Das Prime Time Theater für neugierige Ohren

Prime Time Podcast
Foto: Car­lo Fer­nan­des / PrimeTimeTheater

Die GWSW-Stars im exklu­si­ven Pod­cast-Inter­view: Wer denkt, dass die Come­dy-Stars des Wed­din­ger Prime Time Thea­ters an der Mül­ler­stra­ße wäh­rend des Lock­downs ein­ge­ros­tet sind, der liegt falsch – sie sind gra­de erst rich­tig auf­ge­taut. Weil das Haus durch die Coro­na-Maß­nah­men und die Arbei­ten an der Lüf­tungs­an­la­ge noch immer geschlos­sen ist, gibt es die gute Lau­ne – die es sonst von der Thea­ter­büh­ne aus gibt – nun auch für zu Hau­se. Denn das Kult-Thea­ter ver­fügt nicht nur über eini­ges an Krea­ti­vi­tät, Humor und gute Lau­ne, son­dern auch über ein Talent für „etwas ande­re Talk­shows“. Die Stars der Thea­ter-Sit­com „Gutes Wed­ding, Schlech­tes Wed­ding“ (GWSW) zei­gen sich in ihrem neu­en Pod­cast „Ein­mal Talk mit Alles“ von einer ganz ande­ren Sei­te und stel­len sich ihrem Publi­kum völ­lig neu vor: in einem ‚inti­men‘ Inter­view mit Mode­ra­to­rin Bir­te Bass.

So habt ihr den Wedding noch nicht gesehen

Eines kann man direkt zu Beginn sagen: Mark Rau­ten­berg ist das, was man eine “Tun­nel­rat­te” nennt. Der 35-Jäh­ri­ge sagt selbst, dass er der­zeit bis auf weni­ge Tage aus­schließ­lich im Ber­li­ner Unter­grund unter­wegs ist, um sei­ne Fotos zu machen. Mark foto­gra­fiert seit 2012, ange­fan­gen hat er mit Ber­lin-von-oben-Fotos und erreg­te schnell Auf­merk­sam­keit, weil er die Stadt in zu der Zeit noch kaum gese­he­nen Win­keln zeigte.

s.wert-Design: Wenn Orte etwas zu erzählen haben

Auch ohne Schrift erkennt man den U‑Bahnhof Naue­ner Platz

All­täg­li­che Fas­sa­den, schmud­de­li­ge Gebäu­de, typi­sche Struk­tu­ren, aber auch die außer­ge­wöhn­li­chen Bau­wer­ke die­ser Stadt: Alles, was Ber­lin aus­macht, ver­ar­bei­tet das Label s.wert-Design. Auf Kis­sen, Tel­lern, Post­kar­ten, Tas­sen, Früh­stücks­brett­chen und vie­len ande­ren Pro­duk­ten spielt näm­lich die Stadt die Haupt­rol­le. Die Grün­de­rin wohnt selbst im Wed­ding und erzählt, wie die vie­len Ber­lin-Moti­ve entstehen.

Eintritt: Anklopfen – ein besonderes Atelier in der Bellermannstraße

Atelier in der Bellermannstraße

Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de sind wohl bekannt dafür, nicht immer den gewöhn­lichs­ten Weg ein­zu­schla­gen. Es ist eben eine Lebens­wei­se – viel mehr als nur ein Beruf. In sei­ner Wed­din­ger Gale­rie ver­kör­pert ein Künst­ler die­ses Bild, als hät­te er nie etwas ande­res gemacht – und das trifft es ziem­lich genau.

Menschliche Wärme im hohen Alter

 

Ziehharmonikaspieler und Wirtin spielen Musik für die älteren Herrschaften. Ein Mann lacht freudig.
Las­set die Musik erklin­gen! Letz­tes Jahr bei dem Weih­nachts­es­sen erfreu­te die Zie­har­mo­ni­ka alle Gäs­te ©Bir­te Zel­len­tin, FAM e.V.

Logo Freunde alter Menschen e.V.Die „Freun­de alter Men­schen“ (FAM e.V.) küm­mern sich um die, die man nicht mehr sieht: Älte­re, die allein leben und kaum noch oder gar nicht mehr vor die Tür gehen. Wir stel­len euch die Arbeit des Ver­eins und die Ansprech­part­ne­rin im Wed­din­ger Treff­punkt vor.

“Kerzenlicht”: In dieser Manufaktur ist der Name Programm

Kerzenlicht SchaufensterUnse­re Lese­rin Eli­sa­beth ist vor kur­zem in die Feh­mar­ner Stra­ße gezo­gen. Das char­man­te Kiez­le­ben begeis­tert sie, und auch der klei­ne Ker­zen­la­den in der Haus­num­mer 18. Sie stellt uns die Manu­fak­tur, die Betrei­be­rin und das Sor­ti­ment von “Ker­zen­licht” vor. Eine tol­le Emp­feh­lung, wenn ihr ein Geschenk aus dem Wed­ding sucht!

Erinnerung an Georg Benjamin (10.9.1895 ‑26.8.1942)

Zu den her­aus­ra­gen­den Figu­ren eines Ber­li­ner Stadt­teils wie dem Wed­ding gehö­ren nicht nur Men­schen, die dort gebo­ren sind oder den größ­ten Teil ihres Lebens in ihm ver­brach­ten. Bei­des war bei Georg Ben­ja­min nicht der Fall. Er wur­de am 10. Sep­tem­ber 1895 als zwei­ter Sohn groß­bür­ger­li­cher jüdi­scher Eltern in der Vil­len­ko­lo­nie Gru­ne­wald gebo­ren. Sein Auf­ent­halt im Wed­ding erstreck­te sich ledig­lich auf 13 ent­schei­den­de Jah­re zwi­schen 1920 und der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Herr­schaft 1933. 

Brauseboys streamen wieder am 2.4.: Von Bier und Broten

Bierflasche Eschenbräu Takeaway
© Til­man Vogler

Iso­la­ti­on ist natür­lich das fal­sche Wort, wenn alle immer zu Hau­se sind. Län­ger schon hat­te ich, mal so für die nähe­re Zukunft, Aus­schau nach einer mög­lichst nahen Büro­flä­che gehal­ten. Eigent­lich nur einer Dach­kam­mer oder einem sonst irgend­wie nutz­lo­sen Raum, der nicht viel kos­tet, aber zum Schrei­ben taugt. Wenig Illu­sio­nen mach­te ich mir dar­über, dass es so etwas über­haupt noch gibt, nicht in Lauf­wei­te und nicht bezahl­bar für mich, also such­te ich nicht mit Nach­druck. Jetzt den­ke ich nur: Hät­tes­te ruhig mal genau­er gucken kön­nen. Wer schreibt, braucht in der Regel dafür Ruhe und Iso­la­ti­on, an den Kopf gewor­fe­ne Kuschel­tie­re von unge­dul­di­gen Kin­dern sind da eher nicht mitgemeint.

Der Kaugummigraf – ein Hörbuch zum Zuhausebleiben im Wedding

Cover "Der Kaugummigraf "Für Kin­der ab 9 Jah­ren und alle kind­ge­blie­be­nen Erwach­se­nen hat die Wed­din­ger Kin­der­buch­au­torin Kirs­ten Rein­hardt ihr Buch „Der Kau­gum­mi­graf“ als Lesung ein­ge­spro­chen und nun – pas­send zum Zuhau­se­blei­ben wäh­rend der Coro­na-Kri­se – auf You­tube veröffentlicht.