Café Bades: Gastfreundschaft im Antonkiez

In der sonst ruhigen Antonstraße am Leo kann man von weitem seit etwas mehr als einem Jahr auf dem Bürgersteig vor dem Café Bades stets ein Grüppchen junger Leute ausmachen. Die Volkshochschule Mitte nebenan und die Wedding-Grundschule gegenüber sorgen für eine bunte Mischung. Und in der weiteren Nachbarschaft hat sich die Qualität des Espressos und Latte rumgesprochen; eine kleine italienische Fangemeinde gehört ebenfalls schon zur Bades-Community.

O-Slow: Immer alles anders

Schon öfter lief ich an den holzverkleideten Laden in der Schwedenstraße 3b auf dem Weg zum U-Bahnhof Osloer Straße vorbei. Die ersten Male habe ich ihn bestimmt übersehen. Denn außer einer Kreidetafel, welche dem Vorbeigehenden vor dem kleinen Restaurant das fast täglich wechselnde Gericht verrät, deutet nicht gerade viel auf die japanisch-libanesische Fusionsküche hin. Doch reichte ein kurzer achtsamer Blick, um mich neugierig zu machen: die Einrichtung, das Essen und das Konzept. Das funktioniert vielleicht im Sprengelkiez, aber hier?

Das Flop-Café: Kiez trifft syrische Feinkost

Flop Café innen

Es ist gar nicht so leicht, einen gastlichen Ort an der etwas unwirtlichen Otawistraße zu finden. Aber die Zeiten, als die Hälfte der Läden leerstand, dürften inzwischen wohl vorbei sein. Und 2015 hat an Stelle eines Nagelstudios das feine Flop Café eröffnet. Fein – vor allem in Bezug auf den guten Kaffee, den Kuchen und vor allem: die hervorragenden syrischen Spezialitäten.

KUSH: Brücke zwischen Orient und Afrika

An der oberen Müllerstraße ist außer dem tosenden Verkehrslärm nicht viel los. Wer würde da etwas ganz Besonderes vermuten? Hier hat sich eine Filiale des Kreuzberger sudanesischen Imbisses Basmah angesiedelt. Und wer glaubt, alle im Wedding bekannten Varianten von Falafel, Halloumi & Co. ausprobiert zu haben, sollte sich einmal auf die exotische, sudanesische Spielart dieser Küche einlassen.