Schlagwörter: Buch

Lucas Vogelsangs Bericht von der Heimaterde

Vogelsang Heimaterde
Heimaterde. Reportagen von Lucas Vogelsang. Cover: Aufbau-VerlagHeim

Elf Reportagen über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Zusammenlebens hat Lucas Vogelsang geschrieben. Aber es geht in seinem Buch nicht darum, warum Mann und Frau nicht zusammenpassen. Vielmehr geht es in Heimaterde um den türkische Bäcker, die arabischen Jungs, Ägypter und um Frau Kulack. Um Neue und um Alteingessene. Das Buch mit dem Untertitel „Eine Weltreise durch Deutschland“ ist eine amüsant zu lesende Reise eines optimistischen Reporters durch den weiten Wedding und die Weite Deutschlands. Weiterlesen

Heiko Werning: Vom Wedding verweht

Heiko Wernig bei der Präsentation seines neuen Buches. Foto: Sallmann
Heiko Werning bei der Präsentation seines neuen Buches. Foto: Sallmann

Als nach London wegmigrierte Berlinerin und ehemalige Wahlweddingerin kommt jedes Mal Freude auf, wenn man mich mit einem Buch von Heiko Werning bedenkt. So schenkte mir meine Mutter zu Weihnachten 2011 das Werk „Mein wunderbarer Wedding“. Das Buch enthielt eine Widmung, die ich tatsächlich immer mal wieder ansehe: „Mit herzlichen Grüßen aus der alten Heimat nach London, dem Wedding Europas“ (ja, das ist wohl eine Weile her…). Nun sandte mir der Weddingweiser das aktuelle Buch „Vom Wedding verweht – Menschliches, allzu Menschliches“ zu.

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Clint Lukas ist der letzte der Cowboys

Nie wieder Frieden. Buch von Clint Lukas. Grafik Verlag Periplaneta.
„Nie wieder Frieden“. Buch von Clint Lukas. Grafik: Verlag Periplaneta

Clint Lukas kann gut schreiben. Clint Lukas kann auf der Lesebühne gut seine Texte vorlesen. Clint Lukas kann gut zeichnen. Die Zeichnungen entdeckt man nicht, wenn er mittwochs ab 21 Uhr bei den Mauerseglern liest. Die findet man in seinen Büchern. Zum Beispiel in „Nie wieder Frieden“. Erschienen ist das Buch im Frühjahr 2016 im Periplaneta-Verlag. In diesem Werk bekennt er, ein Cowboy zu sein. Wir blättern mal durch seine Texte.

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So wahr! Die Welt ist eine Torte

Grafik aus "Torten der Wahrheit" von Katja Berlin, erschienen im riva Verlag.
Das Cover von „Torten der Wahrheit“ von Katja Berlin, erschienen im riva Verlag.

Habt ihr sie gesehen – in der Wilma Bar, im Offside, in der Hertha-Fankneipe, im Castle Pub? Irgendwo da muss sie sein. Katja Berlin ist die Frau, die an in den Bars und Kneipen im Wedding und in Gesundbrunnen darauf achtet, was die Leute so sagen. Sie ist die Frau, die der Stadt am Stammtisch den Puls fühlt, nach Hause geht und das Bauchgefühl in sehr treffende und augenzwinkernde Bauchgefühl-Infografiken übersetzt. So zumindest stellt man sich das vor. In ihrem neuen Buch „Torten der Wahrheit: Die Welt ist kompliziert genug!“ sind eine Reihe gefühlter Wahrheiten veröffentlicht.

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Rund ums Buch: 7 Weddinger Orte für Bücherwürmer

Das Antiquariat Mackensen
Das Antiquariat Mackensen

Der Wedding ist mit großartigen Bibliotheken ausgestattet, und auch ein paar originelle Bücherläden kann der Lesehungrige in unserem Stadtteil finden. Wir haben einmal einige Orte zusammengefasst, die die Herzen von Bücherwürmern höher schlagen lassen könnten:

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Johannes Ehrmann blickt von oben auf den Wedding

"Großer Bruder Zorn" von Johannes Ehrmann. Grafik: Eichborn Verlag.
„Großer Bruder Zorn“ von Johannes Ehrmann. Grafik: Eichborn Verlag.

„Schaudernd lege ich mich wieder schlafen.“ Über diesen Satz kann man sagen, dass er kurz ist und dass er ein Satz ist. Er stammt aus Heiko Wernings Buch „Mein wunderbarer Wedding“ (2010), ein Buch mit Lesebühnentexten aus dem Wedding. In Johannes Ehrmanns Buch „Großer Bruder Zorn“ (Verkaufsstart heute) steht zum Beispiel das Gefüge: „Ihre letzten drei Worte.“ Das ist auch kurz, aber es ist kein vollständiger Satz. Und das Buch „Großer Bruder Zorn“ spielt zwar im Wedding, aber es ist kein Roman aus dem Wedding, mehr ein Roman über den Wedding. Also Außenbetrachtung. Oder wie es im Klappentext heißt: „Johannes Ehrmann lebt am Rande des Weddings“ (Marketingdeutsch für: nicht im).

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Raus aus dem Wedding: Pankeweg über Buch nach Bernau

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Bye bye Bücher: Der stille Abschied der Hugo-Heimann-Bibliothek

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Bilck in die Hugo-Heimann-Bibliothek. Die Bücher, CDs und DVDs ziehen ab Ende April um in die Müllerstraße.

Es hat keine Demonstrationen gegeben, keine Bürgerinitiative, keine Unterschriftensammlung, nicht einmal ein Plakat. Ganz still und leise verabschiedet sich die Hugo-Heimann-Bibliothek aus dem Brunnenviertel. Sie schließt am 27. April. Das Viertel verliert damit einen Treffpunkt und eine wichtige Bildungseinrichtung. Die 37.000 Medien der Bibliothek, die Ende der 70er Jahre gegründet wurde, ziehen perspektivisch in die neu gebaute Schiller-Bibliothek in der Müllerstraße – wenn diese fertig ist. Mit der Schließung der Kinder- und Jugendbibliothek im Brennpunktkiez will der Bezirk Geld sparen.

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Weddinger Seiten: Liebesroman nach Plan

Autorin Ulrike Wronski.
Autorin Ulrike Wronski.

Karlo und Marie gibt es nur, weil Ulrike Wronski und ihre Freundin Kerstin Böhm gern Liebesromane lesen. Und weil sie beide gern schreiben. Irgendwann vor dreieinhalb Jahren haben die beiden Frauen in einem Café in Hamburg-Eimsbüttel gesessen – beim Frauen-Plausch über ihre Jobs und das, was sie sonst noch gern einmal machen würden. Dabei hat Kerstin Böhm von einer Idee zu einem Buch erzählt. Am Café-Tisch entstand der Plan, die Geschichte gemeinsam aufzuschreiben. Vor einem Jahr ist der Liebesroman „Verplant verliebt“ als E-Book erschienen. Auch eine Taschenbuchausgabe gibt es inzwischen. Was das mit dem Wedding zu tun hat? Ganz einfach: Autorin Ulrike Wronski wohnt im Brunnenviertel.

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„Bücher fürs Leben“: Antiquarische Bücher zu fairen Preisen

Die Buchhandlung „Bücher fürs Leben“ hat bereits früh meine Neugier geweckt. Immer wenn ich für den Einkauf zum benachbarten Real-Supermarkt schlendere, passiere ich den schönen Laden in der Müllerstraße 47a und stöbere gern in den Angeboten vor der Tür. Schließlich nehme ich mir nun Zeit, das Antiquariat, das bereits seit mehr als 100 Jahren besteht, genauer zu untersuchen.

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