Parkcafé Rehberge: Endet 2021 der Stillstand um den Leerstand?

Leerstand am Parkcafé Rehberge
Foto: Initia­ti­ve Park­ca­fe Rehberge

Seit 2014 steht es leer, mit­ten in einer gut besuch­ten Grün­flä­che: das Park­ca­fé Reh­ber­ge. Genau­so lan­ge wie der Leer­stand bewegt sich auch nichts mit einer neu­en Nut­zung. Die grü­ne Bezirks­stadt­rä­tin mahnt wegen hoher Sanie­rungs­kos­ten, und dass sich kein ganz­jäh­ri­ger Betrieb für einen Päch­ter rech­ne. Ein CDU-Bezirks­stadt­rat woll­te das Gebäu­de an die Box­ab­tei­lung von Her­tha BSC abtre­ten (wir berich­te­ten). Und die SPD hat ein Inter­es­sen­be­kun­dungs­ver­fah­ren durch­ge­setzt – unter Betei­li­gung eines zufäl­lig aus­ge­los­ten Bür­ger­gre­mi­ums. Kommt 2021 end­lich Fahrt in die Sache?

Reppins Kartoffelladen: Landluft inklusive im Wedding

Ein biss­chen Land­luft schnup­pern, das geht auch mit­ten im Wed­ding. Als Bau­er Hei­ko Rep­pin vor unse­rem Tref­fen fri­sches Obst, Gemü­se, Eier oder Fleisch für sei­nen „Kar­tof­fel­la­den“ in der Lüde­ritz­stra­ße 20 ablie­fert, gibt es ein gro­ßes Hal­lo auf dem Bür­ger­steig. Ein biss­chen wie auf dem Dorf ist das, ein Dorf wie Kreve­se in der Alt­mark, wo der Hof der Rep­pins steht, 156 Kilo­me­ter von Ber­lin ent­fernt. „Den Hof habe ich 1995 von mei­nem Vater über­nom­men“, erzählt der Alt­mär­ker, der sei­ne Land­wirt­aus­bil­dung im Wend­land absol­viert hat.

Abfuhr für Tannen

TannenDas Tan­nen-Glück ist bald vor­bei. Ent­na­delt, abge­schmückt und man­che noch mit Lamet­ta-Fet­zen beklei­det lie­gen vie­le Weih­nachts­bäu­me schon an Wed­din­ger Wegesrän­dern. Dien­ten die Nadel­bäu­me noch vor zwei Wochen der Ver­brei­tung weih­nacht­li­cher Stim­mung, erwar­tet die per Fens­ter­wurf aus­ran­gier­ten Gehöl­ze jetzt eine zwei­te Kar­rie­re als Mate­ri­al zur Energiegewinnung. 

Den Schillerpark entdecken

Eschenplatz im Schillerpark mit Bänken
Eschen­platz an der Barfusstraße

Stol­ze 28 Hekt­ar groß ist der Park, der gut erreich­bar im Nor­den des Wed­ding liegt. Es han­delt sich um einen Dop­pel­park, der aus zwei sehr unter­schied­li­chen Tei­len besteht. Man merkt der Grün­an­la­ge an, dass sie sorg­fäl­tig geplant und in ihrem Cha­rak­ter immer noch gut erhal­ten ist, denn bis heu­te steckt sie vol­ler inter­es­san­ter Details. Wir brin­gen euch den Schil­ler­park näher und laden ein, ihn zu ent­de­cken – auch wenn ihr schon alles über ihn zu wis­sen glaubt.

COVID-19-Testcenter im Strandbad Plötzensee

Corona-TestcenterAKTUALISIERT Am Mitt­woch, 23. Dezem­ber 15.00 Uhr, eröff­net am Plöt­zen­see in Ber­lin ein neu­es Coro­na-Test­cen­ter. Die Betrei­ber des Strand­bads Plöt­zen­see, gemein­sam mit der Glo­ba­de GmbH, bie­ten kurz vor Weih­nach­ten mit einer wei­te­ren Sta­ti­on in Ber­lin die Mög­lich­keit, sich durch einen Anti­gen-Schnell­test in der Dri­ve-In-Sta­ti­on tes­ten zu lassen.

Centre Francais sucht Zeitzeugen aus der Alliiertenzeit

Das Centre Francais sucht Zeitzeugen
Das Cent­re Fran­cais sucht anläss­lich sei­nes bevor­ste­hen­den 60. Geburts­tags Zeit­zeu­gen. Foto: Birkemeyer/Centre Francais

Das Cent­re Fran­cais in der Mül­ler­stra­ße – wie lan­ge gibt es das eigent­lich schon? Schon immer! So ganz kor­rekt ist das nicht. Rich­tig ist, dass es schon seit 1961 ein Kul­tur­zen­trum in der Mül­ler­stra­ße 74 gab. Es trug den Namen Cent­re Cul­tu­rel Fran­çais und wur­de von der fran­zö­si­schen Mili­tär­re­gie­rung eröff­net. Wie war das damals und wie ging die Geschich­te wei­ter? Das aktu­el­le Team des Cent­re Fran­cais stö­bert anläss­lich des bevor­ste­hen­den Jubi­lä­ums in der Geschich­te des Orts und bit­tet Zeit­zeu­gen, sich zu melden.

So war der Wahnsinn mit den Flugzeugen über dem Wedding

Am 2. Janu­ar 1960 begann der zivi­le Flug­ver­kehr am Flug­ha­fen Tegel, der am 8. Novem­ber 2020 ende­te. 1974 wur­de das heu­ti­ge sechs­ecki­ge Ter­mi­nal­ge­bäu­de mit einer Kapa­zi­tät von 2,5 Mil­lio­nen Flug­gäs­ten pro Jahr eröff­net. Pla­nen­de Archi­tek­ten waren Mein­hard von Ger­kan, Volk­win Marg und Klaus Nickels. Im Jahr 2019 wur­den 22 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re abge­fer­tigt. Das ist fast das Zehn­fa­che der ursprüng­li­chen Pla­nung und immer noch das Dop­pel­te der geplan­ten Kapa­zi­tät nach Aus­bau mit ver­schie­de­nen Pro­vi­so­ri­en. Alle 2 Minu­ten fand bis kurz vor der Coro­na-Pan­de­mie eine Flug­be­we­gung statt. Vom Flug­lärm waren eine Vier­tel­mil­li­on Ein­woh­ner betrof­fen, von Pan­kow über Rei­ni­cken­dorf, den Tege­ler See bis Span­dau und wei­te­re Außen­be­zir­ke, mehr als an jedem ande­ren Flug­ha­fen in Deutsch­land. Selbst wäh­rend der Flug­ver­bots­zei­ten nachts zwi­schen 23.00 und 6.00 Uhr fan­den jähr­lich mit stei­gen­der Ten­denz ca. 1.000 Flug­be­we­gun­gen statt. Die Flug­zeu­ge flo­gen immer, zu jeder Tages- und Nacht­zeit, bei jedem Wet­ter, knapp über den Stra­ßen und Dächern, egal ob Mensch und Natur Ruhe und Erho­lung brau­chen, in einer nicht enden wol­len­den dich­ten Fol­ge. Hier eini­ge Fotos vom Kurt-Schu­ma­cher-Platz sowie vom Him­mel über einem Hin­ter­hof in der Stern­stra­ße in Gesundbrunnen.