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Neuordnung der Erinnerungskultur im Wedding

Der Wed­ding benö­tigt drin­gend eine Über­ar­bei­tung sei­ner Geschichts- und Erin­ne­rungs­land­schaft. Ange­sichts der bis­her feh­len­den kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit der regio­na­len Geschich­te soll­te eine sol­che Bear­bei­tung der Erin­ne­rungs­kul­tur von einer unab­hän­gi­gen Initia­ti­ve getra­gen sein. Nach einer lan­gen Dis­kus­si­on wur­de im letz­ten Jahr im Afri­ka­ni­schen Vier­tel

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Ein geschichtsträchtiger Ort: Müllerstraße 143

An der Mül­ler­stra­ße errich­te­te der Braue­rei­be­sit­zer Wil­helm Bönn­hoff, im Jah­re 1886 einen Bier­gar­ten. Der Wed­ding war damals noch für sei­ne klei­nen hüb­schen Häus­chen, Gar­ten­wirt­schaf­ten und Fuhr­manns­knei­pen sowie sei­nen schnat­tern­den Gän­se bekannt. Auf dem Gelän­de, das bis dahin der Abla­ge­rung mensch­li­cher Exkre­men­te dien­te,

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Vergessene Orte zerstörter Vielfalt im Wedding

Der Wed­ding scheint das The­men­jahr „Zer­stör­te Viel­falt“ (1933 / 1938 / 1945)  anläss­lich des 80. Jah­res­ta­ges der Macht­über­nah­me der Natio­nal­so­zia­li­si­ten zu ver­schla­fen. Das jeden­falls ist das Ergeb­nis, zu dem man kom­men muss, wenn man sich das Pro­gramm zu die­sem Erin­ne­rungs­jahr durch­schaut. Denn

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“Preußische Spirituosenmanufaktur”: Hundertprozentig hochprozentig

Mit ver­staub­ten Expo­na­ten hin­ter Vitri­nen las­sen sich Geschmacks­rich­tun­gen schlecht erleb­bar machen. Wenn aber mit muse­ums­reif aus­se­hen­den Kup­fer­kes­seln, selt­sam anmu­ten­den Destil­lier­ap­pa­ra­tu­ren und Stein­krü­gen nach 140 Jah­re alten Rezep­ten Spi­ri­tuo­sen von Hand her­ge­stellt wer­den, die man pro­bie­ren und käuf­lich erwer­ben kann, han­delt es sich

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Wedding war einst ein Aushängeschild der Moderne

Das Gebiet nörd­lich der See­stra­ße war im Jahr 1918 noch weit­ge­hend unbe­baut, da die Bau­tä­tig­keit durch den Aus­bruch des Ers­ten Welt­kriegs zum Erlie­gen gekom­men war. Es war also noch viel Platz im nord­west­li­chen Wed­ding, als eini­ge gro­ße Bau­vor­ha­ben im Woh­nungs- und Ver­kehrs­bau

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Wedding von unten – seit 90 Jahren per U‑Bahn

Ein­fach unter­ir­disch: vie­le Ber­li­ner ken­nen den Wed­ding nur aus der Kel­ler­per­spek­ti­ve. Für sei­nen Unter­grund ist der Stadt­teil jedoch nicht erst in neu­es­ter Zeit bekannt, denn schon vor neun­zig Jah­ren erreich­te die ers­te U‑Bahn den Wedding. Die ers­te U‑Bahn-Linie Ber­lins (die heu­ti­ge U

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U‑Bhf Osloer Str.: Stadtplanung einer unwirtlichen Kreuzung

Wer auf am U‑Bahnhof Oslo­er Stra­ße an der unwirt­lich anmu­ten­den Kreu­zung steht, kommt nicht auf die Idee, dass die Bau­wer­ke wie das GSG-Haus, das Finanz­amt sowie die Wohn­ge­bäu­de aus dem Wie­der­auf­bau­pro­gramm zwi­schen Schwe­den- und Oslo­er Stra­ße in einem städ­te­bau­li­chen Zusam­men­hang ste­hen könnten.

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Wedding und Tiergarten: Rathaus-Architekturen…

Der Bedarf an Gebäu­den für die 23 Bezirks­ver­wal­tun­gen ent­stand 1920 durch die Ein­ge­mein­dung von Dör­fern und Städ­ten zu einem »Groß-Ber­lin«. Da die neu­en Bezir­ke Wed­ding und Moa­bit nicht über geeig­ne­te Bau­ten ver­füg­ten, wur­den zwi­schen 1930 und 1937 Neu­bau­ten errich­tet. Doch trotz der gerin­gen Zeit­dif­fe­renz könn­ten das Moa­bi­ter

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Leopoldplatz: Wer war eigentlich Leopold?

Vie­le Wed­din­ger nen­nen den Leo­pold­platz kurz und lie­be­voll ein­fach ihren “Leo”. Doch nur weni­ge wis­sen, an wen damit erin­nert wird: An Leo­pold den I., Fürst von Anhalt- Des­sau. Es ist eine Iro­nie der Geschich­te, dass gera­de im eins­ti­gen Arbei­ter­be­zirk, dem “Roten Wed­ding”,

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