Schnitzeljagd-Poetry Slam kommt in den Wedding zurück

Logo Secret SlamDie Kiezpoeten veranstalten eine neue Ausgabe ihres Weddinger „Secret Slams“: Schnitzeljagd trifft Poetry Slam. „Wenn ihr das Codewort kennt, klingelt bei der zweiten von oben.“ Drei Stockwerke, Weddinger Hinterhof, eine kleines Wohnzimmer. Die Schnitzeljäger*innen machen es sich auf Couch und Teppich bequem, ein Poetry Slammer betritt die Miniaturbühne. Die Stimmung ist aufgeregt und entspannt. Nach der Abstimmung will jedes Team als erstes wieder aus der Wohnung sein, um sich auf den Weg zur nächsten Location zu machen – denn den Schnellsten winken Gratis-Shots.

Tapas Bar 12: Ohne Ernst, total entspannt

Im Sprengelkiez gab und gibt es seit jeher eine lebendige Bar- und Kneipenszene. Doch seit die beliebte Bar „Bei Ernst“ geschlossen hat, gab es einen gewissen Nachholbedarf in Sachen gemütliche Kiezbar, in der auch ein kleines Kulturprogramm angeboten wird. Zum Glück führt die Bar 12 das jetzt weiter. Dort gibt es aber darüber hinaus auch etwas zu essen – Tacos und Burritos.

„Spurensuche Kolonialer Sprengelkiez“ – deutscher Kolonialismus in Samoa und China

Sprengel-/Samoastraße

Warum gibt es im Wedding eine Samoastraße und einen Pekinger Platz? Aktuell wird in den Medien viel über deutschen Kolonialismus und Rassismus debattiert. Daher lud das Interkulturelle Gemeinwesenzentrum „Sprengelhaus“ in der Sprengelstraße 15 am 17. Juni zur Führung „Spurensuche Kolonialer Sprengelkiez“ ein. Unsere Autorin war mit von der Partie.

Kampf gegen den Sperrmüll geht – punktuell – weiter

Wedding, der Sperrmüll gehört zu deinem Straßenbild. Das hat verschiedene Gründe. Zum Einen können viele Menschen ausrangierte Möbel und Hausrat nicht selbst zum Recyclinghof bringen, da sie kein Auto haben. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele, die ganze Wohnungseinrichtungen einfach auf die Straße stellen und davon ausgehen, dass sich jemand anderes schon darum kümmert. Das Bezirksamt kämpft dagegen an. Eine Erfolgsaktion aus dem letzten Jahr wird nun wiederholt. Leider greift diese zu kurz.

Hochschullabore der Beuth produzieren Gesichtsvisiere

Foto: Karsten Flögel

Ein Team der Beuth Hochschule hat Prototypen für Gesichtsvisiere konstruiert, die Mitarbeiter:innen in Pflegediensten, Praxen und anderen Trägern, bei denen Bedarf besteht, helfen, Infektionsrisiken zu mindern. Teile für 32.000 Gesichtsschirme gehen an der Beuth Hochschule in Produktion. An der Hochschule arbeitet ein Team von engagierten Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden an der Konstruktion sogenannter „Face Shields“.  Die Gesichtsschirme können beispielweise in kleinen Arztpraxen, die aktuell nicht immer aus großen Lieferungen bedient werden, und bei anderen Trägern, bei denen Bedarf besteht, zusätzlich zu den Filtermasken helfen, Infektionsrisiken zu senken. Dabei gehe es vor allem darum, sich nicht „anzuspucken“ oder ins Gesicht zu fassen.

Essen zum Mitnehmen im Brüsseler Kiez

Take-away und Lieferdienste: Was können wir tun, wenn wir unsere Cafés und Restaurants auch nach der Krise behalten wollen? Ganz einfach: Wir können sie jetzt unterstützen und unser Essen dort abholen. In einer neuen Serie stellen wir euch in jedem Kiez einige Orte vor, wo ihr Essen zum Mitnehmen abholen oder für die Lieferung bestellen könnt. Heute: Tipps für den Brüsseler Kiez, die Seestraße und die mittlere Müllerstraße.