Baumhaus als Vorbild für lokale Versorgung

LebensMittelPunkte im Baumhaus
Gemeinsames Kochen im Baumhaus – für eine lokale Versorgung. Foto: Baumhaus

Nachhaltigkeit ist für das Baumhaus in der Gerichtstraße 23 seit fünf Jahren eines der wichtigsten Themen überhaupt. Seit dem Frühjahr wird aber immer mehr Menschen bewusst, wie wichtig Nachhaltigkeit ist. Das hat Karen Wohlert vom Baumhaus beobachtet. Jetzt ist der Projektraum Teil eines neuen Projekts, das die Erfahrungen der vergangenen Jahre in die ganze Stadt transferieren soll, das Projekt LebensMittelPunkte.

Ab sofort Zeitfenster fürs Kindermuseum

Labyrinth
Mirca Melchers (links) und Ursula Pirschel lehnen auf einem amerikanische Schwarzbären. Im Arbeitsamt der Tiere hat er einen wichtigen Job – als Hüter des Waldes. Foto: Hensel

Das Labyrinth Kindermuseum in der Osloer Straße 12 hatte seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr geschlossen. Ab 5. November können Kinder, Eltern und auch Gruppen die Umwelt-Ausstellung „Natürlich heute! Mitmachen für morgen“ wieder besuchen – mit vorheriger Anmeldung.

Erika-Heß-Eisstadion startet in die Schlittschuhsaison

Erika-Heß-Eisstadion
Erika-Heß-Eisstadion: Hier geht’s auch in dieser Saison zum Eislaufen in der Müllerstraße. Foto: Hensel

Voraussichtlich am 1. November öffnet das Erika-Heß-Eisstadion, teilt das Bezirksamt mit. Aber was ist in diesen Tagen eigentlich ohne Fragezeichen? Sicher ist aber der Grund für die Verzögerung beim Saisonstart: es wurde eine neue energiesparende Beleuchtung eingebaut. Fest steht dagegen der Hygieneplan. So gilt ab dem Eingangstor in dieser Eislaufsaison eine Maskenpflicht. Lediglich beim Schlittschuhlaufen auf dem Eis darf diese abgenommen werden. Aber immerhin: Das Eisstadion in der Müllerstraße 185 öffnet und es gibt damit auch im Corona-Winter eine weitere Aktivität unter freiem Himmel, die möglich ist.

Keine Angst, den falschen Knopf zu drücken

Digital Kompass
Gabi Manns vom Zukunftshaus Wedding (links) und Sabine Wolf vom Verbundprojekt Digital Kompass. Foto: Hensel

Für junge Menschen ist es keine Frage ob Tablets, Smartphones und Co eine gute Sache sind. Sie wachsen in der echten und in der digitalen Welt auf. Für ältere Menschen sind Internet und mobile Geräte nicht so selbstverständlich und oft nicht intuitiv verständlich. Um sie besser auf dem Weg ins Digitale begleiten zu können, hat sich das Zukunftshaus Wedding am 15. Oktober dem Verbundprojekt Digital Kompass angeschlossen.

Viel Platz für Kunst, Kochen und Kommunikation

artloft.berlin
Blick ins artloft.berlin. Im Hintergrund hängt eine Arbeit des Malers Thomas Bo Henriksson. Foto: Hensel

Richtig große Räume sind praktisch. Sie bieten viel Platz für alle möglichen Nutzungen. Sie sind gefragt für Hochzeitsfeiern, für Firmenevents, für Veranstaltungen aller Art. Wo gibt es im Wedding einen Ort, an dem mindestens x Menschen untergebracht werden können? Diese Frage wird auch auf der Weddingweiser Pinnwand bei Facebook öfter gestellt. Je mehr Menschen Platz finden sollen, desto schwieriger ist es, eine passenden Location zu finden – vor allem in Cononazeiten wo Abstand geboten ist. Auch im Wedding gibt es wirklich große Räume. Einer davon befindet sich in der Gerichtsstraße 23: das artloft.berlin.

Auch in diesem Jahr Weihnachtsfreude schenken

Ebru Schaefer beim Packen von Tüten für Weihnachten
Ebru Schaefer beim Packen von Weihnachtstüten im vergangenen Jahr. Foto: Hensel

Ebru Schaefer hat ein großes Herz. Sie sorgt sich um Menschen in Not, hilft, wenn sie kann, das ganze Jahr über mit Informationen, Kontakten, mit ihrer Zeit und mit Spenden. Dazu ist Sozialarbeiterin, die selbst drei Kinder hat, eine echte Powerfrau. Bereits zum fünften Mal steckt sie ihre Kraft in diesem Jahr in eine besondere Weihnachtsaktion. Mit großem Engagement sammelt sie jetzt wieder Sach- und Geldspenden ein, um bedürftigen Kindern in Berlin zu Weihnachten eine Freude zu machen.

Wedding kurz & knapp

Wedding kurz & knappDass der Wedding cool ist, wissen die Weddinger. Nun haben sie mal wieder eine Bestätigung bekommen – vom TimeOut-Magazin in Großbritannien. Genau, das sind die, die den Wedding im vergangenen Jahr zum viertcoolsten Kiez der Welt (!) gekürt hatten. Schmunzeln, Kopfschütteln und vor Stolz geschwellte Brüste waren nach dieser Boulevardmeldung im Stadtteil zu verzeichnen. Nun gab es ein neues Ranking, und wieder ist der Wedding dabei…

Doch das ist natürlich bei Weitem nicht alles, was seit unseren letzten Meldungen vor zwei Wochen geschehen ist. Hier kommt der Nachrichtenüberblick mit vielen ernsten und unterhaltenden Neuigkeiten.

Honig aus der Nachbarschaft

Weddinger Reuterhonig
Weddinger Reuterhonig heißt der Honig aus der Schul-Imkerei im Brunnenviertel. Foto: Hensel

Während für Bienen und Imker nun langsam die Saison endet, bekommt das Naturprodukt, das Mensch und Tier gemeinsam produzieren im Herbst nochmal eine weitere Bedeutung: als Süßungsmittel für heißen Tee oder als beruhigendes Bonbon bei kratzendem Hals. Geimkert wird in der Stadt immer mehr, vielerorts gibt es Honig aus Weddinger Produktion zu kaufen.

Kulturwirtschaft im Denkmal: Glück, weil sich kein Käufer fand

Denkmal in der Osloer Straße
Der Backsteinbau in der Osloer Straße ist ein Denkmal. Foto: Hensel

Nachhaltig ist, was lange hält. Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist eine Gegenbewegung zur Wegwerfgesellschaft und hat in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bekommen. Mitte September ging es darum auch beim Tag des offenen Denkmals. „Denk_mal nachhaltig“ war der Aktionstag in diesem Jahr überschrieben. Ein Besuch im ehemaligen Umspannwerk Christiania in der Osloer Straße.