Joachim Faust

hat 2011 den Blog gegründet. Heute leitet er das Projekt Weddingweiser. Mag die Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen gleichermaßen.

Verkehrswende:
Mit Kiezblocks den Verkehr im Griff?

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Heu­te schwer vor­stell­bar: In den 1980er Jah­ren war Ber­lin schon ein­mal Vor­zei­ge­stadt für Ver­kehrs­be­ru­hi­gung. Noch heu­te kann man das in Moa­bit zwi­schen Strom- und Beus­sel­stra­ße erle­ben, wo flä­chen­de­ckend die soge­nann­ten Moa­bi­ter Kis­sen errich­tet wur­den, die auf­ge­pflas­ter­ten Brems­schwel­len, die man nur in Schritt­ge­schwin­dig­keit über­fah­ren kann. Der zuneh­men­de Ver­kehr stellt unse­re Wohn­kieze erneut vor Her­aus­for­de­run­gen. Jetzt geht es nicht mehr nur dar­um, den Auto­ver­kehr zu ver­lang­sa­men, son­dern zu redu­zie­ren. Da setzt die Kiez­blocks-Bewe­gung an, die sich zum Ziel gesetzt hat, Durch­gangs­ver­kehr aus den Wohn­vier­teln her­aus­zu­hal­ten – auch im Wed­ding. Dahin­ter steht der Ver­ein Chan­ging Cities e.V., der aus dem Rad­ent­scheid her­vor­ge­gan­gen ist.

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Zeitreise: Als der Gesundbrunnen 2008 wieder sprudelte

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Der Wed­ding­wei­ser exis­tiert seit gut zehn Jah­ren. Wir haben aber auch schon vor­her Tex­te ver­fasst, die wir euch in loser Fol­ge vor­stel­len. Die alten Tex­te schei­nen manch­mal aus einer ande­ren Zeit zu stam­men. Dies­mal: Die ver­siegt geglaub­te Quel­le des Gesund­brun­nens spru­del­te im Jahr 2008 wie­der, wenn auch nur kurz und 40 Meter von der legen­dä­ren alten Heil­quel­le entfernt. 

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Wie geht das mit den Schnelltests?

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Jeman­den tref­fen, ein per­sön­li­ches Mee­ting oder die Oma besu­chen – das alles geht am bes­ten und sichers­ten mit einem nega­ti­ven Coro­na-Test. Die Poli­tik plant außer­dem, ab Mitt­woch auch den Fri­seur­be­such und das Ein­kau­fen im Ein­zel­han­del an nega­ti­ve Test­ergeb­nis­se zu knüp­fen. Das Land Ber­lin bie­tet die Tests für die Bürger:innen an – ein Test pro Woche ist voll­stän­dig kos­ten­frei. Man muss nur wis­sen, wo und wie. Ein Schnelltest-Selbstversuch.

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Meinung: Nicht am Warenhaus kleben

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Karstadt

Letz­tes Jahr haben sich vie­le Politiker:innen, Anwohner:innen und Pri­vat­per­so­nen für den Erhalt der Kar­stadt-Filia­le am Leo­pold­platz ein­ge­setzt. Der Waren­haus­kon­zern war ins Strau­cheln gera­ten, schon vor dem Beginn der Coro­na-Pan­de­mie, und von der Vor­stel­lung, dass es im Nor­den Ber­lins zumin­dest ein kon­ven­tio­nel­les Kauf­haus geben soll­te, woll­ten sich die Wenigs­ten ver­ab­schie­den. Das ist eine gefühl­te Ewig­keit her. Ein per­sön­li­cher Abschied von einem Kon­zept aus einer ande­ren Zeit. 

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Zeitreise: Wohnungssuche anno 2006

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Der Wed­ding­wei­ser exis­tiert seit gut zehn Jah­ren. Wir haben aber auch schon vor­her Tex­te ver­fasst, die wir euch in loser Fol­ge vor­stel­len. Die alten Tex­te schei­nen manch­mal aus einer ande­ren Zeit zu stam­men. Dies­mal: Eine Woh­nungs­su­che im Jahr 2006, als es im Wed­ding mehr als genug freie Woh­nun­gen gab. Und im Sol­di­ner Kiez wur­den hän­de­rin­gend Mie­ter gesucht!

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Ein Stück Pankow in West-Berlin

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Im Wed­ding gibt es ein klei­nes Vier­tel, das nur aus vier Stra­ßen­blö­cken besteht. Bekannt ist es allen­falls als Gegend, durch die man hin­durch­fährt, auch wenn dies erst seit dem Mau­er­fall rich­tig mög­lich ist. Die Rede ist von dem Vier­tel zwi­schen der Wollank­stra­ße (Bezirks­gren­ze Mit­te und Pan­kow), dem Flüss­chen Pan­ke und der Nord­bahn (heu­te S‑Bahn-Lini­en 1, 25 und 85). Es gehört seit 1938 zum Ber­li­ner Bezirk Wed­ding und damit heu­te zu Mitte. 

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Zeitreise: Friseur zwischen den Kulturen

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Der Wed­ding­wei­ser exis­tiert seit gut zehn Jah­ren. Wir haben aber auch schon vor­her Tex­te ver­fasst, die wir euch in loser Fol­ge vor­stel­len. Die alten Tex­te schei­nen manch­mal aus einer ande­ren Zeit zu stam­men. Dies­mal ein Text aus dem Jahr 2007 über einen klei­nen, nicht mehr vor­han­de­nen Fri­seur­sa­lon an der Wollank­stra­ße. In die­sem Umfeld ver­misch­ten sich deut­sche und tür­ki­sche Friseurstraditionen. 

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Café NoLe: Minimalistisch italienisch

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Ein klei­nes Café bringt euch bei Son­nen­schein, aber auch bei grau­es­tem Regen­wet­ter ein biss­chen ita­lie­ni­sche Lebens­freu­de in euren Tag. Im Novem­ber 2020 hat das NoLe in der Spren­gel­stra­ße eröff­net und hält medi­ter­ra­ne Klei­nig­kei­ten für euch parat.

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Chin Chin: Temperamentvolle Weine im Wedding

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Chin Chin sagt man – nicht nur in Argen­ti­ni­en -, wenn man sich mit einem Glas zupros­tet. Jetzt steht der Begriff auch für einen im Janu­ar eröff­ne­ten, mini­ma­lis­tisch ein­ge­rich­te­ten Wein­la­den im Afri­ka­ni­schen Vier­tel, der den Kiez um eine süd­ame­ri­ka­ni­sche Note bereichert.

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