Was ihr aktuell unterstützt

Wir sagen Danke. Foto Dominique Hensel.
Foto Dominique Hensel.

Mehr als 140 wunderbare Menschen unterstützen den Weddingweiser mit einem Unterstützer-Abo. Damit können wir werbefrei sein und uns ganz auf die Berichterstattung aus unserem Lieblingsstadtteil konzentrieren. Ab sofort gibt es für unsere Unterstützer:innen (und alle, die es noch werden wollen), ein Update, woran wir in letzter Zeit gearbeitet haben und was wir sonst noch so vorhaben.

Mai-Rückblick

Schon wieder ist ein Monat vorbei. Dass der Mai alles neu macht, ist spätestens ab diesem Jahr bewiesenermaßen falsch. Aber so langsam hat’s sich eingespielt. Alles Ungewohnte wird zur Normalität – und langsam, immerhin langsam, geht’s voran.

Mit dem Blick nach vorne freuen wir uns auch über eine wachsende Community. Diesen Monat haben wir die 4.000 Likes auf Facebook erreicht und auch auf Instagram freuen wir uns über 5.000 Follower, die dem Wegweiser im Wedding mit einem Daumen nach Oben unterstützen. Auch unser Blog schien in den letzten Monaten gern gesehen & gelesen zu werden. 80000 Seitenzugriffe im April? Der Wahnsinn! Und nicht zuletzt sind es schon 140 Unterstützer:innen an der Zahl.

Berliner Späti-Kultur. Kennen wir. Aber den neuen Kulturspäti in der Grüntaler Straße eigentlich nur als Kegelbahn. Dort, wo wir die Kugeln rollen ließen, gibt es jetzt von Dosentomaten über Hafermilch und Snacks auch leckeres Bio-Eis und Getränke von der Bar, die auf der Terrasse geschlürft werden können. Ab und zu gibts Musik von den Decks und kleine (Live-Stream) Konzerte – und auch die bewährte Kegelbahn läuft ab Juni wieder!

100 Jahre Groß-Berlin. Stadthistoriker:innen und Berlin Fans aufgepasst. Das Buch Berlin wird Metropole – Eine Geschichte der Region zeigt darüber hinaus die gesamte Siedlungsgeschichte Berlins und seines Umlands auf und, wie sie die brandenburgische und deutsche Geschichte im Berliner Raum widerspiegeln. Inhaltsprobe mit Wedding-Bezug? Gab’s diesen Monat schon auf dem Blog.

Letzten Samstag fand auf der Müllerstraße wieder einmal eine Demo für den Radweg statt. Dieser wird nicht nur seit Jahren geplant, sondern sollte in Folge der Corona-Maßnahmen als temporäre Variante zeitnah umgesetzt werden. Wer die Müllerstraße entlangfährt sieht: geschehen ist nichts. Warum der Wedding aber genau hier lieber schneller als später handeln müsste, haben wir zu – digitalem – Papier gebracht.

Die Zeit des Lockdowns sinnvoll genutzt haben die vielen kreativen Betreibenden auf dem Gelände des Strandbad Plötzensee. Hier ist ein alternativer Ort entstanden, der weit über ein Plantsch-Angebot mit der Familie hinaus geht. Nichts deutet auf die Schönheit hin, umso mehr wird man überrascht, wenn man sich auf das Gelände begibt. Seit Freitag hat das Strandbad wieder geöffnet – mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept. Wir waren schon da und sind von diesem Dorf begeistert.

Bald beginnt das beten! Obwohl wir uns dafür auf dem St. Elisabeth II – Friedhof im Soldiner Kiez begeben werden, hat das nicht so viel mit Glauben zu tun. Dort entsteht nämlich schrittweise ein solidarischer (Gemüse-)Garten für Umweltbildung namens ElisaBeet. Diesen Monat ging es los mit der genauen Planung. Unter anderem fand eine Zukunftswerkstatt statt, um gemeinsam mit der Community den Kiez-Garten zu planen. Anfang Juni wird die Gartenfäche schon bewirtschaftet. Lust mit zu machen und den Kiez zu gestalten?

Was geht im Wedding?
Geht es bald wieder los mit Veranstaltungen? Großveranstaltungen sind auch in Berlin bis mindestens Ende August abgesagt. Das betrifft unter anderem den Weddingmarkt auf dem Leo. Aber so langsam werden erste Konzepte doch in die Praxis umgesetzt. So freut sich vor allem das Strandbad Plötzensee über die langersehnte Eröffnung. Auch für das Freilichtkino in den Rehbergen sieht es nicht schlecht aus – aber etwas Geduld ist noch gefragt. Am 04. Juni startet das Programm mit dem Eröffnungsfilm Parasite. Auch die Außenanlage vom Magic Mountain ist für Kletterfreunde wieder geöffnet. Für alle weiteren Einrichtungen und Veranstaltungen in unseren Kiezen bleibt zu hoffen, dass sich bald die Lage entspannt. Für folgende Events bleiben wir im Mai aber weiterhin gerne vor den Bildschirmen hängen:

• vorerst letztes Online BINGO (im) Mastul: Am 02. Juni. Eure kostenlosen Lose bekommt ihr mit einer Mail an bingo@weddingweiser.de
• Donnerstags um 20.30 Uhr: Die Brauseboys im Live-Stream
• Live-Streams aus dem Humboldthain Club und von Panke Culture
Unverblümt: das nächste Mal am 19. Juni von 18:00 bis 20:00 Uhr

April-Rückblick

Schon wieder ist ein Monat vorbei! Sicherlich für jeden ganz individuell, aber auch für uns alle als Gesellschaft, ein herausfordernder April. Und falls ihr euch fragt, was eigentlich so passiert ist, während ihr #zuhause geblieben seid, haben wir heute für euch die Antwort. Die finanzielle Hilfe unserer Unterstützer:innen sorgt dafür, dass der Newsletter und aufwendige Recherchearbeiten Woche für Woche ermöglicht und umgesetzt werden können. So zum Beispiel die 11-teilige Fortsetzungsgeschichte Müller42. Gerne würden wir momentan auch tolle Projekte im Kiez finanziell unterstützen oder eigene Veranstaltungen verwirklichen. Corona macht uns da aber leider erstmal einen Strich durch die Rechnung. Aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben! Und wenn wir uns in einem sicher sind: Es wird ein Post-Covid19-Leben geben.

Der Wedding hat sich im letzten Monat besonders solidarisch gezeigt. Wir alle sind von Corona betroffen – aber besonders stark die Risikogruppen. Die Konsequenzen daraus: nachbarschaftliches Engagement. Einige von uns fingen an, Masken zu nähen. Außerdem entstanden bereits vier öffentliche Gabenzäune, zu denen Lebensmittel und Sachspenden für obdachlose Menschen gebracht werden können. Auch der Weddingweiser möchte weiterhin dazu beitragen, dass unseren Stadtteil mit der vielfältigen Gastronomielandschaft nicht zu sehr geschadet wird. Deshalb gibt es unsere regelmäßig aktualisierte Liste an Take-Away Angeboten jetzt auch nach Kiez sortiert.                                                                         © Tilman Vogler

Alle Augen sind auf das Robert-Koch-Institut im Wedding gerichtet. Die Geschichte des RKI’s mit den verschiedenen Standorten in unserem Stadtteil ging bisher aber etwas unter, obwohl durch die Berichterstattung in Zeitung und Fernsehen die schöne, rote Außenfassade des Hauptgebäudes fast täglich Millionen Menschen erreicht. Lest hier mehr über den Hintergrund des momentan wichtigsten Institut Deutschlands.

Ungewöhnliche Zeiten bringen ungewöhnliche Formate hervor. Für uns neu ist das einer fiktionalen Fortsetzungsgeschichte, die unsere beiden jungen Redakteure Nethais und Ruben geschrieben haben Und ein völlig neues Geschichtenformat für den Mai ist schon geplant. Aber auch mit den Weddinger-Balkon-Szenen („Wer kein Bananenbrot gebacken hat, war nicht dabei.“) und Gedankenschnipseln („Uns fällt’s leichter wegzusehen,/ weil wir pflichtbewusst für ein Stück Hefe anstehen/ und die letzte Packung Mehl auswählen.“) bereichern uns verschiedene Weddingweiser Autor:innen mit literarischen und poetischen Beiträgen.

Man muss die Feste feiern, wie sie streamen, oder so ähnlich. Am 1. April (kein Scherz!) gab es das erste Mal BINGO im Livestream, welches normalerweise immer am letzten Mittwoch im Monat im Mastul stattfindet. Es konnte virtuell Bier „getrunken“ bzw. Geld gespendet werden. (105 € gingen an das Mastul) Zu gewinnen gab es 1 City Kino Wedding Gutschein und ein Fass vom Eschenbräu, sowie Herrengedecke für das Mastul. Das war ein Spaß, den wir als Weddingweiser am 29.04. gleich nochmal unterstützt haben. Ihr habt’s verpasst? Wie wir uns im digitalen Mastul zum Bingo getroffen haben, könnt ihr natürlich direkt nachlesen.

„Wir müssen keine neuen Dinge erfinden, um Plastikverpackungen zu ersetzen“, weiß Geschäftsführer Tim von fandli, der das neue Weddinger Unternehmen mitgegründet hat. Dahinter versteckt sich ein Unverpackt-Lieferdienst mit Pfandsystem. Ausgeklügelt und definitiv eine neue Möglichkeit, dem Verpackungsmüll auch im Wedding den Kampf anzusagen. Schaut doch mal selbst!

März-Rückblick

Nicht nur fassen wir für Euch alle Geschehnisse des letzten Monats im Wedding und in Gesundbrunnen zusammen, sondern geben euch auch einen Ausblick auf das, was kommt. Sicherlich haben wir uns da gerade keinen einfachen Zeitpunkt ausgesucht, denn auf Grund der Corona-Krise scheint ja schon der morgige Tag unabsehbar zu sein. Wir probieren es trotzdem – und hoffen, dass es euch allen gut geht und ihr ohne Hamsterkäufe und vor allem gesund durch den März gekommen seid!An erster Stelle geht natürlich ein super großes Dankeschön an euch alle. Denn ohne unsere Unterstützer:innen würde der Weddingweiser nicht funktionieren. Eure finanzielle Hilfe sorgt dafür, dass der Newsletter, der Veranstaltungskalender und aufwendige Recherchearbeiten Woche für Woche erstellt, veröffentlicht und bezuschusst werden können.
Gerade der Zeitfaktor ist für uns in dem Ehrenamt von großer Bedeutung, denn auch wenn wir uns am liebsten 24/7 dem Projekt widmen möchten, die Arbeit und der Alltag lassen das natürlich nicht zu. Neben der finanziellen Hilfe könnt ihr uns natürlich auch durch eure aktive Beteiligung weiterhelfen. Habt ihr ein Thema, über das ihr gerne einmal etwas schreiben wollt (oder bei uns gerne lesen würdet), dann schreibt uns eine Mail an redaktion@weddingweiser.de!

Corona hat unser aller Leben wohl einmal komplett auf den Kopf gestellt. Die Auswirkungen, gesundheitlich – gesellschaftlich – wirtschaftlich, sind noch immer unberechenbar. Doch eines ist klar: Als journalistisches Medium möchte der Weddingweiser nicht nur informieren, sondern auch Nachbarschaftshilfen unterstützen und Serviceangebote vermitteln. Lest hier unsere Stellungnahme. Auch Cafés, Restaurants und Kultureinrichtungen sind geschlossen. Auch den Wedding trifft das hart. Kaufe Gutscheine, bestelle Essen für Take-Away und schau dir Live-Streams deiner Lieblingskünstler:innen an.

Im März haben wir die 80er Jahre zurückgeholt. Wir tranken Weltfrieden und schwebten  mit unserer Leserschaft in nostalgischer Erinnerung an das Joe am Wedding. Laut unserer Leserschaft waren vor allem die Abende mit Larry Schuba und Band (s. Foto) legendär. Wer das – damals live oder diesen Monat auf dem Weddingweiser – verpasst hat, sollte das jetzt nachholen.

Ungewöhnliche Geschäfte im Wedding hat einen zweiten Teil bekommen, denn im Wedding gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt. Vor allem aber verstecken sich im Kiez viele ganz besondere Läden, die wir als Weddinger unbedingt unterstützen sollten. Denn bevor alles nur noch von den immer gleichen Ketten dominiert wird, sollten wir uns an den vielen bunten Shops erfreuen, die es zum Teil schon sehr lange gibt.

Gerne hätten wir euch von all den tollen Veranstaltungen berichtet, die uns im kommenden Monat die Tage versüßen würden. Vorerst müssen wir aber darauf verzichten. Wann und in wie fern das Verbot wieder aufgelockert wird, ist uns leider genau so wenig bekannt wie euch. Da hilft nur abwarten und …. streamen! Und das machen jetzt auch einige Gesichter, die wir sonst im Wedding auf den Bühnen sehen.

Ungewöhnliche Zeiten bringen ungewöhnliche Formate hervor. Für uns neu ist das einer fiktionalen Fortsetzungsgeschichte, die unsere beiden jungen Redakteure Nethais und Ruben schreiben. Sie heißt „Müller 42″ und besteht aus einer Aneinanderreihung von Personenbeschreibungen aus einem typischen Mietshaus. Viel Spaß beim Lesen!

Na, gefällt euch, was wir machen? Hier erfahrt ihr, wie auch ihr uns unterstützen könnt!