Gezielte Provokation

Baustadtrat Carsten Spallek - Foto: Andrei Schnell
Baustadtrat Carsten Spallek – Foto: Andrei Schnell
Das Café Leo und seine Rettung

Es besteht aus einem schon etwas in die Jahre gekommenen Imbisswagen und einem länglichen Zelt, unter das sich ein paar schrabblige Plastikstühle und –Tische drängen. Fast scheint es so, als ob der Kampf, der in und außerhalb des benachbarten Rathauses Wedding um seine Zukunft tobte, auch äußerlich Spuren hinterlassen hat. Die Rede ist vom Café Leo. Und von seiner– vorläufigen Rettung. Doch nicht die soll an dieser Stelle interessieren.

Café Leo bleibt – vorerst

Bänke auf dem LeopoldplatzDas Café Leo bleibt mindestens bis Ende Mai an seinem Standort auf der Grünanlage neben dem Marktplatz am vorderen Leopoldplatz. In der Zwischenzeit wird aller Voraussicht nach ein neues Interessenbekundungsverfahren ausgeschrieben, um den künftigen Betreiber zu ermitteln. Der soll dann eine »mittelfristige« Ausnahmegenehmigung über mehrere Jahre zum Betrieb des Kiosks erhalten.

Steht das Café Leo vor dem Aus?

Bänke auf dem LeopoldplatzDer Leopoldplatz wird Ende 2015 um einen beliebten Imbisswagen ärmer. Das Straßen- und Grünflächenamt des Bezirks Mitte hat angekündigt, die bisher jährlich gewährten Sondernutzungsrechte für das Café Leo nicht verlängern zu wollen. Das von Hüseyin Ünlü betriebene Bürger-Projekt Café Leo steht damit vor dem Aus. Anwohnerinitiativen und Stadtteilvertretung wollen das nicht hinnehmen.