Einen Kaffee ohne Becher, bitte!

Einwegbecher im Humboldthain. Nach wenigen Minuten war er Müll. Foto: Hensel
Einwegbecher im Humboldthain. Nach wenigen Minuten war er Müll. Foto: Hensel

Sie liegen im Humboldthain herum und säumen viele Straßen und Plätze: benutzte Kaffeebecher. Es sind einige von 170 Millionen Einwegbechern, die pro Jahr allein in Berlin anfallen. Was nur wenige Minuten für den Unterwegs-Kaffee genutzt wird, landet im Anschluss im Müll oder im öffentlichen Raum. Die Initiative Better World Cup will das ändern. Manche Cafés im Wedding bieten unabhängig davon eigene Rabatte an.

Hübsch bist Du geworden, kleine Motte!

Dzintra Kottmann und ihr Sohn Adrian. Zum Café-Team gehören noch fünf weitere Familienmitglieder. Foto: Hensel
Dzintra Kottmann und ihr Sohn Adrian. Zum Café-Team gehören noch fünf weitere Familienmitglieder. Foto: Hensel

Noch ist es gar nicht so richtig eröffnet, das neue Café an der Ecke Malplaquetstraße und Nazarethkirchstraße. Doch man ahnt schon, was es wird: Seit einigen Wochen tut sich was im ehemaligen Spiritus Mundi. Die Räume wurden aufwendig renoviert, die Kaffeemaschine ist schon angeschlossen, in der vergangenen Woche eröffnete bereits eine erste Ausstellung im Café Motte. Bald können die Tische rausgestellt werden und man kann an dieser schönen Ecke wieder draußen sitzen.

Ich und mein himmel-Beet #1

Wir treffen uns im Garten! Zum Beispiel im himmelbeet in der Ruheplatzstraße. Unser Autor Andaras hat in dieser Saison ein Pachtbeet im Gemeinschaftsgarten und er nimmt den Weddingweiser mit. Ein Mal im Monat berichtet er in seiner Gartenkolumne, was er beim Gärtnern gelernt hat, wen er traf und was so los ist im und um sein himmel-Beet. Heute: Einzug in den Garten und Demo

Widerstandskämpfer werden mit Weg geehrt

Am 8. April diesen Jahres jährte sich der Todestag Elise und Otto Hampels zum 75. Mal. Das Ehepaar aus der Amsterdamer Straße 10 wurde 1943 in Plötzensee wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ und „Vorbereitung zum Hochverrat“ hingerichtet. Zur Erinnerung an das Weddinger Arbeiterehepaar soll der Teil der Limburger Straße neben dem Rathaus Wedding nach ihnen benannt und dort eine Gedenkstele errichtet werden.

Davon geht der Wedding nicht unter!

Neueröffnungen und Schließungen gehören dazu.

Meinung Kommt der Wedding, ist er schon da oder geht er jetzt plötzlich sogar unter? Seit einiger Zeit wird in den sozialen Medien und auch in unserer Redaktion wieder darüber diskutiert. Einige Schließungen von Bars, Restaurants und Galerien im Stadtteil waren Anlass für düstere Gedanken. Hier und da machte sich sogar Endzeitstimmung breit. Geht der Wedding den Bach runter, ist jetzt alles vorbei? Keinesfalls!