Klappt ein Neustart an der Ernst-Reuter-Schule?

Kann hier ein Schulcampus entstehen? Die Machbarkeitsstudie zeigt, wie es gehen könnte. Foto: Hensel
Kann hier ein Schulcampus entstehen? Die Machbarkeitsstudie zeigt, wie es gehen könnte. Foto: Hensel

Das ist eine gute Nachricht: Der Senat will in den nächsten zehn Jahren 5,5 Milliarden Euro in marode Schulen investieren. 310 Millionen Euro davon gehen in den Bezirk Mitte, unter anderem in die Ernst-Reuter-Oberschule im Brunnenviertel. Sie gilt seit langem als Problemschule. Mehr als 28 Millionen Euro sind dafür eingeplant. Die Schule selbst hofft, mit den Investitionen einen Neustart zu schaffen. Ein ambitioniertes Konzept liegt seit langem in der Schublade.

Sprecht ein Machtwort für den Garten!

Hier entsteht keine Gemeinschaftsgarten. Ein Schild auf der Fläche erklärt, warum hier nichts geschieht. Foto: gruppe F
Hier entsteht keine Gemeinschaftsgarten. Ein Schild auf der Fläche erklärt, warum hier nichts geschieht. Foto: gruppe F

Meinung In der Böttgerstraße, in der Ruheplatzstraße, am Centre Francais, im Mauerpark, in verschiedenen Höfen, auf Baumscheiben – überall gestalten Menschen im Wedding Orte im öffentlichen Raum mit Einsatz und mit Blumensamen. Es wird gegärtnert und das oft mit dem Einverständnis des Bezirksamtes. Sind das zu viele Gärten, reicht es dem Amt jetzt? Aktuell verhindert das Straßen- und Grünflächenamt (SGA) die Einrichtung eines neuen Gemeinschaftsgartens in der Stralsunder Straße.

Einen Kaffee ohne Becher, bitte!

Einwegbecher im Humboldthain. Nach wenigen Minuten war er Müll. Foto: Hensel
Einwegbecher im Humboldthain. Nach wenigen Minuten war er Müll. Foto: Hensel

Sie liegen im Humboldthain herum und säumen viele Straßen und Plätze: benutzte Kaffeebecher. Es sind einige von 170 Millionen Einwegbechern, die pro Jahr allein in Berlin anfallen. Was nur wenige Minuten für den Unterwegs-Kaffee genutzt wird, landet im Anschluss im Müll oder im öffentlichen Raum. Die Initiative Better World Cup will das ändern. Manche Cafés im Wedding bieten unabhängig davon eigene Rabatte an.

Kommt in unsere Kieze, wir beißen nicht!

Nicht gerade um die Ecke: das Rathaus Mitte in der Karl-Marx-Allee. Foto: Hensel
Nicht gerade um die Ecke: das Rathaus Mitte in der Karl-Marx-Allee. Foto: Hensel

Meinung Der Bezirk hat wieder Geld und kann Investitionen planen. Deshalb können nun auch einige Straßen und Gehwege saniert und umgestaltet werden. Im Wedding und in Gesundbrunnen stehen Baumaßnahmen in der Swinemünder Straße, in der Koloniestraße und in der Ungarnstraße an. Das Straßen- und Grünflächenamt (SGA) hat gut zu tun, denn es plant und beauftragt diese Investitionen. Dabei soll das Amt auch noch die Bürger mitnehmen – offenbar keine leichte Aufgabe.

Wo ist die Weddinger Zeit geblieben?

Uhr
Uhr an der Kreuzung Osloer Straße und Prinzenallee. Foto: Hensel

Armbanduhren sind ein wenig aus der Mode gekommen. Die Zeit trägt der moderne Mensch auf dem Smartphone umher. Taschenuhren? Nur für Nostalgiker! Schaut eigentlich noch jemand auf die großen Zeitmesser, deren Zeiger sich seit ewigen Zeiten im öffentlichen Raum beharrlich im Kreise drehen? Ein kurzer Blick auf die Uhren im Stadtteil zeigt: ja, sie sind zumindest noch da. So tickt der Wedding!

Alte Karten und Stadtpläne beim Geschichtscafé

Historische Stadtpläne und Karten
Historische Pläne werden beim Geschichtscafé besprochen. Foto: Anno erzählt

Auf einer Karte und von oben betrachtet, ist das Brunnenviertel lediglich eine kleine Ausbuchtung des Weddings. Dieser Zipfel lag in den zurückliegenden 150 Jahren aber ganz und gar nicht am Rande. Mit historischen Stadtplänen will der Historiker Niklaas Görsch bei einem Geschichtscafé den kleinen Kiez am Humboldthain als Teil der großen Verkehrsgeschichte vorstellen. Am Sonntag, den 25. März nimmt er die Gäste  mit auf eine Zeitreise von den sandigen Anfängen des Stadtteils bis hin zur Gegenwart. Er schaut dabei besonders auf Schienen, Straßen und Linien.

Wedding forscht! Wissenschaft vor der Haustür

Der humanoide Roboter Myon. Foto: Beuth Hochschule
Der humanoide Roboter Myon. Foto: Beuth Hochschule

Hatten wir euch einem vorherigen Artikel der Serie unter der Überschrift Wohin im Wedding? 10 Tipps für Studenten noch lokale Brauereien und Tränken für den durstigen Gaumen empfohlen, verraten wir euch heute, wo im Wedding aus Bier eine Wissenschaft gemacht wird – und umgekehrt natürlich. Wir schauen dorthin, wo Menschen im Wedding Fragen stellen und nach Antworten suchen. Entdecken, forschen und entwickeln: Schnallt euch an, hier kommt die Wissenschaft!