Panke Trail: Platz fürs Rad

Ausschnitt: Radschnellverbindung Panke Trail im Wedding und im Prenzlauer Berg. Grafik: Infravelo/Vössing

Autofahrer haben eine Gelegenheit verstreichen lassen, ihre Argumente zur Radschnellverbindung Panke Trail einzubringen. Nach einer Infoveranstaltung zu Routen und Alternativen fand sich lediglich ein Strich in der Spalte Autofahrer. Die anderen rund 200 Teilnehmer sehen sich als Nutzer der BVG, Fußgänger oder eben als Radfahrer. Aktuell als machbar für den Panke Trail angesehen wird – auch unter Nutzung von Autostraßen – dieser Verlauf:

Ex-Diesterweg: Runder Tisch soll vermitteln

Sabine Horlitz
Sabine Horlitz vom Non-Profit ps.wedding verteidigt ihr Projekt. Foto: Andrei Schnell

Wieder eine neue Wendung beim Ex-Diesterweg-Gymnasium im Brunnenviertel: Bei einer Infoveranstaltung am 2. Mai stimmten die Stadträte für Schule, Carsten Spallek (CDU), und für Stadtentwicklung, Ephraim Gothe (SPD), einem Runden Tisch zu. Wieder einmal ist offen, wie es mit dem Gelände weitergeht. Aktuell wird gestritten, ob Abriss und Schulneubau kommen soll oder ob es doch noch eine Möglichkeit gibt, das alternative, gemeinwohlorientierte Projekt von ps wedding auf der Fläche unterzubringen.

Deutsche Wohnen: Wandbild ja, Heizung nein

Wandbild
Deutsche Wohnen bemalt Haus mit Wandbild in der Stralsunder Straße. Foto: Andrei Schnell

Mieter der Deutschen Wohnen sind empört. Seit über zehn Tagen sitzen in der Stralsunder Straße 34 a im Brunnenviertel einige Mieter in kalten Wohnungen. Die Reparatur eines Heizungsrohres zieht sich hin. Flinker war die Vermieterin mit der Bemalung der Fassade. Außen hui und innen pfui, denken die Mieter nun.

Kundgebung für Soziokultur und gegen Abriss

Diesterweg
Das ehemalige Schulhaus des Diesterweg-Gymnasiums. Foto: Weddingweiser

Die einen sind von der Architektur des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums in der Swinemünder Straße begeistert, die anderen wollen das orangefarbene Ufo im Brunnenviertel so schnell wie möglich abreißen. Zum Beispiel Stadtrat Carsten Spallek (CDU), der wegen Wassereinbruch von einem „Totalschaden“ spricht. Die Initiative ps wedding ruft nun für den 14. Oktober zu einer Kundgebung auf. Sie sehen in einem Abriss einen „politischen Totalschaden“. Hier erklären sie warum:

Brunnenviertel: ein Stadtplaner blickt zurück

Brunnenviertel
Das Brunnenviertel von oben in den Blick nehmen. Foto: Andrei Schnell

Für alle Menschen in Berlin eine gute und und gleichzeitig bezahlbare Wohnung anzubieten, das war schon immer eine große Aufgabe. Heute versucht man sich an ihr mit der wachsenden Stadt; vor einem halben Jahrhundert hieß eine Lösung die flächensanierte Stadt. Ein Beispiel dafür im Wedding ist das Brunnenviertel. Heinrich Suhr ist einer der Stadtplaner, die in den 1960er Jahren  das Sanierungsgebiet Wedding Brunnenstraße (SWB) – zusammen mit Kollegen – umgestalteten. Am 16. September spricht der Zeitzeuge darüber, welche Ziele sie erreichen wollten.

Fitness am Weg – jetzt auch an der Panke

Foto: QM Pankstraße

Für innere Schweinehunde wird ein Spaziergang durch den Stadtteil mehr und mehr zur Herausforderung. An vielen Orten sind inzwischen Freiluftfitness-Studios entstanden. Sie können jederzeit kostenlos genutzt werden – Ausreden zählen nicht. Ob an der Panke, im Brunnenviertel oder am Nauener Platz oder anderswo, Trimm-Dich-Pfade gibt es jetzt fast überall.

Wandern rund um den Wedding (Teil 2)

Parks im Wedding: Frühling im Humboldthain. Foto: Hensel
Frühling im Humboldthain. Foto: Hensel

… und auf grünen Wegen mitten durch die Stadt! Denn dass der Wedding nicht überall ein tristes Häusermeer ist, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Jede Menge Gewässer, Parks, Grünzüge und Kleingärten durchbrechen das Straßen- und Gebäudegewirr. Verbindet man die vielen grünen Wege zu einem 11 Kilometer langen Rundwanderweg, kann der Wanderer mitten in der Großstadt erstaunlich viele ruhige Ecken entdecken. Diesmal umrunden wir den Soldiner Kiez, den Bahnhof Gesundbrunnen und das Brunnenviertel.