Das Prime Time Theater für neugierige Ohren

Prime Time Podcast
Foto: Car­lo Fer­nan­des / PrimeTimeTheater

Die GWSW-Stars im exklu­si­ven Pod­cast-Inter­view: Wer denkt, dass die Come­dy-Stars des Wed­din­ger Prime Time Thea­ters an der Mül­ler­stra­ße wäh­rend des Lock­downs ein­ge­ros­tet sind, der liegt falsch – sie sind gra­de erst rich­tig auf­ge­taut. Weil das Haus durch die Coro­na-Maß­nah­men und die Arbei­ten an der Lüf­tungs­an­la­ge noch immer geschlos­sen ist, gibt es die gute Lau­ne – die es sonst von der Thea­ter­büh­ne aus gibt – nun auch für zu Hau­se. Denn das Kult-Thea­ter ver­fügt nicht nur über eini­ges an Krea­ti­vi­tät, Humor und gute Lau­ne, son­dern auch über ein Talent für „etwas ande­re Talk­shows“. Die Stars der Thea­ter-Sit­com „Gutes Wed­ding, Schlech­tes Wed­ding“ (GWSW) zei­gen sich in ihrem neu­en Pod­cast „Ein­mal Talk mit Alles“ von einer ganz ande­ren Sei­te und stel­len sich ihrem Publi­kum völ­lig neu vor: in einem ‚inti­men‘ Inter­view mit Mode­ra­to­rin Bir­te Bass.

Orte jüdischen Lebens: Die liberale Bewegung im Wedding der 1930er Jahre

Historische Karte Berlin (Silva 1925), Ausschnitt Berlin-Wedding
His­to­ri­sche Kar­te Ber­lin (Sil­va 1925), Aus­schnitt Berlin-Wedding

Das heu­ti­ge Juden­tum besteht aus ortho­do­xen, kon­ser­va­ti­ven, libe­ra­len und rekon­struk­tio­nis­ti­schen Strö­mun­gen. Stets geht es um die Aus­übung der jüdi­schen Gebo­te und ritu­el­len Geset­ze. Vor gut 90 Jahren

Verschwundener Wedding

Verschwunden: das Stattbad
Adieu Statt­bad!

Frü­he­re Fabri­ken, in die neu­es Leben ein­zieht, alte Gebäu­de, die eine künst­le­ri­sche Nut­zung erfah­ren oder Brach­flä­chen, auf denen Gemein­schafts­gär­ten ent­ste­hen: Der Wed­ding ist voll von schö­nen Orten, die Geschich­te und Flair haben. Doch erstaun­lich viel ist erst in der Nach­kriegs­zeit oder in jün­ge­rer Ver­gan­gen­heit ver­schwun­den, rück­sichts­los abge­ris­sen und durch wesent­lich unin­ter­es­san­te­re Gebäu­de ersetzt. Da fragt man sich unwill­kür­lich: Hat das so kom­men müs­sen, war das wirk­lich nötig? Wir erzäh­len euch ein paar Geschich­ten – mit Trä­nen in den Augen.

Den Schillerpark entdecken

Eschenplatz im Schillerpark mit Bänken
Eschen­platz an der Barfusstraße

Stol­ze 28 Hekt­ar groß ist der Park, der gut erreich­bar im Nor­den des Wed­ding liegt. Es han­delt sich um einen Dop­pel­park, der aus zwei sehr unter­schied­li­chen Tei­len besteht. Man merkt der Grün­an­la­ge an, dass sie sorg­fäl­tig geplant und in ihrem Cha­rak­ter immer noch gut erhal­ten ist, denn bis heu­te steckt sie vol­ler inter­es­san­ter Details. Wir brin­gen euch den Schil­ler­park näher und laden ein, ihn zu ent­de­cken – auch wenn ihr schon alles über ihn zu wis­sen glaubt.

Zukunft für Stephanus als Kiezkirche denkbar

Auf dem Platz vor der Stephanuskirche im Soldiner Kiez Foto: Hensel
Foto: Hen­sel

Die evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de an der Pan­ke ist bereit, die Ste­pha­nu­s­kir­che für den Kiez zu öff­nen. Pfar­re­rin Vero­ni­ka Kröt­ke spricht von einer denk­ba­ren „Umnut­zung des Kir­chen­ge­bäu­des“. Die Gemein­de hat vor, Part­ner für das Haus zu suchen. „Ziel ist, nicht allein Trä­ge­rin zu sein“, sagt Vero­ni­ka Kröt­ke. Par­al­lel hat der Quar­tiers­rat einen Brief zur Unter­stüt­zung die­ser Idee ver­öf­fent­licht, der in die­sem Arti­kel wei­ter unten ver­linkt ist.

Centre Francais sucht Zeitzeugen aus der Alliiertenzeit

Das Centre Francais sucht Zeitzeugen
Das Cent­re Fran­cais sucht anläss­lich sei­nes bevor­ste­hen­den 60. Geburts­tags Zeit­zeu­gen. Foto: Birkemeyer/Centre Francais

Das Cent­re Fran­cais in der Mül­ler­stra­ße – wie lan­ge gibt es das eigent­lich schon? Schon immer! So ganz kor­rekt ist das nicht. Rich­tig ist, dass es schon seit 1961 ein Kul­tur­zen­trum in der Mül­ler­stra­ße 74 gab. Es trug den Namen Cent­re Cul­tu­rel Fran­çais und wur­de von der fran­zö­si­schen Mili­tär­re­gie­rung eröff­net. Wie war das damals und wie ging die Geschich­te wei­ter? Das aktu­el­le Team des Cent­re Fran­cais stö­bert anläss­lich des bevor­ste­hen­den Jubi­lä­ums in der Geschich­te des Orts und bit­tet Zeit­zeu­gen, sich zu melden.