Neue Wege zum Flieger – aus dem Wedding zum BER

Wege zum BER GrafikManchmal (ganz selten) hat man das Bedürfnis, den Wedding zu verlassen. Wenn’s unbedingt mit dem Flieger sein musste, ging das schnell: Flughafen Tegel sei Dank! Nun macht er tatsächlich dicht. Egal wie man zu TXL steht (Fluglärm nervt! Er liegt so nah am Wedding!) – wenn es uns zum Flieger zieht, müssen wir uns ab November an neue Wege gewöhnen. Wir erklären euch, wie ihr vom Wedding am besten zum BER mit seinen unterschiedlichen Terminals kommt. Als Trostpflaster für alle Tegel-Fans sei gesagt: Den neuen Flughafen kann man jetzt auch in nur 25 Minuten auf der Schiene erreichen.

Wie auf’m Dorf: Alte Straßennamen im Wedding

Foto: Samuel Orsenne bearbeitet: WeddingweiserEs gibt nur wenige Straßennamen, die schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt sind. Dazu zählen See-, Bad-, Brunnen- und Müllerstraße, aber auch die Acker-, Wiesen-, Trift-, Feld- oder Gartenstraße. Solche Namen findet man auch auf jedem Dorf? Kein Wunder: Der Wedding war ursprünglich eine Bauernsiedlung, dann ein landwirtschaftliches Gut, und lag immer vor den Toren der Stadt Berlin. Erst 1861 wurde der Wedding auch offiziell Teil Berlins. Viele Namen sind jedoch schon viel älter.

Versteckt im Wedding (Teil 4)

Malplaquetstraße, Osramtor
Foto: Elsa G.

Übersichtlich in ein paar Kieze eingeteilt, mittendrin versteckt ein paar Parks und Plätze: der Wedding –  ein großer, grüner Dschungel voller großer und kleiner Besonderheiten. Die Kleinode und höchst bemerkenswerten Schätze erschließen sich aber nicht jedem oberflächlichen Betrachter. Deshalb helfen wir mit unserer Serie ein bisschen dabei, sie aufzuspüren. Diesmal kommen die Tipps von unserer Leserin Elsa.

Nach wem sind diese Straßen benannt? (Teil 3)

Im Afrikanischen, im Englischen oder im Brüsseler Viertel, aber auch im Brunnenviertel oder im Soldiner Kiez sind viele Straßen nach Ländern, Orten oder mit Bezug auf Kriegsschauplätze benannt. Da kann man eine kleine Weltreise machen.

So mancher Straßenname im Wedding und Gesundbrunnen klingt merkwürdig. Nicht wenige sind nach Personen benannt – mit teilweise sehr fragwürdigen Biographien. Wer dahinter steckt, dürfte allerdings kaum jemand wissen. Wir erklären euch kurz, mit wem wir es zu tun haben.

Risikogebiet: Jetzt sind wir alle betroffen!

Eine Zeichnung eines Corona-Virus.

In diesem Sommer haben viele darauf geachtet, nicht in Risikogebiete zu reisen, um sich nicht mit Corona anzustecken. Jetzt ist die Situation genau umgekehrt: Wir Weddinger dürfen nicht mehr einfach so in Hotels oder Ferienwohnungen in anderen Bundesländern reisen, weil unser Bezirk selbst als Risikogebiet gilt. Das hätte vielleicht verhindert werden können.

Aber auch jetzt können wir noch etwas tun, damit die Pandemie bei uns beherrschbar bleibt.

Lasst das Wappen des Wedding nicht in Vergessenheit geraten

Der Bezirk Wedding wurde 1920 bei der Schaffung Groß-Berlins aus dem 1861 eingemeindeten Stadtteil Wedding und Gesundbrunnen, dem 1915 eingemeindeten Gutsbezirk Plötzensee und Teilen des alten Berlins gebildet. Wedding und Gesundbrunnen führten kein Wappen. Das Bezirkswappen wurde von dem Heraldiker Ottfried Neubecker, der auch das Landeswappen entwarf, geschaffen. Es wurde am 28. September 1950 von der Bezirksverordnetenversammlung gebilligt und dem Bezirk am 7. Februar 1955 vom Berliner Senat verliehen. Zuletzt war der Wedding der einzige von 20 Verwaltungsbezirken ohne eigenes Wappen. Seit 2001 findet man das Wappen immer seltener – dabei gäbe es eine Chance, es wieder zu beleben.

Vergessene Unternehmen aus dem Wedding

Der Wedding war einst DER Arbeiterbezirk im Norden Berlins. Klar, dass hier viele namhafte Unternehmen mit Weltruf produziert haben. Aber es gibt auch klangvolle Namen, mit denen jeder in Berlin früher etwas anfangen konnte – die heute fast vergessene Firmen sind.

Wir rufen sie wieder ins Gedächtnis – eine einst bekannte Supermarktkette, Schokolade (die jedes Kind kannte) oder eine Brotmarke.

Ja, Du, schöne Frau! Schreib-Workshop für Frauen

Eine neue Schreib-Workshop-Reihe im Centre Français bringt Frauen mit den unterschiedlichsten Hintergründen zusammen. Wer Lust hat zu schreiben und neugierig auf die Gedanken und Worte der anderen ist, sollte sich in diesem Herbst und Winter den Mittwochabend für den „Der Weltraum vor meiner Tür“-Workshop freihalten.