Weddinger Balkon-Szenen: eine Miniserie (Sicherlich.)

Ausblick verpflichtet: ein Balkon, der einen Park überblickt, zwei rote Klappstühle und ganz viel Zeit. Grund genug, das Geschehen zu dokumentieren. Denn es gibt immer noch viel zu sehen.

Langsam gehen die Ansteckungen zurück, ein Ende der Kontaktsperre ist in Aussicht und Hefe ist auch schon wieder im Supermarktregal. Garniert mit Sonne, viel Selbstgemachtem und der richtigen Playlist kommt so durchaus gute Laune auf den Balkontisch.

Weddinger Balkon-Szenen: eine Miniserie (Wahrscheinlich.)

Balkonblick

Ausblick verpflichtet: ein Balkon, der einen Park überblickt, zwei rote Klappstühle und ganz viel Zeit. Grund genug, das Geschehen zu dokumentieren. Denn es gibt weiterhin viel zu sehen.

Nach einer weiteren Woche daheim fühlt sich die neue Lage seltsam normal an. Dass eine Freundin anbietet, einem im Vorbeigehen eine Portion schwedische Kartoffelsuppe zuzustecken, wird erfreut registriert, nicht verstört hinterfragt. Und die Beobachtungen vom Balkon laufen sowohl Netflix als auch Nachrichten mühelos den Rang ab.

Tapas-Bar El Pepe – Kurzurlaub in der Prinzenallee

El Pepe TapasBerlin ist wunderbar – da sind wir uns einig. Aber manchmal fällt einem sogar in dieser Stadt die (Stuck-) Decke auf den Kopf. Dann muss ein Tapetenwechsel her: neue Klänge, neue Gerüche, neue Geschmäcker. Gut, dass die Weddinger dafür nicht weit reisen müssen. Hinter einem Samtvorhang in der Prinzenallee beginnt schon Spanien. El Pepe macht’s möglich.

Labyrinth Kindermuseum Berlin: Spielerisch die Welt entdecken

(C) Labyrinth Kindermuseum
(C) Labyrinth Kindermuseum

Überall wuselt es. Ein kleines Mädchen im Sari huscht vorbei, um ihrer Freundin stolz einen lustigen roten Hut zu überreichen. Durch die großen Fenster der ehemaligen Zündholzmaschinenfabrik fällt Weddinger Sonnenlicht auf ein großes, blau-weißes Zelt, eine sogenannte Jurte. Unter deren Stoffdach erzählt Jonas seiner Mama eine Geschichte über die Nomaden, Völker, die von einem Ort zum nächsten wandern.

„Café Pförtner“ – So gemütlich kann ein Linienbus sein

Die Berliner haben ein besonderes Faible für das „Ehemalige“, da ist der Wedding keine Ausnahme: Getanzt wurde im ehemaligen Hallenbad, gespielt in der ehemaligen Zündholzfabrik  … und gegessen wird im ehemaligen BVG-Pförtnerhäuschen. Das kleine Backsteinhaus, in dem das Restaurant Pförtner seine legendäre Pasta zaubert, hat seinen Gästen viel zu bieten. Sogar einen Bus.

Analogbar – Digital bleibt draußen

Es war der ultimative Liebesbeweis. Eine ganze Generation an Paaren hat sich seinetwegen verliebt: Die Rede ist vom guten alten Mixtape. Mittlerweile wurde die mühevoll hin- und hergespulte Kassette längst von digitalen Playlists auf Spotify & Co. verdrängt. Die Weddinger Analogbar ist einer der wenigen Orte, an denen das Mixtape noch den Respekt bekommt, den es verdient.

Die Stephanuskirche in der Prinzenallee rockt

Die Stephanus-Kirche in der Prinzenallee wird neuerdings für Musikveranstaltungen genutzt. Foto: Alexandra Resch
Die Stephanuskirche in der Prinzenallee wird neuerdings für Musikveranstaltungen genutzt. Foto: Alexandra Resch

Samstagabend, Sommerstimmung im Soldiner Kiez: Ein laues Lüftchen weht durch die Prinzenallee. In der Abendsonne leuchtet der rote Backstein der Stephanuskirche. Die Tür des Gotteshauses steht offen und aus dem Inneren hallt … AC/DC? Schnell wird klar: Das ist nicht einfach irgendeine Kirche. Zumindest nicht mehr.

„Curry & Chili“: Bereit für den schärfsten Imbiss der Stadt?

Ist das der schäftste Imbiss der Stadt? Scharfe Sauce gibt es hier jedenfalls in zehn verschiedenen Schärfegraden.  Man muss sie aber nicht probieren. Es gibt auch ganz normale Currywurst.
Ist das der schäftste Imbiss der Stadt? Scharfe Sauce gibt es hier jedenfalls in zehn verschiedenen Schärfegraden. Man muss sie aber nicht probieren. Es gibt auch ganz normale Currywurst.

Der Imbiss in der Osloer Straße/Ecke Prinzenallee verkauft eine Currywurst, die selbst gestandenen Männern die Tränen in die Augen treibt. Beim Wettessen qualifizieren sie sich für den „schärfsten Club der Welt“. Ein Beitrag aus dem Kiezmagazin „Soldiner“ über den schärfsten Imbiss der Stadt.