Wedding kurz & knapp

Die­se Wed­ding-Mel­dun­gen sind ech­te Mit­mach-Mel­dun­gen. Wer sie liest, weiß, wann und wo er oder sie mit dem Stadt­rat spa­zie­ren, fürs Kli­ma Wasch­mit­tel sel­ber­ma­chen, Thea­ter spie­len oder sich bei ver­schie­dens­ten Ver­an­stal­tun­gen gegen Ras­sis­mus posi­tio­nie­ren kann. Sie­ben Tage, sie­ben Mel­dun­gen aus dem Wed­ding: Hier kom­men die News aus der Nachbarschaft.

Wedding zeigt Gesicht gegen Rassismus

Come­dy, inter­ak­ti­ves Kochen und Schau­fens­ter­ki­no: Mit mehr als 60 digi­ta­len Ver­an­stal­tun­gen und Prä­senz-Aktio­nen setzt das Bünd­nis „Zusam­men gegen Ras­sis­mus in Wed­ding & Moa­bit“ ab Sams­tag (13.3.) – trotz Coro­na – wie­der ein Zei­chen gegen Ras­sis­mus und Dis­kri­mi­nie­rung sowie für Viel­falt und ein gutes mit­ein­an­der Aller in der Stadt ein. Die zwei Akti­ons­wo­chen wer­den von 26 Bünd­nis­part­nern getra­gen und fin­den in die­sem Jahr zum fünf­ten Mal statt.

Prime Time Theater talkt übers Vater- und Mannsein

„3 DILFs – 1 The­ma“ am 5. März live auf You­Tube: Wei­ter­hin kein Thea­ter durch den Coro­na-Lock­down? Mit dem Prime Time Thea­ter ist das gar kein Pro­blem! Nach den vor­he­ri­gen, erfolg­rei­chen Online-Pro­jek­ten des Teams kommt am 5. März ein neu­es For­mat: „3 DILFs – 1 The­ma“. Drei Väter quat­schen, als wären sie ganz unter sich, live aus der ufaFa­brik über das Vater‑, Mann- und Künst­ler­sein in Zei­ten von Coro­na. Das gan­ze Spek­ta­kel mit dem „Prime Time“ ‑Inten­dan­ten Oli­ver Tau­to­rat und den Schau­spie­lern Armin Sen­gen­ber­ger und Robert F. Mar­tin gibt es um 20.15 Uhr – natür­lich wie immer zur Prime Time – auf dem You­Tube-Chan­nel des Thea­ters. Beim Inter­view mit Tau­to­rat zum anste­hen­den Event lie­ßen sich ihm schon die einen oder ande­ren Ein­drü­cke entlocken.

Oli­ver Tau­to­rat, Armin Sen­gen­ber­ger und Robert F. Mar­tin. © Car­lo Fer­nan­des / Prime Time Theater

“Ich habe den Wedding noch nie so sauber gesehen!”

Der Wed­ding war noch nie eine fei­ne Adres­se. Aber so dre­ckig wie im Moment hat man die Stra­ßen sel­ten wahr­ge­nom­men. Jetzt, wo die Men­schen mehr spa­zie­ren­ge­hen, sehen immer mehr Wed­din­ger, wie viel Dreck eigent­lich auf den Geh­we­gen und in den Grün­an­la­gen liegt. Zwei Wed­din­ge­rin­nen haben nicht lan­ge gefa­ckelt, son­dern ihre Nach­bar­schaft via Inter­net zu einer Initia­ti­ve aufgerufen. 

dezibel – eine Weddinger Schnapsidee in Flaschen

Die bes­ten Ideen ent­ste­hen wohl immer dann, wenn am wenigs­ten damit gerech­net wird. So auch bei den Wed­din­gern Len­ni und Moritz, die nach einem lan­gen Fes­ti­val­wo­chen­en­de in der bran­den­bur­gi­schen Pro­vinz plötz­lich den Gedan­ken nicht mehr los­las­sen konn­ten, ihre eige­nen Schnaps­krea­tio­nen her­zu­stel­len. (Home-)Made in Wed­ding ent­stand so zusam­men mit Simon und Max ein Ing­wer- und ein Zimt­schnaps ihrer Eigen­mar­ke dezi­bel.

Plakat der Kampagne Deutsche Wohnen & Co Enteignen

Deutsche Wohnen & Co Enteignen – eine schöne Utopie?

Deut­sche Woh­nen & Co ver­ge­sell­schaf­ten? Ja/nein/vielleicht. Unser Autor ist sich per­sön­lich da schon sicher. Eigent­lich chillt er seit Jah­ren in sei­ner Genos­sen­schafts­woh­nung, denn die Mie­te ist bezahl­bar und wird es blei­ben. Aber was pas­siert mit den Men­schen um ihn her­um? Und was sagt ihr dazu?

Die Liebe zum Pflegeberuf – trotz allem

Seit vier Jah­ren arbei­tet Anne­lie als Kran­ken­pfle­ge­rin im DRK-Kli­ni­kum im Sol­di­ner Kiez, beson­ders das ver­gan­ge­ne Jahr war hart: Pati­en­ten aus ver­schie­dens­ten Fach­rich­tun­gen, mas­si­ve Unter­be­set­zung und Trau­er sind seit­dem kei­ne Aus­nah­me mehr, aber war es vor­her anders? Wir haben die Kran­ken­pfle­ge­rin gefragt, wie es ihr gera­de geht. 

Zeitreise: Friseur zwischen den Kulturen

Weddinger Zeitreise

Der Wed­ding­wei­ser exis­tiert seit gut zehn Jah­ren. Wir haben aber auch schon vor­her Tex­te ver­fasst, die wir euch in loser Fol­ge vor­stel­len. Die alten Tex­te schei­nen manch­mal aus einer ande­ren Zeit zu stam­men. Dies­mal ein Text aus dem Jahr 2007 über einen klei­nen, nicht mehr vor­han­de­nen Fri­seur­sa­lon an der Wollank­stra­ße. In die­sem Umfeld ver­misch­ten sich deut­sche und tür­ki­sche Friseurstraditionen.