Auf einen Kaffee mit unserer 1.000sten Newsletter-Abonnentin

Newsletter-Abonnentin Lena
v.l.: Der Weddingweiserbeutel, Lena und Fritz

Vergangene Woche durften wir uns über eine Eins und viele Nullen freuen. Denn mittlerweile verfolgen schon über 1.000 Weddinger und Weddingerinnen unseren wöchentlichen Newsletter über Ereignisse im Kiez und Kurioses aus unserem Mikrokosmos Wedding. Diese runde Zahl wollten wir zelebrieren – und so habe ich mich kurzerhand (als das noch möglich war) mit unserer Numero Tausend, der frischgebackenen Newsletter-Abonnentin Lena, im veg.room in der Triftstraße getroffen.

Schule zu Hause – braucht Disziplin!

Tausende „Privatschulen“ sind im Wedding entstanden – aber unfreiwillig. Seit der Schließung der Schulen sind Zehntausende Weddinger Kita-Kinder und Schülerinnen und Schüler zu Hause. Die Nutzung digitaler Lernplattformen wie Lernraum Berlin haben noch nicht alle Schulen vor Ausbruch der Corona-Krise veranlasst. Daher gibt es je nach Schule unterschiedliche Formen der Betreuung durch das Lehrpersonal. Manchmal per Mail, manchmal per Aufgaben, die digital zur Verfügung gestellt werden. Aber zumindest für den Sportunterricht gibt es eine pfiffige Idee.

Einem Weddinger Logistiklager-Mitarbeiter reicht’s

Eine Rolle hätten wir noch

Alle reden von denen, die unser Land am Laufen halten in dieser Zeit. Leider hört ihnen kaum jemand zu. Auf unserer Weddingweiser Pinnwand, der Facebookgruppe für alle Themen, die die Weddinger bewegen, hat unser Mitglied Dustin seinem Ärger jetzt einmal richtig Luft gemacht. Er arbeitet in einem Lebensmittellager, ist also durchaus „systemrelevant“. Allerdings: Obwohl er direkt „an der Quelle“ ist, bekommt er selbst kaum noch Artikel im Supermarkt. Grund sind die Hamsterkäufe, die dazu führen, dass nach Schichtende die Regale leer sind.

Homeschooling – ein Kindheitstraum

Ich muss es ja zugeben – ich habe es als Kind genossen, wenn die Schule geschlossen war. Ich habe mir oft vorgestellt, zu Hause unterrichtet zu werden, wie in diesem Fernsehfilm, der von einer Familie in den Bergen handelte. Nun habe ich seit insgesamt 13 Jahren zwei Kinder in der Schule, was im Klartext bedeutet, dass ich seit 13 Jahren in mehreren Schulen Elternvertreterin bin, Hausaufgaben kontrolliere, Vokabeln abfrage, versuche knifflige Matheaufgaben zu erklären, Ordner erstelle und mir von den verschiedensten Lehrern an Elternsprechtagen in meine Erziehung reinreden lasse. Als nun die Anordnung kam, die Schulen zu schließen, war das natürlich bedrückend, beängstigend und erst mal ein Schock. Wer rechnet denn schon damit, von einem Virus überrumpelt zu werden? Aber nachdem man einige Tage Zeit hatte, sich mit Homeschooling abzufinden, schlich sich bei mir etwas Vorfreude ein.

Der Weddingweiser – gegen Vereinsamung und Verunsicherung

Im Moment erleben die Menschen eine Krise. Neben den staatlichen Verboten und Appellen kommt es jetzt auf den gesunden Menschenverstand an, um die Ausbreitung des Coronavirus zumindest zu verlangsamen. Die Menschen sind aus gutem Grund dazu angehalten, zu Hause zu bleiben, wenn es ihnen irgendwie möglich ist. Es geht um den Schutz der Gemeinschaft. Überall findet man derzeit eine Mischung aus dem Gefühl des Kontrollverlusts, des Trotzes, aber gleichzeitig auch des Durchhaltewillens und des Kampfgeistes. Wir vom Weddingweiser begleiten die Menschen im Wedding durch diese Zeit. Mit Artikeln, Servicebeiträgen und ganz konkreten Tipps, die der Vereinsamung, Verunsicherung und auch Falschinformationen entgegenwirken sollen.