Wege vom Wedding in den Wald

Spa­zie­ren­ge­hen ist mehr oder weni­ger unfrei­wil­lig unse­re Trend­sport­art im Lock­down gewor­den. Ihr könnt den Rund­weg um den Plöt­zen­see, den Hum­boldt­hain und Pan­ke­wan­der­weg inzwi­schen nicht mehr sehen? Dann pro­biert doch ein­mal “Wald­ba­den” aus. Um die gesund­heits­för­dern­den Aspekte, die ein Auf­ent­halt im Wald hat, zu erle­ben, müsst ihr das Ber­li­ner Stadt­ge­biet nicht ein­mal ver­las­sen. Wir zei­gen euch den Weg – vom Wed­ding in den Wald!

Unser Zuhause: Dzień dobry, Wedding!

Wenn man lan­ge an einem Ort lebt, emp­fin­det man die­sen irgend­wann ganz selbst­ver­ständ­lich als Hei­mat. Den Wed­ding kön­nen nur die weni­ge sei­ner Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner als Geburts­ort ange­ben, die­ser Stadt­teil ist schon immer ein Ort der Ein­wan­de­rung und des Tran­sits gewe­sen. Wie­der ande­re Ber­li­ner sind hier auch nur gebo­ren, weil sich vie­le Kran­ken­häu­ser im Wed­ding befin­den, und haben nie im Stadt­teil gewohnt. Der Zuge­zo­ge­nen­at­las 2016 weist für den Wed­ding aus, dass über die Hälf­te sei­ner Bewoh­ner nicht in Ber­lin gebo­ren ist – nur rund um den Schil­ler­park lag die Quo­te der Ur-Ber­li­ner etwas höher.So ver­wun­dert es nicht, dass auch die meis­ten der Redak­ti­ons­mit­glie­der beim Wed­ding­wei­ser nicht aus der Regi­on Ber­lin-Bran­den­burg stam­men. In unse­rer Serie berich­ten wir von unse­ren Her­kunfts­or­ten  – und war­um wir in unse­rem Stadt­teil Wur­zeln geschla­gen haben.

Neue Wege zum Flieger – aus dem Wedding zum BER

Manch­mal (ganz sel­ten) hat man das Bedürf­nis, den Wed­ding zu ver­las­sen. Wenn’s unbe­dingt mit dem Flie­ger sein muss­te, ging das schnell: Flug­ha­fen Tegel sei Dank! Nun macht er tat­säch­lich dicht. Egal wie man zu TXL steht (Flug­lärm nervt! Er liegt so nah am Wed­ding!) – wenn es uns zum Flie­ger zieht, müs­sen wir uns ab Novem­ber an neue Wege gewöh­nen. Wir erklä­ren euch, wie ihr vom Wed­ding am bes­ten zum BER mit sei­nen unter­schied­li­chen Ter­mi­nals kommt. Als Trost­pflas­ter für alle Tegel-Fans sei gesagt: Den neu­en Flug­ha­fen kann man jetzt auch in nur 25 Minu­ten auf der Schie­ne erreichen. 

NochMall – Indoor-Flohmarkt in schick

Nicht ganz im Wed­ding, aber nur einen Stein­wurf ent­fernt in Rei­ni­cken­dorf hat die BSR ein ganz beson­de­res Kauf­haus ein­ge­rich­tet. Auf zwei Eta­gen wer­den in moder­nem, sty­li­schem Ambi­en­te Waren ver­kauft, die nicht nur preis­wert sind, son­dern ein zwei­tes Leben suchen. Wer gern stö­bert, ist in der „Noch­Mall“ auf jeden Fall rich­tig. Und für alle ande­ren bie­tet die­ses beson­ders nach­hal­ti­ge Kauf­haus eini­ge Fea­tures, die den Besuch eben­falls lohnen.

Radtour (nicht nur) für Tegel-Nostalgiker

Ob ihr Fans der Luft­fahrt, Tegel-Nost­al­gi­ker oder ein­fach Freun­de von Skur­ri­li­tä­ten seid: Die­se Rad­tour führt euch an den Rand des Roll­felds, das (mög­li­cher­wei­se) sehr bald schon ver­waist sein wird. Und dort gibt es so eini­ges Kurio­ses zu ent­de­cken – wie zum Bei­spiel eine Boe­ing 707 aus den spä­ten Fünzigerjahren.