Kategorie: Mein Wedding

Der Humboldthain, ein Park mit vielen Extras

Mitten in der Stadt und doch so grün, der Volkspark Humboldthain. Foto: Jakob Hensel
Mitten in der Stadt und doch so grün, der Volkspark Humboldthain. Foto: Jakob Hensel

Ich empfehle besonders im Sommer den Humboldthain. Der Park ist riesengroß, etwa so groß wie 40 Fußballfelder. Es gibt viele Dinge, die man erkunden kann. Eine Empfehlung von Jakob (8 Jahre), ursprünglich geschrieben für das Kiezmagazin im Brunnenviertel.

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Wer sagt eigentlich, dass nur Mamas bloggen können?

Quelle: Johnnys PapablogSeit über drei Jahren schreibt der Weddinger Tobias Weber aka Johnny in seinem Blog übers Papa-Dasein. Warum das vor allem Mütter interessiert, ihn an seinem Bezirk die Nostalgie stört und wo er mit seiner Tochter gern hingeht, das erfahrt ihr im Interview.

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Lucas Vogelsang: „Im Wedding sind die Menschen echter“

Foto: QIEZ.de, Ralph Penno

Mit seinem Buch „Heimaterde“ gehört der Berliner Lucas Vogelsang zu den großen Newcomern der Leipziger Buchmesse. Der gebürtige Spandauer redet mit uns über Heimatgefühle, seinen Kumpel Ken Duken und warum Berlin die beste Stadt ist, um arbeitslos zu sein. Weiterlesen

Die wahre Coolness des Wedding

Schau an den Wedding! Foto: Dominique Hensel
Schau an den Wedding! Foto: Dominique Hensel

Wenn ihr Besuch vom Dorf oder aus der Kleinstadt bekommt, könnt ihr euch mit denen natürlich den Potsdamer Platz (gähn), das Europa-Center (schnarch) oder den Fernsehturm (langweilig) anschauen. Oder: Zeigt ihnen gefälligst was anderes! Denn der wahre Reiz der Großstadt und der echte Nervenkitzel der Metropolis liegen woanders: nämlich im Wedding. Weiterlesen

Der Wedding – so sicher wie Abraham Lincolns Schoß

Clint Lukas
Clint Lukas liest aus seinen Texten, wenn er nicht gerade Briefmarken sortiert. Fotos: Andrei Schnell

Clint Lukas, der Mann mit Helm unter Menschen geht, outet sich als Briefmarkensammler und freut sich, wie sicher es im Wedding ist:

Also, die Lage ist folgendermaßen: Ich sitze am Küchentisch in meiner Sprengelkiez-Wohnung und sortiere die Briefmarkensammlung. Draußen im Treppenhaus ist noch immer Radau. Vier Polizeibeamte drängen sich um die Tür meines Nachbarn. Das hab ich vor fünf Minuten durch den Spion beobachtet. Einer der Polizisten bollert mit einer Art Rammbock gegen das Holz unterhalb des Türschlosses, wieder und wieder. Ich nehme an, dass mein Nachbar seinen Schlüssel verlegt hat. Die freundlichen Beamten wollen ihm wohl nur behilflich sein.

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Das Grün

Foto: Sulamith Sallmann

schmiegt sich um deine Konturen
Tauben im Tiefflug
es riecht nach Zimt
in deinen Augen

Grashalme gepresst
zwischen den Seiten
die mir ins Leben geblättert werden

Rauch saugt an Schornsteinen
wird später zerdrückt
unter den regnenden Wolken
die deine Tränen
aus dem Vormittag stahlen

Das Gedicht von  La Rimadora aus dem Soldiner Kiez (facebook.com/la.rimadora) wurde zuerst in der gedruckten Ausgabe des Kiezmagazins Soldiner, Ausgabe März/April 2017, veröffentlicht. Das Foto stammt von Sulamith Sallmann.

Tegel: Zwischen Bequemlichkeit und Zumutung

(C) Steno Rt Kaluba

Lauter als ein Presslufthammer: 90 Dezibel werden an der Reinickendorfer Meteorstraße durchaus erreicht. Die Echtzeitmessung des Fluglärms zeigt, was die Anwohner hier und im nördlichen Wedding seit 1974 ertragen müssen. Leben möchte man in der Nähe der Landebahn eher nicht, da kann die Wohnungsnot noch so groß sein. Bleibt Tegel, wie im Volksentscheid am 24. September gefordert, aber offen, müssen die Lärmschutzzonen von 1974 neu zugeschnitten werden. Die großzügige Ausnahmeregelung im Gesetz gilt nämlich nur bis 2019. Das ist heute Thema im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Weiterlesen

Heiko Werning: Vom Wedding verweht

Heiko Wernig bei der Präsentation seines neuen Buches. Foto: Sallmann
Heiko Werning bei der Präsentation seines neuen Buches. Foto: Sallmann

Als nach London wegmigrierte Berlinerin und ehemalige Wahlweddingerin kommt jedes Mal Freude auf, wenn man mich mit einem Buch von Heiko Werning bedenkt. So schenkte mir meine Mutter zu Weihnachten 2011 das Werk „Mein wunderbarer Wedding“. Das Buch enthielt eine Widmung, die ich tatsächlich immer mal wieder ansehe: „Mit herzlichen Grüßen aus der alten Heimat nach London, dem Wedding Europas“ (ja, das ist wohl eine Weile her…). Nun sandte mir der Weddingweiser das aktuelle Buch „Vom Wedding verweht – Menschliches, allzu Menschliches“ zu.

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Anhänger des Wedding: Ist das Kunst?

Anhänger - Foto von Wilhelm Berges
Anhänger. Foto: Wilhelm Berges

Kiezkultur Wann die Menschen etwas banal finden oder sensationell, ist schwer vorherzusagen. So ist das auch mit einem so sperrigen Thema wie „Anhänger“. Wer war nicht überrascht, dass ausgerechnet aus einem Post auf der Weddingweiser-Pinnwand über abgestellte Anhänger eine rege Diskussion entstand? Und daraus die erste Pinnwand-Serie: „Anhänger des Wedding„. Höchste Zeit, einmal mit dem Erfinder der Serie zu sprechen.

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