Überraschendes Blessing 66

Man muss schon einen Tipp bekommen, um dieses kleine Café-Bistro in der Triftstraße zu entdecken. Dabei liegt das Blessing 66 sehr verkehrsgünstig, fast an der Ecke zur Müllerstraße, und doch übersieht man den schmalen Laden schnell. Das wäre sehr schade, denn neben Kaffee, Kuchen und anderen Süßspeisen bekommt man hier das vielleicht leckerste Falafel-Sandwich weit und breit geboten.

Das Flop-Café: Kiez trifft syrische Feinkost

Flop Café innen

Es ist gar nicht so leicht, einen gastlichen Ort an der etwas unwirtlichen Otawistraße zu finden. Aber die Zeiten, als die Hälfte der Läden leerstand, dürften inzwischen wohl vorbei sein. Und 2015 hat an Stelle eines Nagelstudios das feine Flop Café eröffnet. Fein – vor allem in Bezug auf den guten Kaffee, den Kuchen und vor allem: die hervorragenden syrischen Spezialitäten.

KUSH: Brücke zwischen Orient und Afrika

An der oberen Müllerstraße ist außer dem tosenden Verkehrslärm nicht viel los. Wer würde da etwas ganz Besonderes vermuten? Hier hat sich eine Filiale des Kreuzberger sudanesischen Imbisses Basmah angesiedelt. Und wer glaubt, alle im Wedding bekannten Varianten von Falafel, Halloumi & Co. ausprobiert zu haben, sollte sich einmal auf die exotische, sudanesische Spielart dieser Küche einlassen.

See Grillhaus: Ein Döner feiert Geburtstag

Der Wedding ist für seine guten Döner bekannt, aber wenige Läden behaupten sich lange und halten ein richtiges Konzept durch. Umso erfreulicher ist der 5. Geburtstag vom See Grillhaus, das nur einen Steinwurf entfernt vom U-Bahnhof Seestraße seit Jahren festes Bindeglied zweier Kieze ist. Eingebettet zwischen Brüsseler Kiez und Afrikanischem Viertel findet man es in der Seestraße 40. Inhaber Bülent Kus führt es mit Stolz und lädt seine Kundschaft zum Jahrestag zu besonders günstigen Preisen ein.

Falafel Dream 2010: Imbiss im Bus in der Müllerstraße

Imbissbus, Falafel
Der Imbissbus in der Müllerstraße. Foto: Oertel

Der BVG-Bus vom Café Pförtner an den Uferhallen hat Konkurrenz bekommen. Seit dem Anfang des Jahres steht in der Müllerstraße ein Linienbus der Firma MAN direkt neben der Agentur für Arbeit. Der stolze Besitzer: Wael, der seine „Falafel Dreams“ nun in einem zum Imbiss umfunktionierten Bus aus dem Jahre 1976 kredenzt. Ansonsten ist alles beim Alten geblieben: Wael macht aus der profanen arabischen Falafel durch die Zugabe verschiedener Ingredienzien wie Kirschen oder indischen Teigtaschen einem wahren Kichererbsen-Traum. Nach eigenen Angaben kommt er dabei auf 36 Geschmacksrichtungen, seine beliebten Soßen eingeschlossen.