Dem Sperrmüll an den Kragen: Aktionen im Wedding

Sperrmüll - einfach auf die Straße gestellt. Foto: Hensel
Sperrmüll – einfach auf die Straße gestellt. Foto: Hensel

Wenn es ein Thema gibt, das generationenübergreifend für Aufregung im Wedding sorgt, dann ist es der Sperrmüll auf den Straßen. Verschwindet eine Müll-Ecke, taucht bald wieder die nächste auf: Sofagarnituren, Röhrenfernseher, sogar ganze Schrankwände werden einfach auf die Straße gestellt. Ein möglicher Lösungsweg, den die Berliner Stadtreinigung (BSR) bis jetzt noch nicht geht, ist eine kostenlose Sperrmüllabholung zu festen Terminen im Jahr. Dies wünschen sich immer mehr Weddinger, wie die Diskussionsverläufe in unserer Facebookgruppe „Weddingweiser Pinnwand“ zeigen. Der Bezirk Mitte scheint dort mitzulesen und hat nun die Initiative ergriffen: Die BSR wurde beauftragt, an bestimmten Aktionstagen in verschiedenen Kiezen tätig zu werden. Hier listen wir einmal alle Termine für den Wedding auf.

Prima Klima im Badstraßenkiez

25.09.2019 Alle reden vom Klima. Und wir, die wir in so dicht besiedelten Stadtgebieten wie dem Wedding wohnen, wissen: Auch hier macht sich der Klimawandel bemerkbar. In den nächsten zwei Jahren werden im Badstraßenkiez gemeinsam mit Anwohnenden und lokalen Akteuren, als Reaktion auf spürbare Umweltveränderungen, Ideen für eine lebenswerte Zukunft in der Stadt entwickelt. Gemeinsam mit Interessierten will das Projektteam von gruppe F  herausfinden, welche klimatischen Effekte für die Menschen wahrnehmbar sind und wo sie im Kiez auftreten.

Müll vermeiden. Müll richtig entsorgen

Eine gelbe große MülltonneDie Ankündigung, die Glastonnen von den Berliner Hinterhöfen abzuziehen und durch die wenigen „Iglus“ auf den Straßen zu ersetzen, hat auch viele Weddinger erschrocken. Sowieso scheinen wir Deutschen zwischenzeitlich von den „Weltmeistern im Mülltrennen“ zu Plastikmüll-Junkies mutiert zu sein. Daher fragen sich immer mehr Menschen: Wie können wir weniger Müll entstehen lassen und wie wird er eigentlich richtig getrennt?

Die Entdeckung der Panke-Insel (Teil 1)

Balustrade und Mühle an der PankeWusstet ihr, dass es einst eine langgezogene Panke-Insel gab? Sie wurde durch den Anfang des 18. Jahrhunderts angelegten Graben gebildet, der zum Antrieb des Wasserrades einer Mühle diente. Zwischen der heutigen Osloer Straße und dem südlichen Ende der Straßenbahnwerkstätten (heute: Uferstudios) wurde durch die Panke und den Mühlengraben eine Insel geformt. Diese gibt es zwar nicht mehr, aber die erhaltenen Backsteingebäude und die einzigartige Atmosphäre dieser Oase mitten in der Stadt sind definitiv eine Entdeckung wert.

Liegt der Himmel am Kanal?

Das himmelbeet ist derzeit in der Müllerstraße – allerdings nur als Foto und nur vorübergehend. Doch wo soll es in Zukunft sein? Foto: Dominique Hensel

17.08.2019 Seit mehreren Jahren schwebt die Gartenschließung über dem himmelbeet. Auf dem Gelände, auf dem sich der Gemeinschaftsgarten befindet, soll ein Fußballbildungszentrum entstehen. Die Suche nach einer Ersatzfläche für das beliebte und engagierte Gartenprojekt gestaltete sich schwierig. Doch jetzt, ein Jahr bevor die Gärtner das Gelände in der Ruheplatzstraße räumen müssen, gibt es Hoffnung. Über den aktuellen Stand zur Zukunft des himmelbeet – ein Gastbeitrag von den Aktiven des Gartenprojekts.

Selbst aktiv werden gegen die Vermüllung unserer Kieze

2.8.2019 Wann immer ein Beitrag auf dem Weddingweiser erscheint, der das Thema Sperrmüll, Verschmutzung der Gehwege und Parks oder Dreckecken im Wedding behandelt, scheint dieses zunehmende Problem einen Nerv zu treffen. Daher wollen wir heute die Initiative zum „World Cleanup Day“ vorstellen, die das Aktionswochenende 20./21. September in ganz Berlin organisiert.

Es tut sich viel am Strandbad Plötzensee

Ein Beachsoccerfeld am Plötzensee24.7.2019 Eigentlich fasst der Name Strandbad nicht so richtig zusammen, was es alles auf dem gut 7 Hektar großen Gelände zwischen Nordufer und Plötzensee zu entdecken und zu erleben gibt. Seit ein neues deutsch-niederländisches Betreiberteam das Traditionsbad an Weddings einzigem natürlichen See gepachtet hat, wird überall gewerkelt, aufgeräumt und gegärtnert.