Kampf gegen den Sperrmüll geht – punktuell – weiter

Wedding, der Sperrmüll gehört zu deinem Straßenbild. Das hat verschiedene Gründe. Zum Einen können viele Menschen ausrangierte Möbel und Hausrat nicht selbst zum Recyclinghof bringen, da sie kein Auto haben. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele, die ganze Wohnungseinrichtungen einfach auf die Straße stellen und davon ausgehen, dass sich jemand anderes schon darum kümmert. Das Bezirksamt kämpft dagegen an. Eine Erfolgsaktion aus dem letzten Jahr wird nun wiederholt. Leider greift diese zu kurz.

Hochschullabore der Beuth produzieren Gesichtsvisiere

Foto: Karsten Flögel

Ein Team der Beuth Hochschule hat Prototypen für Gesichtsvisiere konstruiert, die Mitarbeiter:innen in Pflegediensten, Praxen und anderen Trägern, bei denen Bedarf besteht, helfen, Infektionsrisiken zu mindern. Teile für 32.000 Gesichtsschirme gehen an der Beuth Hochschule in Produktion. An der Hochschule arbeitet ein Team von engagierten Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden an der Konstruktion sogenannter „Face Shields“.  Die Gesichtsschirme können beispielweise in kleinen Arztpraxen, die aktuell nicht immer aus großen Lieferungen bedient werden, und bei anderen Trägern, bei denen Bedarf besteht, zusätzlich zu den Filtermasken helfen, Infektionsrisiken zu senken. Dabei gehe es vor allem darum, sich nicht „anzuspucken“ oder ins Gesicht zu fassen.

Essen zum Mitnehmen im Brüsseler Kiez

Take-away und Lieferdienste: Was können wir tun, wenn wir unsere Cafés und Restaurants auch nach der Krise behalten wollen? Ganz einfach: Wir können sie jetzt unterstützen und unser Essen dort abholen. In einer neuen Serie stellen wir euch in jedem Kiez einige Orte vor, wo ihr Essen zum Mitnehmen abholen oder für die Lieferung bestellen könnt. Heute: Tipps für den Brüsseler Kiez, die Seestraße und die mittlere Müllerstraße.

Essen zum Mitnehmen im Sprengelkiez

Das Cozymazu im SprengelkiezTake-away und Lieferdienste: Was können wir tun, wenn wir unsere Cafés und Restaurants auch nach der Krise behalten wollen? Ganz einfach: Wir können sie jetzt unterstützen und unser Essen dort abholen. In einer Serie stellen wir euch in jedem Kiez einige Orte vor, wo ihr Essen zum Mitnehmen abholen oder für die Lieferung bestellen könnt. Heute: Tipps für den Sprengelkiez.

Mausoleum und Mikrobiologie: Das Robert-Koch-Institut

Tag für Tag flimmern seit einigen Wochen Bilder aus einem Saal über die Bildschirme der Nation: Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist jedem und jeder Deutschen inzwischen genauso ein Begriff wie der Name der Bundeskanzlerin. Das verwundert nicht, denn dort werden fast jeden Tag aufs Neue die Gesundheitsrisiken für die deutsche Bevölkerung eingeschätzt und in Pressekonferenzen bekanntgegeben – eine überlebenswichtige Aufgabe in Zeiten der Corona-Pandemie. Was aber die Wenigsten wissen: Dieses Institut befindet sich im Wedding.

Support your local: Noch mehr Masken aus dem Kiez

Atelier Daniel Kroh, Foto: S. Orsenne

Immer mehr Läden und Privatpersonen im Wedding nähen Stoffmasken für Mund und Nase, damit die professionellen Masken in ausreichender Zahl dem Pflegepersonal zur Verfügung stehen. Unser erster Bericht über zwei Modeateliers hat in der letzten Woche viele Weddinger erreicht. Unsere Leserin Eva schrieb uns ebenfalls an: „Ich kontaktiere euch für aus Afghanistan stammende Freunde von mir hier, die im Sprengelkiez wohnen und die Atemschutzmasken selbst nähen.“ Eine weitere Weddingerin näht ebenfalls selbst  – für rein karitative Zwecke. Und zu guter Letzt stellen wir euch ein Atelier vor, das kurzfristig ebenfalls auf Maskennähen umgestellt hat.

Support your local: Masken aus dem Kiez

Selbstgenähte Masken
Masken in unterschiedlichsten Designs

In Asien gehören sie schon seit Jahren zum Straßenbild, in Österreich sind sie beim Einkaufen derzeit Pflicht, auch in Deutschland sieht man sie mehr und mehr: Atemschutzmasken. Während der Corona-Pandemie sind diese allerdings gerade Mangelware – auch beim medizinischen Personal. Um diesen Mangel nicht zu verschlimmern, stellen einige Weddinger Schneidereien jetzt „Mundschutz“ her. Auch wenn die Wirkung der selbst geschneiderten Masken für den eigenen Infektionsschutz umstritten ist: Zumindest kann man einige lokale Gewerbetreibende mit dem Kauf jetzt unterstützen.