Unser Zuhause: Adé Prenzlberg, hallo Wedding!

Wasserturm in Prenzlberg
Foto: Kris­ti­na Auer

Wenn man lan­ge an einem Ort lebt, emp­fin­det man die­sen irgend­wann ganz selbst­ver­ständ­lich als Hei­mat. Den Wed­ding kön­nen nur die weni­ge sei­ner Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner als Geburts­ort ange­ben, die­ser Stadt­teil ist schon immer ein Ort der Ein­wan­de­rung und des Tran­sits gewe­sen. Wie­der ande­re Ber­li­ner sind hier auch nur gebo­ren, weil sich vie­le Kran­ken­häu­ser im Wed­ding befin­den, und haben nie im Stadt­teil gewohnt. Der Zuge­zo­ge­nen­at­las 2016 weist für den Wed­ding aus, dass über die Hälf­te sei­ner Bewoh­ner nicht in Ber­lin gebo­ren ist – nur rund um den Schil­ler­park lag die Quo­te der Ur-Ber­li­ner etwas höher. So ver­wun­dert es nicht, dass auch die meis­ten der Redak­ti­ons­mit­glie­der beim Wed­ding­wei­ser nicht aus der Regi­on Ber­lin-Bran­den­burg stam­men. In unse­rer Serie berich­ten wir von unse­ren Her­kunfts­or­ten  – und war­um wir in unse­rem Stadt­teil Wur­zeln geschla­gen haben. Heu­te: weg vom Prenzlberg

Reppins Kartoffelladen: Landluft inklusive im Wedding

Ein biss­chen Land­luft schnup­pern, das geht auch mit­ten im Wed­ding. Als Bau­er Hei­ko Rep­pin vor unse­rem Tref­fen fri­sches Obst, Gemü­se, Eier oder Fleisch für sei­nen „Kar­tof­fel­la­den“ in der Lüde­ritz­stra­ße 20 ablie­fert, gibt es ein gro­ßes Hal­lo auf dem Bür­ger­steig. Ein biss­chen wie auf dem Dorf ist das, ein Dorf wie Kreve­se in der Alt­mark, wo der Hof der Rep­pins steht, 156 Kilo­me­ter von Ber­lin ent­fernt. „Den Hof habe ich 1995 von mei­nem Vater über­nom­men“, erzählt der Alt­mär­ker, der sei­ne Land­wirt­aus­bil­dung im Wend­land absol­viert hat.

Den Schillerpark entdecken

Eschenplatz im Schillerpark mit Bänken
Eschen­platz an der Barfusstraße

Stol­ze 28 Hekt­ar groß ist der Park, der gut erreich­bar im Nor­den des Wed­ding liegt. Es han­delt sich um einen Dop­pel­park, der aus zwei sehr unter­schied­li­chen Tei­len besteht. Man merkt der Grün­an­la­ge an, dass sie sorg­fäl­tig geplant und in ihrem Cha­rak­ter immer noch gut erhal­ten ist, denn bis heu­te steckt sie vol­ler inter­es­san­ter Details. Wir brin­gen euch den Schil­ler­park näher und laden ein, ihn zu ent­de­cken – auch wenn ihr schon alles über ihn zu wis­sen glaubt.

s.wert-Design: Wenn Orte etwas zu erzählen haben

Auch ohne Schrift erkennt man den U‑Bahnhof Naue­ner Platz

All­täg­li­che Fas­sa­den, schmud­de­li­ge Gebäu­de, typi­sche Struk­tu­ren, aber auch die außer­ge­wöhn­li­chen Bau­wer­ke die­ser Stadt: Alles, was Ber­lin aus­macht, ver­ar­bei­tet das Label s.wert-Design. Auf Kis­sen, Tel­lern, Post­kar­ten, Tas­sen, Früh­stücks­brett­chen und vie­len ande­ren Pro­duk­ten spielt näm­lich die Stadt die Haupt­rol­le. Die Grün­de­rin wohnt selbst im Wed­ding und erzählt, wie die vie­len Ber­lin-Moti­ve entstehen.

Auf Linie: 147er neu im Wedding und dichtere Takte

Bushaltestellenschilder Nettelbeckplatz
© Til­man Vogler

Die BVG hat für den Fahr­plan­wech­sel am 13. Dezem­ber diver­se Ver­än­de­run­gen bei Bus­li­ni­en ange­kün­digt. Eine Linie wird eine ganz neue Stre­cke vom Leo­pold­platz über die Fenn­stra­ße im Wed­ding bedie­nen, bei ande­ren ändert sich nur wenig. Vor allem ver­bes­sert sich die Anbin­dung an den Haupt­bahn­hof. Wir haben alle Fahr­plan­än­de­run­gen ein­mal für euch zusammengefasst. 

Menschliche Wärme im hohen Alter

 

Ziehharmonikaspieler und Wirtin spielen Musik für die älteren Herrschaften. Ein Mann lacht freudig.
Las­set die Musik erklin­gen! Letz­tes Jahr bei dem Weih­nachts­es­sen erfreu­te die Zie­har­mo­ni­ka alle Gäs­te ©Bir­te Zel­len­tin, FAM e.V.

Logo Freunde alter Menschen e.V.Die „Freun­de alter Men­schen“ (FAM e.V.) küm­mern sich um die, die man nicht mehr sieht: Älte­re, die allein leben und kaum noch oder gar nicht mehr vor die Tür gehen. Wir stel­len euch die Arbeit des Ver­eins und die Ansprech­part­ne­rin im Wed­din­ger Treff­punkt vor.

Gastronomie: So könnt ihr im Lockdown helfen

Ema­nu­el vom “Mer­ca­ti­no”

Nun wird der Lock­down ver­län­gert, und nie­mand weiß, wann es wirk­lich wie­der los geht mit Bars, Cafés und Restau­rants. Der­weil fin­den die Gas­tro­no­men neue, krea­ti­ve Lösun­gen – aus der Not her­aus gebo­ren. Wir haben uns im Wed­ding umge­hört und umgesehen.