Nicht nur für Kids da: das Musikstudio Shiro

junge Frau singt

Ein wenig unauffällig und auch etwas versteckt liegt das kleine Musikstudio im Ortsteil Gesundbrunnen in der Gartenstadt Atlantic.
Der Filmemacher und Musiker Enkidu rankX hat es 2012 ins Leben gerufen und betreut es seitdem. Vor allem Kinder und Jugendliche können sich hier musikalisch ausprobieren und werden dabei professionell begleitet.

Vandeley: Stöbern vom Feinsten

Bunte Ladeneinrichtung des VandeleyIn diesem hellen Laden wimmelt es von schönen, alten und neuen Möbeln, Wohnaccessoires, Kerzen, Tassen, Vasen und besonderen Postkarten. Das Auge weiß gar nicht, wo es zuerst hinschauen soll, so schön und farbenfroh ist alles arrangiert. Man sieht dem Laden, in dem sich früher die Bar „aman!“ befunden hat, an, dass sich die beiden Besitzer einen Herzenswunsch erfüllt haben: ein Geschäft für schöne Dinge rund ums Einrichten.

Neuer Glanz fürs Strandbad Plötzensee

Der Wedding hat im Laufe der Jahre viel von seiner Geschichte verloren. Für eine über 100 Jahre alte „blaue Perle“ scheint es nun aber einen Rettungsanker und eine Zukunft zu geben. Das Freibad am Westufer des natürlichen Gewässers mit seinem markanten Backsteingebäude ist seit diesem Jahr an ein neues Team verpachtet. Die Betreiber Michael Verhoeven und Katharina Zahn – Geschäftsführerin – wollen das Potenzial dieses Naturparadieses mitten in der Stadt heben, und etwas gegen die permanente Übernutzung des Sees an seinem Ostufer tun. Statt wild im Landschaftsschutzgebiet zu baden soll es wieder gute Gründe geben, ins frisch renovierte Strandbad zu gehen.

Sebastian Franz hält die Oudenarder Straße fotografisch fest

Eine Straße in Langzeitbelichtung

Nichts ist so beständig wie der Wandel, sagt man und doch passieren die kleinen Veränderungen um einen herum zumeist schleichend und kaum wahrnehmbar. 9473 Straßen gibt es in den Berliner Bezirken, eine davon ist die rund 500 Meter lange Oudenarder Straße. Dort wohnt Sebastian Franz und hält die Veränderungen seiner Straße seit 12 Jahren fotografisch fest.

Nicht nur zu Gast im Wedding, sondern Teil davon: Hotel Big Mama

Geschäftsleute, Backpacker, Familien, Städtereisende – sie alle wissen das Hotel Big Mama in einem Weddinger Hinterhof zu schätzen. Denn wie der Name schon sagt, geht es hier familiär zu. Fast wie zu Hause bei Mama, mit Blick über die Hinterhäuser und die Panke, und trotzdem nur ein paar Minuten von den Attraktionen Berlins entfernt. Und wie es sich bei einem Weddinger Unternehmen gehört, geht es dort entspannt und unkonventionell zugleich zu. Ob sich „das Wedding-Gefühl“ auch auf andere Städte übertragen lässt, probiert die Management-Crew gerade in Leipzig aus.

Des Schneiders neue Räume

Viktor Ankobea
(c) Andaras Hahn

Dieser Artikel beginnt bereits mit einer kleinen Lüge, denn Victor Ankobea ist nicht nur Schneider, sondern eigentlich Schnitttechniker, aber dazu später mehr. Wenn man die laute Seestraße verlässt, in die Lüderitzstraße biegt und Richtung Himmel guckt, dann sieht man Wimpel im Wind flattern. Akkurate, bunte Dreiecke, welche über die gesamte Straßenbreite gespannt sind. Der Wind spielt mit ihnen. Es sind die Überbleibsel des Straßenfestes im Sommer 2018. Mitorganisiert von Victor Ankobea. Verankert und wohnhaft im Kiez und Inhaber des Ladens Vianko Mode seit 2004.

Die Gerichtstraße 23

Foto: Nina Straßgütl

Als die altehrwürdige „New York Times“ vor einigen Jahren über den Wedding berichtete, bebilderte sie ihre Story mit Eindrücken aus den Hinterhöfen der Gerichtstraße 23: Feiernde fröhliche Menschen, pulsierendes Leben, umgeben von alten Backsteinwänden mit großen Fabrikfenstern, Graffiti, Lichterketten und viel Improvisation. Die Bilder vermitteln einen schnoddrigen, warmen Charme, wie es ihn in Deutschland eigentlich nur in Berlin gibt und zeigen einen Abend an einem Sommerwochenende an diesem besonderen Ort.

Kiez-Handwerkskunst: Antares Keramik und Töpferei Schwarz

Die Töpferei Schwarz, seit 2007 im Verbund mit Antares Keramik, war über 42 Jahre eine feste Institution im Afrikanischen Viertel. Nachdem durch einen Eigentümerwechsel die Miete angehoben wurde, musste das Atelier letztes Jahr gezwungenermaßen ausziehen. Zum Glück konnte die Werkstatt aber in der Nähe bleiben.