Best of Poetry Slam im Alhambra

Am 19. Sep­tem­ber tra­ten die Kiez­poe­ten zum “Best of Poe­try Slam” auf der Büh­ne des Cine­plex Alham­bra in der See­stra­ße 94 auf. Ihr gespro­che­nes Wort hall­te in den vier Kino­wän­den wie­der, wie kein anderes.

Mit gesam­tem Kör­per­ein­satz brach­ten sie ihre Tex­te her­vor und lock­ten nicht nur geball­tes Geläch­ter her­vor, son­dern auch lau­ten Applaus. Ihr Ziel: Zum Gewin­ner geklatscht zu werden.

Eine durchaus REALe Schließung

REAL Müllerstraße“Bist du REAL?” – Jeder hat doch schon ein­mal die­se scherz­haf­te Fra­ge gestellt oder gestellt bekom­men.  Mit der Schlie­ßung der Super­markt- Ket­te REAL bekommt die Fra­ge eine ganz neue Bedeu­tung.  Es ist beschlos­sen: Der REAL-Super­markt in der Mül­ler­stra­ße 46–48 schließt – laut Aus­hän­gen bereits am mor­gi­gen 26. Sep­tem­ber.  Wie REAL sind die Auswirkungen?

In weniger als 10 Minuten die (Um)Welt retten – Putzaktion Plötzensee

Am 16. Sep­tem­ber hat eine Putz­ak­ti­on am Plöt­zen­see statt­ge­fun­den. Ziel war es, den Plöt­zen­see vom Müll zu befrei­en.  Vom Boots­ver­leih am Nord­ufer aus­ge­hend zogen gut 20 Frei­wil­li­ge mit Müll­beu­teln, Hand­schu­hen und Zan­gen los. Nach weni­gen Stun­den kamen sie wie­der am Start­punkt an – die Müll­beu­tel bis zum Rand gefüllt.

Kiezkosmos liest: „Liebe, Körper, Wut & Nazis“

Foto: Julia Grüßing

„Wie erhälst du Freund­schaf­ten?“ – „ Hast du jemals ver­sucht, dich selbst zu zer­stö­ren?“ – „Wie sehr kön­nen Eltern ihren Kin­dern zei­gen, dass sie über­for­dert sind?“ – „Was tust du, um den Nazi in dir kaputt zu kriegen?“

Am 8. Sep­tem­ber hat eine Lesung von Kiez­kos­mos zum Buch „Lie­be, Kör­per, Wut & Nazis“ in der Biblio­thek am Lui­sen­bad, Wed­ding statt­ge­fun­den.  Die Lesung ist Teil der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Glanz­lich­ter“. In einem Selbst­ver­such set­zen sich Jen­ni­fer Beck, Fabi­an Ebe­ling, Stef­fen Grei­ner und Mads Pan­kow mit Fra­gen aus­ein­an­der, die „bis­her nie­mand zu stel­len gewagt hat“. Ehr­lich, offen und erschre­ckend per­sön­lich sprin­gen sie von Fra­ge zu Fra­ge, von einem The­ma zum nächsten.

Das City Kino Wedding feiert 6‑jähriges Jubiläum!

Anne Lakeberg beim Filmgespräch mit Charlotte Rampling (rechts). Foto: Hensel
Anne Lakeberg und Char­lot­te Ram­pling (rechts). Foto: Hensel

Sechs Jah­re ist es her, dass das City Kino Wed­ding zum neu­en Leben erweckt wur­de. Sechs Jah­re dient das City Kino Wed­ding schon als Treff­punkt für Men­schen, die dem All­tag ent­flie­hen wol­len. Stolz prä­sen­tiert es ein anspre­chen­des, diver­ses Film­pro­gramm und macht die Büh­ne frei für Ver­an­stal­tun­gen aus dem Musik- und Tanz­be­reich, für Künst­ler­re­si­den­zen und Austauschprojekte.

AUCH – Nachbarschaft ist Kunst : In/Visible

Vom 29. August bis zum 6. Sep­tem­ber fin­det das Fes­ti­val  “In/Visible” von AUCH- Nach­bar­schaft ist Kunst statt. Die ein­zel­nen Ver­an­stal­tun­gen sind in Koor­pe­ra­ti­on mit Lobe­block und der Wil­den 17 ent­stan­den. Das Pro­jekt steht in Trä­ger­schaft mit trans­de­mo. e.V und wird aus Mit­teln des Pro­gramms Sozia­ler Zusam­men­halt über das Qua­tiers­ma­nage­ment Bad­stra­ße unterstützt.

Zum The­ma “In/visible”  wird sich stark mit der Fra­ge aus­ein­an­der­ge­setzt, was zu Zei­ten von Coro­na  sicht­bar, aber auch unsicht­bar ist.  Der Virus ist sicht­bar, hat aber viel Unsicht­ba­res zum Vor­schein gebracht. Dazu zählt zum Bei­spiel der Ego­is­mus vie­ler Men­schen im Bezug zur Mas­ken­pflicht, aber auch die Nächs­ten­lie­be und Solidarität.

„Aggregatzustände“ – Pop-Art-Ausstellung in der St. Johannis- und Heiland-Friedhofskapelle

Vom 27. – 30. August stellt das Fem*Art Kol­lek­tiv in der Kapel­le des Fried­hofs St.Johannis und Hei­land am Nord­ufer 31 aus. Die Kunst beschäf­tigt sich mit dem Femi­nis­mus und der Iden­ti­täts­fin­dung in unse­rem stark binä­ren Sys­tem.  Ein Besuch ist auf­grund von Coro­na nur mit Vor­anmel­dung unter femartKollektiv@gmx.de in fest­ge­leg­ten Zeit­fens­tern möglich.

Künst­le­rin: Miri­am Smidt

#savehumbi- Rettet den Humboldthain Club im Wedding

Tischtennis im Humboldthain ClubAuf Insta­gram oder ähn­li­chen Platt­for­men sieht man der­zeit oft State­ments wie zum Bei­spiel: „Lan­ge Näch­te, gute Drinks, Freun­de, Tan­zen … ich will den Club zurück“  oder „wer ver­misst es auch, früh mor­gens nach Hau­se zu kom­men, ver­schwitzt, aber glück­lich?“ Coro­na ist ein har­ter Bro­cken für vie­le Geschäf­te. Dar­un­ter lei­den nicht nur die Inha­ber, son­dern auch vie­le Par­ty­gän­ger. Was wäre, wenn es doch einen Club gäbe, der lan­ge Näch­te und Spaß bringt? Wir stel­len euch den Hum­boldt­hain Club vor.