Mein Wedding 2020: Die Plakate kommen!

Die Jury bei der Auswahl
Die Jury bei der Auswahl der besten Arbeiten. Foto: Susanne Haun

Ab 15. August werden sie wieder da sein, die Plakate auf dem Mittelstreifen der Müllerstraße. An diesem Tag eröffnet die Freiluftausstellung „Mein Wedding 2020“. Zu sehen sein werden zwölf Plakate, so groß wie die Wahlplakatwände. Die Eröffnung der Ausstellung findet auch in der Müllerstraße statt, anders als in den Vorjahren jedoch ziemlich weit nördlich, im Gemeinschaftsgarten „Rote Beete“ am Centre Francais in der Müllerstraße 75. Die kostenfreie Vernissage beginnt um 11 Uhr.

PLÖTZE-Festspiele: Kunst am Strand

PLÖTZE, die Festspiele am Plötzensee vereinen vom 31. Juli bis zum 8. August  verschiedenste Künste im Strandbad Plötzensee. Neben einem extra für die Festspiele geschriebenen Theaterstück, welches im Rahmen der Festspiele seine Premiere feiern wird, sind alle eingeladen: zu Lesungen, Performances, Filmvorführungen, Hearings, so wie einer extra für die Örtlichkeit konzipierten Open Air-Austellung. Es gelten die Hygiene- und Abstandsbestimmungen des Strandbads Plötzensee.

Schnitzeljagd-Poetry Slam kommt in den Wedding zurück

Logo Secret SlamDie Kiezpoeten veranstalten eine neue Ausgabe ihres Weddinger „Secret Slams“: Schnitzeljagd trifft Poetry Slam. „Wenn ihr das Codewort kennt, klingelt bei der zweiten von oben.“ Drei Stockwerke, Weddinger Hinterhof, eine kleines Wohnzimmer. Die Schnitzeljäger*innen machen es sich auf Couch und Teppich bequem, ein Poetry Slammer betritt die Miniaturbühne. Die Stimmung ist aufgeregt und entspannt. Nach der Abstimmung will jedes Team als erstes wieder aus der Wohnung sein, um sich auf den Weg zur nächsten Location zu machen – denn den Schnellsten winken Gratis-Shots.

In Sorge um die Galerie Wedding

Galerie Wedding
Die Galerie Wedding in der Müllerstraße. Foto: Hensel

Die Galerie Wedding in der Müllerstraße wird derzeit teilweise vom Sozialamt des Bezirks genutzt. Im Rahmen der Maßnahmen zur Eingrenzung der Corona-Pandemie wurden die Räume der Kommunalen Galerie für den Amtsbetrieb benötigt. Ausstellungen sind daher nur stark eingeschränkt möglich. Während ähnlichen Zwischennutzungen in anderen Bezirken bereits beendet sind, ist dies im Wedding nicht der Fall. Der Arbeitskreis der Kommunalen Galerien Berlin hat sich deshalb am 15. Juli mit einem Brief an Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel gewandt, in der die Sorge um Fortbestand der Galerie Wedding ausgedrückt wurde.