Ho Ho Ho! Weihnachtsmärkte im Wedding

Karussell. Foto: HenselIst Wedding schon in Weihnachtsstimmung? Na klar! Der 24. Dezember steht in einem guten Monat vor der Tür. Deshalb beginnt jetzt die Zeit der Weihnachtsmärkte. Schon an diesem Wochenende findet in der nördlichen Müllerstraße der erste Weihnachtsmarkt statt. Danach geht es quer durch den Wedding weiter bis zum Weihnachtsfest. Die Weddingweiser-Redaktion wünscht viel Spaß bei Punsch und Wärmefeuer, auf dem Karussell und beim Stöbern nach Geschenken!

Stephanuskirche soll Kieztreffpunkt werden

Stephanuskirche
Viele Backsteine für eine Kirche. Die Stephanuskirche ist das Wahrzeichen des Soldiner Kiez. Foto: Andrei Schnell

Die Stephanuskirche im neogotischen Stil ist das bauliche Wahrzeichen des Soldiner Kiezes. Doch das Gotteshaus wird von der Kirchengemeinde an der Panke kaum genutzt. Pfarrerin Veronika Krötke will das ändern und die Kirche in der Prinzenallee wieder zu einem – nicht nur kirchlichen – Treffpunkt im Kiez machen.

Soldiner Kiez? Ein schwieriges Pflaster!

Meinung Schon gesehen? Das El Pepe in der Prinzenallee ist zu. Hier gibt es keine Tapas und keinen Wein mehr. Am gleichen Tag in der vergangenen Woche hat Regina Bielig ganz still ihren Laden ausgefegt und abgeschlossen. Damit ist auch das Herr Bielig in der Soldiner Straße mit seinem kleinen aber feinen Essensangebot Geschichte. Der Soldiner Kiez verliert an einem Tag zwei kulinarische Hoffnungsträger: Das ist schon ein Schlag in die Magengrube.

Orgelmusik trifft Bio-Landküche

Der Innenraum der Stephanuskirche in der Prinzenallee. Foto: Resch
Der Innenraum der Stephanuskirche in der Prinzenallee. Foto: Resch

Das ist sicher keine Musik für jeden Tag. Aber für ausgewählte Tage ist Orgelmusik besonders und schön. Kostprobe gefällig? Am Freitag, den 5. Mai beginnt in der Stephanuskirche in der Prinzenallee die Reihe „Orgel mit Biss“. Die Kirchenmusikerin Annette Diening wird an diesem Tag und an weiteren Terminen die Schlag & Söhne-Orgel erklingen lassen. Dazu gibt es vor der Kirche Bio-Landküche. Los geht es um 19 Uhr.

5 Bars östlich der Badstraße

Foto (C) Offside

Ausgehen im Wedding ist wie eine Schatzsuche. Ohne eine gute Schatzkarte, Mund-zu-Mund-Propaganda oder einen guten Lokalblog geht da gar nichts. Dabei gibt es genug Auswahl. Man muss sich nur trauen, von den Hauptstraßen in unscheinbare Nebenstraßen auszuweichen. Richtige Kneipenmeilen, wo sich ein Hotspot an den anderen reiht, gibt es im Wedding auch nicht. Zum Glück – so haben die Bars ihren Kreis an Stammgästen aufgebaut und sind nicht auf Touristengruppen und Laufkundschaft angewiesen. Die Barlandschaft im Wedding ist nicht einheitlich. Kaum eine Bar will jedem Publikum gefallen. Man muss sie sich „erarbeiten“.

Nachruf auf die Videotheken im Wedding

Video World, Wedding, Videothek
© Samuel Orsenne

Videotheken: Von all den kleinen Filialen, die sich aufmachten, uns die große weite Welt zu zeigen, war nur noch eine übrig geblieben. Und auch die in der Prinzenallee auf Höhe Bellermannstraße, die letzte ihrer Art auf Weddinger Gebiet, schließt jetzt. Allein ihr Name ist schon Anachronismus pur. Eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Online-Leihangebote mindestes dreimal so teuer sind. Ein Nachruf auf eine Institution.

bi’bak: Über das Schicksal der Kofferkinder

Screenshot von der Webseite des bi'bak-Projektraums.
Screenshot von der Webseite des bi’bak-Projektraums.

Sie heißen Kofferkinder, Pendelkinder oder auch Eurowaisen. Es handelt sich dabei um Kinder, die mindestens ohne ein Elternteil aufwachsen oder von ihren Tanten und Großeltern großgezogen werden, weil die Eltern im Ausland arbeiten. Der Projektraum bi’bak in der Prinzenallee 59 befasst sich im Februar mit einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Zurückgelassen, entwurzelt, versteckt: Eltern- und Kinderschicksale der Arbeitsmigration“ mit den Schicksalen der Gastarbeiter und ihren Kindern. In fünf Filmen und drei Lesungen (in Anwesenheit von Regisseuren und Betroffenen) werden Geschichten von zerrissenen Familien beleuchtet.

 

Irgendwas mit Keilerei und Kolonialem: Die Weddingmelder-Wochenschau #5/17

Im schönsten aller Berliner Stadtteile darf es gern auch mal etwas wilder zugehen, oder?

Dieses Mal traf der Wedding allerdings auf eine fuchswilde Wildschwein-Rotte, die ihrerseits recht aggressiv gegen Besucher der Rehberge vorging. Oder war es vielleicht doch umgekehrt? Die Polizei griff jedenfalls ein – und eskalierte mit unfasslichen 18 Schuss auf den 200-Kilo-Keiler. Hat da jemand etwa den Schuss nicht gehört? Oder den Knall vom Wedding? Alles Weitere gibt es jetzt erst eimal in der Weddingmelder-Wochenschau.