Läuft bei ihr? Tampons für obdachlose Frauen

Lisa ist Weddingerin aus Überzeugung. „Osramkiez for life!“ sagt sie lachend, als sie fröstelnd den Schal enger zieht. Dass die warme Jahreszeit endgültig vorbei ist, merkt nicht nur sie. Vor allem für die Menschen, die kein eigenes Zuhause haben, beginnt jetzt eine harte Zeit. Wenn Lisa die Müllerstraße hoch läuft, kommt sie am neuen Standort von „Evas Haltestelle“ vorbei, einer Hilfseinrichtung für obdachlose Frauen, die der Sozialdienst der katholischen Frauen im Wedding betreibt. Evas Haltestelle ist eine Institution im Kiez und hat nun endlich an der Müllerstr. 126 einen neuen Standort gefunden – bis zu 100 Frauen finden in den neuen Räumlichkeiten einen sicheren Ort, um zu schlafen, zu essen, sich zu waschen und soziale Kontakte zu pflegen.

Offene Hörsäle: 2. Kritische Orientierungswochen an der Beuth

Zum zweiten Mal  geben die Kritischen Orientierungswochen (KOW) des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Beuth-Hochschule für Technik (BHT) Berlin Erstsemestern, Hochschulangehörigen und interessierten Kiezler die Gelegenheit, herkömmliche Denkmuster auf den Kopf zu stellen und sich in die Diskussion um streitbare Themen einzubringen. Konfrontiert werden die Teilnehmenden dabei mit einem umfassenden Spektrum gesellschaftlicher, technologischer und ökologischer Fragen, die in Kooperation mit zahlreichen Initiativen und den Fachschaftsräten 2 (Mathematik, Physik, Chemie), 5 (Life Sciences) und 6 (Informatik) herausgearbeitet wurden.

Hochbetrieb in der Fabrik Osloer Straße

Die Fabrik Osloer Straße. Foto: FOS e.V.
Die Fabrik Osloer Straße. Foto: FOS e.V.

Die Fabrik Osloer Straße ist seit 30 Jahren ein etabliertes Zentrum für soziale und kulturelle Arbeit. Das ganze Jahr über finden hunderte Veranstaltungen auf dem Gelände in der Osloer Straße 12 statt. Am Freitag (7.9.) und am Wochenende (8./9.9.) können Besucher und Besucherinnen viele der Möglichkeiten, die die Fabrik Osloer Straße bietet, gebündelt erleben.