Das Wichtigste der Woche im Wedding

Kaufhaus
Karstadt Leopoldplatz

Mit dem Karstadt-Kaufhaus am Leopoldplatz ging es nach Beobachtung zahlreicher Weddinger in den letzten Jahren bergab. Ganze Abteilungen wurden geschlossen, das Angebot reduziert. Doch als jetzt die Nachricht kam, dass das Haus geschlossen wurde, ging ein Aufschrei durch den Wedding: Nach 42 Jahren soll mit dem Warenhaus Müllerstraße Schluss sein? Der Bezirk versucht zu retten, was zu retten ist, aber optimistisch kann man für Karstadt wohl nicht sein.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Bleibt trocken: Kinderplansche im Schillerpark

Auf dem Trockenen: So richtig normal ist die neue Normalität im Wedding nicht. Zwar fallen immer mehr Einschränkungen weg, aber ein Leben wie vor der Corona-Pandemie ist dadurch auch nicht ohne weiteres möglich. Wenn es wieder ein heißer Sommer wird (und davon ist auszugehen), haben zumindest die Weddinger Kinder deutlich weniger Abkühlungsmöglichkeiten. Denn die beiden Kinderplanschen im Wedding (Schillerpark und Goethepark) werden wohl trocken bleiben, teilt das Bezirksamt mit. Grund: Die Becken können nicht gechlort werden.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Während die meisten Berliner Mieter nicht einmal ihren Vermieter kennen, da es einfach kein zentrales Register gibt, wem welche Häuser gehören, kann man zumindest unter giessdenkiez.de schauen, welche Berliner Bäume (sogar einzeln anklickbar) wie viel Wasserbedarf haben – und das tatsächlich eine coole Sache. Neben Alter der Bäume und sogar Art, sieht man den aktuellen Wasserbedarf (von wenig bis akut) dargestellt. Zusätzlich ist es möglich sich zu registrieren und einzutragen, falls man einen Baum vor seinem Haus mit Wasser versorgt hat.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Ist’s bald vorbei mit der über 40 Jahre langen Geschichte von Karstadt an der Müllerstraße? Gerüchteweise will der Konzern Galeria Karstadt-Kaufhof bundesweit 80 Filialen schließen. Ob die Filiale im Wedding diese Schließungsorgie überlebt, ist fraglich. Vielleicht ist es aber auch nur pokern im Streit mit Gläubigern oder Gewerkschaften.

Ob corona-bedingte Couch-Potato oder systemrelevante Krankenschwester – irgendwie sind wir alle auf ein funktionierendes Verkehrssystem angewiesen. Durch Corona ist einiges durcheinandergewirbelt worden, hat sich irgendwie auch wieder eingependelt, aber auf Dauer werden wir um eine Neuverteilung der Verkehrsflächen nicht herumkommen. Zu Fuß Gehende haben nicht genügend Platz auf dem Gehweg, um Abstand zu halten. Die schmalen Radwege, falls überhaupt vorhanden, bieten auch keinen Komfort, um sich sicher zu fühlen und aufs Rad umzusteigen. Und der Autoverkehr, der für viele die einzige Alternative zur Ansteckungsgefahr in den Öffentlichen zu sein scheint, hat auch wieder das Vorkrisen-Niveau erreicht. Wie soll das weitergehen?

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Die zweite Maiwoche war kühl und regnerisch – gut für die Natur! So langsam wird die Stadt wieder in einen gewissen Normalzustand zurückgeführt: Wegen der Corona-Pandemie haben die ersten geplanten Sperrmüll-Aktionstage in diesem Jahr nicht stattfinden können. Nun nimmt die Berliner Stadtreinigung (BSR) die kostenfreie Vorort-Sperrmüllsammlung wieder auf. Heute können die Menschen aus dem Brunnenviertel zwischen 8 und 12 Uhr in der Putbusser Straße 41 ihren Sperrmüll abgeben. Aber auch hier gilt jetzt natürlich: Bitte Abstand halten!

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Auch wenn das Unkraut im Sandkasten sprießt: Die Spielplätze im Wedding sind seit letzter Woche wieder geöffnet. Natürlich nur, wenn sich alle Kinder an den Mindestabstand halten. Und in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften gibt es jetzt eine Maskenpflicht. Beobachtungen zufolge führt das dazu, dass sich viele in falscher Sicherheit wähnen und nicht mehr auf Abstand zum Vordermann oder zur Vorderfrau gehen.