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Richtung Usedom:
Radtour bis Biesenthal

Raus aus dem Wedding - nach Norden, das Fernziel Ostsee im Blick

Wenn ihr euch ab der Oslo­er Stra­ße auf den (Panke)Weg macht, stoßt ihr irgend­wann auf die grün-wei­ßen Schil­der des Rad­fern­wegs Ber­lin-Use­dom. Wir stel­len euch die ers­te Etap­pe aus Ber­lin her­aus bis ins mär­ki­sche Städt­chen Biesen­thal vor. Dort gibt es auch einen Plötzensee!

Die blau-wei­ße Wege­mar­kie­rung des Pan­ke­wegs beginnt an der Pan­ke­brü­cke über die Oslo­er Stra­ße. Immer an der kana­li­sier­ten Pan­ke ent­lang geht es durch Grün­zü­ge bis an die Stadt­teil­gren­ze. Unter der S‑Bahn hin­durch gelangt ihr in den Bür­ger­park und über die Park­stra­ße auch in den Schloss­park Pan­kow. Hin­ter der Schloss­al­lee und der Kreu­zung Pase­wal­ker Stra­ße begin­nen die wirk­lich schö­nen und natur­na­hen Abschnit­te. Ent­lang von Karp­fen­tei­chen, durch Klein­gär­ten und immer am Fluss ent­lang gelangt ihr zur neu­en Fahr­rad­brü­cke über die Auto­bahn A114. Nur noch durch ein paar Neben­stra­ßen, dann kommt ein befes­tig­ter Sand­weg, der an den Karower Tei­chen (einem Natur­schutz­ge­biet) entlangführt. 

Danach geht es noch ein­mal durch den dicht­be­sie­del­ten Stadt­teil Ber­lin-Buch. Nur vom Schloss­park Buch und ein­zel­nen Wie­sen unter­bro­chen zieht sich der Weg nun 8 Kilo­me­ter durch grü­ne Vor­or­te wie Rönt­gen­tal und Zeper­nick. In Ber­nau lockt noch ein­mal der mit­tel­al­ter­li­che Stadt­kern mit Markt­platz, Stadt­mau­er und der Mari­en­kir­che mit Cranach-Altar. 

Dann geht es durch lang­ge­zo­ge­ne Vor­städ­te von Ber­nau und Lade­burg. Vor Lobe­tal beginnt nun der schöns­te Abschnitt der Tour. Auf und ab durch hüge­li­ge Land­schaf­ten, Wie­sen, Wäl­der und ent­lang von ste­hen­den Gewäs­sern geht es durch die Bar­ni­mer Eis­zeit­lands­schaft. Nicht direkt am Weg, aber ver­bor­gen in die­sem Natur­schutz­ge­biet namens Biesen­tha­ler Becken gibt es meh­re­re Seen, dar­un­ter sogar einen Plöt­zen­see. Die­ser ist aber nicht direkt vom Rad­weg aus erreich­bar. Mit einer guten Wan­der­kar­te fin­det ihr viel­leicht auch die­se ver­steck­te Perle. 

Nun geht es noch durch eine Allee von Bäu­men des Jah­res, bevor mit einem klei­nen Anstieg das hüb­sche Städt­chen Biesen­thal erreicht wird. Die­ses schreibt man, im Gegen­satz zur nach der Stadt benann­ten Stra­ße im Sol­di­ner Kiez, mit einem “h”. Biesen­thal ver­fügt über ein Fach­werk-Rat­haus und auch einen Bade­see (Gro­ßer Wukensee). 

Aber auch über einen Bahn­hof, auf dem die Linie RB 24 wie­der Rich­tung Ber­nau (Über­gang zur S‑Bahn), Ber­lin-Ost­kreuz und wei­ter nach Senf­ten­berg fährt. Oder ihr schafft noch die 10 Kilo­me­ter wei­ter über Lan­ke und Ütz­dorf nach Wand­litz­see, wo es eben­falls mit der Hei­de­kraut­bahn (RB27) einen Bahn­an­schluss gibt? Aber wer weiß, viel­leicht wollt ihr ja wei­ter­fah­ren in Rich­tung Use­dom.

Rad­tour: ca. 30 Kilometer

weddingweiserredaktion

Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

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