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„Berlin mit scharf“ – Fünftes Buch der Brauseboys

Buchcover Berlin mit scharf
„Berlin mit scharf“ – das fünfte Buch der Brauseboys.

Und Weihnachten wird wieder gegessen. Da passt es irgendwie, dass die Brauseboys ihr fünftes Buch, das derzeit aus der Druckerei ausgeliefert wird, „Berlin mit scharf“ genannt haben. Kochrezepte sucht man zwar vergebens in dem Taschenbuch. Dafür findet sich eine Anleitung zum Verspeisen des Weddinger Nationalgerichts: „Der Döner im Wandel der Zeiten“. Weitere lebenspraktische Anweisungen zum Überleben im Wedding und seinem Umland tragen die Texte zusammen. Wer das Buch kauft, der hat etwas zum Schmunzeln oder – falls humorlos – ein Weihnachtsgeschenk. Weiterlesen

Neues Spiel: Schließung per Durchsuchung

Polizeieinsatz
Großeinsatz nicht nur der Polizei gegen Spielhallen. Foto: Fl

Das ist kein Glückstag für die Spielhallenbetreiber im Wedding gewesen. Eben noch klingelte es lustig in der Kasse, als es plötzlich an der Tür klingelte und Spielverderber in Uniform und in Zivil den Casinoinhabern etwas genauer auf die Finger schauen wollten. Zwischen Donnerstag, dem 2. November, 14 Uhr und Freitag, dem 3. November, 23 Uhr wurden 14 so genannte „Betriebsstätten“ in Mitte durchsucht. Die meisten davon im Wedding. Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) zeigte sich zufrieden mit der Aktion. In diesem Beitrag steht, was genau geschah und unten folgt der Kommentar.

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Otto Nagel über das Weddinger Milljöh

Buchcover
Cover des Eröffnungsbandes „Das nasse Dreicke“ von Otto Nagel. Grafik: promo

Bei den so genannten ewigen Fragen, die die Menschheit immer beschäftigt hat und immer beschäftigen wird, denkt man heutzutage an Liebe, an Trennung oder ans Erwachsenwerden. Davon handeln die Pop-Songs, die Hollywoodfilme und die Bücher der Center-Buchhandlungen. Dabei gibt es auch andere „ewige Fragen“. Zum Beispiel: Wie verhält sich eine Gesellschaft zu den Ärmsten unter ihnen? Walter Frey hat in diesem Jahr Otto Nagels Roman „Die weiße Taube oder Das nasse Dreieck“ neu aufgelegt. Dieses Buch spielt während der Weltwirtschaftskrise 1928 in einer Spelunke an der Panke.

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SIKo gibt Tipps für den wachsenden Wedding

Wo sich die wilden Kräne drehen - Foto Andrei Schnell
Wedding wächst. Auch Schulen, Kitas und Turnhallen müssen geplant und gebaut werden. – Foto Andrei Schnell

Nach „Sparen bis es quietscht“ lautet das aktuelle Motto in Berlin: die „Stadt wächst“. Und das bedeutet, es wird investiert. Doch bevor losgebaut oder wenigstens geplant wird, wird zunächst erst einmal „empfohlen“. Im SIKo, dem Sozialen Infrastrukturkonzept des Bezirks, ist nachzulesen, wo neue Schulen entstehen könnten. Wo Kindergärten erweitert werden sollten. Auch wo Sportplätze und Turnhallen fehlen oder wo neue Grünflächen geschaffen werden müssten. Das alles listet das SIKo auf beinahe 300 Seiten auf. Auf den ersten Blick liest sich das Wunschkonzert toll. Doch auch auf den zweiten? – Ganz am Ende des Artikels folgt der Kommentar. Weiterlesen

Bezirkshaushalt: Es ist wieder Geld da

Rathaus Mitte
Die Bezirksverordneten beschließen im Rathaus den Haushalt 2018/2019. Foto: Andrei Schnell

Nach den langen Jahren des berühmten roten Bleistifts kann nun wieder aus dem Vollen geschöpft werden. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) –  dem „Parlament“ auf Bezirksebene – hat einen Bezirkshaushalt für 2018 und 2019 beschlossen. Und in dem steigen die Ausgaben kräftig. Es kann wieder verteilt werden. Auch im Wedding. Über die steigenden Investionen freuen sich die einzelnen Fraktionen.

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Bitte, erkläre mir Marktschwärmer

Antonia Hasler
Antonia Hasler organisiert Treffen von Marktschwärmern. Foto: Andrei Schnell

Reportage Zwei Kinder im Kitaalter betreten die Bar. Sie laufen durch das dunkle Castle-Pub *(Anmerkung unten) während es draußen bereits nächtlich schwarz ist. Wasser tropft von ihren knallgelben und knallroten Regenmäntelchen. In der hintersten Ecke, bloß spärlich erleuchtet, steht ein schmaler Tisch. Die Kinder wissen bereits, dass dort Brot und Ziegenkäse auf sie wartet. „Der schmeckt wahnsinnig gut“, sagt der Vater, der ihnen bedächtig gefolgt ist. Benjamin heißt er. „Die Milch schmeckt wahnsinnig gut, das Brot schmeckt wahnsinnig gut.“ – „Schmeckt alles wahnsinnig gut“, frage ich. „Ja“, sagt er ernst und nickt. Die Kinder plappern derweil mit Bauer Norbert Weißbach. So geht Marktschwärmer. (Früher hieß ein solcher Abend food assembly.) Weiterlesen

Design Store Ilonka Pump goes Müllerstraße

Saray und Pharao
Abschiedsblick auf das Eckgrundstück mit Pharao in der Müllerstraße. Foto: Weddingweiser

Aprilscherz Noch prangt auf der Häuserwand in der Müllerstraße Weddings einziger Pharao. Doch das Wandbild wird bald nicht mehr sichtbar sein und auch das Saray muss weichen. Auf dem Eckgrundstück baut das amerikanische Mode- und Designlabel Ilonka Pump. Die Pressemitteilung drucken wir einfach mal komplett ab:

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Zum Geburtstag Millionen fürs Gesundbrunnen Center

GesundbrunnenCenter innen
Heller und großzügiger soll das Gesundbrunnen Center künftig wirken. Foto: ECE Hamburg

Information Vor 20 Jahren, am 30. September 1997, wurde das Gesundbrunnen Center eröffnet. Nun steht der 20. Geburtstag an. Der Verwalter, die ECE in Hamburg, hat für das Center ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Mehrere Millionen Euro werden in einen Umbau gesteckt. Sichtbar sein werden vor allem die neuen, schmaleren Rolltreppen, die ab Juli für mehr Platz auf den Etagen sorgen sollen. Und auch in eine neue Beleuchtung wird investiert.
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Zehn Gedanken über Stern*chen in Wörtchen

GendernMeinung Ist das jetzt unnötiges Zungenbrecherdeutsch oder notwendiger Respekt? Einige Politiker in unserem Bezirk wollen nur noch über Drucksachen diskutieren, die in gegenderter Sprache verfasst sind. Damit soll „die Wertschätzung der Geschlechter auch durch die BVV (Bezirksverordnetenversammlung) vollzogen werden“, heißt es im zugehörigen Antrag vom 7. Februar. Stern*chen oder Binnen-I? Meine Damen und Herren, hier kommen zehn Gedanken über das Gendern:

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Tour A durch Deutschlands ersten U-Bahn-Tunnel

AEG-Versuchstunnel U-Bahn
Holger Happel von den Unterwelten führt durch den AEG-Versuchstunnel. Foto: Andrei Schnell

Information 1895 bis 1897 baute die AEG einen Tunnel unter die Voltastraße und ließ durch diesen Wagen mit Elektromotoren fahren. „Der Tunnel kann somit als erster U-Bahntunnel Deutschlands angesehen werden“, schreibt der Verein Berliner Unterwelten e.V. auf seiner Webseite. Ab dem 8. April bietet der Verein erstmals regelmäßige Führungen durch diesen AEG-Versuchstunnel an. Jeden Sonnabend um 11 und um 13 Uhr geht es mit Tour A hinab in den Tunnel. 200 000 Euro hat der Verein in das Denkmal unter der Weddinger Erde investiert, um ihn möglichst orginalgetreu zeigen zu können.

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