Was, wann, wo Wedding (37. Woche)

Diese Wedding-Woche lädt ein zu einem Wildtierspaziergang an der Panke und zu einem kleinen, aber feinen Filmfestival im City Kino Wedding. Darüber hinaus sind jetzt auch die letzten Urlauber zurück: Das Atze Musiktheater ist wieder am Start und auch das Team vom Mastul  hat seine Ferien beendet. Lasst euch inspirieren von den Ausgehtipps der Woche!

Round not Square: Lesen und weiterrollen

Buchrollen aus dem Verlag. Foto: A. Oertel
Buchrollen aus dem Verlag. Foto: A. Oertel

Sie sind angetreten um nichts Geringeres zu tun, als die Schriftrolle neu zu erfinden. Antonia und Ioan betreiben seit vier Jahren den weltweit ersten Verlag, der Buchrollen aus Handarbeit verlegt – Round not Square. Als Standort für ihr kleines Imperium haben sie sich den Eulerkiez im Wedding ausgesucht. Von hier aus erzählen sie Geschichten, die nicht durch das lästige Umblättern unterbrochen werden – die Buchrolle wird einfach ein bisschen weitergerollt.

Was, wann, wo Wedding (36. Woche)

Die schlechte Nachricht zuerst: die Saison im Freiluftkino Rehberge endet in dieser Woche. Wer es bis jetzt also noch noch ins Freiluft-Cinema geschafft hat, der sollte es in dieser Woche noch schnell im Kalender vermerken. Wer keine Lust mehr hat auch Kino, der kann auch die Kulturtage im Brunnenviertel besuchen, die erstmals stattfinden. Auch der Tag des offenen Denkmals hält auch im Wedding einige Entdeckungen bereit, die Berliner Freiwilligentage laden vielerorts zum Mitmachen ein. Und last but not least ist das kommende Wochenende auch das des Festivals 2 Tage Wedding. Wer Auswahl gern hat, der wird diese Woche lieben!

Ganz Berlin beim Panke Parcours – zum letzten Mal?

Aquafaba
Aquafaba beim Auftritt auf der Wiese hinter dem Amtsgericht. – Foto: Andrei Schnell

Meinung Nur wenige Veranstaltungen locken so viele Besucher aus so vielen Bezirken in den Wedding wie der Panke Parcours. 2018 war der vierte Parcours mit der längsten Strecke – vom Franzosenbecken bis zum Amtsgericht. Hier die Fotos vom Samstag (1.9.) und ein Kommentar zum möglichen Aus für Musikfest.

Glücksfall grüner Wedding

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Foto:linn-asmuc

Jeder Weddinger kennt das: Halb Berlin denkt, wir leben in einem großen grauen, trostlosen Elendsquartier. Allenfalls hat man schon mal vom Roten Wedding gehört und tut das mit einem leichten Schaudern ab. Doch die Wirklichkeit ist ganz anders und so freuen wir Weddinger uns, dass wir die vielen Grünflächen, die unser Stadtteil sein Eigen nennt, nicht mit besonders vielen Touristen und anderen Berlinern teilen müssen. Doch woran liegt es, dass sich der Wedding so ganz anders anfühlt als das Klischee?

Die Zukunft des Nahverkehrs im Wedding

Foto (c) Andi Weiland
S-Bahnhof Wedding (c) Andi Weiland

Nach Jahren des Sparens ist der Berliner Nahverkehr an einem Tiefpunkt angekommen: Bei der U-Bahn fehlen Fahrzeuge, die S-Bahn ist eine einzige Störung im Betriebsablauf, die Busse und Straßenbahnen stehen mehr im Stau als dass sie fahren. Der Senat hat das erkannt und plant wieder größer. Wir haben einmal zusammengestellt, was der neue Nahverkehrsplan für den Wedding bedeutet.

Curry-Baude: Eine Institution am Gesundbrunnen

Wenn die urbane Legende stimmen sollte, dass die Currywurst nach dem Krieg in Berlin erfunden wurde, dann muss sich die Curry-Baude gleich abgeschaut haben, wie es richtig geht.  Touristen schwören vielleicht auf Curry36, Ost-Berliner auf Konnopke’s Imbiss, aber echte Kenner der Wurst-Szene sind sich einig: wenn Currywurst, dann Curry-Baude!