Straßenumbenennung: Gewerbeteibende protestieren

Die geplante Umbenennung von drei Straßen im Afrikanischen Viertel erregt weiter die Gemüter. Mit einem Protestbrief haben sich nun Gewerbetreibende aus dem Viertel an die Bezirkspolitik gewandt. Ärzte, Friseure, Verwaltungen, Büros, Apotheken, eine Kita und Handwerker kritisieren darin, dass sie über geplanten Straßenumbenennungen in ihrem Viertel weder informiert noch daran beteiligt wurden. Sie fordern als Betroffene mehr Mitbestimmung.

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Wir verstehen uns hier im Wedding

Im Gespräch mit unserer Leserin Alexandra

Alexandra ist einer von 12.000 Fans, die auf unserer Facebookseite „Gefällt mir“ geklickt haben. Sie wohnt erst seit einem Jahr im Wedding. Doch der Stadtteil hat ihr schnell gezeigt, dass man sich auch ganz ohne Worte verständigen kann. Daraus hat sie eine Geschäftsidee entwickelt…

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Weddingmelder-Wochenschau #25/17

Fête de la Musique am Centre Francais

Wenn ihr das Gefühl habt, am Max-Josef-Metzger-Platz sei die Zeit stehengeblieben, dann könnte das daran liegen, dass es mit der Umgestaltung einfach im Schneckentempo weitergeht. Der Grund: Munitions- und Bombenfunde, meldet die Berliner Woche. Dafür haben wir uns am Mittwoch den Ärger einfach weggetanzt bei der Fête de la Musique. Weiterlesen

Unverblümt Kulturexpedition #16

Das Plakat für die 16. Ausgabe von Unverblümt. Plakat: georg+georg
Das Plakat für die 16. Ausgabe von Unverblümt. Plakat: georg+georg

Am 30. Juni ab 18.30 Uhr findet die dritte Unverblümt Kulturexpedition in diesem Jahr statt. Los geht es diesmal in der Galerie Wedding in der Müllerstraße. Hier gibt es die Gelegenheit, die Gruppenausstellung „Berlin Wedding. Ein Stadtteil – 16 fotografische Positionen“ zu besuchen, die an diesem Tag mit der Veröffentlichung des durch Crowdfunding finanzierten Fotobuches endet.

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Lompscher bleibt bei Wiesenburg zweideutig

Besprechung
Senatorin Katrin Lompscher, links, schweigt. Robert Bittner, vorn, argumentiert. Foto: Andrei Schnell

„In meiner Brust schlagen zwei Herzen“, bekannte Katrin Lompscher bei einem Besuch der Wiesenburg am 13. Juni. Die Senatorin sagte: „Ich bin eben auch für Wohnen zuständig.“ Demnach hat sie grundsätzlich auch Symphathie für einen geschützten Kulturort. Aber Neubau ist ihr  ebenfalls wichtig – und davon viel. Die Wiesenburger wollen die neuen Wohnungen zwischen Wiesenstraße und Panke nicht massiv und vor allem nicht hoch. Hinter dem Wunsch behutsamen Neubau auf dem Gelände steht: „Die Wiesenburg soll als ein besonderer Ort erhalten bleiben“, so Robert Bittner. Weiterlesen

Straßenumbenennung: Pro und Contra zum Juryverfahren

Afrikanisches Viertel, Kameruner Straße Ecke Togostraße
Kameruner Straße Ecke Togostraße

Zum Verfahren, wie die Vorschläge für neue Straßennamen im Afrikanischen Viertel erarbeitet wurden, hat es viel Kritik gegeben. Die Anwohner seien nicht beteiligt, Bürgervorschläge ignoriert und Wissenschaftler nicht involviert worden, so die Vorwürfe. Daniel Gollasch vom Kreisvorstand Mitte von Bündnis 90/Die Grünen verteidigt das Vorgehen der Jury, die nur ausgeführt habe, was das Bezirksparlament beschlossen hat. Anwohner Joachim Faust wünscht sich jedoch eine Aufarbeitung des Juryverfahrens, eine unzweifelhafte Namensgebung und einen bürgernahen Umgang mit den Betroffenen.

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Mirage: Die Erscheinung am Nettelbeckplatz

Ein heller, ungewöhnlich geschnittener Raum mit Blick auf den verkehrsberuhigten Nettelbeckplatz, dazu eine ambitionierte französisch inspirierte Küche – wer da glaubt, eine Erscheinung vor sich zu haben, liegt gar nicht so falsch. Das Mirage, französisch für Fata Morgana, wagt das Überfällige an diesem unterschätzten Ort. Weiterlesen

Wilde Romanze mit der Stadtnatur

Führung "Ost-West-Romanze" beim Langen Tag der StadtNatur am 18. Juni 2017. Hier: an der Strelitzer Straße. Foto: Hensel
Lindenblüten ernten an der Strelitzer Straße. Foto: Hensel

Lindenblüten kann man essen, klar. Da gibt es ja auch Tee, den kennt man. Aber wie ist es mit Ahornblättern oder jungen Rotbuchentrieben von der Hecke am Weg? Am Sonntag (18.6.) fiel eine Gruppe von Stadterkundern auf dem Mauerstreifen an der Bernauer Straße dadurch auf, dass sie beim unscheinbaren Grünzeug stoppte und Blüten und Blätter verkostete. Es war Langer Tag der Stadtnatur und die Gruppe war unterwegs im Rahmen der Führung „Ost-West-Romanze“.

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Ein Jahrmarkt zum 30. Geburtstag

Blick aus dem Fenster im Obergeschoss der Fabrik Osloer Straße. Die NachbarschaftsEtage nutzt einige Räume im Gebäude rechts im Bild. Foto: Hensel
Blick aus dem Fenster im Obergeschoss der Fabrik Osloer Straße. Die NachbarschaftsEtage nutzt einige Räume im Gebäude rechts im Bild. Foto: Hensel

Am 30. Juni feiert die NachbarschaftsEtage der Fabrik Osloer Straße ihren 30. Geburtstag. Unter dem Motto „Jubel, Trubel, Heiterkeit“ soll sich das alte Fabrikgelände in der Osloer Straße 12 ab 14 Uhr in einen bunten Jahrmarkt mit Musik, Spielen und kleinen Attraktionen verwandeln. Dazu gibt es passende kulinarische Leckereien. Das Stadtteilzentrum lädt Nachbarn aus dem Kiez und dem Stadtteil dazu ein, mitzufeiern.
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Klick, klick, klick in die Weddinger Unterwelt

Lange Nacht der Unterwelten - Schriftzug auf dem Gehweg an der Brunnenstraße 143. Foto: HenselTreppe runter, Strickjacke an. In den Gewölben, Bunkern und Kellern der Berliner Unterwelten ist es kühl, in manchen sogar richtig kalt. Und man braucht festes Schuhwerk, denn der Boden ist uneben. Dafür kann man in eine Welt schauen, die sonst verborgen bleibt. Bei der Langen Nacht der Unterwelten am Sonnabend (17.6.) zogen viele Berliner die Strickjacken an und besuchten die zehn geöffneten Anlagen an der U8. Wir haben fünf der zehn Stationen besucht.

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