Mission einer Weddingerin: Süßes kommt in die Tüte!

Schon seit September stehen sie in unseren Supermärkten herum; viele fühlen sich davon genervt: Süßigkeiten für die Adventszeit. Doch eine Weddingerin sieht die Vorboten von Weihnachten vielmehr als Auftrag, anderen, weniger gut situierten Menschen in unserem Stadtteil eine Freude zu machen. Jahr für Jahr bringt sie von vielen Spenderinnen und Spendern abgegebene Schokoladentüten in Gemeinschaftsunterkünfte. Denn dort leben auch Kinder, die es nicht so leicht haben und sich über diese Geste der Menschlichkeit freuen.

Mit einer App Weddinger Lebensmittel retten

Jährlich werden mehr als ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weltweit weggeworfen. Die App Too Good To Go versucht dem entgegenzuwirken, indem Betriebe überschüssiges Essen kurz vor Ladenschluss zu einem günstigeren Preis anbieten. Besonders Cafés, Supermärkte und Bäckereien im Wedding stehen nun im Fokus des Managements. Bereits 17 Betriebe – darunter Cafés, Ketten und Caterer – haben ein Profil in der App. 

Druckbar Wedding: Nicht einfach nur Siebdruck

Der Siebdruck ist dank der vielen Designermärkte und auch Etsy & Co. für viele kein Fremdwort mehr. Bis zum Format DIN A3 plus bei maximal drei Farben zu drucken kann eigentlich jeder. 
Dass diese Kunstform Passion, „Wahnsinn“ und auch Demut fordert, ist vielen aber nicht bewusst.
 Einer dieser „Siebdruck-Wahnsinnigen“ ist Leo Kloster mit seiner Druckbar Wedding.

 In der Gerichtstraße befindet sich nicht nur die Werkstatt, sondern dort ist auch ein Ort für den ganzen Kiez entstanden.

Läuft bei ihr? Tampons für obdachlose Frauen

Lisa ist Weddingerin aus Überzeugung. „Osramkiez for life!“ sagt sie lachend, als sie fröstelnd den Schal enger zieht. Dass die warme Jahreszeit endgültig vorbei ist, merkt nicht nur sie. Vor allem für die Menschen, die kein eigenes Zuhause haben, beginnt jetzt eine harte Zeit. Wenn Lisa die Müllerstraße hoch läuft, kommt sie am neuen Standort von „Evas Haltestelle“ vorbei, einer Hilfseinrichtung für obdachlose Frauen, die der Sozialdienst der katholischen Frauen im Wedding betreibt. Evas Haltestelle ist eine Institution im Kiez und hat nun endlich an der Müllerstr. 126 einen neuen Standort gefunden – bis zu 100 Frauen finden in den neuen Räumlichkeiten einen sicheren Ort, um zu schlafen, zu essen, sich zu waschen und soziale Kontakte zu pflegen.

„Nie langweilig in zwei Jahren Diamantfabrikken“

Mit einem Retro-Food-Truck vor dem Haus, einem Gratiskonzert und einem reichhaltigen Buffet hat das Tattoo-Café Diamantfabrikken seinen zweiten Geburtstag in der Ofener Straße gefeiert. Die beiden Betreiberinnen stehen für die originelle Kombination von künstlerisch angehauchten Tattoos im Hinterzimmer und einem ambitionierten Café im gemütlichen Vorderraum. Kein Wunder, dass das Konzept viele Freunde gewonnen hat. Wir haben beide Betreiberinnen ein paar Tage nach dem Geburtstag interviewt, wie ihnen das Fest gefallen hat und welche Projekte sie für die nähere Zukunft haben.

Das Offside Wedding ist volljährig!

Foto: Andreas OertelMan kann es kaum glauben: Am 1. März 2018 ist das Offside 18 Jahre alt geworden. Eine Datum, welches die Besitzer Nina und Lars gerne als ihren persönlichen Nationalfeiertag bezeichnen. Eine stolze Leistung, wenn man bedenkt, dass das Pub die einzig verbliebene Kneipe in der Jülicher Straße ist. Wir sprachen mit der Crew über die Meilensteine aus fast 2 Jahrzehnten Barkultur.