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Im Schul-Umwelt-Zentrum ist der diesjährige Umwelt- und Klimapreis Berlin-Mitte verliehen worden. Insgesamt 16 Projekte aus den Bereichen Stadtnatur, Gärtnern, biologische Vielfalt, Klimaschutz und Ressourcenschonung gingen in die Bewertung ein.

Das Preisgeld von 3000 Euro wurde in den Kategorien „Bildung“ und „Initiativen“ vergeben, ergänzt durch Sonderpreise. In der Kategorie Bildung wurden unter anderem die Willkommensklasse des Lessing-Gymnasiums für das Projekt „Die Biene – unser Lebensretter“ und Cedric Neuberger für Experimente zu „Atemkalk“ ausgezeichnet. Bei den Initiativen überzeugte die puk a malta gGmbH gemeinsam mit der Selbsthilfe-Holzwerkstatt mit einem multifunktionalen Igelhaus.

Ein Nachhaltigkeitspreis ging an Topio e.V. und die Erika-Mann-Grundschule für eine Smartphone-Werkstatt für Kinder. Beim Sonderthema „Bunte Beete – Gärtnern mit Kindern und Jugendlichen“ teilten sich das Kinderzentrum Ottokar und die Profilklasse 6b der Grundschule am Koppenplatz den ersten Preis.


Wegen eines massiven Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner hat das Sportamt Mitte mehrere Sportanlagen bis auf Weiteres geschlossen: das Stadion Rehberge an der Afrikanischen Straße, die Gustav-Böß-Sportanlage an der Koloniestraße sowie das Stade Napoleon an der Allee du Stade in Reinickendorf. Die Anlagen sollen erst wieder genutzt werden, wenn der zuständige Fachbereich Entwarnung gibt.


Vor dem Gesundbrunnen-Center findet am 12. Juni eine Kiezmesse unter dem Motto „Schaufenster ins Quartier“ statt. Von 14 bis 18 Uhr präsentieren die Quartiersmanagements Badstraße, Soldiner Straße und Brunnenstraße zahlreiche geförderte Projekte aus dem Gesundbrunnen. Besucher:innen können Initiativen aus dem Kiez kennenlernen und mehr über deren Arbeit erfahren. Vertreten sind unter anderem Essbare Straße e.V., Kieztreff Kamine, Gemeinschaftsgarten ElisaBeet, Fabrik Osloer Straße, Müll Museum, Bibliothek am Luisenbad, Rot-Weiß Viktoria Mitte und der Campus im Brunnenviertel. Geplant sind zudem Mitmach-Angebote und musikalische Beiträge. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.


Das Sommerbad Humboldthain ist am 3. Juni in die diesjährige Saison gestartet. Damit hat nach dem Kombibad Seestraße und dem privat betriebenen Strandbad Plötzensee nun auch das letzte Freibad im Bezirk geöffnet. Das Bad in der Wiesenstraße ist montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, an allen anderen Tagen von 8 bis 18 Uhr. Die Berliner Bäder-Betriebe weisen darauf hin, dass die Rutsche aus technischen Gründen derzeit geschlossen bleibt.


An der Ecke Müllerstraße/Lynarstraße haben die Bauarbeiten für das Projekt „Greenius“ begonnen. Auf dem früheren Tankstellengelände an der Müllerstraße 168 errichtet der belgische Immobilienentwickler Equilis einen siebengeschossigen Hybridbau aus Holz und Beton mit rund 3.800 Quadratmetern Bürofläche. Das Gebäude soll vor allem kleineren und mittleren Unternehmen Platz bieten. Im Erdgeschoss sind mehrere Gewerbeeinheiten geplant, die auch gastronomisch genutzt werden können. Ergänzt wird das Vorhaben durch ein angrenzendes Wohngebäude mit zwölf Wohnungen. Zudem sind ein begrünter Innenhof, Dachterrassen und weitere Grünflächen vorgesehen. Die Fertigstellung am Standort direkt am Bahnhof Wedding ist für Mai 2027 geplant.


Für Fahrgäste aus Gesundbrunnen und Wedding soll der Weg zum Hauptbahnhof ab 15. Juni deutlich kürzer werden. Dann nimmt die neue S-Bahn-Linie S15 nach jahrelanger Verzögerung ihren Betrieb auf. Der erste Zug soll laut Fahrplan um 12.03 Uhr am Bahnhof Gesundbrunnen in Richtung Hauptbahnhof starten.

Die neue Linie fährt zunächst nur zwischen Gesundbrunnen und Hauptbahnhof und hält unterwegs am Bahnhof Wedding. Geplant ist ein Zehn-Minuten-Takt. Vor allem Pendlerinnen und Pendler aus dem Berliner Norden dürften profitieren: Die Fahrzeit vom Gesundbrunnen zum Hauptbahnhof verkürzt sich um rund zehn Minuten. Außerdem soll die neue Verbindung den stark belasteten Bahnhof Friedrichstraße entlasten.

Dass die S15 nun startet, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Inbetriebnahme wurde mehrfach verschoben; zuletzt fehlten noch Genehmigungen und Zulassungen. Langfristig soll die Linie über den Hauptbahnhof hinaus bis zum Potsdamer Platz verlängert werden. Bis zur vollständigen Nord-Süd-Verbindung dürfte es aber noch viele Jahre dauern.


Das Jobcenter Berlin Mitte lädt am Mittwoch, 24. Juni 2026, von 10 bis 14 Uhr zum „Tag der Möglichkeiten“ ein. Unter dem Motto „Deine Zukunft im MITTElpunkt“ erwartet Besucher:innen im Jobcenter Berlin Mitte ein vielfältiges Programm mit Informationen und Unterhaltung. Arbeitgebende, Bildungsträger, Beratungsstellen und weitere Einrichtungen stellen Angebote rund um Arbeit, Bildung und Alltag im Bezirk vor. Die Veranstaltung findet in der Müllerstraße 147, 13353 Berlin, am U-Bahnhof Leopoldplatz statt.


Der Sportplatz in der Ungarnstraße trägt ab sofort den Namen Heinz-Boock-Sportanlage. Die feierliche Umbenennung fand am 29. Mai statt. Anwesend waren frühere und heutige Mitglieder des Fußballvereins BFC Meteor 06, Anwohnende sowie Bezirksstadtrat Benjamin Fritz.

Heinz Boock war über Jahrzehnte eng mit dem BFC Meteor 06 verbunden und bis zu seinem Tod im Jahr 2018 Ehrenpräsident des Vereins. Die Bezirksverordnetenversammlung hatte die Umbenennung im Jahr 2025 beschlossen.

Boock gilt als eine prägende Figur des Weddinger Fußballs. Auf der Schillerwiese entdeckte er den späteren Fußballweltmeister Thomas Häßler. Seit den 1970er Jahren setzte er sich zudem für den Frauenfußball ein und engagierte sich besonders in der Jugendarbeit. Für seine Verdienste erhielt er unter anderem die DFB-Verdienstnadel, die Ehrenplakette des Berliner Senats und 1996 das Bundesverdienstkreuz am Bande.


Ab Mittwoch, 3. Juni, kann im Sommerbad Humboldthain wieder unter freiem Himmel geschwommen werden. In der ersten Woche ist das Bad täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet, Montag und Dienstag bleiben noch geschlossen. Ab der zweiten Juniwoche gelten erweiterte Öffnungszeiten. Das Sommerbad befindet sich in der Wiesenstraße 1. Aktuelle Zeiten und Ticketinfos stehen bei den Berliner Bäder-Betrieben.


In der Maxstraße 3 wird ein ehemaliges Bürogebäude zu einem Wohnhaus umgebaut. In dem siebenstöckigen Gebäude im Blockinneren zwischen Reinickendorfer Straße, Schererstraße, Maxstraße und Schulstraße entstehen auf 3.676 Quadratmetern insgesamt 70 moderne Loftwohnungen. Der Einzug erster Mieter:innen ist für das kommende Frühjahr geplant. Angesichts der angekündigten Ausstattung dürften die Wohnungen im oberen Preissegment liegen.

Bauherrin ist die Berliner Immobiliengesellschaft 15 degree GmbH, die auf Wohn- und Mixed-Use-Projekte in zentralen Lagen spezialisiert ist und als Plattform der Londoner Matter Real Estate agiert. Die Maxstraße 3 ist Teil eines im Februar erworbenen Berliner Portfolios mit fünf Objekten und 470 Wohneinheiten. Der Bruttoentwicklungswert wird mit 160 Millionen Euro angegeben. Weitere Projekte mit 900 Einheiten und einem Gesamtwert von 280 Millionen Euro befinden sich laut Immobilienmanager in der Pipeline.


Die DRK Kliniken Berlin beginnen noch in diesem Jahr mit der schrittweisen Zusammenlegung ihrer Standorte Mitte und Westend. Der Krankenhausbetrieb in der Drontheimer Straße im Wedding soll nach aktuellem Stand 2028 enden, die Versorgung bleibt laut DRK bis dahin unverändert bestehen. Der Standort Mitte verfügt derzeit über rund 260 Betten und 400 Beschäftigte. Künftig sollen medizinische Bereiche wie Lungenheilkunde, Thoraxchirurgie, Gefäß- und Palliativmedizin in Westend gebündelt werden. Ein Großteil der Mitarbeitenden soll dorthin wechseln. Für das Gelände im Wedding plant die DRK-Schwesternschaft Berlin eine sozialwirtschaftliche Nachnutzung und führt dazu Gespräche mit Senat und Bezirk.


Auf dem Gelände des Virchow-Klinikums haben Charité und Technische Universität Berlin am 22. April die Forschungszentren „Berlin Center for Advanced Therapies“ (BeCAT) und „Der Simulierte Mensch“ (SiM) eröffnet. Beide Einrichtungen sollen innovative medizinische Technologien voranbringen und arbeiten intensiv mit Künstlicher Intelligenz.

Im SiM werden Prozesse der menschlichen Biologie realitätsnah modelliert – von molekularen Abläufen bis zu Geweben und Organfunktionen. Ziel sind bessere Einblicke in Krankheitsmechanismen sowie neue Ansätze für Diagnostik und Therapie. Das BeCAT entwickelt sogenannte „lebende“ Medikamente auf Basis von Genen, Zellen und Geweben.

Nicht zu verwechseln sind die Zentren mit dem Berlin Center for Gene and Cell Therapies, das am Nordhafen entsteht. Der von Charité und Bayer geplante Inkubator für Pharma-Start-ups soll 2028 eröffnen.


Eine politische Lösung für die Fischerpinte als Bootsverleih und niedrigschwelliger Gastronomiestandort zeichnet sich so schnell nicht ab. Aber es gibt dennoch etwas Neues: Der Verein Fischerpinte Plötzensee, bestehend aus engagierten Anwohnern, wurde zwischenzeitlich gegründet, um auch in der nächsten Zeit Alternativen zu möglichen Abrisspläne zu entwickeln und aufzuzeigen.

Denn egal ob unter unseren Instagram-Beiträgen oder beispielsweise unter denen des rbb, in der Mehrheit herrscht Unverständnis.

Des weiteren wurden am Montag über 1.000 Unterschriften für einen Anwohnereintrag eingereicht. So viele in Mitte gemeldete Einwohner mussten unterschrieben, damit der Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung eingebracht werden kann und sich die BVV damit demnächst beschäftigen muss.

Schwierig war das wohl nicht. Teilweise kamen Anwohnende aus Verdacht zur Fischerpinte, in der Hoffnung, dort eine Unterschrift abgeben zu können.


Die BAYER AG hat sämtliche Räumungsklagen gegen Mieter:innen ihrer Wohnhäuser in der Tegeler und Fennstraße im Berliner Wedding zurückgezogen. Zuvor waren mehrere Mietparteien zum Jahresende 2025 gekündigt worden. Die angesetzten Gerichtstermine zwischen Februar und Mai 2026 wurden jeweils kurzfristig abgesagt; nun wurde auch der letzte Termin gestrichen. Damit sind alle Klagen beendet.

Martha Kleedörfer, wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion in der BVV Berlin-Mitte, bewertet dies als Erfolg für die betroffenen Mieter:innen. Zugleich kritisiert sie, dass in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Menschen aus bezahlbarem Wohnraum verdrängt worden seien. Laut einem von der Linksfraktion vorgelegten Gutachten der Kanzlei GGSC hätte das Bezirksamt Möglichkeiten gehabt, die Mieter:innen besser zu schützen. Kleedörfer fordert von Bezirk und Senat einen Kurswechsel zum Erhalt der rund 140 preisgünstigen Wohnungen im Mettmannkiez.


Im Bezirk Berlin-Mitte ist der Berliner Autorenlesefonds 2026 gestartet. Öffentliche Bibliotheken, Schulen sowie öffentlich zugängliche private Bibliotheken können ab sofort Anträge beim zuständigen Amt für Weiterbildung und Kultur stellen. Gefördert werden Lesungen mit professionellen Berliner Autor:innen und Buchillustrator:innen, auch in digitalen Formaten, mit einer Mindestdauer von 45 Minuten.

In Mitte können bis zu 47 Lesungen mit jeweils 500 Euro Honorar unterstützt werden. Antragsberechtigt sind neben öffentlichen Einrichtungen auch Privatschulen sowie die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Voraussetzung ist ein Antrag mit konkretem Termin; unvollständige Anträge werden nicht berücksichtigt. Die Auswahl erfolgt nach den Kriterien der Förderrichtlinie. Für 2026 ist ausschließlich das aktuelle Antragsformular der Bibliothekswebseite zu verwenden, auf der auch die vollständigen Förderbedingungen veröffentlicht sind.


Der Haushaltsausschuss des Deutscher Bundestag hat am 23. April die Förderung zweier Sportstätten aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) bestätigt. Im Wedding erhält die Sportanlage Cornelius-Fredericks-Straße 270.000 Euro zur Sanierung des Kunstrasenbelages. Ziel ist die Schaffung sicherer, bedarfsgerechter und langfristig nutzbarer Sportflächen.

Das SKS-Programm wurde im Bundeshaushalt 2025 mit insgesamt 333 Mio. Euro ausgestattet. Es dient der Förderung investiver Projekte mit regionaler oder überregionaler Bedeutung und unterstützt Kommunen beim Abbau von Sanierungsstaus.


Im Bezirk Mitte engagieren sich zahlreiche Bürger:innen ehrenamtlich und leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieses Engagement wird mit dem Ehrenamtspreis 2026 unter dem Motto „Zusammenhalt neu denken. Zukunft gemeinsam gestalten“ gewürdigt. Ausgezeichnet werden Einzelpersonen und Gruppen, die durch ihren Einsatz Vorbildcharakter besitzen, nachhaltige Wirkung erzielen und andere zur Mitwirkung inspirieren. Besonders berücksichtigt werden innovative, übertragbare Ansätze sowie Engagement, das über das Übliche hinausgeht. Zudem steht die Förderung von Selbstwirksamkeit im Fokus: Initiativen, die Menschen stärken, ihre Fähigkeiten entfalten und Verantwortung übernehmen lassen, werden als besonders wertvoll hervorgehoben.

Vorschläge können bis zum 27. Mai online auf der Webseite des Ehrenamtsbüros eingereicht werden.


Nach dem Tod des langjährigen Pächters ist die Zukunft der Fischerpinte am Plötzensee offen. Das Bezirksamt Mitte prüft, wie der Ort öffentlich zugänglich erhalten und zugleich Natur- und Landschaftsschutz berücksichtigt werden können. Kompliziert ist die Lage, weil das Grundstück dem Bezirk gehört, die Gebäude jedoch nicht. Laut Pachtvertrag müssten sie nach Nutzungsende zurückgebaut werden; zuständig sind nun die Erb:innen beziehungsweise vorerst das Amtsgericht.

Geplant ist keine rein kommerzielle Nutzung mehr. Stattdessen kommen ein nicht-kommerzieller Treffpunkt am Wasser und Angebote der Umweltbildung infrage. Bezirksstadtrat Christopher Schriner betont, Ziel sei ein Ausgleich zwischen Erholung, öffentlichem Zugang und Naturschutz. Konkrete Entscheidungen sind erst nach Klärung der Eigentumsverhältnisse möglich.


Die Bezirksstadträte Ephraim Gothe und Christopher Schriner laden gemeinsam mit lokalen Koordinationsstellen zum Kiezspaziergang „Augen auf im Kiez – was entsteht, was bleibt, was fehlt?“ ein. Die Veranstaltung findet am 7. Mai 2026 von 15:30 bis 17:30 Uhr statt, Treffpunkt ist der Kinderbunte Bauernhof in der Luxemburger Str. 25.

Der Rundgang umfasst sechs Stationen im Sprengelkiez und entlang der Müllerstraße, an denen aktuelle Entwicklungen und Planungen vorgestellt werden, darunter Gemeinschaftsorte, ungenutzte Flächen, Grünanlagen im Wandel sowie größere Bauprojekte.

  • ein Gemeinschaftsort mit Zukunftsplänen (Kinderbunter Bauernhof)
  • ein noch ungenutztes Parkhaus (Triftstraße)
  • Sprengelpark und Nordufer im Wandel
  • ein markanter Ort, an dem Stadtraum auf Bahninfrastruktur trifft (Tegeler Straße)
  • eine große Baustelle am S-Bahnhof Wedding (Bauprojekt Block 212) und eine brachliegende Ecke mit Potenzial (Ehemalige Tankstelle Lynarstraße/ Müllerstraße), die wir vom Bahnsteig aus von oben betrachten.

An jeder Station informieren die Bezirksstadträte und laden zum Austausch mit Anwohner:innen, Initiativen und Vereinen ein. Der Spaziergang endet im Büro der Stadtteilvertretung. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich; Unterstützung für Gäste mit Assistenzbedarf wird auf Anfrage angeboten.


Charité und TU Berlin haben am 22.4. auf dem Campus Bio- und Medizintechnologie an de Amrumer Straße die Forschungszentren „Berlin Center for Advanced Therapies“ (BeCAT) und „Der Simulierte Mensch“ (Si-M) eröffnet. Die Einrichtungen sollen die Entwicklung neuer Therapien für bislang als unheilbar geltende Erkrankungen vorantreiben. Im Zentrum von Si-M steht die realitätsnahe Nachbildung menschlicher Biologie, um Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und neue Diagnose- und Therapieansätze zu entwickeln. BeCAT fokussiert auf „lebende“ Arzneimittel auf Basis von Genen, Zellen und Geweben, die Krankheiten ursächlich behandeln sollen. Bund und Land heben die Bedeutung der Zentren für Spitzenforschung, Gesundheitsinnovation und die schnellere Überführung von Forschung in die Versorgung hervor. Beide Gebäude sind zudem als offene Orte des Austauschs zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit konzipiert.


SAVVY Contemporary wurde mit einem Art Basel Award 2026 in der Kategorie „Museen + Institutionen“ ausgezeichnet. Die Institution versteht die Ehrung als bedeutende Anerkennung ihrer Arbeit, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmend knapper werdender Räume und Ressourcen für Kunst sowie wachsender gesellschaftlicher Zukunftsfragen. Der Dank gilt der Jury sowie Art Basel und den Art Basel Awards für die Würdigung. Hervorgehoben wird zudem die zentrale Rolle des Teams und der Partner:innen, die die Projekte und Aktivitäten von SAVVY Contemporary ermöglichen.


Die SPD-Politikerin Uta Francisco dos Santos hat ihre Kandidatur für das Amt der Bezirksbürgermeisterin von Mitte und Listenplatz 1 für die Bezirksverordnetenversammlung zurückgezogen. Hintergrund ist ein anhaltender Konflikt über den Umgang mit ihrer länger andauernden Erkrankung. Als Grund für ihren Rückzug nennt sie unter anderem eine Kampagne, an der sich auch rechte Medien beteiligt hätten.


Der Entwurf des Bebauungsplans 1-117 „Böttgerstraße / Hochstraße“ im Berliner Bezirk Mitte (Ortsteil Gesundbrunnen) wird im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB vorgestellt. Ziel ist die Schaffung der planungsrechtlichen Grundlage für ein gemischt genutztes Wohn- und Arbeitsquartier zur langfristigen Sicherung der Sanierungsziele im Gebiet Badstraße/Pankstraße.

Geplant sind unter anderem eine fußläufige Verbindung von der Hochstraße zu einem neuen Grünzug entlang der ehemaligen Stettiner Eisenbahn, die Entsiegelung und Begrünung von Innenhofflächen sowie deren Vernetzung mit dem Grünzug. Zudem sind die Ansiedlung einer Kita sowie die Sicherung und Erweiterung eines bestehenden Umspannwerks vorgesehen.

Die Planunterlagen werden vom 13.4. bis 18.5. im Rathaus Wedding öffentlich ausgelegt. Termine können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Online sind die Unterlagen über offizielle Beteiligungsplattformen abrufbar.


Ein Mann ist am Ostermontag tödlich verletzt worden, nachdem ein Gegenstand aus einem Wohnhaus auf ihn herabfiel. Der Vorfall ereignete sich gegen 15:15 Uhr am Vinetaplatz. Nach Angaben der Polizei wurde der Mann mutmaßlich von einem Blumenkübel getroffen, der aus dem zweiten Stock stürzte. Er erlitt schwere Kopfverletzungen. Trotz des Einsatzes von Rettungskräften und eines Rettungshubschraubers konnte sein Leben nicht gerettet werden – er starb noch am Unfallort. Die Behörden gehen derzeit von einem tragischen Unfall aus. Zum Zeitpunkt des Geschehens herrschte in Berlin starker Wind, der möglicherweise dazu beigetragen hat, dass der Blumenkübel herabfiel.


Der Wedding-Cup 2026 findet am 18. und 19. April im Schillerpark statt und feiert sein 40. Jubiläum. Rund 200 Teams aus Deutschland und dem Ausland treten auf 19 Spielfeldern gegeneinander an. Die Spiele werden auf den Sportwiesen an der Edinburger Straße / Ecke Ungarnstraße ausgetragen.

Die Eröffnung erfolgt am 17. April um 10:40 Uhr, Spielbeginn ist um 11:00 Uhr. Am Folgetag wird das Turnier ab 08:45 Uhr fortgesetzt, die Finalspiele finden am Nachmittag statt.

Benjamin Fritz würdigt das Engagement der Organisator:innen und Ehrenamtlichen und hebt die Bedeutung des Turniers für die Sportvielfalt im Bezirk Mitte hervor.


Im Volkspark Rehberge übernehmen jetzt Schafe einen Teil der Grünpflege. Seit April 2026 setzt der Bezirk Mitte im Rahmen eines zweijährigen Pilotprojekts Gotlandschafe auf ausgewählten Wiesen ein. Ziel ist es, die Flächen offenzuhalten und gleichzeitig die Artenvielfalt zu fördern. Anders als bei der maschinellen Mahd entsteht durch die Beweidung eine abwechslungsreiche Vegetation, von der unter anderem Insekten und kleine Tiere profitieren.

Die Schafe sind voraussichtlich bis Oktober im Park unterwegs, die Flächen werden abschnittsweise beweidet und anschließend wieder geschont. Besucher werden gebeten, die Tiere nicht zu füttern und Hunde in ihrer Nähe anzuleinen. Eine Informationsveranstaltung ist für den 12. Mai geplant.


Das Erika-Heß-Eisstadion könnte künftig nicht mehr nur im Winter eine Rolle spielen: Die Außenflächen sollen auch in den Sommermonaten für Sport und Bewegung geöffnet werden. Geplant ist, das Gelände an der Müllerstraße 185 nach Ende der Eislaufsaison – also von Mai bis September – zu vermieten.

Das Schul- und Sportamt des Bezirks Mitte sucht dafür Betreiber, die passende Angebote auf die Beine stellen. Laut Ausschreibung liegt die monatliche Miete bei 25.000 Euro. Bewerbungen sind noch bis zum 20. April möglich. Vorgesehen ist eine Nutzung über mehrere Jahre, konkret von 2026 bis 2030.

Weitere Details zum Interessenbekundungsverfahren stehen in den amtlichen Bekanntmachungen des Bezirksamts Mitte im Bereich des Schul- und Sportamts.


Schul- und Sportamt sowie das Quartiersmanagement Reinickendorfer Straße / Pankstraße laden Nachbarschaft, soziale Einrichtungen, Kinder, Jugendliche, Familien und Anwohnende zu einer Informationsveranstaltung zum Neubau der Jugendverkehrsschule in der Gottschedstraße 23 ein. Das Bauprojekt wurde vom Quartiersmanagement angestoßen und durch Beteiligungsformate im Quartier begleitet. Anregungen und Wünsche aus der Nachbarschaft flossen in die Planung ein, die gemeinsam mit dem Schul- und Sportamt umgesetzt wird. Ein Schwerpunkt liegt auf der Mehrfachnutzung des Standorts. Bei dem Termin stellen die zuständigen Fachabteilungen den aktuellen Planungsstand und die nächsten Schritte vor. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 15. April, um 18 Uhr im Haus der Jugend, Reinickendorfer Straße 55, 13347 Berlin, statt.


Seit 2022 setzt bwgt e.V. im Rahmen des Projekts „Die Schillerhöhe als lebendiges Quartier für Jung und Alt – Bewegung in der Schillerhöhe“, gefördert durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bewegungsangebote und Aktionen zur Aufwertung des öffentlichen Raums um. Im östlichen Bereich des Schillerparks zwischen Schwyzer Straße und Ungarnstraße, nahe Brienzer Straße, wurde so ein Aufenthalts- und Bewegungsort für Jugendliche geschaffen. Grundlage waren Beteiligungen von Schüler:innen der Gottfried-Röhl-Grundschule.

Die Fläche wird am 15. April von 16:30 bis 18:00 Uhr feierlich eröffnet. Bezirksstadtrat Christoph Keller sowie weitere Vertreter:innen des Bezirksamts Mitte, der Koordination Schillerhöhe und bwgt e.V. nehmen teil. Eingeladen sind alle Interessierten.

Im Anschluss können die neuen Angebote genutzt werden, darunter eine Calisthenics-Anlage, Streetball und Tischtennis.


Am Sonntag den 31. Mai wird der Martha-Ndumbe-Platz zum Treffpunkt für alle Kiezlieber*innen! Der “Martha-Flohmarkt” soll von 11 bis 17 Uhr stattfinden. Ob Second Hand, Selbstgemachtes, Infos aus der Nachbarschaft oder kleine Aktionen – hier ist für alle etwas dabei! Du wohnst in der Nachbarschaft und hast Lust mitzumachen? Dann melde dich an und werde Teil des Markts!

Anmeldung per Mail an: [email protected]


Ab 2028 sollen in Berlin elf neue Quartiersmanagement-Gebiete eingerichtet werden. Eines davon entsteht im Wedding rund um den Nauener Platz. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen am 26. März mit.

Die neuen Gebiete werden über das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert. Ziel ist es, Quartiere mit besonderen sozialen Herausforderungen zu stärken – etwa durch bauliche Maßnahmen, soziale und integrative Projekte sowie durch ein Quartiersmanagement-Team vor Ort. Dieses begleitet Nachbarschaftsinitiativen, vernetzt lokale Akteur:innen und unterstützt Projekte im Kiez.

Bereits bestehende Quartiersmanagement-Gebiete wie Soldiner Straße und Pankstraße bleiben ebenfalls erhalten. Sie werden künftig im Rahmen eines „Quartiersmanagement light“ weitergeführt und stehen weiterhin als Anlaufstellen für Initiativen und Nachbar:innen zur Verfügung.


Am 3. Mai bekommt der Wedding ein neues Kino: Das Arsenal, das seinen Standort am Potsdamer Platz vor rund einem Jahr aufgeben musste, startet künftig im silent green Kulturquartier mit seinem Programm.

Schon vor der offiziellen Eröffnung gibt es einen ersten Vorgeschmack: Für die direkte Nachbarschaft wird eine Testvorführung mit Überraschungsfilm angeboten. Sie findet am 22. April um 18 Uhr im Kino Arsenal in der Plantagenstraße 30 statt.

Teilnehmen können alle Weddinger:innen aus den Postleitzahlgebieten 13347, 13349, 13351, 13353 und 13357. Wer dabei sein möchte, meldet sich per E-Mail an [email protected] an und nennt dabei die eigene Postleitzahl sowie Datum und Uhrzeit der Vorstellung (22. April, 18 Uhr). Die Plätze sind begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.


Das Bezirksamt Mitte lädt am 17. April zu einer gemeinsamen Aufräumaktion im Afrikanischen Viertel ein. Damit ist der Bezirk Teil der berlinweiten Initiative „Zusammen ist besser – Berlin räumt auf“ des rbb-Radiosenders 88.8. Organisiert wird der Einsatz im Wedding vom Ordnungsamt, Beginn ist um 11 Uhr, das Ende gegen 18 Uhr. Treffpunkt ist an der Ecke Kameruner Straße/Togostraße.

Vor Ort informiert die Soko Müll über den Umgang mit illegalen Ablagerungen, außerdem ist die Taskforce Schrottfahrräder im Einsatz. Laut Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger (Grüne) gibt es für alle Helfenden als kleines Dankeschön einen kostenlosen Kaffee.

Für die Planung wird gebeten, die Zahl der Teilnehmenden vorab per E-Mail mitzuteilen ([email protected]). Die Aktion ist Teil der Kampagne „Mitte macht sauber“.


Das Strandbad Plötzensee lädt am Ostersamstag, 4. April, wieder zum Osterfeuer ein. Ab 15 Uhr gibt es ein Programm für Groß und Klein – mit Eiersuche am Strand, Bastelaktionen, Hüpfburg sowie Stockbrot und Marshmallows.

Das Feuer wird gegen 17.30 Uhr entzündet, um 19 Uhr folgt eine Feuershow. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt kostet 8 Euro, Kinder ab 4 Jahren zahlen 4 Euro, jüngere kommen kostenlos rein. Der reguläre Badebetrieb startet im Mai.


Anfang Mai startet die Freibadsaison der Berliner Bäder-Betriebe. Bereits ab dem 1. Mai öffnen im Kombibad Seestraße die Außenbereiche. Die beiden 50-Meter-Becken sind durch die Traglufthalle im Winter vorgewärmt. Infos zu Preisen und Zeiten gibt es auf www.berlinerbaeder.de. Das privat betriebene Strandbad Plötzensee startet ebenfalls im Mai in die Saison.


Der Start der neuen S-Bahnlinie S15 zwischen Gesundbrunnen und Hauptbahnhof verzögert sich offenbar weiter. Noch im Oktober hieß es aus Bahnkreisen, die Strecke könne Ende März in Betrieb gehen. Kurzzeitig tauchte der 30. März auch in der Fahrplanauskunft auf – verschwand dort jedoch wieder.

Wann die seit 26 Jahren im Bau befindliche Verbindung tatsächlich startet, bleibt offen. Eine offizielle Stellungnahme der Deutschen Bahn gibt es bislang nicht. Laut „Berliner Zeitung“ gibt es Probleme bei der Tunnelabnahme, eine Eröffnung im Frühjahr scheint dennoch möglich.


Das Bezirksamt Mitte und die Gebietsbetreuung laden zum ersten Kiezforum im Förder- und Sanierungsgebiet BadPankStraße ein. Die Veranstaltung findet am 26. März von 18 bis 20 Uhr im Baumhaus (Gerichtstraße 23, Berlin) statt und richtet sich an alle Bewohner:innen des Gebiets. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Kiezforum dient als offenes Beteiligungsformat, bei dem Teilnehmende Fragen stellen und ihre Alltagserfahrungen einbringen können. Vorgestellt werden das neue Format sowie geplante Projekte und Veranstaltungen für 2026. Im Mittelpunkt steht die Sozialstudie des Planungsbüros LPG, die auf einer Haushaltsbefragung zur sozialen und wirtschaftlichen Situation basiert und als Grundlage für Zielsetzungen im Sanierungsgebiet dient.

Zwischenergebnisse der Studie werden präsentiert und diskutiert. Zudem besteht die Möglichkeit zum Austausch mit Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Planung.


Die MiK Jugendkunstschule lädt junge Menschen aus dem Bezirk Mitte zur Teilnahme am Jugendkunstpreis 2026 ein. Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 22 Jahren, die im Bezirk wohnen oder hier zur Schule gehen.

Eingereicht werden können Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen der bildenden und angewandten Kunst. Dazu zählen unter anderem Malerei, Zeichnung, Grafik, Plastik, Animation, Film, Modedesign, Tape-Art, Comic oder Fotografie. Auch andere kreative Ausdrucksformen sind möglich.

Für ausgewählte Beiträge werden Sach- und Geldpreise vergeben. Eine Auswahl der eingereichten Werke wird außerdem vom 2. Oktober bis 1. November 2026 im Studio | Galerie Nord ausgestellt.

Der Anmeldezeitraum beginnt Ende April 2026. Die Anmeldung erfolgt online.


Die Begegnungsstätte für Senior:innen „Otawi-Treff“ wird derzeit umfassend saniert. Damit soziale, kulturelle und beratende Angebote während der Bauphase weiter stattfinden können, werden Kurse und Gruppen vorübergehend in Einrichtungen im Kiez verlegt. Dazu gehören das Kiezhaus Agnes Reinholdt (Afrikanische Str. 74), der Verein BSC Rehberge (Afrikanische Str. 45), das Paul-Gerhardt-Stift (Müllerstr. 56–58) sowie Räumlichkeiten der die Wille gGmbH (Müllerstr. 116). Informationen zu weiteren Gruppen, Veranstaltungen und Beratungsangeboten stellt die die Wille gGmbH bereit. Interessierte können sich telefonisch unter +49 1523 4625357 oder per E-Mail an [email protected] wenden. Die Wiedereröffnung des modernisierten „Otawi-Treffs“ ist für Sommer 2027 geplant. Bis dahin soll die Übergangslösung die kontinuierliche Teilnahme von Senior:innen am sozialen und kulturellen Leben im Kiez sichern. > Mehr dazu


In den Gastronomiepavillon neben der Schiller-Bibliothek soll bald wieder Leben einziehen. Nach umfangreichen Instandsetzungsarbeiten wird hier das »Moccachino« aus der Müllerstraße 44/45 (unweit der Ungarnstraße direkt am Friedhof) eine Filiale einrichten. Im »Noir by Moccachino« soll wie bislang im »Café Oldstyle« türkisches Frühstück angeboten werden – aber zusätzlich auch gehobene asiatische Küche. Wann genau die Eröffnung stattfinden wird, war noch nicht entschieden. Wenn der Frühsommer kommt, wird es vermutlich an dieser Stelle auch im Freien wieder ein attraktives gastronomisches Angebot geben.


Die Kunstaktion und Freiluftausstellung ‚Mein Wedding‘ wird in diesem Jahr wieder auf der Müllerstraße stattfinden. Der Wettbewerb stellt den Wedding in den Mittelpunkt und gewährt faszinierende Einblicke in die Menschen, die Vielfalt, die Geschichte und sein Zentrum, die Müllerstraße. Das Team des Lebendigen Zentrums Müllerstraße ruft zu folgendem Thema auf: “Wir suchen ein kreatives und motiviertes Team, das die Leitung des Wettbewerbs und der Ausstellung übernimmt.

Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören der Aufruf zur Einreichung von Kunstwerken, die Organisation des Auswahlverfahrens einschließlich des Publikumspreises, die Vorbereitung der Freiluftausstellung und die feierliche Eröffnung mit einer Vernissage. Es steht ein Budget von 5.500 € (Netto) für alle Sach- und Honorarkosten zur Verfügung (die Kosten für Ausstellungsplakate und Preisgelder werden anderweitig gedeckt).

Möchten Sie Teil des Projekts werden? Dann reichen Sie bitte Ihr Angebot bis zum 31.03.2026 um 12 Uhr ein. Weitere Informationen und einen Bieterbogen finden Sie unter muellerstrasse-aktiv.de.


Das Jüdische Krankenhaus ist nach einem Wasserschaden am Neubau insolvent. Rund 60 Millionen Euro wurden in das neue Bettenhaus investiert, das wegen des Schadens bislang nicht eröffnen konnte. Rückzahlungen von Millionenkrediten verschärften die finanzielle Krise. Im Dezember wurde Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt; das Amtsgericht entscheidet über das weitere Verfahren.

Politisch besteht Einigkeit über den Erhalt des traditionsreichen Hauses mit 384 Betten und über 800 Beschäftigten – strittig ist die Form. Diskutiert werden eine Übernahme durch Vivantes oder die Charité, ein Überbrückungskredit, der Ankauf des Grundstücks durch das Land oder eine Teilfortführung einzelner Bereiche. Angesichts der Haushaltslage warnt die CDU vor hohen Kosten und bringt private Träger ins Spiel.

Die Gewerkschaft Verdi fordert ein rasches politisches Signal zur Standortsicherung, Tarifbindung und zum Erhalt des Betriebsrats, um Beschäftigte zu halten. Erste Stationen sollen im April in den Nordflügel des Neubaus einziehen.


Das Arsenal – Institut für Film und Videokunst schlägt im Wedding ein neues Kapitel auf: Am Sonntag, 3. Mai, startet der Kinobetrieb an seinem neuen Standort. Nachdem das Programmkino vor rund einem Jahr den Potsdamer Platz verlassen musste, zieht es nun in die historische Westhalle des silent green Kulturquartier. Dort entsteht ein Kinosaal mit rund 180 Plätzen. Der Eingang liegt in der Plantagenstraße 30.

Zum Auftakt sind Filmbegeisterte eingeladen, den neuen Spielort kennenzulernen. Informationen zum Eröffnungsabend sowie zum künftigen Programm sollen zeitnah auf der Website veröffentlicht werden.


Das Bezirksamt Mitte schreibt erneut einen Umwelt- und Klimaschutzpreis aus, um das Engagement von Bürger:innen, Kindern und Jugendlichen, Vereinen, Verbänden sowie Gewerbetreibenden im Bezirk zu würdigen. Teilnahmeberechtigt sind Personen und Gruppen mit Projektschwerpunkt in Mitte. Gesucht werden innovative Beiträge zu Umwelt-, Natur- und Nachhaltigkeitsthemen, insbesondere mit Bezug zu Klimaschutz oder Klimaanpassung.

Eingereicht werden können geplante wie bereits umgesetzte Projekte. Inhalt, Umsetzung und Präsentation sind offen gestaltet. In der Vergangenheit reichten die Ansätze von gärtnerischen Initiativen und Maßnahmen zur Artenvielfalt bis hin zu Projekten mit pädagogischem, künstlerischem oder sozialem Fokus.

Die beteiligten Ämter stellen 3.000 Euro Preisgeld bereit, zusätzlich 500 Euro für besonders nachhaltige Projekte. Für den Sonderpreis „Bunte Beete – Gärtnern mit Kindern und Jugendlichen“ stehen weitere 1.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 17. Mai 2026.


Nach dem großflächigen Stromausfall zu Jahresbeginn richtet das Bezirksamt Berlin-Mitte einen eigenen WhatsApp-Kanal ein, um die Bevölkerung künftig schneller und direkter über Krisen- und Katastrophenlagen zu informieren. Im Fokus stehen Hinweise zu Stromausfällen, Unwettern und weiteren Gefahrenlagen – inklusive Informationen zu Anlaufstellen, Warnsystemen und Notvorräten. Zusätzlich werden ausgewählte Service-Meldungen verbreitet. Der Kanal kann über den Direktlink https://whatsapp.com/channel/0029VaAIdij4E1FO3XnbcI0U abonniert werden; für Benachrichtigungen ist die Glockenfunktion zu aktivieren.


Mit der Grundsteinlegung am 14. Januar startete das Paul-Gerhardt-Stift (PGS) den Bau eines Wohnprojekts in der Barfusstraße 6 in Berlin-Wedding. Geplant sind 116 Wohnungen, davon 100 Sozialwohnungen. Die Veranstaltung markierte zugleich den Beginn des 150-jährigen Jubiläums des PGS. Trotz Regens verfolgten zahlreiche Gäste die Zeremonie, bei der eine Zeitkapsel symbolisch eingemauert wurde. Stiftsvorsteher Martin von Essen kritisierte die zunehmende Bürokratie im Bauwesen und forderte vereinfachte Vorschriften. Auch Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler und Bezirksstadtrat Ephraim Gothe betonten die Bedeutung des Projekts für bezahlbaren Wohnraum und die Quartiersentwicklung. Vorgesehen ist ein fünfgeschossiger Neubau mit Wohnungen, medizinischen Einrichtungen, Kantine, Tiefgarage und Fahrradstellplätzen. Die Fertigstellung ist in etwa zwei Jahren geplant.


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