Paul Bokowski, der Autor, der seine Gedichte versteckt

Cover des Buches „Nehmen Sie meine Hand da weg“. Grafik: Goldmann Verlag

Paul Bokowski ist ein vielbeschäftigter Autor. Dennoch ist es dem Weddingweiser exklusiv gelungen, ihm ein Interview abzuluchsen. Könnte sein, er war gerade auf dem Weg zum Bücherladen Belle-Et-Triste, um nachzusehen, ob schon jemand sein neues Buch „Bitte nehmen Sie meine Hand da weg“ gekauft hat. Das neue Standardwerk ist ja ganz neu auf dem Markt und braucht noch hin und wieder Zuneigung. Könnte sein, dass er uns auf die Fragen, die wir ihm zurufen konnten, eiligen Schrittes Antworten zurückgab. Könnte aber auch ein klassisches Frage-Anwort-Spiel sein:

Freier Theater-Kinderchor: Singen und tolle Projekte

Der Freie Theater-Kinderchor Berlin bereichert aktiv das künstlerische Nachmittagsangebot im Wedding. Ursprünglich an einem Musiktheater gegründet, haben die Chorkinder schon an einer ZDF-Filmproduktion teilgenommen und viele kleinere und größere Auftritte bestritten, wie z.B. in der Arena „Gärten der Welt“, beim radioeins-Parkfest und auf der Freien Volksbühne. Höhepunkt für die Kinder ist die jährliche Chorreise, auf der auch Szenenarbeit stattfindet und wo die Kinder selbst ihre Kulissen basteln. In jedem Halbjahr endet die Probenphase in einem größeren Konzert. Hier stellt die Leiterin Judith Lehmann ihren Chor vor.

Das ändert sich beim geretteten Prime Time Theater

04.09.2019 Die Freude bei Team und Fans ist groß: Dank einer beherzten Rettungsaktion in letzter Sekunde hat das Prime Time Theater wieder Zukunft. Der Betrieb kann weitergehen, nach großangelegten Umbau- und Neustrukturierungsmaßnahmen steht am 24. Oktober die große Wiedereröffnung an. Das Ensemble hat sich – typisch Wedding – nicht unterkriegen lassen. Wir erklären, wie es weitergeht und was sich ändert.

Ein Mietendeckel für die Mieterstadt

30.08.2019 Ein Abend in einer Weddinger WG. Ein Brief der Hausverwaltung liegt seit 2 Tagen ungeöffnet auf dem Küchentisch, die Angst vor dem, was drin stehen könnte, ist groß. Währenddessen schäumen FDP, AfD und CDU vor Wut – offenbar ist gerade etwas wirklich soziales seitens der Berliner Politik geplant. Am Montag dann titelt die Berliner Morgenpost „Herr Müller, stoppen sie diesen neuen Sozialismus, AutorInnen der taz sind hin und hergerissen, Finanzmagazine reden vom Wahnsinn und die Wörter radikal und verfassungswidrig geistern durch die Kommentarspalten.

Die freundliche Übernahme der Oh!Calcutta-Bar

Die Bar Oh!CalcuttaMan redet gern von Bars als Wohnzimmererweiterung. In diesem Fall ist das wörtlich zu verstehen. Denn als die Stammkneipe Oh!Calcutta im Vorderhaus schließen sollte, fackelten drei Freunde nicht lange. Als Quereinsteiger übernahmen sie ihre Lieblingsbar, änderten so wenig wie möglich am Äußeren und stellten ein Team von Barkeepern ein. Kann das gut gehen? Wir haben die drei getroffen.