Samuel Orsenne

Samuel hat im Wedding sein Zuhause gefunden und freut sich, beim Weddingweiser dabei zu sein. Außerdem betreut er die Technik und kümmert sich um die Verwaltung der Weddingweiser UG.

Eckkneipe, Kneipe, Grüntaler Straße

Unser Zuhause:
Warum ich in den Wedding zog – und hier so gern lebe

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zuhause

Wenn man lan­ge an einem Ort lebt, emp­fin­det man die­sen irgend­wann ganz selbst­ver­ständ­lich als Zuhau­se. Den Wed­ding nen­nen nur die wenigs­ten sei­ner Bewohner:innen als Geburts­ort, die­ser Stadt­teil ist schon immer ein Ort der Ein­wan­de­rung und des Tran­sits gewe­sen. Wie­der Ande­re sind hier auch nur gebo­ren, weil sich vie­le Kran­ken­häu­ser im Wed­ding befin­den und haben nie im Stadt­teil gewohnt. Der Zuge­zo­ge­nen­at­las 2016 weist für den Wed­ding aus, dass über die Hälf­te sei­ner Bewohner:innen nicht in Ber­lin gebo­ren ist – nur rund um den Schil­ler­park lag die Quo­te der Ur-Ber­li­ner etwas höher. So ver­wun­dert es nicht, dass auch die meis­ten der Redak­ti­ons­mit­glie­der beim Wed­ding­wei­ser

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McDonald‘s im Wedding

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Obwohl es daheim immer her­vor­ra­gen­des Essen gab, fand ich es als Kind schon toll, wenn wir mal Fast Food auf einem Tablett kauf­ten. Mit den Hän­den essen, umge­ben von pie­pen­den Frit­teu­sen und span­nen­den Spiel­zeu­gen im Hap­py Meal – das war wie in den Urlaub fah­ren. Bis heu­te geht es mir so, ab und zu esse ich gern beim gol­de­nen M. Auch im Wedding. 

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Maskenverweigerer machen meinen Kiez krank

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Zwei weiße Plakate auf einer rosa-orange farbigen Tür. Auf den Plakaten ist ein rotes Herz mit Krone zu sehen. Auf dem linken Plakat steht Wash Hands - Call Oma; auf dem rechten Plakat steht Wash Hands - Call Opa.

Liebe Nachbarn, es ist zum Ver­zwei­feln. Die Zah­len, die das Wed­din­ger Robert-Koch-Insti­tut ver­öf­fent­licht, wer­den täg­lich grö­ßer und trotz­dem sehe ich über­all Men­schen, die ent­we­der zu faul sind, Mund und Nase kor­rekt zu bede­cken, oder ande­re, denen es schein­bar egal ist. Dass hier­bei nicht nur die eige­ne Gesund­heit ris­kiert wird, son­dern auch die der ande­ren, ist offen­sicht­lich unwich­tig und wird, wenn über­haupt bewusst, ein­fach in Kauf genommen.

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Kontaktverbot: Kostenlose Videokonferenzen für den Wedding

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In Zei­ten von Social Distancing, Qua­ran­tä­nen und Aus­gangs­sper­ren ist es wich­tig, den Kon­takt mit sei­nen Ver­wand­ten und Freun­den nicht zu ver­lie­ren. Zwar sind Video­kon­fe­ren­zen in den meis­ten Unter­neh­men Stan­dard, doch nicht bei Pri­vat­per­so­nen oder klei­ne­ren Struk­tu­ren. So muss­te sich auch unser Redak­ti­ons­team umstel­len, denn ein Tref­fen im Kiez ist nicht mehr mög­lich. Unse­re Tref­fen fin­den nun dank Jit­si Meet vir­tu­ell als Video­chat im Brow­ser statt. Wir fin­den das groß­ar­tig, und wol­len euch die­se Mög­lich­keit eben­falls bie­ten. Damit ihr Abstand, aber trotz­dem Kon­takt zuein­an­der hal­ten könnt, stel­len wir euch ab sofort unse­re Video­kon­fe­renz­platt­form zur Verfügung. 

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Wenigstens vom “Virus” der Spielcasinos befreit

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Mei­nung – Der Ber­li­ner Senat hat nun beschlos­sen, dass dank wegen des Coro­na­vi­rus ab sofort (u.a.) Wett­bü­ros oder Spiel­ca­si­nos schlie­ßen müs­sen. All die­se Eta­blis­se­ments gehö­ren im Wed­ding zum nor­ma­len Stra­ßen­bild und ein Jeder hat sich längst damit abgefunden. 

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Kitamangel: Klagt und habt Ansprüche! Eine andere Perspektive

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Letz­te Woche gab es auf unse­ren Pinn­wän­den und im Blog zu dem Kom­men­tar über feh­len­de Kita-Plät­ze vie­le Dis­kus­sio­nen. Die­ser Bei­trag ist kei­ne Ant­wort, son­dern zeigt viel­mehr eine ande­re Per­spek­ti­ve auf das glei­che Problem. Ich hat­te mich geär­gert, und zwar nicht, weil der Autor eine ande­re Mei­nung hat als ich, son­dern weil ich mich unver­stan­den und fast belei­digt fühl­te. In eine abwer­ten­de Schub­la­de vol­ler Vor­ur­tei­le hat­te man mich gestopft. Die Kita-Situa­ti­on, so wie ich sie sehe, sieht näm­lich ganz anders aus!

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Gesichtserkennung am Bahnhof Gesundbrunnen?

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Am Bahn­hof Süd­kreuz war der Feld­ver­such des Bun­des­in­nen­mi­nis­ters bereits letz­tes Jahr ein umstrit­te­nes The­ma, nun ist auch am Bahn­hof Gesund­brun­nen eine neue Video­über­wa­chung instal­liert wor­den. Da fragt man sich unwill­kür­lich: Dient die­se der Gesichtserkennung?

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The Visit – Vorbote einer neuen Generation Cafés am Leo

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Innenansicht

Was den Wed­ding frü­her aus­ge­zeich­net hat? Bil­li­ge Mie­ten, kei­ne beson­de­res auf­re­gen­de Gas­tro­no­mie. Ers­te­res hat sich, wie in ganz Ber­lin, geän­dert, letz­te­res an vie­len Stel­len auch. Da es schon seit ein paar Jah­ren im Wed­ding auch höher­prei­si­ge Loka­le gibt, war es nur eine Fra­ge der Zeit, bis ein ent­spre­chen­des Café sei­ne Pfor­ten öff­net. The Visit ist so ein Laden, am Stand­ort des ehe­ma­li­gen Näh­ma­schi­nen­ge­schäfts, direkt am Leo. 

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Mein TXL. Warum ich den Flughafen Tegel liebe

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Flughafen Tegel. Foto: Michael F. Mehnert/via Wikimedia Commons
Flughafen Tegel. Foto: Michael F. Mehnert/via Wikimedia Commons

Mei­nung “Natür­lich lie­be ich Tegel – ich woh­ne im Wed­ding”. Die­ser Satz hat schon vie­le Freun­de und Bekann­te in der Nach­bar­schaft in Auf­ruhr ver­setzt. Denn dort, wo die Flie­ger häu­fi­ger über die Dächer düsen, gibt es eini­ge, die sich auf eine Schlie­ßung des Flug­ha­fens freu­en. Doch ich gehö­re nicht dazu, ganz im Gegenteil!

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