
Anlässlich der Internationalen Woche der Plasmaspende (IPAW) trafen sich am 9. Oktober 2025 Patient:innen und Spender:innen im Haema-Spendezentrum Berlin, um die Bedeutung von Blutplasma und gegenseitige Wertschätzung zu betonen. Organisiert von der Plasma Protein Therapeutics Association (PPTA) und der GBS│CIDP Foundation stand das Treffen unter dem Motto „Plasma Powers Possibility“. Ziel der IPAW ist es, die Rolle von Plasma für lebenswichtige Medikamente sichtbar zu machen. Patient:innen wie Micaela Hernandez (GBS) dankten persönlich den Spender:innen. Die PPTA forderte verlässliche politische Rahmenbedingungen zur Sicherung der Plasmaversorgung und verwies auf ein aktuelles Positionspapier mit BPI, vfa und Patient:innenverbänden.
In den Berliner Herbstferien lädt das Labyrinth Kindermuseum vom 20. Oktober bis 2. November 2025 unter dem Motto „Kling, Klang, Kunterbunt“ zu einem interaktiven Ferienprogramm ein. Im Fokus stehen Klänge, Farben und Gefühle – Kinder gestalten eigene Instrumente, experimentieren mit Emotionen auf einer Murmelbahn und erleben kreative Angebote wie Body-Percussion oder das Basteln von Rassel-Armbändern und Trommeln. Täglich (außer 31.10.) finden Mitmachaktionen statt. Am 31. Oktober gibt es ein verlängertes Halloween-Spezial bis 19 Uhr mit Rallye, Stopptanz und Bastelspaß. Das Programm ist im Ausstellungseintritt zu „TALENTOPIA“ enthalten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Ordnungsamt Mitte führt vom 13. bis 19. Oktober 2025 verstärkte Kontrollen gegen nicht beseitigten Hundekot durch – insbesondere in Grünanlagen. Unter dem Motto „Haufenweise Kontrollen“ sollen Hundehalter:innen an ihre Pflicht erinnert werden, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu entfernen. Die Aktion ist Teil einer berlinweiten Schwerpunktkampagne der Ordnungsämter. Kontrolliert wird in Uniform und in Zivil; wer keinen Beutel mitführt oder Kot liegen lässt, riskiert ein Verwarngeld von 55 Euro bzw. Bußgelder bis 10.000 Euro. Bezirksstadtrat Christopher Schriner betont, Ziel sei es, Bewusstsein zu schaffen und das Thema ernst zu nehmen. Neben Sanktionen informieren die Ordnungskräfte über Vorschriften und Gesundheitsrisiken von Hundekot, um langfristig Sauberkeit und Rücksicht im öffentlichen Raum zu fördern.
Vom 14. bis 16. Oktober findet im Bezirk Mitte erneut die Präventionsveranstaltung „Fit für die Straße in Mitte“ statt. Ziel ist es, Schüler:innen der 9. und 10. Klassen für die Gefahren von Alkohol- und Drogenkonsum – insbesondere im Straßenverkehr – zu sensibilisieren. An interaktiven Stationen erhalten bis zu 100 Teilnehmende pro Tag Einblicke in Themen wie Jugendschutz, Erste Hilfe und Reaktionsvermögen unter simuliertem Alkoholeinfluss. Die Veranstaltung wird vom Bezirksamt Mitte in Kooperation mit Polizei, DRK, Bundeswehr, Ordnungsamt, Fachstelle für Suchtprävention und weiteren Partnern organisiert. Sie findet auf dem Gelände des „Haus der Jugend“ am Nauener Platz statt. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig zu informieren und in ihrer Haltung zu bewusstem Konsum zu stärken.
Ab Oktober bis Ende März bietet der Bezirk Mitte erneut Winter-Spiel- und Bewegungsangebote für Familien mit kleinen Kindern an. An neun Standorten ermöglichen diese wöchentlich ein bis zwei Termine für gemeinsames Spielen und Bewegen in Innenräumen. Unter fachlicher Anleitung entstehen Bewegungslandschaften, die Eltern wie Kinder aktiv mitgestalten können. Die Angebote finden überwiegend in Familienzentren statt und dienen zugleich als Ort des Austauschs. Sie sind Teil des Programms „Gesunder Bezirk Berlin-Mitte“ und werden dieses Jahr mit Unterstützung der AOK erweitert. Ziel ist die Förderung von Kindergesundheit und Armutsprävention. Weitere Informationen stehen auf der Website des Bezirksamts Mitte.
Ab 2026 können Schulen im Bezirk Mitte erneut am Projekt Schüler:innen-Haushalt teilnehmen. Ziel ist es, Schüler:innen demokratische Mitbestimmung praxisnah zu vermitteln. Jede Schule erhält ein Budget von 1.500 Euro, über dessen Verwendung die Schüler:innen eigenständig im Rahmen eines demokratischen Prozesses entscheiden. Die Teilnahme ist für drei Jahre im pädagogischen Begleitprogramm vorgesehen. Bewerben können sich alle öffentlichen Schulen in bezirklicher Trägerschaft. Die Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. begleitet das Projekt mit Workshops und Materialien.
Bewerbungsschluss ist der 30.11.2025. Weitere Infos und Unterlagen unter: www.schuelerinnen-haushalt.de
Workshop zu Balkonkraftwerken an der Berliner Hochschule für Technik
Am Dienstag, 14. Oktober 2025, findet von 16 bis 19 Uhr in der GLASBOX der Berliner Hochschule für Technik ein praxisorientierter Workshop zu Balkonkraftwerken statt. Teilnehmende lernen rechtliche, wirtschaftliche und technische Grundlagen kennen – von Fördermöglichkeiten bis zur Inbetriebnahme. Ein Fokus liegt auf praktischen Übungen, u. a. zu Kabelanpassung, Anschluss und Nutzung von Second-Life-Modulen. Der Workshop richtet sich an alle, die Solarenergie im kleinen Maßstab selbst umsetzen möchten. Eine Anmeldung ist hier möglich.
Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben in der BVV Berlin-Mitte den Doppelhaushalt 2026/2027 mit einem Volumen von rund 1,4 Milliarden Euro beschlossen. CDU, Linke und FDP stimmten dagegen. Im Fokus stehen der Erhalt sozialer, jugend- und gesundheitsbezogener Einrichtungen sowie Investitionen in Bildung, Kultur und Stadtnatur. Schulstationen bleiben erhalten, Grünflächen und Spielplätze werden besser gepflegt, neue Stellen u. a. für Gartenarbeitsschulen und Antisemitismusbekämpfung geschaffen. Für den Leopoldplatz sind Mittel zur Stabilisierung bisheriger Erfolge vorgesehen. Um die Finanzierung zu sichern, senkten die Fraktionen die Pauschale Minderausgabe um rund 2,5 Millionen Euro und nutzen Mehreinnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung, um unterjährige Kürzungen zu vermeiden und Planungssicherheit für Träger zu gewährleisten. Die BVV sieht Senat und Abgeordnetenhaus nun in der Pflicht, den Bezirk weiter zu entlasten.
Der Abriss des maroden Hauses in der Burgsdorfstraße 1 darf nun erfolgen, obwohl dort Haussperlinge, Mauersegler, Zwergfledermäuse und vermutlich auch Hausrotschwänze leben. Die oberste Naturschutzbehörde hat eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung erteilt. Eine „ökologische Baubegleitung“ soll sicherstellen, dass geschützte Arten nicht zu Schaden kommen. Ersatznistkästen kompensieren den Verlust von Brut- und Ruheplätzen. Der Abriss beendet einen jahrelangen Rechtsstreit, der seit 2004 andauerte. Der Bezirk ließ das zunehmend baufällige Gebäude zuletzt zwangsweise sichern und sperrte ab 2017 die Straße. Der Eigentümer klagte erfolglos gegen den Abriss. Die Maßnahme erfolgt nun im Rahmen einer Ersatzvornahme.
Im Humboldthain fand kürzlich die jährliche Weinlese statt – eine Tradition, die der Bezirk Mitte seit 38 Jahren pflegt. In diesem Jahr konnten Mitarbeitende des Straßen- und Grünflächenamts rund 300 Kilogramm Trauben ernten – deutlich mehr als in den Vorjahren. Aus dem Lesegut entsteht in Achkarren (Baden-Württemberg) der „Humboldthainer Hauptstadtsekt“. Die etwa 250 Flaschen sind nicht käuflich, sondern werden vom Bezirksamt zu Anlässen wie Dienstjubiläen, Verabschiedungen oder im Rahmen von Städtepartnerschaften verschenkt. Gelagert wird der Sekt im bezirkseigenen Weinkeller nahe dem Humboldthain.
Im Familienzentrum Zukunftshaus Wedding startet am 7. Oktober 2025 die kostenfreie Workshopreihe „Mitte(n)drin – Starke Familien im Kiez“. Das Angebot richtet sich an Berliner Eltern mit geringem Einkommen und thematisiert unter anderem Finanzen, Arbeit, Kommunikation, Mediennutzung und Selbstfürsorge. Die Workshops finden bis Mitte Dezember immer dienstags von 9:30 bis 12:30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
📍 Müllerstr. 56–58, 13349 Berlin
ℹ️ www.wortlaut.de/mittendrin
Vier engagierte Weddinger:innen wurden mit der Bezirksverdienstmedaille Mitte ausgezeichnet: Hannah Elsche, Bruni Wildenhein-Lauterbach, Sven Dittrich und Siemen Dallmann. Geehrt wurden sie für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement im Kiez. Elsche nahm die Auszeichnung stellvertretend für den Kinderladen am Schillerpark entgegen, der durch Einsatz der Eltern vor der Schließung bewahrt wurde. Wildenhein-Lauterbach engagiert sich seit Jahrzehnten kommunalpolitisch, zuletzt für den Erhalt der Bastion im Schillerpark. Dittrich steht hinter der Initiative „Wir am Leo“, die den Leopoldplatz aufwertet. Dallmann prägt seit über 20 Jahren das Leben im Sprengelkiez, u. a. mit der Kiezzeitung „Kiezbote“, sozialem Engagement in der Osterkirchengemeinde und zahlreichen nachbarschaftlichen Projekten.
Trotz der weiterhin schwierigen Lage in der Ukraine, vor allem rund um Kyiv, hält die Ernst-Reuter-Schule und ihre Partnerschule im Stadtbezirk Schewtschenko an einem starken Zeichen fest: Vom 19. September bis zum 2. Oktober sind Schülerinnen und Schüler aus Kyiv für einen Austausch in Berlin zu Gast – ein Projekt, das lange vorbereitet wurde und nun endlich Wirklichkeit wird.
Der Austausch zwischen den beiden UNESCO-Projektschulen ist weit mehr als ein Schulbesuch. Er steht für gelebte Städtepartnerschaft, europäische Solidarität und den unbedingten Willen, auch in dunklen Zeiten Brücken zu bauen – durch Begegnung, Bildung und kulturellen Austausch.
Ein besonderer Moment: Am 30. September wird Berlins Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger die Gäste aus Kyiv im Rathaus Tiergarten persönlich empfangen – ein Zeichen der Wertschätzung und der Hoffnung.
Das Gebiet Brunnenstraße Nord wurde Anfang September offiziell in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren und Quartiere“ (LZQ) aufgenommen. Damit erhält das Brunnenviertel auch nach dem Ende des Quartiersmanagements weiterhin Fördermittel. Ziel ist die Entwicklung eines lebendigen innerstädtischen Quartiers mit Fokus auf Gemeinschaft, Stadtnatur, Vielfalt, Klimaanpassung und umweltfreundliche Mobilität. Bis 2035 sollen rund 20 Mio. Euro von Bund und Land investiert werden. Das Fördergebiet wurde bereits 2023 ausgewählt und basiert auf einem städtebaulichen Entwicklungskonzept. Es umfasst das Areal entlang der Brunnenstraße zwischen Bahnhof Gesundbrunnen und Bernauer Straße.
Zum 30-jährigen Bestehen der denkmalgeschützten Bibliothek am Luisenbad in Berlin-Wedding wird der historische Fußboden saniert. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen eines Bildungsprojekts des Quartiersmanagements Badstraße in Kooperation mit dem Kiezverein e.V. und führt zu einer Teilschließung vom 22.09. bis 31.10.2025. Währenddessen bleiben ausgewählte Medien im Foyer zugänglich, für Kinder steht der Bücherbus bereit. Trotz Sanierung finden Veranstaltungen statt, u.a. Konzerte, Lesungen und ein Stummfilmabend. Kinderangebote wie Hausaufgabenhilfe, Bilderbuchkino und Workshops laufen weiter. Die Wiedereröffnung ist für den 1. November geplant und wird mit einem Live Comic-Konzert gefeiert.
Der Spielplatz Panketal wird ab dem 22. September 2025 umfassend saniert. Geplant sind neue Spielgeräte wie ein Hängematten-Ensemble, eine Vogelnestschaukel und ein Drehkarussell. Bestehende Anlagen, darunter Tischtennisplatten und ein Klettergerüst, werden instandgesetzt. Ergänzend werden neue Sitzbänke installiert sowie Wegeflächen befestigt und teilweise umgestaltet. Eine neue Treppe soll künftig einen direkten Zugang zum Panke-Uferweg schaffen. Bereits ab dem 15. September beginnen Kampfmitteluntersuchungen. Die Wiedereröffnung des ersten Bauabschnitts ist für Frühjahr 2026 vorgesehen. Während der Bauarbeiten bleibt der Spielplatz komplett gesperrt; Ausweichmöglichkeiten bieten umliegende Spielplätze an der Koloniestraße und der Soldiner Straße.
Der Senat hat beschlossen, auf bestimmten Hauptstraßen Tempo 50 statt Tempo 30 anzuordnen – trotz früherer Geschwindigkeitsbegrenzungen zur Verbesserung der Luftqualität. Im Wedding betrifft das die Luxemburger Straße zwischen Müller- und Genter Straße sowie die Scharnweber-/Müllerstraße zwischen Kapweg und Afrikanischer Straße. Während Autofahrende profitieren könnten, stößt die Entscheidung bei Umweltpolitiker:innen auf deutliche Kritik.
Im Badstraßenkiez stehen jährlich Mittel zur Stadtteilentwicklung bereit. Über deren Verwendung entscheidet der Quartiersrat – eine Gruppe von Anwohner:innen und lokalen Akteur:innen, die sich monatlich trifft. Der Rat sucht neue Mitglieder.
Die öffentliche Wahl findet am 9. September ab 16 Uhr in der Bibliothek am Luisenbad statt. Wahlberechtigt und wählbar sind alle, die im Quartiersmanagement-Gebiet Badstraße wohnen. Weitere Informationen zur Gebietszugehörigkeit und zur Wahlordnung sind online verfügbar.
Der Bezirk Mitte lädt alle seit dem 1. Januar 2024 eingebürgerten Einwohner:innen zur Einbürgerungsfeier am 2. Oktober in den Festsaal der Berliner Stadtmission ein. Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr, Einlass ist ab 17:15 Uhr. Anmeldungen sind bis zum 18. September online möglich. Die Feier ist Teil der Kampagne „Ich gehöre zu Mitte! Du auch?“, die die Sichtbarkeit von Eingebürgerten stärken soll. Mahdiah Hashemi berichtet in einem Kampagnenvideo über ihren Weg zur Staatsbürgerschaft und ihr gesellschaftliches Engagement. Eingeladen sind auch bis zu drei Begleitpersonen je Neubürger:in sowie Ehrenamtliche und Vertreter:innen aus Politik und Zivilgesellschaft. Das Programm umfasst Musik, DJ, Grillbuffet und die aktive Beteiligung der Eingebürgerten.
Alle sieben überprüften Milieuschutzgebiete im Berliner Bezirk Mitte bleiben bestehen. Ein externes Gutachten bestätigte, dass die rechtlichen Voraussetzungen weiterhin erfüllt sind. Betroffen sind die Gebiete Thomasiusstraße, Reinickendorfer Straße, Soldiner Straße, Tiergarten-Süd, Kattegatstraße, Humboldthain Nord-West und das Alexanderplatzviertel. Damit kann der Bezirk das Instrument des Milieuschutzes in insgesamt 14 Gebieten weiterhin nutzen, um eine sozial verträgliche Stadtentwicklung zu fördern und die Verdrängung der Wohnbevölkerung zu verhindern.
Die BSR bietet mit dem neuen Abholservice „Sperrling“ eine einfache Lösung für kleinere Mengen Sperrmüll an. Für 35 Euro wird der Müll direkt an der Haustür abgeholt – buchbar online mit drei täglichen Zeitfenstern, auch samstags. Nach dem Pilotprojekt ist der Service nun in mehreren Berliner Bezirken, darunter auch Wedding, verfügbar. Für größere Mengen bleiben der reguläre Sperrmüllservice oder die kostenlosen Kieztage eine Option. Verwertbare Gegenstände werden dem Gebrauchtwarenkaufhaus NochMall zugeführt. Illegales Abstellen kann bis zu 4000 Euro kosten. Weitere Infos unter www.bsr.de/sperrling.
Das integrierte Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept für Berlin-Mitte (2024) zeigt Strategien zur Reduktion von Treibhausgasen und zur Anpassung an Klimafolgen. 2019 verursachte der Bezirk ca. 2,5 Mio. t CO₂-Äq., Hauptquellen: Gewerbe (66 %), private Haushalte (20 %), Verkehr (12 %). Zentrale Handlungsfelder sind Mobilität (u. a. Kiezblocks, sichere Kreuzungen, Radwegenetz), Klimaanpassung (Entsiegelung, Begrünung, Baumstrategie, Hitzeaktionsplan), Verwaltung (Solaroffensive, Energiemanagement), Gebäude/Energie (Quartierskonzepte, Wärmeplanung), Wirtschaft (Klimaschutzberatung) und private Haushalte (Re-Use, Energieberatung). Umsetzung erfolgt schrittweise, mit Monitoring alle zwei Jahre. Der Erfolg erfordert gemeinsames Handeln von Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Eigentümer:innen.
Nach dem erfolgreichen Müll-Gipfel im November 2024 im Soldiner Kiez geht das Format in die nächste Runde: Am 21. November 2025 findet der Müllgipfel 2.0 im Parkviertel statt – mit neuen Perspektiven und frischen Ideen für ein sauberes und lebenswertes Umfeld in Berlin-Mitte. Ziel ist es, gemeinsam mit lokalen Akteur*innen, Anwohnenden und Expert*innen konkrete Lösungsansätze für mehr Sauberkeit und Lebensqualität im Parkviertel zu entwickeln.
Im Vorfeld des Müllgipfels 2.0 möchten wir wissen, wie die Menschen im Bezirk Mitte die Müllsituation wahrnehmen: Was stört? Was läuft gut? Und was muss sich ändern?
Bis zum 30. September können Bürger*innen, Gewerbetreibende und alle Interessierten an einer anonymen Umfrage teilnehmen. Die Ergebnisse der Umfrage werden beim Müllgipfel vorgestellt und bilden eine wichtige Grundlage für den weiteren Austausch.
Hier geht es zur Umfrage: Umfrage zum Müllgipfel 2.0 — meinBerlin
Das Schul- und Sportamt des Bezirks Mitte veranstaltet im Rahmen der Kampagne „Mitte macht sauber“ einen Schulwettbewerb für Schüler:innen aller öffentlichen Schulformen. Gesucht werden kreative, aktive oder digitale Beiträge rund um das Thema Müllvermeidung und Stadtsauberkeit. Ziel ist es, das Bewusstsein für einen sauberen Bezirk zu stärken und Eigeninitiative zu fördern. Beiträge können in den Kategorien Clean-Ups, Upcycling, Kunst, Performances und Digitales eingereicht werden. Die besten Projekte werden mit Geldpreisen prämiert. Die feierliche Preisverleihung findet am 21. November 2025 im Rahmen des Müllgipfels 2.0 statt. Der Wettbewerb wird gemeinsam mit dem Träger LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V. umgesetzt.
Weitere Informationen: life-online.de/mittemachtsauber-schulwettbewerb-in-berlin-mitte
Das Förder- und Sanierungsgebiet „Lebendiges Zentrum Müllerstraße“ wird bis Ende 2028 verlängert. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen traf diese Ausnahmeentscheidung nach bilanzierenden Gesprächen über laufende Herausforderungen und die Prioritätenliste für 2026. Damit können begonnene städtebauliche Maßnahmen zur Aufwertung und Stabilisierung der Müllerstraße gezielt fortgeführt und abgeschlossen werden. Besonders betont wurden Projekte zur Aufwertung des öffentlichen Raums, zur Förderung gewerblicher Nutzung sowie zum Umgang mit Leerstand und Zwischennutzungen. Ziel ist die nachhaltige Stärkung des wirtschaftlichen und städtebaulichen Zentrums im Wedding.
Im Wedding soll der Nettelbeckplatz im Zuge der Dekolonialisierung in Martha-Ndumbe-Platz umbenannt werden. Der bisherige Namensgeber Joachim Nettelbeck war im 18./19. Jahrhundert an Versklavung und Kolonialbefürwortung beteiligt. Der neue Name ehrt Martha Ndumbe, eine Schwarze Frau, die in Berlin unter Diskriminierung litt und 1945 im KZ Ravensbrück starb. Die Bezirksverordnetenversammlung beschloss die Umbenennung bereits im Januar, die Umsetzung verzögert sich jedoch aufgrund bürokratischer Hürden. Die Einweihung ist nun für September 2025 geplant. Ein Widerspruch durch Anwohner:innen gilt als unwahrscheinlich, da es keine Postadresse Nettelbeckplatz gibt.
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