Interview: Kira Möller unterstützt engagierte Bürger

Kira Möller
Kira Möller vom Büro für Bürgerbeteiligung im Interview. Foto: Andrei Schnell

Die 28-jährige Kira Möller ist ein Fan der Demokratie. Die Beobachtung, dass immer weniger Menschen zu Wahlen gehen, trieb sie dazu an, sich in ihrem Politikstudium mit Bürgerbeteiligung zu beschäftigen. Ihr Masterarbeit in Euopean Studies in Frankfurt/Oder schrieb sie über zufällige und doch repräsentative Auswahlverfahren für Bürgerparlamente. Schon während des Studiums arbeitete sie bei einer Agentur, die Bürgerbeteiligung organisiert. Nach einer Babypause klappte es sofort mit dem Einstieg ins Bezirksamt. Sie ist dort für das Büro für Bürgerbeteiligung verantwortlich. Im Interview des Weddingweisers stellt sich Fragen, wie Politik oder Beteiligung, das richtige Vorgehen bei den Straßenumbenennungen im Afrikanischen Viertel und was das eigentlich ist, das richtige Einbringen.

Bezirkshaushalt: Es ist wieder Geld da

Rathaus Mitte
Die Bezirksverordneten beschließen im Rathaus den Haushalt 2018/2019. Foto: Andrei Schnell

Nach den langen Jahren des berühmten roten Bleistifts kann nun wieder aus dem Vollen geschöpft werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) –  dem „Parlament“ auf Bezirksebene – hat einen Bezirkshaushalt für 2018 und 2019 beschlossen. Und in dem steigen die Ausgaben kräftig. Es kann wieder verteilt werden. Auch im Wedding. Über die steigenden Investionen freuen sich die einzelnen Fraktionen.

Straßenumbenennung: Pro und Contra zum Juryverfahren

Afrikanisches Viertel, Kameruner Straße Ecke Togostraße
Kameruner Straße Ecke Togostraße

Zum Verfahren, wie die Vorschläge für neue Straßennamen im Afrikanischen Viertel erarbeitet wurden, hat es viel Kritik gegeben. Die Anwohner seien nicht beteiligt, Bürgervorschläge ignoriert und Wissenschaftler nicht involviert worden, so die Vorwürfe. Daniel Gollasch vom Kreisvorstand Mitte von Bündnis 90/Die Grünen verteidigt das Vorgehen der Jury, die nur ausgeführt habe, was das Bezirksparlament beschlossen hat. Anwohner Joachim Faust wünscht sich jedoch eine Aufarbeitung des Juryverfahrens, eine unzweifelhafte Namensgebung und einen bürgernahen Umgang mit den Betroffenen.

Gemeinschaftsgarten Himmelbeet befürchtet Kündigung

Weddinger Stadtnatur: Der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet. Foto: HenselDie Betreiber des Gemeinschaftsgartens Himmelbeet am Leopoldplatz befürchten eine Kündigung ihres Mietvertrages zum Ende des Jahres. Hintergrund ist ein geplantes Bauvorhaben für ein Fußballbildungszentrum. Am Montag ging das Gartenprojekt mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit. Eine Petition wurde gestartet, die bis heute mehr als 1700 Personen unterzeichnet haben. Ein Mobilisierungstreffen fand am Montag in dieser Woche statt.

Weddinger Gärten: Das Himmelbeet zieht aufs Dach

Weddinger Stadtnatur: Der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet. Foto: Hensel
Schilder im Himmelbeet. Foto: Hensel

In den Parks und auf den Balkonen recken die Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge ihre bunten Köpfe schon in die kühle Luft. Bis zum Frühlingsbeginn am 20. März dauert es nur noch einige Tage. Vielen Balkongärtnern kribbelt es schon in den Fingern und auch in den Weddinger Gemeinschaftsgärten startet ganz bald die Saison. Bis zum Frühlingsanfang schauen wir bei den großen Gartenprojekten vorbei und berichten, was sich dort tut. Heute: der interkulturelle Gemeinschaftsgarten Himmelbeet in der Ruheplatzstraße  Ecke Schulstraße.

Neues beim Flohmarkt am Mauerpark

Flohmarkt am Mauerpark
Flohmarkt am Mauerpark

Nun beginnt sie, die erste Saison mit dem neuen Betreiber des Flohmarkts am Mauerpark. Anders als noch von einigen im Herbst des letzten Jahres (2014) vermutet, ist durch den Betreiberwechsel weder die Welt untergegangen – noch der Flohmarkt. Auch der unter Touristen beliebte Sonntag als Markttag ist erhalten geblieben. Geändert haben sich nur wenige Details. Besucher haben jetzt zum Beispiel Platz, um den Markt auch begehen zu können. – Sobald sie dann alle wieder ab den ersten Tagen über 20 Grad kommen werden.