Schlagwörter: Lesebühne

Das Jahr aus Sicht der Brauseboys 

Jede Woche sind die Brauseboys mit ihren Texten am Puls der Zeit. Das verschafft Überblick, über das Jahr, über die Welt und den Wedding. Exklusiv für den Weddingweiser hier der traditionelle Wedding-Rückblick der Lesebühne. Wie war das Jahr im Kiez? Was bleibt? Ein paar persönliche Eindrücke aus 2016: Weiterlesen

Clint Lukas ist der letzte der Cowboys

Nie wieder Frieden. Buch von Clint Lukas. Grafik Verlag Periplaneta.
„Nie wieder Frieden“. Buch von Clint Lukas. Grafik: Verlag Periplaneta

Clint Lukas kann gut schreiben. Clint Lukas kann auf der Lesebühne gut seine Texte vorlesen. Clint Lukas kann gut zeichnen. Die Zeichnungen entdeckt man nicht, wenn er mittwochs ab 21 Uhr bei den Mauerseglern liest. Die findet man in seinen Büchern. Zum Beispiel in „Nie wieder Frieden“. Erschienen ist das Buch im Frühjahr 2016 im Periplaneta-Verlag. In diesem Werk bekennt er, ein Cowboy zu sein. Wir blättern mal durch seine Texte.

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Politwochen

Klaus Lederer (Die Linke) und Volker Surmann bei den Politwochen der Brauseboys. Foto Andrei Schnell.
Klaus Lederer (Die Linke) und Volker Surmann bei den Politwochen der Brauseboys. Foto Andrei Schnell.

Für die Brauseboys ist es die dritte Wahl, bei der sie Politwochen auf der Lesebühne veranstalten. Und auch ihr erster Gast in diesem Jahr, Klaus Lederer (Linke), stand schon einmal im La Luz auf der Bühne. Unterhaltung und Politik bringen die Politwochen zusammen. Oder stellen zumindest beides nebeneinander. Beim Auftakt der diesjährigen Reihe am 25. August hat sich das Publikum amüsiert, Klaus Lederer war schlagfertig und es gab Neuigkeiten zu erfahren.

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Lesebühne Amygdala: Schlechte Laune

Wer nicht da ist, wenn der Postbote klingelt, muss womöglich zur Post in der Müllerstraße ... Foto: A. Schnell
Wer nicht da ist, wenn der Postbote klingelt, muss womöglich zur Post in der Müllerstraße … Foto: A. Schnell

Immer am 3. Sonnabend im Monat pünktlich um 20 Uhr wird im „Kamine und Wein“ vorgelesen. Die Lesebühne Amygdala tritt seit mehr als zwei Jahren in der Prinzenallee 58 auf, das nächste Mal am Samstag (18. Juni). Lesebühnenautor Holger Haak gibt mit diesem Text über einen unfreiwilligen Ausflug zur Post in der Müllerstraße einen Eindruck, was die Zuschauer bei einem Lesebühnenabend erwartet.

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Weddinger Sprach- und Lesewoche vom 2. bis 10. September

lese
Veranstaltungsplakat 2015

Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Sprach- und Lesewoche geben. Am Freitag, den 2. September findet die große Eröffnungsgala im Centre Francais statt. Es folgt eine vielseitige Veranstaltungswoche für groß und klein in allen Weddinger Kiezen. Im letzten Jahr lockten die Veranstalter Daniel Gollasch (Mastul e.V) und Frank Sorge (Brauseboys) mit 25 Veranstaltungen mehrere hundert Besucher an. Es gab Lesungen im Alhambra-Kino, im Himmelbeet, auf der Gleimoase und natürlich in vielen Cafés und Restaurants. Weiterlesen

Sprach- und Lesewoche im Wedding: Wörter, Texte und Autoren

Lesewoche_Gleimoase
Auch in diesem Jahr wird in der Gleim-Oase in der Gleimstraße wieder vorgelesen.

Diesen Herbst wird der Wedding wieder zur Lesebühne. Zum vierten Mal lädt die in Gründung befindliche Bürgerstiftung Wedding zu einer Woche der Sprache und des Lesens ein. Der Auftakt findet am 4. September um 20 Uhr im Cineplex Alhambra mit Texten und Musik aus dem Wedding statt. Bis zum 12. September werden mehr als 20 Veranstaltungen überall im Stadtteil stattfinden.

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Paul Bokowski: Auf ’ne Made in den Wedding

Paul Bokowski
Paul Bokowski

Mehr oder weniger zufällig ist der Autor und „Brauseboy“ Paul Bokowski im Kiez rund um die Müllerstraße gelandet und dem Wedding seitdem treu geblieben. Mit uns hat der aufmerksame Berlin-Beobachter über seine Lieblingsorte, Nachtrodeln in den Rehbergen mit Freunden und einen Madenautomaten gesprochen. Weiterlesen

„Bei Ernst“: Anonymster Poetry-Slam Berlins

Nachtschwärmer bei Ernst„Nachdem im letzten Jahr der Poetry Slam Slam Rakete im Sprengelhaus etwas eingeschlafen war, haben wir ihn nun wiederbelebt, mit neuem Team, in neuer Location und mit neuem Datum“, sagt Jesko Habert vom „Schall und Rauch„-Team (integritude e.V.). An den Start geht der Dichterwettstreit immer am 1. Montag des Monats, also am 1. Juni das erste Mal.  Neuer Standort ist der Nachtschwärmer – Bei Ernst in der Sprengelstraße 15. Wie beim Poetry Slam üblich, treten Dichter und Dichterinnen mit selbstgeschriebenen Texten an, um das Publikum von sich zu überzeugen. Anders als sonst, performen sie jedoch beim anonymsten Poetry Slam Berlins hinter einer Schattenwand und mit Codenamen versehen.

Auch Neulinge sind auf der Bühne sehr willkommen – neben der Offenen Bühne am Schluss wird es außerdem einen Startplatz für den Slam über die Offene Liste geben, so dass man sich noch am Abend selbst anmelden kann. „Außerdem werden wir die wunderbare Berliner Singer-Songwriterin Mascha Potempa als Feature am Start haben“, kündigt Jesko an.
Slam Rakete durch Schall und Rauch – der anonymste Poetry Slam Berlins
Montag 1.6, 19:00
Bei Ernst, Sprengelstraße 15
3€ Eintritt

12 Jahre Vorlesen im Wedding – Die Brauseboys feiern am 6.3. im La Luz

Berlin Leopoldplatz
Pressebild 2007 „Berlin Leopoldplatz – das Readical“ (Foto: A. Völcker)

Eigentlich muss man keinem kulturinteressierten Berliner mehr erklären was das eigentlich ist, eine Lesebühne. Seit über zwanzig Jahren blühen diese Autorenkollektive in der Stadt und erzählen jedem, der es hören will und der sich die fast schon possierlichen Eintrittspreise von wenigen Euro leisten kann, gute zwei Stunden lang die herrlichsten Geschichten. Literarische Perlen, spontane Betrachtungen, Zeitanalysen – irgendwo zwischen sarkastischer Alltagsbewältigung, offen gelebter Psychoanalyse und urbaner Misanthropie, gewürzt mit feinem Witz und einer dicken Prise Selbstironie.

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Zyklotron: Die Kammerlesebühne Noir, so durchgeknallt wie Kino…

Oliver RiecheDominik Grittner, Alexander Temme und Oliver Rieche, drei Drehbuchstudenten der Filmuniversität Konrad Wolf, stellen das feste Ensemble einer ungewöhnlichen neuen Lesebühne dar, die alle drei Monate im „Nachtschwärmer Bei Ernst“ in der Sprengelstraße auftritt.  Gibt es etwas Phantasievolleres als die Ideen von angehenden Drehbuchschreibern?

„Ich bin vor einem halben Jahr aus Hannover zwecks Studium in den Wedding gezogen, wo auch Alexander wohnt“, sagt Oliver Rieche. „Und habe hier schnell Wurzeln geschlagen, fühle mich pudelwohl.“ Da das Drehbuchschreiben eine ziemlich einsame Sache ist, hat Oliver schon des Öfteren Lesebühnen organisiert, um „zum Lüften vor die Tür“ zu kommen. Die Kulturkneipe „Bei Ernst“ in der Sprengelstraße wurde Olivers Hobbyraum. Weiterlesen