Vor 100 Jahren entstanden: Der Bezirk Wedding

Panorama Prinzenallee Pankstraße St. PaulskircheVor 100 Jahren, 1920, entstand Groß-Berlin. Schon 1861 waren die Vorstädte Wedding und Gesundbrunnen eingemeindet worden und selbst zu dichtbesiedelten Stadtteilen mit Einwohnerzahlen einer Großstadt herangewachsen. 1920 kamen dann 7 Städte, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke dazu, wodurch sich die Einwohnerzahl des neuen Berlin verdoppelte. Für den Wedding und Gesundbrunnen änderte sich auch einiges, denn sie bildeten einen der 20 neuen Bezirke, in die Groß-Berlin gegliedert wurde. Da der neue Bezirk Berlin-Wedding nicht auf eine schon zuvor bestehende Kommune zurückging, gab es lange Zeit nicht einmal ein Rathaus – zehn Jahre lang musste fortan improvisiert werden, bis der Rathausbau an der Müllerstraße fertig war.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Während die meisten Berliner Mieter nicht einmal ihren Vermieter kennen, da es einfach kein zentrales Register gibt, wem welche Häuser gehören, kann man zumindest unter giessdenkiez.de schauen, welche Berliner Bäume (sogar einzeln anklickbar) wie viel Wasserbedarf haben – und das tatsächlich eine coole Sache. Neben Alter der Bäume und sogar Art, sieht man den aktuellen Wasserbedarf (von wenig bis akut) dargestellt. Zusätzlich ist es möglich sich zu registrieren und einzutragen, falls man einen Baum vor seinem Haus mit Wasser versorgt hat.

3 Konzepte für den Weddingplatz

Im Rahmen des Gutachterverfahrens zum Weddingplatz haben 3 Bürogemeinschaften aus Landschaftsplaner:innen und Verkehrsplaner:innen 3 Konzepte erstellt. Diese werden am 10. Juni im Rahmen der Gutachtersitzung bewertet und ein Konzept zur Umsetzung ausgewählt. Die stimmberechtigten Gutachter:innen setzten sich aus externen Fachleuten sowie Vertretenden der Stadtteilvertretung „mensch müller“, des Bezirksamt Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zusammen.

Strandbad Plötzensee: Unser Dorf soll schöner werden

So ein Ort ist selbst im vielfältigen Wedding einmalig: Sieben Hektar Landschaftspark, ein denkmalgeschützter Bau mit Zwillingstürmen und ein Uferstreifen mit feinem, sauberen Sand. So viel war schon klar, als wir uns mit Florian, Tamai und Michele vom Strandbad Plötzensee zu einem Rundgang über das Gelände verabredet haben. Die Ausgangsfrage ist natürlich: Wie wird das sein, wenn das Strandbad ab 29. Mai wieder öffnet?

Und es hat Zoom gemacht… – Brauseboys-Livestream am Donnerstag (28.5.)

Und es hat Zoom gemacht (von Heiko Werning)

Das zweitägige Jungunternehmer-Seminar in einem Veranstaltungszentrum in der flirrenden Metropole Bargteheide bei Hamburg muss leider ausfallen. Oooooh, so schade! Und zwar, so das Absageschreiben: „Aufgrund der aktuellen Umstände“. „Aufgrund der aktuellen Situation“ ist, neben dem geradezu viralen „Bleiben Sie gesund“, die neue Sprachformel der Corona-Krise. Selbst in Anführungszeichen gesetzt meldet Google mehr als sieben Millionen Suchergebnisse für diese Formulierung.

Feiner Pinkel: Der Ort, der gefunden werden will

Nebenstraßen im Wedding sind manchmal voller Atmosphäre und unerwarteter Entdeckungen. So ist es auch mit dem „Feinen Pinkel“. Das Lokal drängt sich nicht auf, es will gefunden werden. Die Eigenbezeichnung „Kultur- und Kaffeestätte“ ist vielsagend, trifft es aber nicht annähernd. Beim „Feinen Pinkel“ gibt es nämlich auch viel zu sehen und gutes Essen zu genießen.

ElisaBeet entsteht – zunächst digital

ElisaBeet Team
M. Stieger und J. Kuhlburger von der Himmelbeet gGmbH

Im nordöstlichen Teil des St. Elisabeth II-Friedhofs im Soldiner Kiez entsteht ab Juni schrittweise ein solidarischer (Gemüse-) Garten für Umweltbildung namens ElisaBeet. Daneben soll eine Aufenthalts- und Erholungsfläche für und mit der Nachbarschaft entwickelt werden. Im Rahmen einer digitalen Zukunftswerkstatt zwischen dem 25. Mai und dem 5. Juni werden jetzt Ideen gesucht.