Lesungen, Diskussion und Diavortrag: September in der Bibliothek am Luisenbad

September in der BibliothekDer Sep­tem­ber hält nach einer lan­gen Zeit aus­schließ­lich vir­tu­ell statt­fin­den­der Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen wie­der jede Men­ge Ver­an­stal­tun­gen bereit. Wir haben uns die Events her­aus­ge­sucht, die den gan­zen Sep­tem­ber über in der Biblio­thek am Lui­sen­bad statt­fin­den. Für alle Ver­an­stal­tun­gen ist eine vor­he­ri­ge Reser­vie­rung erforderlich.

Erinnerung an Georg Benjamin (10.9.1895 ‑26.8.1942)

Zu den her­aus­ra­gen­den Figu­ren eines Ber­li­ner Stadt­teils wie dem Wed­ding gehö­ren nicht nur Men­schen, die dort gebo­ren sind oder den größ­ten Teil ihres Lebens in ihm ver­brach­ten. Bei­des war bei Georg Ben­ja­min nicht der Fall. Er wur­de am 10. Sep­tem­ber 1895 als zwei­ter Sohn groß­bür­ger­li­cher jüdi­scher Eltern in der Vil­len­ko­lo­nie Gru­ne­wald gebo­ren. Sein Auf­ent­halt im Wed­ding erstreck­te sich ledig­lich auf 13 ent­schei­den­de Jah­re zwi­schen 1920 und der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Herr­schaft 1933. 

Verkehrswende: Es ploppt nicht auf der Müllerstraße

Tem­po­rä­re Rad­spur im Juni 2019

04.09.2020 Wenn sich in den zustän­di­gen Behör­den bei der Ver­kehrs­wen­de für den Wed­ding vie­les im Kreis dreht und nur wenig vor­wärts geht, dann geht es dem einen noch immer viel zu schnell und dem ande­ren extrem zu lang­sam. Nur weni­ge The­men spal­ten die Gesell­schaft der­art stark. Aber wor­an liegt es, dass im Wed­ding die Rad­we­ge nicht auf­plop­pen, wäh­rend ande­re Bezir­ke zahl­rei­che tem­po­rä­re Rad­we­ge einrichten? 

Kanalarbeiten unter der Badstraße: Mehr Stauraum

In der Bad­stra­ße haben die Ber­li­ner Was­ser­be­trie­be (BWB) mit Kanal­ar­bei­ten begon­nen, die dem Schutz der Spree vor über­lau­fen­der Kana­li­sa­ti­on bei Stark­re­gen dient. Im Bereich zwi­schen der Prin­zen­al­lee bis kurz vor der Grün­ta­ler Stra­ße erneu­ern sie auf der nörd­li­chen Sei­te der Bad­stra­ße Misch­was­ser­ka­nä­le, wobei die neu­en Kanä­le eine grö­ße­re Dimen­si­on auf­wei­sen und damit bei Regen auch mehr Was­ser spei­chern kön­nen, und bau­en ein neu­es Über­lauf­bau­werk zur Pan­ke. Die­ses wird mit einer 58 Zen­ti­me­ter höhe­ren Über­lauf­schwel­le aus­ge­stat­tet, hin­ter der bei Regen zusätz­li­che Abwas­ser­men­gen gestaut und damit vor dem Über­lauf in die Pan­ke bewahrt wer­den können.

Tanz als gemeinschaftsbildendes Heilmittel

© Teo Vlad

In die­ser Stadt, mit ihren über drei­ßig Büh­nen, Hun­der­ten von Tanz­schu­len und 2.500 Tanz­schaf­fen­den, ist Tanz viel mehr als nur sys­tem­re­le­vant. Zen­tral ist dabei die Fra­ge, wie Soli­da­ri­tät und Ver­bun­den­heit in Zei­ten wie die­sen künst­le­risch geför­dert, ver­mit­telt und erhal­ten wer­den kann. Kann Per­for­mance ein Mit­tel sein, um inter­kul­tu­rel­len Dia­log zu för­dern und Quer­ver­bin­dun­gen sowohl indi­vi­du­ell, als auch lokal und regio­nal herzustellen? 

Pfarrer-Alltag am Gesundbrunnen

Pfarrerin Veronika Krötke
Foto: Amau­ry Wenger

Wie ist es, als evan­ge­li­sche Pfar­re­rin in einem Mul­ti-Kul­ti-Bezirk zu leben und zu arbei­ten? Vero­ni­ka Kröt­ke – seit 2016 im Kiez – erzählt aus ihrem Pfar­rer-All­tag am Gesund­brun­nen. Gemein­sam mit Andre­as Hoff­mann bil­det sie das Pfar­rer-Team in der Kir­chen­ge­mein­de an der Panke.

4 ungewöhnliche Produkte aus dem Wedding

In der frü­he­ren Tresorfabrik

Dass mit AEG, Rota­print oder OSRAM inter­na­tio­nal bekann­te Fir­men im Wed­ding pro­du­zie­ren lie­ßen, ist all­seits bekannt. Schließ­lich ver­dankt der Wed­ding sein enor­mes Wachs­tum vor und nach der Wen­de zum 20. Jahr­hun­dert auch den zahl­rei­chen Fabri­ken, die sich teil­wei­se mit­ten in den Wohn­ge­bie­ten befan­den. Doch man­che frü­he­ren und heu­ti­gen Pro­duk­te aus unse­rem Stadt­teil sind einer brei­te­ren Öffent­lich­keit weni­ger geläu­fig. Wir brin­gen ein wenig Licht ins Dunkle.

Prima Klima im Badstraßenkiez

25.09.2019 Alle reden vom Kli­ma. Und wir, die wir in so dicht besie­del­ten Stadt­ge­bie­ten wie dem Wed­ding woh­nen, wis­sen: Auch hier macht sich der Kli­ma­wan­del bemerk­bar. In den nächs­ten zwei Jah­ren wer­den im Bad­stra­ßen­kiez gemein­sam mit Anwoh­nen­den und loka­len Akteu­ren, als Reak­ti­on auf spür­ba­re Umwelt­ver­än­de­run­gen, Ideen für eine lebens­wer­te Zukunft in der Stadt ent­wi­ckelt. Gemein­sam mit Inter­es­sier­ten will das Pro­jekt­team von grup­pe F  her­aus­fin­den, wel­che kli­ma­ti­schen Effek­te für die Men­schen wahr­nehm­bar sind und wo sie im Kiez auftreten. 

Die Entdeckung der Panke-Insel (Teil 2)

Straße mit morbidem CharmeWuss­tet ihr, dass es einst eine lang­ge­zo­ge­ne Pan­ke-Insel gab? Als ob der nörd­li­che Teil der ehe­ma­li­gen Insel nicht schon inter­es­sant genug wäre, bie­tet auch der Bereich süd­lich der Bad­stra­ße vie­le sehens­wer­te Beson­der­hei­ten. Auch hier kann man auf eine span­nen­de Ent­de­ckungs­rei­se gehen.