Charleen Effenberger

Mag den Wedding und das Schreiben - und die Kombination aus Beidem. Seit 2017 hier vor Ort möchte sie bleiben; nicht zuletzt um dabei sein können, wenn der Wedding endlich kommt.

Kiezstories #1 – Weddinger Kurzreportagen

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Der Wed­ding hat vie­le Gesich­ter. Und hin­ter all die­sen ver­ste­cken sich auf­re­gen­de Geschich­ten, inter­es­san­te Fak­ten und beein­dru­cken­de Men­schen. Zusam­men mit Fil­me­ma­che­rin Hed­da Bed­narsz­ky wol­len wir die­se in der kom­men­den Zeit auf­de­cken und euch in Form von kur­zen Film­re­por­ta­gen prä­sen­tie­ren. Die­ses Mal: Zu Besuch bei Sot­to, einem ita­lie­ni­schen Restau­rant in der Neu­en Hoch­stra­ße zwi­schen Gerichts­hö­fen und Humboldthain. 

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dezibel – eine Weddinger Schnapsidee in Flaschen

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Die bes­ten Ideen ent­ste­hen wohl immer dann, wenn am wenigs­ten damit gerech­net wird. So auch bei den Wed­din­gern Len­ni und Moritz, die nach einem lan­gen Fes­ti­val­wo­chen­en­de in der bran­den­bur­gi­schen Pro­vinz plötz­lich den Gedan­ken nicht mehr los­las­sen konn­ten, ihre eige­nen Schnaps­krea­tio­nen her­zu­stel­len. (Home-)Made in Wed­ding ent­stand so zusam­men mit Simon und Max ein Ing­wer- und ein Zimt­schnaps ihrer Eigen­mar­ke dezi­bel.

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Supercoop: ein gemeinschaftlicher Supermarkt für den Wedding

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Ein Lebens­mit­tel­ge­schäft, das kei­ner gro­ßen Ket­te gehört und in dem die Mit­glie­der ent­schei­den, wie der Laden läuft. Das ist längst kei­ne Uto­pie mehr, son­dern in New York mit 17.000 Genos­sen­schafts­mit­glie­dern pure Rea­li­tät. Auch in Frank­reich und Bel­gi­en gibt es das Kon­zept “Food Coop” schon seit 2016. New York, Paris, Wed­ding: Nun hat Ber­lin die Chan­ce, als nächs­tes die Idee eines sozia­len, nach­hal­ti­gen und trans­pa­ren­ten Super­mark­tes zu ver­wirk­li­chen – und das in den Osram-Höfen!

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Unser Zuhause: vom Speckgürtel in die Mitte

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Foto: Dietmar Dölz

Wenn man lan­ge an einem Ort lebt, emp­fin­det man die­sen irgend­wann ganz selbst­ver­ständ­lich als Hei­mat. Den Wed­ding kön­nen nur die weni­ge sei­ner Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner als Geburts­ort ange­ben, die­ser Stadt­teil ist schon immer ein Ort der Ein­wan­de­rung und des Tran­sits gewe­sen. Wie­der ande­re Ber­li­ner sind hier auch nur gebo­ren, weil sich vie­le Kran­ken­häu­ser im Wed­ding befin­den, und haben nie im Stadt­teil gewohnt. Der Zuge­zo­ge­nen­at­las 2016 weist für den Wed­ding aus, dass über die Hälf­te sei­ner Bewoh­ner nicht in Ber­lin gebo­ren ist – nur rund um den Schil­ler­park lag die Quo­te der Ur-Ber­li­ner etwas höher. So ver­wun­dert es nicht, dass auch

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Alt und allein: Wir können helfen!

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Über­ra­schend kam die Nach­richt wohl kaum, doch der Lock­down wird uns noch wei­ter beglei­ten. Das bedeu­tet vor allem für die ein­sa­men Men­schen unter uns, noch län­ger allei­ne aus­zu­har­ren und den All­tag ohne die übli­chen sozia­len Kon­tak­te zu meis­tern. Wo sich eini­ge an die­se Situa­ti­on schon gewöhnt oder durch regel­mä­ßi­ge Video-Calls, Tele­fon­kon­fe­ren­zen und Spa­zier­gän­ge Alter­na­ti­ven gefun­den haben, blei­ben es wei­ter­hin die Älte­ren in der Nach­bar­schaft, die oft auf sich allei­ne gestellt sind. Doch auch trotz Coro­na kön­nen wir alle dazu bei­tra­gen, Unter­stüt­zung für allein­le­ben­de Senio­ren zu gewähr­leis­ten und gegen die Ein­sam­keit anzutreten.

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Weihnachtsspenden für den Wedding

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Eigent­lich haben wir das anders geplant. Am 20. Dezem­ber soll­te ein Fens­ter­kon­zert im Innen­hof den älte­ren Bewoh­nen­den eini­ger Häu­ser der Genos­sen­schaft 1892 eine weih­nacht­li­che Freu­de berei­ten. Nicht ganz über­ra­schend, aber trotz­dem trau­rig: Der har­te Lock­down lässt uns kei­ne Wahl, als zum Schutz aller vor­erst dar­auf zu ver­zich­ten. Statt Waf­feln und Punsch vom Fami­li­en­ca­fé Zaun­kö­nig und einem Kon­zert von Sän­ger und Gitar­rist Alex­an­der Pepp­ler wol­len wir den Ver­ein “Freun­de alter Men­schen” nun mit einer finan­zi­el­len Unter­stüt­zung von 250 € dabei hel­fen, in Zukunft wei­ter­hin für ihre alten Freun­de – ein­sa­me, hoch­be­tag­te Per­so­nen, die teil­wei­se ihr Haus kaum noch ver­las­sen kön­nen – da zu

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Weihnachtspost & Schokolade für “alte Freunde”

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Ganz­jäh­rig orga­ni­sie­ren die “Freun­de alter Men­schen” Aktio­nen und Ver­an­stal­tun­gen, um Allein­le­ben­de und Hoch­be­tag­te in unse­rer Nach­bar­schaft zu unter­stüt­zen. FAM e.V. haben wir euch schon in den ver­gan­ge­nen Wochen vor­ge­stellt und auch berich­tet, wir ihr hel­fen könnt. In der Weih­nachts­zeit ist es dem Ver­ein beson­ders wich­tig, den Ältes­ten Zeit und Auf­merk­sam­keit zu schen­ken – auch, wenn das die­ses Jahr alles anders ablau­fen muss.

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Eintritt: Anklopfen – ein besonderes Atelier in der Bellermannstraße

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Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de sind wohl bekannt dafür, nicht immer den gewöhn­lichs­ten Weg ein­zu­schla­gen. Es ist eben eine Lebens­wei­se – viel mehr als nur ein Beruf. In sei­ner Wed­din­ger Gale­rie ver­kör­pert ein Künst­ler die­ses Bild, als hät­te er nie etwas ande­res gemacht – und das trifft es ziem­lich genau.

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Dreimal Falafel: Die Besten im Wedding

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Das Logo vom Nezha Bistro zeigt Grillgabel, Schawarmaspieß und Pfannenwender sowie den arabischen Schriftzug des Namens

Zuge­ge­ben, wirk­lich neu und über­ra­schend kann eine Hom­mage an die run­den Kicher­erb­sen­bäll­chen gar nicht mehr sein. Die Fala­fel gehört mitt­ler­wei­le genau so sehr zur Ber­li­ner Ess­kul­tur, wie es der Döner schon seit den 70er Jah­ren – die Cur­ry­wurst sogar seit 1949 – tut. Als Sand­wich in der Mit­tags­pau­se, aus­führ­li­ches Abend­brot, Mit­ter­nachts­s­nack oder spä­tes Kater­früh­stück. In all ihren Varia­tio­nen ver­führt sie gro­ße und klei­ne Weddinger:innen an fast jeder Ecke. Doch wo schmeckt sie am bes­ten? Natür­lich im eige­nen Kiez! Eine  köst­li­che Aus­wahl der ver­meint­lich bes­ten Läden rund um den Bad­stra­ßen­kiez, den Net­tel­beck­platz und U‑Bahnhof Wed­ding soll euch nicht vor­ent­hal­ten bleiben.

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