Über Statistiken und das Gefühl am Leopoldplatz

Kiezspaziergang auf dem Leopoldplatz
Beim Kiez­spa­zier­gang auf dem Leo­pold­platz am Mon­tag (24.8.). Foto: Susan­ne Fischer

Der Leo­pold­platz stand im Zen­trum des Kiez­spa­zier­gangs am Mon­tag (24.8.). 25 Akti­ve, die sich auf und rund um den Leo­pold­platz enga­gie­ren, kamen dabei mit­ein­an­der und mit Innen­se­na­tor Andre­as Gei­sel und Bezirks­bür­ger­meis­ter Ste­phan von Das­sel ins Gespräch. Das Mot­to der Ver­an­stal­tung: Das gute Mit­ein­an­der auf dem Leo­pold­platz. Auch das Quar­tiers­ma­nage­ment Pankstra­ße hat an der Ver­an­stal­tung teil­ge­nom­men und ver­trat die Inter­es­sen der Anwoh­ner des Quartiers.

Weddinger Schüler brauchen gut ausgebildete Lehrkräfte!

Carl-Kraemer-Grundschule, Foto: Dominique Hensel
Ist das gerecht? Aus­ge­rech­net an der Carl-Kraemer-Grund­schu­le im armen Sol­di­ner Kiez hel­fen beson­ders vie­le Quer­ein­stei­ger aus. Foto: D. Hensel

War­um müs­sen aus­ge­rech­net Schu­len in Kiezen mit vie­len armen Men­schen um gute Leh­rer kämp­fen – und gehen dabei oft leer aus? Das fragt die bil­dungs­po­li­ti­sche Spre­che­rin der SPD im Abge­ord­ne­ten­haus Maja Lasić in einem Bei­trag im Tages­spie­gel. Im Inter­view mit dem Wed­ding­wei­ser erklärt Maja Lasić, wie sich Quer­ein­stei­ger gerech­ter ver­tei­len lassen.

Klappt ein Neustart an der Ernst-Reuter-Schule?

Kann hier ein Schulcampus entstehen? Die Machbarkeitsstudie zeigt, wie es gehen könnte. Foto: Hensel
Kann hier ein Schul­cam­pus ent­ste­hen? Die Mach­bar­keits­stu­die zeigt, wie es gehen könn­te. Foto: Hensel

Das ist eine gute Nach­richt: Der Senat will in den nächs­ten zehn Jah­ren 5,5 Mil­li­ar­den Euro in maro­de Schu­len inves­tie­ren. 310 Mil­lio­nen Euro davon gehen in den Bezirk Mit­te, unter ande­rem in die Ernst-Reu­ter-Ober­schu­le im Brun­nen­vier­tel. Sie gilt seit lan­gem als Pro­blem­schu­le. Mehr als 28 Mil­lio­nen Euro sind dafür ein­ge­plant. Die Schu­le selbst hofft, mit den Inves­ti­tio­nen einen Neu­start zu schaf­fen. Ein ambi­tio­nier­tes Kon­zept liegt seit lan­gem in der Schublade.

Freie Schulen auch für Wedding-Kids?

Wie Maja Lasic Deutsche wurde. Foto Andrei Schnell
Maja Lasić (SPD), 2016 im Brun­nen­vier­tel direkt gewählt, will die Schul­land­schaft neu ord­nen. Foto And­rei Schnell

Die Ber­li­ner SPD will in der Bil­dungs­po­li­tik eine Wen­de ein­lei­ten. „Alle Schu­len für alle Kin­der“ for­dert ein Antrag der SPD-Frak­ti­on im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus. Das heißt, pri­va­te und freie Schu­len sol­len jeder­mann zugäng­lich sein. Maß­geb­lich ver­fasst hat den Antrag Maja Lasić (SPD), die 2016 im „tie­fen Wed­ding“ (seit 18 Jah­ren als Brun­nen­vier­tel bekannt) direkt gewählt wurde.

Einzug oder nichts. Viele Kandidaten brauchen die Erststimme.

Den Wert der Erststimme nicht unterschätzen. Foto Andrei Schnell.
Den Wert der Erst­stim­me nicht unter­schät­zen. Foto And­rei Schnell.

Ist die Erst­stim­me über­haupt wich­tig, wenn doch eh alle Polit­ker über die Lis­ten ins Par­la­ment kom­men? Die Ant­wort lau­tet: Jein.

Die­ser Bei­trag stellt die drei chan­cen­reichs­ten Kan­di­da­ten der Wed­din­ger Wahl­krei­se vor. Wer von ihnen die meis­ten Erst­stim­men in sei­nem Wahl­kreis holt, der wird die nächs­ten fünf Jah­re im Abge­ord­ne­ten­haus sit­zen. Wer den Wahl­kreis nicht gewinnt, der ist in der Regel nicht drin. Die Lis­te sichert nur weni­ge ab. (Fast) alles offen also.

Profi-Fußballer und Politiker haben was gemeinsam

Senator Andreas Geisel (SPD) während einer Wahlkampfveranstaltung. Foto Andrei Schnell.
Sena­tor Andre­as Gei­sel (SPD) wäh­rend einer Wahl­kampf­ver­an­stal­tung. Foto And­rei Schnell.

Andre­as Gei­sel, der Sena­tor für Stadt­ent­wick­lung, kam am 14. Juli ins Brun­nen­vier­tel. Maja Lasić, die Direkt­kan­di­da­tin der SPD im Wahl­kreis 7 (Brun­nen­vier­tel und Spren­gel­kiez) hat­te ein­ge­la­den zur Wahl­kampf­ver­an­stal­tung: “Bezahl­ba­res Woh­nen im Brun­nen­vier­tel. Für alle.” Ein guter Anlass, um zu beob­ach­ten, was es heißt, ein Poli­ti­ker zu sein. Dabei fällt auf, dass die bei­den Beru­fe, der des Poli­ti­kers und der eines Pro­fi-Fuß­bal­lers, ein paar Din­ge teilen.

Drei Frauen kämpfen um den Wahlkreis 7 – Maja Lasic im Interview

Wird es eng? Zumindest wenn man die Linien der Erststimmen-Ergebnisse der letzten Jahre verlängert. - Grafik Andrei Schnell.
Wird es eng? Zumin­dest wenn man die Lini­en der Erst­stim­men-Ergeb­nis­se der letz­ten Jah­re ver­län­gert. – Gra­fik And­rei Schnell.

In Mit­tes Wahl­kreis 7, der aus dem Brun­nen­vier­tel und dem Spren­gel­kiez besteht, tre­ten drei Frau­en gegen­ein­an­der an. Die drei haben gute Aus­sich­ten, im Sep­tem­ber mit den Erst­stim­men ins Abge­ord­ne­ten­haus ein­zu­zie­hen. Neben­ste­hen­de Gra­fik zeigt eine Pro­gno­se auf Basis der gewon­ne­nen Erst­stim­men ver­gan­ge­ner Wah­len. Im Inter­view stel­len sich die drei Kan­di­da­tin­nen vor: Maja Lasić, Katha­ri­na Becker (CDU) und Jen­ny Neu­bert (Grü­ne).