Kategorie: Afrikanisches/Englisches Viertel

Aktuelles aus dem Afrikanischen Viertel und dem Englischen Viertel

Straßenumbenennung: Gewerbeteibende protestieren

Die geplante Umbenennung von drei Straßen im Afrikanischen Viertel erregt weiter die Gemüter. Mit einem Protestbrief haben sich nun Gewerbetreibende aus dem Viertel an die Bezirkspolitik gewandt. Ärzte, Friseure, Verwaltungen, Büros, Apotheken, eine Kita und Handwerker kritisieren darin, dass sie über geplanten Straßenumbenennungen in ihrem Viertel weder informiert noch daran beteiligt wurden. Sie fordern als Betroffene mehr Mitbestimmung.

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Weddingmelder-Wochenschau #25/17

Fête de la Musique am Centre Francais

Wenn ihr das Gefühl habt, am Max-Josef-Metzger-Platz sei die Zeit stehengeblieben, dann könnte das daran liegen, dass es mit der Umgestaltung einfach im Schneckentempo weitergeht. Der Grund: Munitions- und Bombenfunde, meldet die Berliner Woche. Dafür haben wir uns am Mittwoch den Ärger einfach weggetanzt bei der Fête de la Musique. Weiterlesen

Straßenumbenennung: Pro und Contra zum Juryverfahren

Afrikanisches Viertel, Kameruner Straße Ecke Togostraße
Kameruner Straße Ecke Togostraße

Zum Verfahren, wie die Vorschläge für neue Straßennamen im Afrikanischen Viertel erarbeitet wurden, hat es viel Kritik gegeben. Die Anwohner seien nicht beteiligt, Bürgervorschläge ignoriert und Wissenschaftler nicht involviert worden, so die Vorwürfe. Daniel Gollasch vom Kreisvorstand Mitte von Bündnis 90/Die Grünen verteidigt das Vorgehen der Jury, die nur ausgeführt habe, was das Bezirksparlament beschlossen hat. Anwohner Joachim Faust wünscht sich jedoch eine Aufarbeitung des Juryverfahrens, eine unzweifelhafte Namensgebung und einen bürgernahen Umgang mit den Betroffenen.

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Fête de la Musique 2017 im Wedding

Plakat Fête de la MusiqueDie Skandinavier begehen am 21. Juni seit Menschengedenken Mittsommar – während die Franzosen seit 1982 auf Initiative des damaligen Kulturministers Jack Lang an diesem Tag ein landesweites, kostenloses Open-Air-Musik-Festival feiern. In keiner französischen Altstadt kann man an diesem längsten Tag des Jahres den musikalischen Klängen der fête de la musique entgehen. Ab dem Jahr 1995 hat auch Berlin mit zahllosen Bühnen nachgezogen, und seit ein paar Jahren gibt es auch im Wedding ein paar Ableger dieses stimmungsvollen Festivals. So auch am kommenden Mittwoch, den 21. Juni! Weiterlesen

Wedding, du alte Drecksau!

Vermüllter Müllplatz. Foto: Annette Santo
Vermüllter Müllplatz. Foto: Anette Santo

Meinung. Wedding, Gesundbrunnen und Moabit sind die dreckigsten Ecken in Berlin. Nirgendwo liegt mehr Sperrmüll, fliegen alte Mülltüten durch die Straße, liegt an vielen Ecken Zeug herum. Als die Senatsinnenverwaltung vor einem Monat die dazugehörigen Zahlen veröffentlichte, war das hier im Wedding sicher keine Überraschung. Trotzdem mussten wir uns zunächst ein wenig sammeln. Der Wedding ist schmutzig, so ist es und was soll man dazu auch noch sagen, außer: Macht mal sauber!

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Neue Straßennamen: Die Chance der Debatte

infostele-afrikanisches-viertel
Infostele „Afrikanisches Viertel“

Aktualisiert: Kommentar Wir haben viele Jahre Diskussion hinter uns, in denen es um die gut gemeinte Umbenennung von Straßen im Afrikanischen Viertel geht. Niemand will, dass mit Straßennamen Kolonialverbrecher geehrt werden. Die aktuelle Debatte kann viel dazu beitragen, handwerkliche Fehler bei den neuen Straßennamen zu vermeiden.

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Umstrittene neue Namen im Afrikanischen Viertel

Aktualisiert 6.6.17 Der Gesang der Nachtigall aus den nahen Rehbergen ist es nicht, dem der Nachtigalplatz seinen Namen verdankt. Vielmehr wird der als Kolonialist geltende Forscher Gustav Nachtigal geehrt. Auch Adolf Lüderitz, der sich große Ländereien mit Tricksereien erschwindelte, wird mit einer Straße im Wedding gewürdigt. Damit, dass ihre Namen aus dem Straßenbild getilgt werden, möchte der Bezirk Mitte diese Personen nicht mehr ehren.  Nach massiver Kritik an einem der ausgewählten Namen fordert die Bezirksstadträtin jetzt die Jury auf, eine Ersatznominierung vorzunehmen. Weiterlesen

Langer Tag der Stadtnatur: So grün ist der Wedding!

Sonne scheint durch Blätter hindurch, im Vordergrund ein Pusteblume. Foto: Sulamith Sallmann
Foto: Sulamith Sallmann

Im Wedding, da kennen wir jeden Grashalm. Gemeinschaftsgärten, Parks und Pankegrünzug, begärtnerte Baumscheiben … wissen wir natürlich alles! Was könnte uns ein Langer Tag der Stadtnatur Unbekanntes zeigen? Der Blick ins Programm des Naturfestivals am 17. und 18 Juni ist dann doch überraschend. Und dass Highlights wie die Nachtführungen im Zoo und Tierpark sowie einige Dampferfahrten auf der Spree schon ausgebucht sind – egal. Im Wedding gibt es in diesem Jahr so viel zu entdecken wie noch nie.

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