///

Sport- und Bildungszentrum Safe Hub:
Spatenstich für neuen Fußballplatz

2

Nach­dem im Dezem­ber die Gärt­ner des Him­mel­beets die Flä­che an der Ruhe­platz­stra­ße frei gemacht haben, star­tet auf dem Gelän­de nun die Aman­dla gGmbH. Am 28. Juni hat sie zum sym­bo­li­schen ers­ten Spa­ten­stich für einen neu­en Fuß­ball­platz gela­den. Die­ser soll mit einem Kiez­tur­nier im Herbst eröff­net wer­den. Und im nächs­ten Jahr will Aman­dla ein Mehr­zweck-Gebäu­de errich­ten – der Safe-Hub.

Symbolischer Spatenstich für den Sportplatz des Safe Hubs in der Ruheplatzstraße. Foto: Hensel
Sym­bo­li­scher Spa­ten­stich für den Sport­platz des Safe-Hubs in der Ruhe­platz­stra­ße. Foto: Hensel

Den Anfang für die neue Nut­zung auf der Frei­flä­che Schul­stra­ße Ecke Ruhe­platz­stra­ße macht der Fuß­ball-Kunst­ra­sen. Aman­dla will ihn dicht an der Brand­mau­er in der Schul­stra­ße anle­gen. 45 mal 44 Meter wird der Platz groß. Die Grund­stücks­gren­ze zur Ruhe­platz­stra­ße bleibt dem spä­te­ren Safe-Hub vor­be­hal­ten. Im Herbst soll das Fuß­ball­feld fer­tig sein und mit einem Fest und einem Tur­nier eröff­net wer­den. Eine Mil­li­on Euro haben die Bau­her­ren für den neu­en Sport­platz vorgesehen.

Der neue Sport­platz wird eine Lücke im Sport­an­ge­bot schlie­ßen. “Der Fuß­ball­platz wird ab Spät­som­mer oder Herbst eine Hei­mat für uns von Aman­dla, für Ver­ei­ne und für Schu­len sein”, sagt Jas­mi­na Srna. Die ehe­ma­li­ge Bun­des­li­ga-Fuß­ball­spie­le­rin ist Pro­jekt­ma­na­ge­rin bei der Aman­dla gGmbH und ver­ant­wort­lich für die Ent­wick­lung des Stand­or­tes. Sie fügt hin­zu, dass sich vie­le Ange­bo­te auch an Mäd­chen rich­ten werden.

Obwohl der neue Fuß­ball­platz noch nicht eröff­net ist, ist die Aman­dla gGmbH im Wed­ding bereits aktiv. So ver­an­stal­tet sie der­zeit ein Bolz­platz-Som­mer­camp auf dem Zep­pe­lin­platz. Im letz­ten Jahr orga­ni­sier­te sie mit dem Girls.Hub, eine Feri­en­tour für Mäd­chen durch den Ber­li­ner Sport. 

Sükran Altunkaynak (4. von rechts) vom Quartiersmanagement Pankstraße unterstreicht die Bedeutug der Sportstätte für den Kiez. Foto: Hensel
Sükran Altunk­aynak (4. von rechts) vom Quar­tiers­ma­nage­ment Pankstra­ße unter­streicht die Bedeu­tung der Sport­stät­te für den Kiez. Foto: Hensel

Der Safe-Hub

Zunächst für 30 Jah­re ver­mie­tet der Bezirk das Grund­stück an der Ruhe­platz­stra­ße an die Aman­dla gGmH. Das zu bau­en­de Gebäu­de – der Safe-Hub – soll aber län­ger als die­se Frist ste­hen kön­nen. Das Haus soll kein pro­vi­so­ri­scher Bau werden. 

Wäh­rend die Aman­dla gGmbH die Bau­kos­ten für den Fuß­ball­platz bei Spon­so­ren (dem Immo­bi­li­en­dienst­leis­ter CG Ele­men­tum und dem dazu­ge­hö­ri­gen Ver­ein Wirt­schaft kann Kin­der) voll­stän­dig ein­ge­wor­ben hat, sind es beim Gebäu­de aktu­ell 60 Pro­zent. Mit elf Mil­lio­nen Euro sei zu rech­nen, sagt Jas­mi­na Srna. Das Gebäu­de mit fast 4.000 Qua­drat­me­tern Brut­to­flä­che wird meh­re­re Funk­tio­nen erfül­len. So soll eine Kita ein­zie­hen, die Aman­dla-Aka­de­mie, ein Sport- und Bewe­gungs­raum und Büros. Für Nicht-Sport­ler wird sich das Gebäu­de mit einem Café und Ter­ras­se zum Kiez öff­nen. Nicht zuletzt haben die Pla­ner natür­lich an die Umklei­den gedacht. Statt einer eige­nen Zuschau­er­tri­bü­ne wird der Neu­bau die­se Funk­ti­on mit einem Bal­kon zum Fuß­ball­feld abde­cken. “Der Bau wird erfol­gen, ohne das Feld zu beschä­di­gen”, sagt Uwe Wey­hing. Er ist der Bau­pla­ner vom Büro RPB Rück­ert GmbH. Und es wer­de einen Bau in lau­fen­dem Betrieb gehen. Falls die Gel­der recht­zei­tig ein­ge­wor­ben wer­den, soll der Bau­start für das Haus in der Mit­te des nächs­ten Jah­res erfol­gen. Anfang 2025 soll es fer­tig sein.

Mit dem Namen Safe-Hub bezeich­net die Aman­dla gGmbH außer­schu­li­sche Ein­rich­tun­gen für Kin­der und Jugend­li­che, an denen Sport und Bil­dung ver­bun­den wer­den. Neun Safe-Hubs hat das Sozi­al­un­ter­neh­men bis­lang in Süd­afri­ka errich­tet, wei­te­re sind in den USA und Indi­en geplant. “Ein Safe-Hub ist ein Ort phy­si­scher und emo­tio­na­ler Sicher­heit”, heißt es auf der Web­sei­te www.amandla.net.

Das Bauschild steht an der Ecke Ruheplatzstraße und Schulstraße. Foto: Hensel
Das Bau­schild steht an der Ecke Ruhe­platz­stra­ße und Schul­stra­ße. Foto: Hensel
Sieben Spaten stehen bereit für den symbolischen Spatenstich. Sie sind für die verschiedenen Partner, die das Projekt ermöglichen. Foto: Hensel
Sie­ben Spa­ten ste­hen bereit für den sym­bo­li­schen Spa­ten­stich. Sie sind für die ver­schie­de­nen Part­ner, die das Pro­jekt ermög­li­chen. Foto: Hensel

Andrei Schnell

Meine Feinde besitzen ein Stück der Wahrheit, das mir fehlt.

2 Comments

    • Hal­lo wer­te Karla 

      schau­en wir mal was das was wird.… in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode sol­len in die­ser Stadt vie­le Woh­nun­gen gebaut wer­den , wegen der stark gestie­ge­nen Prei­se für Bau­ma­te­ria­li­en wird das sehr schwie­rig werden.
      Auf dem Gelän­de vom Flug­ha­fen Tegel soll­te eine Wohn­sied­lung enste­hen , wegen der gestie­ge­nen Prei­se ist der geplan­te qm2 Preis schon jetzt nicht mehr zuhal­ten. die fäl­li­ge Sanie­rung / Neu­bau von Schu­len ist erst­mal nach hin­ten gestellt wor­den , wegen der Preissteigerung
      Da die Ener­gie­prei­se noch wei­ter stei­gen wird es sicher zu einem Her­stel­lungs­stopp bei diver­sen Indus­trie­pro­duk­ten kommen
      Alles Din­ge die zum Bau eines Hau­ses benö­tigt wer­den.… also , schau­en wir mal 

      in die­sem Sinne

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.