dem Umweltpreis Mitte ausgezeichnet. Die Projekte präsentierten sich am 11. Juni im Schul-Umwelt-Zentrum in der Scharnweberstraße. Wie das Bezirksamt in einer Pressemitteilung zur Preisverleihung bemerkte, waren die 25 Einreichungen durch eine große Vielfalt gekennzeichnet. Von Projekten zur Abfallvermeidung über Schulgärten und Stadtgärtnern bis hin zu künstlerischen Arbeiten war alles vertreten.