Baumhaus als Vorbild für lokale Versorgung

LebensMittelPunkte im Baumhaus
Gemein­sa­mes Kochen im Baum­haus – für eine loka­le Ver­sor­gung. Foto: Baumhaus

Nach­hal­tig­keit ist für das Baum­haus in der Gericht­stra­ße 23 seit fünf Jah­ren eines der wich­tigs­ten The­men über­haupt. Seit dem Früh­jahr wird aber immer mehr Men­schen bewusst, wie wich­tig Nach­hal­tig­keit ist. Das hat Karen Woh­lert vom Baum­haus beob­ach­tet. Jetzt ist der Pro­jekt­raum Teil eines neu­en Pro­jekts, das die Erfah­run­gen der ver­gan­ge­nen Jah­re in die gan­ze Stadt trans­fe­rie­ren soll, das Pro­jekt LebensMittelPunkte.

Viel Platz für Kunst, Kochen und Kommunikation

artloft.berlin
Blick ins artloft.berlin. Im Hin­ter­grund hängt eine Arbeit des Malers Tho­mas Bo Hen­riks­son. Foto: Hensel

Rich­tig gro­ße Räu­me sind prak­tisch. Sie bie­ten viel Platz für alle mög­li­chen Nut­zun­gen. Sie sind gefragt für Hoch­zeits­fei­ern, für Fir­menevents, für Ver­an­stal­tun­gen aller Art. Wo gibt es im Wed­ding einen Ort, an dem min­des­tens x Men­schen unter­ge­bracht wer­den kön­nen? Die­se Fra­ge wird auch auf der Wed­ding­wei­ser Pinn­wand bei Face­book öfter gestellt. Je mehr Men­schen Platz fin­den sol­len, des­to schwie­ri­ger ist es, eine pas­sen­den Loca­ti­on zu fin­den – vor allem in Cono­na­zei­ten wo Abstand gebo­ten ist. Auch im Wed­ding gibt es wirk­lich gro­ße Räu­me. Einer davon befin­det sich in der Gerichts­stra­ße 23: das artloft.berlin.

Wedding kurz & knapp

Wedding kurz & knappDass der Wed­ding cool ist, wis­sen die Wed­din­ger. Nun haben sie mal wie­der eine Bestä­ti­gung bekom­men – vom Time­Out-Maga­zin in Groß­bri­tan­ni­en. Genau, das sind die, die den Wed­ding im ver­gan­ge­nen Jahr zum viert­cools­ten Kiez der Welt (!) gekürt hat­ten. Schmun­zeln, Kopf­schüt­teln und vor Stolz geschwell­te Brüs­te waren nach die­ser Bou­le­vard­mel­dung im Stadt­teil zu ver­zeich­nen. Nun gab es ein neu­es Ran­king, und wie­der ist der Wed­ding dabei…

Doch das ist natür­lich bei Wei­tem nicht alles, was seit unse­ren letz­ten Mel­dun­gen vor zwei Wochen gesche­hen ist. Hier kommt der Nach­rich­ten­über­blick mit vie­len erns­ten und unter­hal­ten­den Neuigkeiten.

Unverblümt Kulturexpedition #36 – Gefräßige Raupen in Klangraumschiffen

Zu sehen sind links zwei Menschen, ein Mann und eine Frau auf einem schwarz-weiß Foto, mittig ein Bild eines Musikers mit Bassgitarre in orangenes Licht getaucht, rechts ist ein Foto von zwei Menschen auf einer Wiese, sie spielen mit Jonglage-Bällen.
Unver­blümt #36 – Col­la­ge: georg+georg

Am 16. Okto­ber ab 17:00 Uhr zieht die Unver­blümt-Kara­wa­ne zum letz­ten Mal in die­sem Jahr durch den Wed­ding. Es erwar­tet euch wie­der ein abwechs­lungs­rei­ches Programm:

Jon­gla­ge-Work­shop für Kin­der und Erwach­se­ne auf dem Net­tel­beck­platz, Aus­stel­lungs­füh­rung und Per­for­mance im Kunst­raum SAVVY Con­tem­pora­ry, Kon­zert des tür­ki­schen Duos babel­fis auf dem Vor­platz des Quar­tiers­ma­nage­ments Pankstra­ße und eine unver­blüm­te Überraschungs-Aktion!

Eine Führung durch den Roten Wedding

Zu sehen ist ein großer Stein, liegend. Auf ihm steht geschrieben: Anfang Mai 1929 fanden hier bei Straßenkämpfen 19 Menschen den Tod, 250 wurden verletzt.
Ste­le am Gedenk­stein Blut­mai 1929. Foto: August-Bebel-Institut

 

Wie wur­de der Wed­ding eigent­lich „rot“?
Was war der „Blut­mai 1929“?
Und wer war Wal­ter Nicklitz?
Das August-Bebel-Insti­tut (ABI) lud am „Tag der Deut­schen Ein­heit“ zu einer Füh­rung zur Geschich­te des sozia­len Wan­dels und poli­ti­scher Aus­ein­an­der­set­zun­gen im Wed­ding ein.

 

Die Füh­rung wur­de von Mitarbeiter*innen und Besucher*innen des Tagungs­zen­trums in der Wie­sen­stra­ße 30 (TAZ), die vom gemein­nüt­zi­gen KBS e.V. betrie­ben wird, gestal­tet. Unse­re Autorin war dabei.

Dreimal Falafel: Die Besten im Wedding

Zwei weiße Teller, jeweils mit Falafel, Halloumi und Salat. Im Hintergrund rundes arabisches Brot und eine Flasche Fritzcola.
Fala­fel, Hallo­u­mi und Maka­li Tel­ler bei Dar4 Foto: Samu­el Orsenne

Zuge­ge­ben, wirk­lich neu und über­ra­schend kann eine Hom­mage an die run­den Kicher­erb­sen­bäll­chen gar nicht mehr sein. Die Fala­fel gehört mitt­ler­wei­le genau so sehr zur Ber­li­ner Ess­kul­tur, wie es der Döner schon seit den 70er Jah­ren – die Cur­ry­wurst sogar seit 1949 – tut. Als Sand­wich in der Mit­tags­pau­se, aus­führ­li­ches Abend­brot, Mit­ter­nachts­s­nack oder spä­tes Kater­früh­stück. In all ihren Varia­tio­nen ver­führt sie gro­ße und klei­ne Weddinger:innen an fast jeder Ecke. Doch wo schmeckt sie am bes­ten? Natür­lich im eige­nen Kiez! Eine  köst­li­che Aus­wahl der ver­meint­lich bes­ten Läden rund um den Bad­stra­ßen­kiez, den Net­tel­beck­platz und U‑Bahnhof Wed­ding soll euch nicht vor­ent­hal­ten bleiben.

Auf ein Frühstück im Wedding

Frühstück im Café am Ufer
Früh­stück im Café am Ufer

Im News­let­ter vom 24. Sep­tem­ber haben wir Euch gefragt, was Früh­stü­cken für Euch bedeu­tet und wo im Wed­ding ihr am Liebs­ten früh­stü­cken geht. Aus den Ein­sen­dun­gen haben wir fünf Gewin­ner aus­ge­wählt, die jeweils ein Früh­stück für zwei Per­so­nen im Café am Ufer gewon­nen haben. Es gibt vie­le Gemein­sam­kei­ten, aber auch Früh­stücks­emp­feh­lun­gen für einen schö­nen Sonn­tag­mor­gen im Wed­ding. Was Früh­stück für sie bedeu­tet, lest ihr hier.

Magendoktor

Meine 11 Stunden im Magendoktor

Der Magen­dok­tor am Net­tel­beck­platz ist so etwas wie die Schnee­ku­gel unse­rer Gesell­schaft. Es wirkt, als hät­te man sich wahl­los Men­schen aus allen Berei­chen des Lebens geschnappt, dort hin plat­ziert und geschüt­telt. Am Ende, wenn sich die Nacht in den Mor­gen ver­ab­schie­det und alle Bewe­gun­gen lang­sa­mer wer­den, löst sich die­ser Quer­schnitt der Gesell­schaft lang­sam, aber nie voll­stän­dig, in alle Him­mels­rich­tun­gen wie­der auf.
Jeden Tag – 24 Stun­den nonstop.