Nicht für die Tonne: Nutzt die Bio-Tonne richtig!

BSR Abfallbeutel Bio-Tonne
Foto: BSR

In die Bio-Ton­ne gehö­ren alle orga­ni­schen Abfäl­le. Das hilft, Umwelt, Kli­ma und Geld­beu­tel zu scho­nen. Denn aus dem Bio­gut macht die BSR Kom­post und Bio­gas. Das gewon­ne­ne Bio­gas ersetzt 2,5 Mil­lio­nen Liter Die­sel pro Jahr. Ins­ge­samt wer­den so jähr­lich mehr als 9.000 Ton­nen CO2 ein­ge­spart. Doch was kommt eigent­lich in die Ton­ne? Das weiß nicht unbe­dingt jeder.

Den Schillerpark entdecken

Eschenplatz im Schillerpark mit Bänken
Eschen­platz an der Barfusstraße

Stol­ze 28 Hekt­ar groß ist der Park, der gut erreich­bar im Nor­den des Wed­ding liegt. Es han­delt sich um einen Dop­pel­park, der aus zwei sehr unter­schied­li­chen Tei­len besteht. Man merkt der Grün­an­la­ge an, dass sie sorg­fäl­tig geplant und in ihrem Cha­rak­ter immer noch gut erhal­ten ist, denn bis heu­te steckt sie vol­ler inter­es­san­ter Details. Wir brin­gen euch den Schil­ler­park näher und laden ein, ihn zu ent­de­cken – auch wenn ihr schon alles über ihn zu wis­sen glaubt.

Zwei Rangerinnen für die Stadtnatur

Stadtnaturrangerinnen
Simo­ne Völ­ker und Lau­ra Dame­ri­us sind die Stadt­na­tur-Ran­ge­rin­nen in Mit­te. Foto: And­rei Schnell

Auch wenn die Natur in einer Metro­po­le wie Ber­lin alles ande­re als unbe­rührt ist, so ist sie den­noch schüt­zens­wert. Die Stif­tung Natur­schutz Ber­lin pro­biert nun seit Mai die­ses Jah­res aus, ob Ran­ger eine gute Sache sind, um Stadt­men­schen die Natur in der City zu erklä­ren. Für den Wed­ding sind Simo­ne Völ­ker und Dr. Lau­ra Dame­ri­us als Ran­ge­rin­nen ange­stellt. „In unse­rem Job als Ran­ger in der Stadt ist sozia­le Kom­pe­tenz gefragt“, fas­sen die bei­den ihre Erfah­run­gen nach dem hei­ßen Som­mer 2020 zusammen. 

Bagger bringen Ärger in interkulturellen Garten Seestraße

Interkultureller Garten Seestraße
Fami­li­en aus dem Wed­ding, die im inter­kul­tu­rel­len Gar­ten in der See­stra­ße aktiv sind. Foto: Hensel

Auf dem ehe­ma­li­gen Gelän­de des Hau­ses der Gesund­heit in der Rei­ni­cken­dor­fer Stra­ße sind der­zeit Bag­ger in Akti­on. Sie machen Platz für den Neu­bau einer Grund­schu­le. Bis Janu­ar 2024 soll hier ein Schul­neu­bau ent­ste­hen. 576 Schü­ler sol­len hier ein­mal in einer vier­zü­gi­gen Grund­schu­le ler­nen. Die Fami­li­en, die seit vie­len Jah­ren im Inter­kul­tu­rel­len Gar­ten im Schul-Umwelt-Zen­trum (SUZ) direkt hin­ter der Bau­stel­le gärt­nern, sehen die soge­nann­te Bau­feld­frei­ma­chung mit gemisch­ten Gefüh­len. Auch wenn sie das Ent­ste­hen einer Schu­le begrü­ßen, fürch­ten sie um ihren Garten.

Die besten 11… Ziele für Weddinger Spaziergänge

Ihr wollt einen Spa­zier­gang unter­neh­men und braucht ein schö­nes Ziel? Es kommt ja manch­mal auch dar­auf an, ob es am Ende des Wegs etwas Inter­es­san­tes zu erfah­ren gibt oder ob man einen Ort vor­fin­det, wo sich Kin­der gern auf­hal­ten. Wir wis­sen ja nicht, wo ihr wohnt und wohin ihr ger­ne geht, aber viel­leicht sind die­se Vor­schlä­ge eine will­kom­me­ne Inspiration.

Honig aus der Nachbarschaft

Weddinger Reuterhonig
Wed­din­ger Reu­ter­ho­nig heißt der Honig aus der Schul-Imke­rei im Brun­nen­vier­tel. Foto: Hensel

Wäh­rend für Bie­nen und Imker nun lang­sam die Sai­son endet, bekommt das Natur­pro­dukt, das Mensch und Tier gemein­sam pro­du­zie­ren im Herbst noch­mal eine wei­te­re Bedeu­tung: als Süßungs­mit­tel für hei­ßen Tee oder als beru­hi­gen­des Bon­bon bei krat­zen­dem Hals. Geim­kert wird in der Stadt immer mehr, vie­ler­orts gibt es Honig aus Wed­din­ger Pro­duk­ti­on zu kaufen.

Ungewöhnliche Sportarten im Wedding

Im Vordergrund ist eine quietschgrüne Scheibe, eine schwere Frisbee, im Hintergrund ist eine Wiese zu sehen.Was fliegt denn da? Wie ein Fuß­ball oder ein Ten­nis­ball sieht das nicht aus. Wer sich durch die Wed­din­ger Parks bewegt, kann unge­wöhn­li­che Sport­ar­ten ent­de­cken, deren Regeln sich den Unein­ge­weih­ten nicht immer erschlie­ßen. Wir stel­len Euch hier ein­mal eini­ge die­ser Sport­ar­ten vor.

Aufschub für das himmelbeet – Wie geht es weiter?

HimmelbeetIn der BVV-Sit­zung vom 20. August wur­de beschlos­sen, dass das him­mel­beet noch ein wei­te­res Jahr auf der aktu­el­len Flä­che blei­ben darf! Einer­seits ist das natür­lich eine gute Nach­richt, aber es gibt einen Haken: Jedes Jahr für ein Jahr ver­län­gert zu wer­den, ver­hin­dert inzwi­schen seit lan­ger Zeit, dass ernst­haft in die Flä­che inves­tiert wer­den kann. Nach sie­ben Jah­ren müss­te eini­ges erneu­ert wer­den, damit der Gar­ten noch schö­ner wird. Ohne lang­fris­ti­ge Pla­nung ist das aber nicht möglich.