Charity-Bingo zu Hause: Livestream-Glücksspiel kann auch süchtig machen

Hätte, sollte, würde. Bingo im Mastul konnte aufgrund des momentan anhaltenden Veranstaltungsverbots nicht wie gewohnt am letzten Mittwoch im März stattfinden. Doch unser Weddingweiser-Team, völligst der Sucht nach dem Glücksspiel ausgesetzt, hat sich da was einfallen lassen. Hadern wir momentan alle mit der sozialen Distanzierung von unseren liebsten Freunden, stellt sich doch schnell eine Frage: Wenn das alles vorbei ist, können wir dann überhaupt noch in die geliebten Orte und Spielstätten unserer freizeitlichen Aufeinandertreffen zurückkehren? BINGO ohne Mastul? Mastul ohne BINGO? Blöd.

Take-Away, Lieferdienst & Co. gefragt wie nie

Der Frühling ist da, und eigentlich lädt alles dazu ein, sich ans Nordufer zu pflanzen oder sich im Humboldthain fürs Acro-Yoga oder Bocciaspielen zu treffen. Auch das Stück Kuchen im Lieblingscafé und ein Besuch beim vietnamesischen Restaurant nebenan klingen verlockend. Doch die Auswirkungen der Pandemie halten immer mehr Menschen in den eigenen vier Wänden. Das bedroht natürlich vor allem Betreibende von gastronomischen Betrieben, die sonst tagtäglich das Leben in unseren Kiezen prägen. Jetzt heißt es: Take away!

Gerade jetzt: Solidarität und Sachspenden für obdachlose Personen

In den letzten Wochen bekamen Begriffe wie Solidarität und Nachbarschaftshilfe einen ganz neuen Stellenwert. In etlichen Gruppierungen über Facebook, Telegram und anderen sozialen Netzwerken verbinden sich immer mehr hilfsbereite Menschen, um trotz (oder gerade wegen9 Corona denen zu helfen, die es jetzt besonders hart trifft. Berichtet haben wir bereits über Hilfsangebote für Risikogruppen, die durch die Übernahme von Einkäufen oder mit dem Hund spazieren gehen, entlastet werden. Aber was ist mit der Vielzahl an obdachlosen Menschen, welche aufgrund der aktuellen Lage kaum mehr über die Runden kommen? Wir stellen euch die Gabenzäune vor.

Auf einen Kaffee mit unserer 1.000sten Newsletter-Abonnentin

Newsletter-Abonnentin Lena
v.l.: Der Weddingweiserbeutel, Lena und Fritz

Vergangene Woche durften wir uns über eine Eins und viele Nullen freuen. Denn mittlerweile verfolgen schon über 1.000 Weddinger und Weddingerinnen unseren wöchentlichen Newsletter über Ereignisse im Kiez und Kurioses aus unserem Mikrokosmos Wedding. Diese runde Zahl wollten wir zelebrieren – und so habe ich mich kurzerhand (als das noch möglich war) mit unserer Numero Tausend, der frischgebackenen Newsletter-Abonnentin Lena, im veg.room in der Triftstraße getroffen.

Deinen Weddinger Lieblingsort retten mit Helfen.Berlin

Das öffentliche Leben in Berlin ist derzeit lahmgelegt. Jeden Tag ein wenig mehr, fühlt es sich beinahe an, auf die Ausgangssperre vorbereitet zu werden.  Nach langem Hin und Her dürfen Restaurants ab heute nur noch zur Lieferung oder Abholung öffnen. Auch Theater und Museen sind geschlossen. Durch fehlende oder weniger Einnahmen sind deshalb viele Geschäftsleute von der Insolvenz bedroht. Dem will die private Initiative „Helfen.Berlin“ entgegenwirken.

 

Wie stark beeinflusst Corona die Weddinger Bevölkerung?

Alle Kameras sind auf das Robert-Koch-Institut gerichtet

Seit Ende letzter Woche sind die Weddinger Straßen etwas weniger belebt als gewohnt. Das gute Wetter lockt noch viele Menschen in die Parks, aber spätestens wer Montagmorgen zur Arbeit musste, hat teilweise leergefegte Straßen anstelle der täglichen Rush-Hour erlebt. Wo möglich, wird Home Office angewiesen. Und so schleppten viele nicht nur die vorletzte Packung Klopapier aus der Drogerie, sondern auch die Computerbildschirme aus den Büros in die eigenen vier Wände. Gewappnet für eine eventuelle Ausgangssperre. Bisher bleiben die meisten Leute auf freiwilliger Basis zu Hause – aber abgesehen davon gibt es Berufe, zum Beispiel im medizinischen und pflegerischen Bereich, wo Home Office nicht machbar ist.  Und wer in den letzten Tagen einmal zu späterer Stunde im Drogerie- oder Supermarkt war, kann sich vorstellen, was Verkäufer:innen tagtäglich gerade durchmachen. Wir haben unsere Leserschaft per Facebook-Umfrage gefragt, wo und wie sie heute den beruflich-privaten Tag verbringen.

Corona: zwischen Panik und berechtigter Sorge

Momentan herrscht wohl nicht nur im Wedding absolute Ahnungslosigkeit, wie genau wir mit den Folgen der steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus umgehen müssen. Hamsterkäufe, die gesellschaftlich und wirtschaftlich vieles auf den Kopf stellen und durch eine mediale Panikmache befördert werden, sind jedenfalls nicht die Lösung. Doch: Wer krank ist, sollte auf jeden Fall zu Hause bleiben. Ebenso ältere Menschen mit schwächerem Immunsystem sowie alle, die Kontakt mit positiv-getesteten Personen hatten. Letzteres führt momentan sogar zur mindestens 14-tägigen Quarantäne. Wie dieser Zustand aussehen kann, berichtet Weddingerin Ines auf unserem Blog im Quarantäne-Tagebuch. Unter anderem beschreibt sie darin, wie Freunde und Nachbarn ihr Lebensmittel vor die Wohnungstür bringen. Unsere Leserin Nina möchte Betroffenen wie Ines im Wedding helfen und startete einen Aufruf auf unserer Facebook Seite „Weddingweiser Pinnwand„. 

Eure Lieblingsorte für Kuchen

Auf der Suche nach dem besten Kuchen im Wedding haben wir uns vor kurzem per Newsletter an unsere Leserschaft gewandt. Wer mit uns den persönlichen Geheimtipp für süße Verführungen teilte, hat schon viel getan. Zum Einen an der Verlosung für ein Stück Schokokuchen und eine Tasse Espresso im Café Tara teilgenommen und zum Anderen natürlich den Lieblingsort im Kiez unterstützt!