Wohnen im Wedding: Die Mies van der Rohe-Häuser

Kontrast in der Sambesistraße

Berlin ist bekannt für seine nach dem Ersten Weltkrieg gebauten Wohnanlagen. Am nordwestlichen Rand der Gründerzeitbebauung des Wedding, entlang der 1906 angelegten Afrikanischen Straße, wurde eines der früheren Wohnungsbauvorhaben der Weimarer Republik realisiert. 1919 wurden die schmalen Querstraßen Tanga-, Uganda-, Duala- und Sambesistraße von den Architekten Mebes und Emmerich mit niedrigen Doppelhäusern bebaut.

NochMall – Indoor-Flohmarkt in schick

Nicht ganz im Wedding, aber nur einen Steinwurf entfernt in Reinickendorf hat die BSR ein ganz besonderes Kaufhaus eingerichtet. Auf zwei Etagen werden in modernem, stylischem Ambiente Waren verkauft, die nicht nur preiswert sind, sondern ein zweites Leben suchen. Wer gern stöbert, ist in der „NochMall“ auf jeden Fall richtig. Und für alle anderen bietet dieses besonders nachhaltige Kaufhaus einige Features, die den Besuch ebenfalls lohnen.

Das 4te Zimmer: Die Neuerfindung der Stulle

Dieses Café in der Transvaalstraße ist nicht trotz, sondern wegen Corona entstanden. Das Catering-Unternehmen von Alexandra Gritzko und ihrem Sohn Florian verzeichnete keine Aufträge mehr, und so wurde die Zeit genutzt, den Vorderraum in ein Café zu verwandeln. Hier gibt es ein Essen, das typisch für den Arbeiterbezirk Wedding ist, hier aber eine raffinierte Neuerfindung erfährt: die Stulle.