Kategorie: Lokalgeschichte

Upper Wedding: Das Parkviertel

ParkviertelWedding ist nicht gleich Wedding. Die einen teilen ihn in die (relativ neuen) Ortsteile ein, die anderen unterscheiden den „tiefen Wedding“ vom Rest des Altbezirks. Doch wenn es einen tiefen Wedding gibt, gibt es auch einen hohen? Ein Blick ins Parkviertel. Weiterlesen

Weddinger Freiheiten: Als die Kirche besetzt war

Auf den Stellwänden geht es um die Geschichte im Wedding und um soziales Engagement. Fotos: Andrei Schnell
Auf den Stellwänden geht es um die Geschichte im Wedding. Fotos: Andrei Schnell

Ja, das waren noch Zeiten! Als ein paar lautstarke Außenseiter verkündeten, die Stephanuskirche sei jetzt besetzt. Wobei sie mit Besetzung meinten, das Kirchenhaus gehöre jetzt ihnen und nicht mehr der amtlichen Kirche. Aus heutiger Sicht ist das unvorstellbar. Und noch viel erstaunlicher wirkt heute, dass damals nicht als erstes nach dem Sicherheitsdienst gerufen wurde. Nachzulesen ist diese Episode der Kirchenbesetzung auf einer von zwölf Stellwänden der Wanderausstellung „Weddinger Freiheiten“, die derzeit in der St.- Paul-Kirche in der Badstraße 50 zu sehen ist.

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Auf Schienen durch den Wedding

Auf die schiefe Bahn kann man im Wedding leicht geraten – aber meistens ist es leichter, in die richtige Bahn zu steigen. Zum Glück gibt es jede Menge Stellen im Wedding, wo Schienen eine Rolle spielen. Weiterlesen

Voll der Kanal! Der Schifffahrtskanal

Regionalbahn Bahnbrücke Schiffahrtskanal
Schifffahrtskanal

Der Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und seine Verlängerung, der Hohenzollernkanal, bringen dem Wedding ein wenig Binnenschifffahrts-Flair. Auch an seinen grünen Ufern mit den durchgehenden Grünzügen lassen sich die Weddinger gerne nieder oder radeln den Radweg Berlin-Kopenhagen entlang. Weiterlesen

Wie afrikanisch ist das Afrikanische Viertel?

Alles Mögliche hat hier einen Afrikabezug....
Alles Mögliche hat hier einen Afrikabezug….

In den Medien geistern immer wieder abenteuerliche Zahlen herum, wie viele Afrikaner angeblich im Afrikanischen Viertel leben sollen. So war beispielsweise im Tagesspiegel des 10. Juli von 2.500 Afrikanern (»vor allem aus Ghana, Kamerun und Nigeria«) zu lesen, die dort inzwischen gemeldet seien. Insgesamt hat das Afrikanische Viertel 20.722 Einwohner – inklusive der »Cité Joffre« südlich der Julius Leber-Kaserne, die zum selben statistischen Gebiet gehört. Von denen müsste demnach fast jeder Achte aus Afrika stammen. So viele sind es aber bei weitem nicht. Weiterlesen

Herthas Erben

Plumpe
Von 1924 bis 1968 gab es Heimspiele im „Stadion am Gesundbrunnen“, hier 1974 im Hintergrund. Foto: Andreas Schwarzkopf, Wikimedia

125 Jahre Hertha BSC – mehr als zwei Drittel dieser langen Zeit war Hertha ein Verein am Gesundbrunnen. Am Freitag, 21. Juli, wurde der Hanne-Sobek-Platz vor dem Bahnhof Gesundbrunnen zum zweiten Mal eingeweiht. Das Schild mit dem Platznamen war durch die Bauarbeiten am Bahnhof verloren gegangen. Mit dabei bei der Wiederholung war auch der 74-jährige Bernd Sobeck, der Sohn des berühmten Hertha-Spielers aus den 1920er und 1930er Jahren. Für Hertha war die symbolische Rückkehr an den Gesundbrunnen der Auftakt zu einer Jubiläumswoche. Doch auch ohne Hertha ist Fußball im Wedding lebendig. Weiterlesen

Erinnerungen an die Rote Ranke

Susanne Haun in ihrem Atelier. Foto: Dominique Hensel
Susanne Haun in ihrem Atelier. Foto: Dominique Hensel

Das alte Schulgebäude in der Putbusser steht wie ein organgefarbener Geist im Brunnenviertel. Verlassen und vergessen. Für manche ist das Haus aber ein Teil ihrer Geschichte. Die Weddingerin Susanne Haun zum Beispiel ist dort zur Schule gegangen und verbindet mit dem Gebäude und dem Ranke-Gymnasium viele schöne Erinnerungen. Ein Text aus dem brunnen-Magazin zum Themenschwerpunkt „Alte Schule“.

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Eine maßgeschneiderte Schule für den Wedding

Ein oranges Treppenhaus verbindet die drei Etagen. Foto: Christian Kloss, urbanophil
Ein oranges Treppenhaus verbindet die drei Etagen. Foto: Christian Kloss, urbanophil

Ursprünglich war zwischen Putbusser und Swinemünder Straße eine damals völlig neuartige Schulform geplant: das Oberstufenzentrum (OSZ) Wedding. Doch dann kam alles anders. Die Bürgerredaktion aus dem Brunnenviertel hat sich in der neuesten Ausgabe des Kiezmagazins brunnen mit dem alten Schulstandort beschäftigt und eine Reihe von Beiträgen veröffentlicht, die wir teilweise übernehmen.

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Alte Schule: Erst gingen die Schüler, dann die Bücher

Die Schule wächst zu und verfällt langsam. Foto: Stefanie Ostertag
Die Schule wächst zu und verfällt langsam. Foto: Stefanie Ostertag

Zwischen Putbusser und Swinemünder Straße, im Herzen des Brunnenviertels, liegt ein Gelände seit 2011 im Dornröschenschlaf. An dem ehemaligen Schulstandort war zunächst das Ranke-Gymnasium, später das Diesterweg-Gymnasium untergebracht. Die Bürgerredaktion aus dem Brunnenviertel hat sich in der neuesten Ausgabe des Kiezmagazins brunnen mit der alten Schule beschäftigt und eine Reihe von Beiträgen veröffentlicht, die wir teilweise übernehmen.

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Brauerei Schneeeule: Verliebt in Berliner Weiße

Brauerei-Gründerin Ulrike Genz von Schneeeule
Brauerei-Gründerin Ulrike Genz

Ein Bier, das vor 150 Jahren von 200 Brauereien in Berlin gebraut und in 700 Lokalen ausgeschenkt wurde, soll es heutzutage nicht mehr geben? Kein Problem! Denn zum Glück gibt eine Weddingerin der Stadt ihre Original Berliner Weiße zurück. Das, was uns heute als Berliner Weiße mit Himbeer- oder Waldmeistersirup verkauft wird, hat von der Braumethode und dem Aroma her nämlich nichts mit dem früher so beliebten Sauerbier zu tun. Weiterlesen