Kategorie: Lokalgeschichte

Klick, klick, klick in die Weddinger Unterwelt

Lange Nacht der Unterwelten - Schriftzug auf dem Gehweg an der Brunnenstraße 143. Foto: HenselTreppe runter, Strickjacke an. In den Gewölben, Bunkern und Kellern der Berliner Unterwelten ist es kühl, in manchen sogar richtig kalt. Und man braucht festes Schuhwerk, denn der Boden ist uneben. Dafür kann man in eine Welt schauen, die sonst verborgen bleibt. Bei der Langen Nacht der Unterwelten am Sonnabend (17.6.) zogen viele Berliner die Strickjacken an und besuchten die zehn geöffneten Anlagen an der U8. Wir haben fünf der zehn Stationen besucht.

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Weddingmelder-Wochenschau #23/17

Foto: A. Conradt

Erinnert euch noch an das Unwetter am 27. Juli, bei dem der Gleimtunnel überflutet wurde? Zwei Polizisten haben Autofahrer aus ihren Fahrzeugen befreit und wurden jetzt vom Innensenator dafür geehrt. Wem die grüne Minna heute zu blau ist, für den ist vielleicht der Lange Tag der Stadtnatur interessant, der am nächsten Wochenende stattfindet und viele grüne Orte im Wedding entdecken lässt. Und sonst so? Es steht in der Wochenschau!

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Lange Nacht der Unterwelten zum 20. Geburtstag

Besucher stehen am Pavillon am Bahnhof Gesundbrunnen für Tickets für eine der Touren der Berliner Unterwelten an. Foto: Hensel
Besucher stehen am Bahnhof Gesundbrunnen für Tickets für eine der Touren der Berliner Unterwelten an. Foto: Hensel

Zum Geburtstag lädt man nicht ein. Man öffnet seine Tür und schaut, wer kommt. An diese Geburtstagsregel hält sich auch der Verein Berliner Unterwelten. Seit nunmehr 20 Jahren erforscht der Verein die Berliner Unterwelt, macht alte U-Bahntunnel, Bunker und vergessene Räume unter der Stadt für die Öffentlichkeit zugänglich. Seine Tür öffnet der Verein, der nahe des Bahnhofs Gesundbrunnen seine oberirdische Leitzentrale hat, am Sonnabend, den 17. Juni. Eigentlich sind es sehr viele Türen, die geöffnet werden, denn der Verein schenkt Berlin eine Lange Nacht der Unterwelten.

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Umstrittene neue Namen im Afrikanischen Viertel

Aktualisiert 6.6.17 Der Gesang der Nachtigall aus den nahen Rehbergen ist es nicht, dem der Nachtigalplatz seinen Namen verdankt. Vielmehr wird der als Kolonialist geltende Forscher Gustav Nachtigal geehrt. Auch Adolf Lüderitz, der sich große Ländereien mit Tricksereien erschwindelte, wird mit einer Straße im Wedding gewürdigt. Damit, dass ihre Namen aus dem Straßenbild getilgt werden, möchte der Bezirk Mitte diese Personen nicht mehr ehren.  Nach massiver Kritik an einem der ausgewählten Namen fordert die Bezirksstadträtin jetzt die Jury auf, eine Ersatznominierung vorzunehmen. Weiterlesen

Das war euer Kiez früher einmal (Teil 2)

Bei Neubauprojekten stößt man im Wedding bestimmt nicht auf die Grundmauern römischer Villen. Doch was befand sich eigentlich ursprünglich an den Stellen, wo ihr heute wohnt, arbeitet oder ausgeht? Weiterlesen

Schaut auf diese Siedlung!

Schriftzug an einem Haus in der Ackerstraße. Foto: Theresa Rüster
Schriftzug an einem Haus in der Ackerstraße. Foto: Theresa Rüster

Zwischen Acker- und Gartenstraße liegt die Ernst-Reuter-Siedlung. Der Name erinnert an den charismatischen Bürgermeister Westberlins, der wie fast kein anderer die Nachkriegs- und Aufbauzeit der Stadt prägte.

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Wie der Wedding wurde, was er ist

Geschichte Blick zurück in die Geschichte – von einer Ansammlung von kleinen Gebäuden zum Häusermeer: Als der Wedding 1861 nach Berlin eingemeindet wurde, lebten dort nur etwas mehr als 7.500 Einwohner. Doch 50 Jahre später waren es schon 337.000 – die kleinteilig und unzusammenhängend bebaute Vorstadt war wie aus dem Nichts zur Großstadt geworden. Weiterlesen

Anhänger des Wedding: Ist das Kunst?

Anhänger - Foto von Wilhelm Berges
Anhänger. Foto: Wilhelm Berges

Kiezkultur Wann die Menschen etwas banal finden oder sensationell, ist schwer vorherzusagen. So ist das auch mit einem so sperrigen Thema wie „Anhänger“. Wer war nicht überrascht, dass ausgerechnet aus einem Post auf der Weddingweiser-Pinnwand über abgestellte Anhänger eine rege Diskussion entstand? Und daraus die erste Pinnwand-Serie: „Anhänger des Wedding„. Höchste Zeit, einmal mit dem Erfinder der Serie zu sprechen.

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Tour A durch Deutschlands ersten U-Bahn-Tunnel

AEG-Versuchstunnel U-Bahn
Holger Happel von den Unterwelten führt durch den AEG-Versuchstunnel. Foto: Andrei Schnell

Information 1895 bis 1897 baute die AEG einen Tunnel unter die Voltastraße und ließ durch diesen Wagen mit Elektromotoren fahren. „Der Tunnel kann somit als erster U-Bahntunnel Deutschlands angesehen werden“, schreibt der Verein Berliner Unterwelten e.V. auf seiner Webseite. Ab dem 8. April bietet der Verein erstmals regelmäßige Führungen durch diesen AEG-Versuchstunnel an. Jeden Sonnabend um 11 und um 13 Uhr geht es mit Tour A hinab in den Tunnel. 200 000 Euro hat der Verein in das Denkmal unter der Weddinger Erde investiert, um ihn möglichst orginalgetreu zeigen zu können.

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