Menschliche Wärme im hohen Alter

 

Ziehharmonikaspieler und Wirtin spielen Musik für die älteren Herrschaften. Ein Mann lacht freudig.
Las­set die Musik erklin­gen! Letz­tes Jahr bei dem Weih­nachts­es­sen erfreu­te die Zie­har­mo­ni­ka alle Gäs­te ©Bir­te Zel­len­tin, FAM e.V.

Logo Freunde alter Menschen e.V.Die „Freun­de alter Men­schen“ (FAM e.V.) küm­mern sich um die, die man nicht mehr sieht: Älte­re, die allein leben und kaum noch oder gar nicht mehr vor die Tür gehen. Wir stel­len euch die Arbeit des Ver­eins und die Ansprech­part­ne­rin im Wed­din­ger Treff­punkt vor.

“Kerzenlicht”: In dieser Manufaktur ist der Name Programm

Kerzenlicht SchaufensterUnse­re Lese­rin Eli­sa­beth ist vor kur­zem in die Feh­mar­ner Stra­ße gezo­gen. Das char­man­te Kiez­le­ben begeis­tert sie, und auch der klei­ne Ker­zen­la­den in der Haus­num­mer 18. Sie stellt uns die Manu­fak­tur, die Betrei­be­rin und das Sor­ti­ment von “Ker­zen­licht” vor. Eine tol­le Emp­feh­lung, wenn ihr ein Geschenk aus dem Wed­ding sucht!

Himmlische Ruhe – und jetzt?

Letzter Flug, danach himmlische Ruhe
Das letz­te Flug­zeug am 8.11.

Der Flug­ha­fen Tegel ist Geschich­te. Nun herrscht himm­li­sche Ruhe über dem Wed­ding. Doch das ist nur eine Facet­te. Die Schlie­ßung des Flug­ha­fens zieht star­ke Ver­än­de­run­gen nach sich, von denen auch der Wed­ding betrof­fen sein wird. Was bedeu­tet das für den Anschluss an die Welt, die Immo­bi­li­en­prei­se und das Lebens­ge­fühl des guten alten West-Berlin?

Der neue Second-Handladen der Caritas Berlin

Fundstück aus dem Second-HandladenKlei­dung aus zwei­ter Hand zu kau­fen ergibt nicht nur aus wirt­schaft­li­chen Grün­den Sinn. Man schont auch Res­sour­cen und kann sich auf aus­ge­fal­le­ne schö­ne Ein­zel­stü­cke freu­en. Die Cari­tas hat einen neu­en Second-Hand­la­den an der Gren­ze zwi­schen Wed­ding und Rei­ni­cken­dorf eröff­net. Dort fin­den Frau­en, Män­ner und Kin­der Klei­dungs­stü­cke, Taschen und Schu­he. Der Erlös aus dem Ver­kauf fließt in die Arbeit der Cari­tas mit all ihren Diens­ten und Pro­jek­ten  wie die Woh­nungs­lo­sen­hil­fe, Sucht­hil­fe, Kinder‑, Jugend- und Fami­li­en­hil­fe. Der Laden dient somit einem guten Zweck.

Baukulturelles Erbe – Schmuckausstattung in Weddinger Mietshäusern

  Der Wed­ding wird zumeist mit Ver­wahr­lo­sung und sozia­len Pro­ble­men gleich­ge­setzt. Die­ses Stig­ma ver­deckt den Blick auf das bau­kul­tu­rel­le Erbe des Miet­woh­nungs­baus, das es zu doku­men­tie­ren, zu erfor­schen und zu erhal­ten gilt. Unse­re Autorin hat sich umgesehen.

Peter’s Art: Pastellfarbener Arbeitsalltag

Peter's Art - Angebot an Farben
Foto: Zby­szek Gorzow

Bei­na­he wie in einem Laby­rinth fühlt man sich wäh­rend eines Besu­ches bei Peter’s Art, dem Künst­ler­be­darfs­ge­schäft in der Gott­sched­stra­ße. Drei benach­bar­te Erd­ge­schoss-Woh­nun­gen hat der Inha­ber Peter nach und nach angemietet.

Das Durch­strei­fen der ver­schie­de­nen Räu­me lässt mich bei­na­he ver­we­gen und aben­teu­er­lich füh­len. Ist das hier ein Lager? Darf ich da rein? Kann ich die­se Türe ein­fach öff­nen? Spannend!

Laubsammeln gegen Miniermotten

Zu sehen ist ein Kastanienbaum zischen anderen Bäumen. Er blüht weiß.
Blü­hen­de Ross­kas­ta­nie im Okto­ber. Foto: Ros­wi­tha Menzel

Blü­hen­de wei­ße Ross­kas­ta­ni­en im Okto­ber – eine Kurio­si­tät? Spin­nen die Bäu­me? Wer­den sie über­mü­tig? Sind sie etwa ver­liebt, plat­zen vor Lebensfreude?

Nein, es ist es lei­der nur eine Not­re­ak­ti­on. Der Grund: Die Minier­mot­te. Sie legt ihre Eier in die grü­nen Blät­ter. Die ster­ben dann schon im Som­mer ab. Schluss mit Foto­syn­the­se in die­ser Sai­son. Aus dem Laub schlüp­fen dann im Früh­ling die neue Minier­mot­ten­ge­nera­tio­nen und sie haben es nicht weit, zu den fri­schen grü­nen Kas­ta­ni­en­blät­ter. Der Befall tritt dann noch frü­her ein und wird noch stärker.

Maskenverweigerer machen meinen Kiez krank

Zwei weiße Plakate auf einer rosa-orange farbigen Tür. Auf den Plakaten ist ein rotes Herz mit Krone zu sehen. Auf dem linken Plakat steht Wash Hands - Call Oma; auf dem rechten Plakat steht Wash Hands - Call Opa. Foto: Samuel OrsenneLiebe Nachbarn,

es ist zum Ver­zwei­feln. Die Zah­len, die das Wed­din­ger Robert-Koch-Insti­tut ver­öf­fent­licht, wer­den täg­lich grö­ßer und trotz­dem sehe ich über­all Men­schen, die ent­we­der zu faul sind, Mund und Nase kor­rekt zu bede­cken, oder ande­re, denen es schein­bar egal ist. Dass hier­bei nicht nur die eige­ne Gesund­heit ris­kiert wird, son­dern auch die der ande­ren, ist offen­sicht­lich unwich­tig und wird, wenn über­haupt bewusst, ein­fach in Kauf genommen.

Ein Design für den Wedding

Wedding T-Shirt
Foto: Bélap­lu­me

Im Wed­din­ger Sieb­druck­la­bor “statt­lab” druckt Maxi­me Rabot die Tshirts sei­nes Labels Bélap­lu­me. Er hat bereits für meh­re­re Kieze Schrift­zü­ge ent­wor­fen – jedes ein­zig­ar­tig. Wie das Kon­zept für den Schrift­zug für unse­ren Wed­ding ent­stan­den ist, hat Maxi­me auf dem Bélap­lu­me-Blog aufgeschrieben.