Sporthalle Wiesenstraße ist wieder Wieselbau

Wiesel-Vereinschefin Susanne Bürger (rechts) udn Schulleiterin Jane Natz bekommen den symbolischen Hallenschlüssel für die Sporthalle Wiesenstraße von Carsten Spallek. Foto: Bianca Bürger
Wiesel-Vereinschefin Susanne Bürger (rechts) und Schulleiterin Jane Natz bekommen den symbolischen Hallenschlüssel von Carsten Spallek. Foto: Bianca Bürger

Zwei Jahre lang konnten die Sporthallen in der Wiesenstraße und in der Koloniestraße nicht für den Sport genutzt werden. Sie wurden ab 2015 zu Flüchtlingsnotunterkünften, Schul- und Vereinsportler mussten draußen bleiben. Schulen und Vereine stellte diese Umnutzung vor große Probleme, mussten sie doch ihren Spielbetrieb umstellen, Ausweichquartiere finden und sehr kreativ sein, um den Rahmenlehrplan irgendwie zu erfüllen. Nun ist eine der Hallen, die Sporthalle Wiesenstraße 56, wieder zurück an die Nutzer übergeben worden.

Zeppelinplatz wird gut angenommen

Kurz vor dem Beginn des neuen Hochschul-Semesters wurde der Zeppelinplatz offiziell eröffnet. Der zuletzt fertiggestellte Bereich vor dem „Haus Beuth“ der Beuth-Hochschule für Technik war da allerdings schon den ganzen Sommer über in Betrieb – und ist dringend erforderlich, wie sich zunehmend zeigt. Denn die aktuelle Wohnungsnot in der Stadt zwingt nicht nur die Studierenden der Berliner Hochschulen dazu, sich auf immer engere Wohnverhältnisse einzustellen. Und deshalb benötigen sie ganz besonders gut funktionierende öffentliche Räume.

Kostenlose Fitnesskurse auch im Winter

Zeppelinplatz FitnessAuch im Winter gibt es das Programm „Bewegungsförderung im öffentlichen Raum“ von bwgt e.V. Das Besondere ist: weder Anmeldung noch Vorkenntnisse sind erforderlich. Das Motto lautet daher „Einfach vorbeikommen und mitmachen“; Kosten fallen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht an. Wir geben einen Überblick für das Winterprogramm – drinnen und draußen.

3 gute Ideen für Bewegung

Fitnessgeräte RehbergeJeder braucht irgendeine Motivation, um sich mehr zu bewegen. Mancher hat einen großen Bewegungsdrang, andere kriegen den Kick erst durch den ärztlichen Ratschlag zu mehr Sport und wieder andere freuen sich am Spaß an Bewegung in der Gruppe. Für jede Zielgruppe gibt es im Wedding ein maßgeschneidertes Angebot, und das Beste ist: es entstehen dabei keinerlei Kosten!

Fitness am Weg – jetzt auch an der Panke

Foto: QM Pankstraße

Für innere Schweinehunde wird ein Spaziergang durch den Stadtteil mehr und mehr zur Herausforderung. An vielen Orten sind inzwischen Freiluftfitness-Studios entstanden. Sie können jederzeit kostenlos genutzt werden – Ausreden zählen nicht. Ob an der Panke, im Brunnenviertel oder am Nauener Platz oder anderswo, Trimm-Dich-Pfade gibt es jetzt fast überall.

Kostenlose Fitnesskurse unter freiem Himmel

In vielen Parks stehen Fitness- und Sportgeräte, die von jedermann kostenlos genutzt werden können. Nicht jeder weiß, wie sie am besten genutzt werden. Allein macht das Sporteln sowieso keinen Spaß. Nun gibt es ein vom Bezirk Mitte gefördertes Programm für drei Standorte im Wedding – mit sehr unterschiedlichen kostenlosen Kursen von Fitness und Tanz über Yoga bis zu Calistenics und Heigln.

Der Wieselweiser (5): In Feierlaune

Das Logo des Basketballvereins Weddinger Wiesel. Foto: VereinWie alt wird eigentlich so ein Wiesel? Ein bis zwei Jahre, sagt Wikipedia – denn spätestens dann wird es von anderen Lebewesen, die höher in der Nahrungskette stehen, vertilgt. Im Basketball reicht das vielleicht nur für eine Saison, in der aber eine Menge passieren kann, wie wir jetzt gesehen haben: Zwei Aufstiege, ein Klassenerhalt und ein 3. Platz bei einer Endrunde zeigen, dass die Weddinger Wiesel alles andere als kurzlebig sind. Der März war aus Wieselsicht der erfolgreichste Monat der jungen Vereinsgeschichte und der Lohn jahrelanger Arbeit.

Der Wieselweiser (4): Eiseskälte im Wieselbau

Das Logo des Basketballvereins Weddinger Wiesel. Foto: VereinWiesel halten keinen Winterschlaf. Doch da hat das Bezirksamt leider nicht aufgepasst. Denn die Stadt drehte im Wieselbau die Heizung ab und schickte den Hausmeister in den Urlaub. Bei eisigen Temperaturen von 10 Grad in der Sporthalle Schönstedtstraße erhöhten die Trainer der Weddinger Wiesel fortan die Laufeinheiten, damit den Basketballspielern beim Dribbeln nicht die Beine einfroren. Trotz dieser Widrigkeiten war der Februar aus Wieselsicht sowohl im Erwachsenen- als auch im Jugendbereich erfolgreich.