Erika-Heß-Eisstadion in Corona-Bereitschaft

Eishalle im Erika-Hess-Eisstadion
Die Eis­hal­le im Eri­ka-Hess-Eis­sta­di­on 2020. Foto: Hensel

Zehn Tage ist es her, dass der Ber­li­ner Senat die sechs Orte benann­te, an denen Coro­na-Impf­zen­tren ent­ste­hen sol­len. In den Mes­se­hal­len am Funk­turm, in den still­ge­leg­ten Flug­hä­fen Tegel und Tem­pel­hof, im Velo­drom, in der Are­na Trep­tow und im Eri­ka-Heß-Eis­sta­di­on (EHE) sol­len ab Mit­te Dezem­ber Men­schen geimpft wer­den kön­nen. Start ist, sobald ein Impf­stoff ver­füg­bar ist. Das Eis­sta­di­on in der Mül­ler­stra­ße ist nun in Bereit­schaft. Die Fra­ge ist jetzt: Was wird aus den Sport­ver­ei­nen, die hier sonst trai­nie­ren? Kann die Außen­eis­bahn trotz Coro­na-Imp­fun­gen offen blei­ben? Wie funk­tio­niert das Impfzentrum?

Wie geht es der BESTE Bar in der Corona-Krise?

Ginflaschen
Hotel­bar des BIG MAMA

Die Pan­de­mie trifft nahe­zu alle Bran­chen. Auch unse­re Wed­din­ger Bars blei­ben natür­lich nicht ver­schont. Kurz­zei­tig sah es nach dem ers­ten Lock­down so aus, als sei­en wir auf dem bes­ten Weg, die Pan­de­mie zu besie­gen. Doch dann kam der Rück­schlag. Im Herbst stie­gen die Coro­na-Fall­zah­len wie­der dras­tisch an und mit ihnen kam letzt­lich der zwei­te Lock­down. Gas­tro­no­mensind besorgt, denn nie­mand kann ihnen sagen, wie lan­ge der noch­mals ver­län­ger­te Lock­down anhal­ten und ob ihre Bar, ihr Café oder ihr Restau­rant über­le­ben wird. Ich woll­te von unse­ren Bar-Betrei­bern im Wed­ding wis­sen, wie sie bis­her über die Run­den gekom­men sind und ob sie sich Sor­gen um die Exis­tenz ihrer Bars machen. Dafür habe ich mit Mar­cel, dem ‚BESTE-Bar‘-Besitzer gesprochen.

Weddinghelfer: Gegen Isolation im Alter

Am Küchentisch sitzt ein älterer Mann auf Abstand mit seiner Enkeltochter, welche zusammen traditionelle Pfannkuchen (Berliner) gebacken haben und diese in die Kamera zeigen

In die­sem Coro­na-Win­ter haben wir von der ehren­amt­li­chen Wed­ding­wei­ser-Redak­ti­on beschlos­sen, uns im Rah­men unse­rer Akti­on “Wed­ding­Hel­fer” the­ma­tisch mit der Iso­la­ti­on älte­rer Men­schen zu beschäf­ti­gen. Ins­be­son­de­re möch­ten wir gezielt einen Ver­ein unter­stüt­zen, der sich in der Sied­lung Schil­ler­park dafür enga­giert, für ein bes­se­res Mit­ein­an­der von jun­gen und alten Nach­barn zu sorgen. 

“Kerzenlicht”: In dieser Manufaktur ist der Name Programm

Kerzenlicht SchaufensterUnse­re Lese­rin Eli­sa­beth ist vor kur­zem in die Feh­mar­ner Stra­ße gezo­gen. Das char­man­te Kiez­le­ben begeis­tert sie, und auch der klei­ne Ker­zen­la­den in der Haus­num­mer 18. Sie stellt uns die Manu­fak­tur, die Betrei­be­rin und das Sor­ti­ment von “Ker­zen­licht” vor. Eine tol­le Emp­feh­lung, wenn ihr ein Geschenk aus dem Wed­ding sucht!

Wedding kurz & knapp

Meldungen kurz & knappDer Wed­ding ist ver­kauft, bald geimpft, auf Ein­la­dung getes­tet, er spricht Fran­zö­sisch und Latein, gärt­nert sehr gern und turnt auch im Win­ter. Und wenn man jetzt noch erwähnt, dass er in schö­nen Häu­sern auch zum Lesen, aber nicht zum Fei­ern ein­lädt, dann hat man eigent­lich das Wich­tigs­te über den Wed­ding gesagt, was es in die­ser Woche über ihn zu sagen gibt. Ver­stan­den? Zur Sicher­heit kom­men die sie­ben wich­tigs­ten Mel­dun­gen der Woche jetzt noch Mal in Langform:

So war der Wahnsinn mit den Flugzeugen über dem Wedding

Am 2. Janu­ar 1960 begann der zivi­le Flug­ver­kehr am Flug­ha­fen Tegel, der am 8. Novem­ber 2020 ende­te. 1974 wur­de das heu­ti­ge sechs­ecki­ge Ter­mi­nal­ge­bäu­de mit einer Kapa­zi­tät von 2,5 Mil­lio­nen Flug­gäs­ten pro Jahr eröff­net. Pla­nen­de Archi­tek­ten waren Mein­hard von Ger­kan, Volk­win Marg und Klaus Nickels. Im Jahr 2019 wur­den 22 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re abge­fer­tigt. Das ist fast das Zehn­fa­che der ursprüng­li­chen Pla­nung und immer noch das Dop­pel­te der geplan­ten Kapa­zi­tät nach Aus­bau mit ver­schie­de­nen Pro­vi­so­ri­en. Alle 2 Minu­ten fand bis kurz vor der Coro­na-Pan­de­mie eine Flug­be­we­gung statt. Vom Flug­lärm waren eine Vier­tel­mil­li­on Ein­woh­ner betrof­fen, von Pan­kow über Rei­ni­cken­dorf, den Tege­ler See bis Span­dau und wei­te­re Außen­be­zir­ke, mehr als an jedem ande­ren Flug­ha­fen in Deutsch­land. Selbst wäh­rend der Flug­ver­bots­zei­ten nachts zwi­schen 23.00 und 6.00 Uhr fan­den jähr­lich mit stei­gen­der Ten­denz ca. 1.000 Flug­be­we­gun­gen statt. Die Flug­zeu­ge flo­gen immer, zu jeder Tages- und Nacht­zeit, bei jedem Wet­ter, knapp über den Stra­ßen und Dächern, egal ob Mensch und Natur Ruhe und Erho­lung brau­chen, in einer nicht enden wol­len­den dich­ten Fol­ge. Hier eini­ge Fotos vom Kurt-Schu­ma­cher-Platz sowie vom Him­mel über einem Hin­ter­hof in der Stern­stra­ße in Gesundbrunnen. 

Wo ihr im Lockdown Weddinger Bier kaufen könnt

Bierflasche Eschenbräu Takeaway
© Til­man Vogler

Heu­te brin­gen wir ein­mal einen Ser­vice­bei­trag, der euch hilft, die Schlie­ßung von Bars und Knei­pen wenigs­tens ein biss­chen zu kom­pen­sie­ren. Ihr bekommt von die­sen im Wed­ding behei­ma­te­ten Braue­rei­en diver­se Pro­duk­te in Fla­schen­form, in Form eines Fünf­li­ter­fas­ses oder sogar als Kas­ten nach Hau­se gelie­fert. Hier kommt also die Lock­down-Lis­te für Lieb­ha­ber des Gebrauten!

Ein Vierteljahrhundert Bibliothek am Luisenbad

Die Bibliothek am Luisenbad in der Travemünder Straße. Foto: Andrei Schnell
Die Biblio­thek am Lui­sen­bad in der Tra­ve­mün­der Stra­ße. Foto: And­rei Schnell

Wenn man die­se Biblio­thek von außen sieht, spürt man sofort: Die­se Gebäu­de haben Geschich­te. Und doch ist es erst 25 Jah­re her, dass aus den ver­blie­be­nen Gebäu­de­res­ten eines frü­he­ren Bads, eines Ver­gnü­gungs­lo­kals und eines Kinos eine städ­ti­sche Biblio­thek wur­de. Die­se wur­de über­wie­gend unter der Erde ange­legt und ist in ihrer halb­kreis­för­mi­gen Lese­hal­le durch­aus modern.