Das Wichtigste der Woche im Wedding

Hund
Foto: Weddingweiser

Bevor der Eindruck entsteht, wir hätten etwas gegen Hunde in der Stadt. Nein, haben wir nicht. Nur gegen rücksichtslose Hundehalter. Zwar reichen die beiden Hundeauslaufgebiete im Wedding hinten und vorne nicht aus (und sie liegen auch nicht gerade leicht erreichbar), doch gilt seit 1. Januar 2019 eine grundsätzlich Leinenpflicht. Und das Ordnungsamt tat in dieser Woche mal das, was es tun soll: Die Hundehalter kontrollieren und Bußgelder bei Verstößen einsammeln. Diesmal ohne Toleranz. Angefangen hat die Aktionswoche im Volkspark Rehberge.

Prima Klima im Badstraßenkiez

25.09.2019 Alle reden vom Klima. Und wir, die wir in so dicht besiedelten Stadtgebieten wie dem Wedding wohnen, wissen: Auch hier macht sich der Klimawandel bemerkbar. In den nächsten zwei Jahren werden im Badstraßenkiez gemeinsam mit Anwohnenden und lokalen Akteuren, als Reaktion auf spürbare Umweltveränderungen, Ideen für eine lebenswerte Zukunft in der Stadt entwickelt. Gemeinsam mit Interessierten will das Projektteam von gruppe F  herausfinden, welche klimatischen Effekte für die Menschen wahrnehmbar sind und wo sie im Kiez auftreten.

Kommentar: Die Ersten könnten die Letzten sein

Graffiti an Hauswand
Graffiti an Hauswand

Wir sind der viertcoolste Bezirk der Welt! Der Wedding ist plötzlich „offiziell“ cool, sehenswert und die Mieten sind auch noch richtig günstig. Zumindest sagt das die englische Zeitschrift Time Out. Viele Jahrzehnte lang galt der Spruch „Der Wedding kommt“ als Witz, aber nun haben wir es endlich schwarz auf weiß.

Ein Mietendeckel für die Mieterstadt

30.08.2019 Ein Abend in einer Weddinger WG. Ein Brief der Hausverwaltung liegt seit 2 Tagen ungeöffnet auf dem Küchentisch, die Angst vor dem, was drin stehen könnte, ist groß. Währenddessen schäumen FDP, AfD und CDU vor Wut – offenbar ist gerade etwas wirklich soziales seitens der Berliner Politik geplant. Am Montag dann titelt die Berliner Morgenpost „Herr Müller, stoppen sie diesen neuen Sozialismus, AutorInnen der taz sind hin und hergerissen, Finanzmagazine reden vom Wahnsinn und die Wörter radikal und verfassungswidrig geistern durch die Kommentarspalten.

Zu Besuch in einem bulgarischen Tante-Emma-Laden

„Die Bulgaren planen ihre Einkäufe nicht lange im Voraus und kaufen lieber spontan ein“, erklärt mir Martin. Der 34-jährige Bulgare, der mit seiner Familie im Afrikanischen Viertel lebt, freut sich über das neue bulgarische Lebensmittelgeschäft in der Seestr. 105 – ideal für kleine Einkäufe der besonderen Art. Und nicht zuletzt kann man hier die Esskultur dieser weithin unbekannten, dennoch fünftgrößten Community in Berlin entdecken.