Was, wann, wo Wedding (37. Woche)

Diese Wedding-Woche lädt ein zu einem Wildtierspaziergang an der Panke und zu einem kleinen, aber feinen Filmfestival im City Kino Wedding. Darüber hinaus sind jetzt auch die letzten Urlauber zurück: Das Atze Musiktheater ist wieder am Start und auch das Team vom Mastul  hat seine Ferien beendet. Lasst euch inspirieren von den Ausgehtipps der Woche!

Was, wann, wo Wedding (36. Woche)

Die schlechte Nachricht zuerst: die Saison im Freiluftkino Rehberge endet in dieser Woche. Wer es bis jetzt also noch noch ins Freiluft-Cinema geschafft hat, der sollte es in dieser Woche noch schnell im Kalender vermerken. Wer keine Lust mehr hat auch Kino, der kann auch die Kulturtage im Brunnenviertel besuchen, die erstmals stattfinden. Auch der Tag des offenen Denkmals hält auch im Wedding einige Entdeckungen bereit, die Berliner Freiwilligentage laden vielerorts zum Mitmachen ein. Und last but not least ist das kommende Wochenende auch das des Festivals 2 Tage Wedding. Wer Auswahl gern hat, der wird diese Woche lieben!

Brunnenviertel: ein Stadtplaner blickt zurück

Brunnenviertel
Das Brunnenviertel von oben in den Blick nehmen. Foto: Andrei Schnell

Für alle Menschen in Berlin eine gute und und gleichzeitig bezahlbare Wohnung anzubieten, das war schon immer eine große Aufgabe. Heute versucht man sich an ihr mit der wachsenden Stadt; vor einem halben Jahrhundert hieß eine Lösung die flächensanierte Stadt. Ein Beispiel dafür im Wedding ist das Brunnenviertel. Heinrich Suhr ist einer der Stadtplaner, die in den 1960er Jahren  das Sanierungsgebiet Wedding Brunnenstraße (SWB) – zusammen mit Kollegen – umgestalteten. Am 16. September spricht der Zeitzeuge darüber, welche Ziele sie erreichen wollten.

Glücksfall grüner Wedding

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Foto:linn-asmuc

Jeder Weddinger kennt das: Halb Berlin denkt, wir leben in einem großen grauen, trostlosen Elendsquartier. Allenfalls hat man schon mal vom Roten Wedding gehört und tut das mit einem leichten Schaudern ab. Doch die Wirklichkeit ist ganz anders und so freuen wir Weddinger uns, dass wir die vielen Grünflächen, die unser Stadtteil sein Eigen nennt, nicht mit besonders vielen Touristen und anderen Berlinern teilen müssen. Doch woran liegt es, dass sich der Wedding so ganz anders anfühlt als das Klischee?

Die Zukunft des Nahverkehrs im Wedding

Foto (c) Andi Weiland
S-Bahnhof Wedding (c) Andi Weiland

Nach Jahren des Sparens ist der Berliner Nahverkehr an einem Tiefpunkt angekommen: Bei der U-Bahn fehlen Fahrzeuge, die S-Bahn ist eine einzige Störung im Betriebsablauf, die Busse und Straßenbahnen stehen mehr im Stau als dass sie fahren. Der Senat hat das erkannt und plant wieder größer. Wir haben einmal zusammengestellt, was der neue Nahverkehrsplan für den Wedding bedeutet.

Weddinger Tipps gegen die Hitze

Der Trinkwasserbrunnen am Vinetaplatz. Foto: Hensel
Foto: Hensel

Lieber Sommer, schön, dass du uns zeigst, wozu du in der Lage bist. In manchen Sommern regnet es mehrere Tage am Stück, in anderen testest du unsere Hitze-Tauglichkeit bei tropischen Temperaturen. Das kann einen ganz schön beeinträchtigen, aber du solltest wissen: der coole Weddinger an sich lässt sich davon genauso wenig beeindrucken wie von vielem, was anderswo für Erstaunen sorgt. Wir haben da nämlich einiges in petto.

So arm ist der Wedding

Text: Für die Armen
Leben im Wedding noch immer die Armen Berlins? – Foto: Andrei Schnell

Für den einen ist der Wedding längst durchgentrifiziert, für den anderen ist er noch immer ein Refugium für Leute mit wenig Geld. Was stimmt eigentlich? Der Senat hat Anfang Juni Zahlen zur sozialen Lage in Berlin veröffentlicht. Die darin enthaltenen Bewertungen sind allerdings veraltet. Hier ein grobes Bild von der sozialen Lage des Weddings, anhand eines Blicks auf 18 Jahre Sozialreport.