Tobias Weber

Nachruf auf die Videotheken im Wedding

Video­the­ken: Von all den klei­nen Filia­len, die sich auf­mach­ten, uns die gro­ße wei­te Welt zu zei­gen, war nur noch eine übrig geblie­ben. Und auch die in der Prin­zen­al­lee auf Höhe Bel­ler­mann­stra­ße, die letz­te ihrer Art auf Wed­din­ger Gebiet, schließt jetzt. Allein ihr Name ist schon Ana­chro­nis­mus pur. Eigent­lich erstaun­lich, wenn man bedenkt, dass Online-Lei­h­an­ge­bo­te min­des­tes drei­mal so teu­er sind. Ein Nach­ruf auf eine Institution.

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Trinkverbot am Leo, oder: Wem gehört die Stadt?

Erst vor weni­gen Jah­ren wur­de die offe­ne Trin­ker­sze­ne am Leo­pold­platz aus dem sicht­ba­ren vor­de­ren Bereich in den eher schmud­de­li­gen hin­te­ren Bereich ver­legt. Dort mit eige­nem Toi­let­ten­raum sowie eige­nen Putz­plä­nen ver­se­hen, wur­den die dort­hin Bug­sier­ten zusätz­lich und nur, um ganz sicher zu sein, durch eine mas­si­ve Stein­wand unsicht­bar gemacht. Kei­ne stö­ren­den Erschei­nun­gen auf dem Bio-Markt mehr. Und auch die Eltern auf dem Spiel­platz wer­den nicht all­zu sehr von uner­wünsch­ten Anbli­cken gepei­nigt. Alle schie­nen zufrie­den. Doch nach viel­deu­ti­gen Aus­sa­gen des Bezirks­bür­ger­meis­ters sowie der promp­ten Reak­ti­on der Oppo­si­ti­on ist plötz­lich wie­der Tumult ange­sagt. Ein Schreck­ge­spenst namens Alko­hol­ver­bot macht die Runde.

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Wiesenburg trifft unverblümt Kulturexpedition #11

Man hat es wahr­lich nicht leicht mit dem Wed­ding: Kaum liegt ein tol­les und ereig­nis­rei­ches Wochen­en­de hin­ter uns, da steht auch schon das nächs­te vor der Tür. Am Frei­tag, den 16. Sep­tem­ber star­tet die Kul­tur­ex­pe­di­ti­on unver­blümt aber­mals so rich­tig durch. Ab 17:00 Uhr gibt es nicht nur einen wasch­ech­ten Dreh­or­gel­spie­ler aus dem fer­nen Bran­den­burg. Auch sonst wird es neben kuli­na­ri­schem Genuss rund um die Wie­sen­burg so manch schö­ne Melo­die auf’s Ohr geben. Und nicht nur das. Auch ein Leucht­jon­gleur hat sich für die Tour ange­kün­digt.  Treff­punkt ist die­ses Mal die Kreu­zung Gericht­stra­ße Ecke Schön­wal­der Straße.

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Goodbye Stattbad, und danke für den Fisch

Jetzt soll­te es auch wirk­lich der aller­letz­te Insas­se unse­rer klei­nen Kiez-Anstalt mit­be­kom­men haben: Der Wed­ding ver­än­dert sich. Und das Dra­go­ner-Are­al in Kreuz­berg? Das wird bebaut. Vor­her wird jedoch erst ein­mal heim­lich, still und lei­se abge­ris­sen, und zwar genau jenes Gebäu­de, wel­ches von der Stra­ße aus der­zeit noch fast völ­lig intakt aus­sieht. Die Rede ist vom Stadt­bad Wed­ding. Als ehe­ma­li­ger Anwoh­ner war ich aus ganz unter­schied­li­chen Grün­den nie wirk­lich ein gro­ßer Freund die­ser Ein­rich­tung. Doch hat es solch ein schänd­li­ches Ende wirk­lich ver­dient? Ein­fach mit dem Kran von hin­ten erdolcht und abge­ris­sen zu wer­den? Ich sage, Good­bye Statt­bad, und dan­ke für

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Kulturexpedition unverblümt, Klappe die 10.!

Man muss die Fes­te fei­ern wie sie fal­len und wenn sie fal­len dann fes­te fei­ern. Die unver­blümt-Kul­tur­ex­pe­di­ti­on fei­ert ein run­des Jubi­lä­um. Zum nun­mehr zehn­ten Mal lief das span­nen­de Pro­jekt rund um das Quar­tier Pankstra­ße über die Büh­ne – im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes. Gewohnt unge­wöhn­lich geht es am Don­ners­tag, den 18. August 2016 ab 18:00Uhr los. Die­ses Mal unter ande­rem mit dem Brau­se­jun­gen-Ori­gi­nal Robert Res­cue, Lyrik­ein­la­gen von Stu­dio Coo­lio im Baum­haus, einer Swing-Tanz­ein­la­ge vor­’m Kugel­blitz sowie den tol­len Men­schen hin­ter dem Pro­jekt “Flücht­lin­ge will­kom­men”. Sor­ry Gil­ber­to und Yatao sind eben­falls mit von der Par­tie und wer­den sicher­lich auch die eine

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Iftar auf dem Leo: Wie geht’s 2017 weiter?

Es ist inzwi­schen eine Wed­din­ger Tra­di­ti­on: Zum fünf­ten Mal fand am 22. Juni auf dem Leo­pold­platz ein öffent­li­ches Fas­ten­bre­chen (»Ift­ar«) im isla­mi­schen Fas­ten­mo­nat Rama­dan statt. Das Fest, das zum Dia­log unter Nach­barn auf­ruft, wur­de auch dies­mal von einer Arbeits­grup­pe des Run­den Tisches Leo­pold­platz orga­ni­siert: Rund 400 Essen wur­den nach Son­nen­un­ter­gang aus­ge­ge­ben, dazu kamen rund 200 Zuschau­er, die auf die Mahl­zeit ver­zich­te­ten und ein­fach nur mit­fei­er­ten. Mög­lich wur­de auch die­ses Ift­ar dank der tat­kräf­ti­gen Unter­stüt­zung vie­ler Wed­din­ger Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner und vie­ler Geld‑, Sach- und Arbeits­spen­den vor allem von tür­ki­schen Unter­neh­men – sowie einem Fünf­zig-Pro­zent-Zuschuss aus dem Gebiets­fonds des Akti­ven Zen­trums

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Wie gefährlich ist der neue Zeppi?

Sind Hun­de wirk­lich ein Pro­blem auf dem neu­en Zep­pe­lin­platz? Folgt man Leser­brief­schrei­ber Ste­phan Colin, dann ja. Doch ist das tat­säch­lich so? »Wir hat­ten bis­her noch über­haupt kei­ne Schwie­rig­kei­ten mit Hun­den«, stellt eine Erzie­he­rin einer Kita aus der Ant­wer­pe­ner Stra­ße fest, die wir auf dem Spiel­platz anspra­chen. Sie ist mit den Kita­kin­dern häu­fig vor­mit­tags oder am frü­hen Nach­mit­tag vor Ort, kann also nicht sagen, ob sich am spä­te­ren Nach­mit­tag Hun­de­hal­ter viel­leicht über die neu­en Regeln hin­weg­set­zen. Aller­dings hört man aus der Stadt­teil­ver­tre­tung mensch.müller, dass dem nicht so sei – zur Über­ra­schung der meis­ten, die im Wed­ding nicht damit gerech­net hat­ten, dass

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GESCHLOSSEN: Die Mezcal-Bar “Carcosa”: Mit dem ‘Yellow King’ auf Du

Mit dem Wed­ding ver­bin­det man so eini­ges. Ange­fan­gen mit der hohen Dich­te an Spiel­ca­si­nos, über eine in Tei­len eben­so hohe Arbeits­lo­sig­keit bis hin zum Ber­li­ner Inbe­griff des „Schmelz­tie­gel von Kul­tu­ren“. Eines bringt man aber kaum mit ihm in Ver­bin­dung, näm­lich „Bar­kul­tur“. Völ­lig zu unrecht, denn es gibt sie, die guten Bars. Auch bei uns im Wed­ding. Man muss manch­mal nur eben etwas genau­er hin­schau­en. Wie zum Bei­spiel bei der “Carcosa”-Bar! Wie jetzt, nie gehört? Das könn­te even­tu­ell am “Hid­den Bar”-Konzept lie­gen. Das bedeu­tet, kein Schild deu­tet auf die Bar hin. Man sieht sie schlicht­weg nicht. Wer aller­dings schon ein­mal die

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Das inklusive Kinder- Jugendfest am Pekingplatz

Unter dem Mot­to “Inklu­si­on bewegt Dei­nen Kiez” wird es an die­sem Sonn­tag beson­ders quir­lig: das inklu­si­ve Kin­der- und Jugend­fest lädt alle Kin­der zwi­schen 6 und 16 Jah­ren lädt alle Kin­der zum gemein­sa­men Fei­ern auf den Peking­platz am Nord­ufer ein. Neben jeder Men­ge Spaß, inter­es­san­ten Work­shops sowie einer gehö­ri­gen Por­ti­on Mit­mach-Action gibt es zudem Waf­feln und alles, was man sonst eben so für ein gelun­ge­nes Fest braucht. Auch Roland von Radio Ted­dy ist mit von der Partie.

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