Ab sofort Zeitfenster fürs Kindermuseum

Labyrinth
Mirca Melchers (links) und Ursula Pirschel lehnen auf einem amerikanische Schwarzbären. Im Arbeitsamt der Tiere hat er einen wichtigen Job – als Hüter des Waldes. Foto: Hensel

Das Labyrinth Kindermuseum in der Osloer Straße 12 hatte seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr geschlossen. Ab 5. November können Kinder, Eltern und auch Gruppen die Umwelt-Ausstellung „Natürlich heute! Mitmachen für morgen“ wieder besuchen – mit vorheriger Anmeldung.

Erika-Heß-Eisstadion startet in die Schlittschuhsaison

Erika-Heß-Eisstadion
Erika-Heß-Eisstadion: Hier geht’s auch in dieser Saison zum Eislaufen in der Müllerstraße. Foto: Hensel

Voraussichtlich am 1. November öffnet das Erika-Heß-Eisstadion, teilt das Bezirksamt mit. Aber was ist in diesen Tagen eigentlich ohne Fragezeichen? Sicher ist aber der Grund für die Verzögerung beim Saisonstart: es wurde eine neue energiesparende Beleuchtung eingebaut. Fest steht dagegen der Hygieneplan. So gilt ab dem Eingangstor in dieser Eislaufsaison eine Maskenpflicht. Lediglich beim Schlittschuhlaufen auf dem Eis darf diese abgenommen werden. Aber immerhin: Das Eisstadion in der Müllerstraße 185 öffnet und es gibt damit auch im Corona-Winter eine weitere Aktivität unter freiem Himmel, die möglich ist.

Ein Wegweiser für die neuen Papas

Väterlotse Selcuk Saydam
Selcuk Saydam ist Väterlotse im Bezirk Mitte. Foto: Hensel

Über die Rolle der Väter ist viel gesprochen worden. Sollen sie sich mehr an der Kindererziehung beteiligen oder im Trennungsfall nur pünktlicher Alimente zahlen? „Die Väter heutzutage wollen mehr Verantwortung übernehmen“, stellt Selcuk Saydam fest, „und das auch schon in der Schwangerschaft.“ Seit Anfang des Jahres ist er Väterlotse des Bezirks Mitte und schaut auf die Papas im Bezirk. Vom Familienzentrum der Fabrik Osloer Straße aus sammelt er zunächst, welche Angebote es für Väter gibt und bringt die zusammen, die auf dem Gebiet aktiv sind.

Wedding kurz & knapp

22.08.2020 Das Leben ist nach dem Corona-Lockdown wieder zurückgekehrt. Auch im Wedding ist das jetzt deutlich zu spüren. Die Kultureinrichtungen wagen sich vorsichtig an erste Veranstaltungen und die Orte der Gemeinschaft öffnen wieder ihre Türen. Die Meldungen heute sind nur eine kleine Auswahl dessen, was im Wedding derzeit geschieht in Politik, Wirtschaft, Kultur, Sozialem und Freizeit. In unserem Nachrichtenformat „Wedding kurz & knapp“ schauen wir dieses Mal auf genau 20 der aktuellen Ereignisse in unseren Kiezen.

Brauseboys-Livestream am Donnerstag (16.4.): Alles wird besser

Eine Rolle hätten wir noch

Immer besser. Unser Klopapier geht zur Neige, ich schlage den Kindern vor, sie könnten doch wieder Windeln benutzen. Die gäbe es noch. Sie schütteln heftig den Kopf, auf keinen Fall, ich bin sehr beruhigt. Diverse Male waren wir einkaufen, aber blieben glücklos. Man müsste extra dafür losziehen, nur für Klopapier, aber auf eine solche Aventiure pfeife ich – die Würde des Menschen ist abwischbar – und das hat man dann davon. Eine Rolle haben wir  vor Ostern noch, die allerletzte Reserve. Am Donnerstag war ich bei der Privatbrauerei Eschenbräu, wo man bei Erwerb eines kleinen Bierfasses eine Rolle mitbekommt. Die werden für Gäste vor Ort im Moment nicht benötigt und sind ein kleiner Anreiz.

Home Sweet Home: Systemrelevant

Serie Da kam heute Konrad vom Dienst nach Hause – drei Tage pro Woche ist er nun im Homeoffice und an zwei Tagen muss er noch ins Büro – und hält mir einen Zettel unter die Nase, auf dem steht, sein Bürojob sei jetzt „systemrelevant“. Für mich persönlich schon jetzt das Unwort des Jahres 2020. Systemrelevanz. Da frage ich mich, was wir Normalos sind? Ganz unten in der Nahrungskette? Beutetiere?