Honig aus der Nachbarschaft

Weddinger Reuterhonig
Weddinger Reuterhonig heißt der Honig aus der Schul-Imkerei im Brunnenviertel. Foto: Hensel

Während für Bienen und Imker nun langsam die Saison endet, bekommt das Naturprodukt, das Mensch und Tier gemeinsam produzieren im Herbst nochmal eine weitere Bedeutung: als Süßungsmittel für heißen Tee oder als beruhigendes Bonbon bei kratzendem Hals. Geimkert wird in der Stadt immer mehr, vielerorts gibt es Honig aus Weddinger Produktion zu kaufen.

Aufschub für das himmelbeet – Wie geht es weiter?

HimmelbeetIn der BVV-Sitzung vom 20. August wurde beschlossen, dass das himmelbeet noch ein weiteres Jahr auf der aktuellen Fläche bleiben darf! Einerseits ist das natürlich eine gute Nachricht, aber es gibt einen Haken: Jedes Jahr für ein Jahr verlängert zu werden, verhindert inzwischen seit langer Zeit, dass ernsthaft in die Fläche investiert werden kann. Nach sieben Jahren müsste einiges erneuert werden, damit der Garten noch schöner wird. Ohne langfristige Planung ist das aber nicht möglich.

Ungewöhnliches aus den Gerichtshöfen Teil 1 – denttabs

Foto: Tilman Vogler
Foto: Tilman Vogler

Unter Künstlerateliers, Werkstätten, Wohnungen und Handwerksbetrieben findet man in den Weddinger Gerichtshöfen so manch wundersame Dinge. Hier wird gewerkelt und gebastelt, gemalt und gelebt. Wir haben uns an diesem historischen Ort mal umgeschaut und berichten über unsere Begegnungen und Erlebnisse.

Kanalarbeiten unter der Badstraße: Mehr Stauraum

In der Badstraße haben die Berliner Wasserbetriebe (BWB) mit Kanalarbeiten begonnen, die dem Schutz der Spree vor überlaufender Kanalisation bei Starkregen dient. Im Bereich zwischen der Prinzenallee bis kurz vor der Grüntaler Straße erneuern sie auf der nördlichen Seite der Badstraße Mischwasserkanäle, wobei die neuen Kanäle eine größere Dimension aufweisen und damit bei Regen auch mehr Wasser speichern können, und bauen ein neues Überlaufbauwerk zur Panke. Dieses wird mit einer 58 Zentimeter höheren Überlaufschwelle ausgestattet, hinter der bei Regen zusätzliche Abwassermengen gestaut und damit vor dem Überlauf in die Panke bewahrt werden können.

Ringen ums Parkcafé Rehberge

Wie bereits im Juni berichtet, sollte das Trauerspiel um das Gebäude des seit 2014 geschlossenen Parkcafés Rehberge an der Catcherwiese eigentlich ein abruptes Ende finden: Statt Gastronomie hätte der Boxsport des Vereins Hertha BSC eine neue Heimstatt gefunden . Einen Beschluss über die sportliche Nutzung hatte das Bezirksamt Mitte am 28. Juli gefasst. Doch die Umwandlung in eine Boxhalle wollte die örtliche SPD Rehberge nicht hinnehmen. Das Gebäude sollte für alle nutzbar bleiben, für die ganze Weddinger Bevölkerung. Jetzt heißt es: Alles auf Anfang.

Lesermeinung zum Plötzensee: Doppelmoral an der Uferzone

Doppelmoral bei der Toleranz von Wildbadern?
Promenade am rechten Plötzenseeufer

Unsere Leserin Dana wünscht sich mehr Differenzierung, wenn es um dienjenigen geht, die an der Ostseite des Plötzensees auf der Steinmauer sitzen. Sie findet: Wer auf der Steinmauer sitzt und von dort ins Wasser springt, richtet weniger Schaden an als die, die den Zaun überwinden und die Uferzone zertrampeln. Herrscht hier eine Doppelmoral?

Plötzensee: „Übernutzung gepaart mit Ignoranz“ – eure Meinungen

Wildbaden im Plötzensee, Zertrampeln der Uferböschungen, keine Rückzugsmöglichkeiten mehr für die Tiere, Beschallung durch Bluetooth-Boxen, Party-Time den ganzen Sommer – unser Artikel über den Plötzensee hat ungewöhnlich viele Weddinger bewegt und uns zahlreiche Zuschriften verschafft. Wir geben hier einige wieder, die weitere Aspekte des Themas beleuchten.

Wieso mich das Himmelbeet an Garten Eden erinnert

Foto: Weddingweiser

Als ich klein war, saß ich oft ganz weit oben in den Baumkronen. Es fühlte sich gut an, in der Luft zu hängen und das Blau des Himmels über sich zu haben. Den Wolken zuzuschauen, wie sie sich langsam fortbewegten und fast (!) die Oberseite der Dächer zu sehen. Mein Bruder hingegen klammerte sich an den Baum und rief ängstlich zu mir hoch, ich solle gefälligst wieder runterkommen (Ich erfuhr erst Jahre später, dass er Höhenangst hatte. Das erklärte so einiges.)

Wenn ich also an Frieden denke, dann stelle ich mir wieder die weißen Wolken am Himmel vor und das Gefühl, losgelöst von allen irdischen Problemen zu sein. Ich denke an Natur, an Wärme und vielleicht an eine kühle Limo bei 30 Grad Hitze. Genau das hat mir das Himmelbeet in der Ruheplatzstraße 12 gegeben.