Centre Francais sucht Zeitzeugen aus der Alliiertenzeit

Das Centre Francais sucht Zeitzeugen
Das Cent­re Fran­cais sucht anläss­lich sei­nes bevor­ste­hen­den 60. Geburts­tags Zeit­zeu­gen. Foto: Birkemeyer/Centre Francais

Das Cent­re Fran­cais in der Mül­ler­stra­ße – wie lan­ge gibt es das eigent­lich schon? Schon immer! So ganz kor­rekt ist das nicht. Rich­tig ist, dass es schon seit 1961 ein Kul­tur­zen­trum in der Mül­ler­stra­ße 74 gab. Es trug den Namen Cent­re Cul­tu­rel Fran­çais und wur­de von der fran­zö­si­schen Mili­tär­re­gie­rung eröff­net. Wie war das damals und wie ging die Geschich­te wei­ter? Das aktu­el­le Team des Cent­re Fran­cais stö­bert anläss­lich des bevor­ste­hen­den Jubi­lä­ums in der Geschich­te des Orts und bit­tet Zeit­zeu­gen, sich zu melden.

Wedding kurz & knapp

Wedding kurz & knappDie Stra­ße sind viel lee­rer, die meis­ten Geschäf­te sind geschlos­sen. Die Vor­weih­nachts­zeit ist nun per Gesetz ruhi­ger als üblich. Doch trotz Lock­down rei­ßen die nega­ti­ven Coro­na-Nach­rich­ten erst Mal nicht ab. Bleibt nur, zu Hau­se auf bes­se­re Zei­ten zu war­ten … und die Wed­ding-Mel­dun­gen zu lesen. Es sind übri­gens die letz­ten in die­sem Jahr.

Mit dem Skizzenbuch durch die Stadt

Katrin Merle mit ihren Zeichnungen
Kat­rin Mer­le mit ihrer Zeich­nung, mit der sie den Pla­kat­wett­be­werb gewon­nen hat. Foto: Hensel

Ein alter Back­stein­bau steht male­risch inmit­ten von Büschen und Bäu­men. Wie ein ver­wun­sche­nes Schloss sieht das Gebäu­de aus. Im ver­gan­ge­nen Som­mer hing das Bild von Kat­rin Mer­le rie­sen­groß auf dem Mit­tel­strei­fen der Mül­ler­stra­ße. Mit ihrer kolo­rier­ten Zeich­nung der Wie­sen­burg hat­te die Künst­le­rin aus Herms­dorf den Pla­kat­wett­be­werb „Mein Wed­ding“ gewon­nen. Ein Atelierbesuch.

Bagger bringen Ärger in interkulturellen Garten Seestraße

Interkultureller Garten Seestraße
Fami­li­en aus dem Wed­ding, die im inter­kul­tu­rel­len Gar­ten in der See­stra­ße aktiv sind. Foto: Hensel

Auf dem ehe­ma­li­gen Gelän­de des Hau­ses der Gesund­heit in der Rei­ni­cken­dor­fer Stra­ße sind der­zeit Bag­ger in Akti­on. Sie machen Platz für den Neu­bau einer Grund­schu­le. Bis Janu­ar 2024 soll hier ein Schul­neu­bau ent­ste­hen. 576 Schü­ler sol­len hier ein­mal in einer vier­zü­gi­gen Grund­schu­le ler­nen. Die Fami­li­en, die seit vie­len Jah­ren im Inter­kul­tu­rel­len Gar­ten im Schul-Umwelt-Zen­trum (SUZ) direkt hin­ter der Bau­stel­le gärt­nern, sehen die soge­nann­te Bau­feld­frei­ma­chung mit gemisch­ten Gefüh­len. Auch wenn sie das Ent­ste­hen einer Schu­le begrü­ßen, fürch­ten sie um ihren Garten.

Wedding kurz & knapp

Wedding kurz & knappLang­sam wer­den die The­men wei­cher und weih­nacht­li­cher. Von der Geschmacks­rich­tung her wird es auch im Wed­ding deut­lich süßer – so süß wie ein rie­si­ger Sack Pop­corn bei­spiels­wei­se. Bei allem gilt natür­lich: Abstand hal­ten! Advent to Go, Musik am Fens­ter, Tele­fon­tür­chen und ein Online-Demo­kra­tie­sa­lon gibt es in den nächs­ten Tagen. Die­se neu­en For­ma­te zei­gen, dass trotz des Abstand­hal­tens trotz­dem eini­ge Din­ge mög­lich sind. Hier kommt Wed­ding kurz & knapp am 2. Advent-Nikolaustag!