Ein inspirierender Geschenkeguide für den Wedding

Porzellan MetallobjekteSup­port your local Dea­ler heißt es die­ses Jahr noch mehr als sonst. Der Wed­ding ist ja an sich schon ein Geschenk, aber manch­mal möch­te man davon auch etwas nach „außen“ schen­ken.
Und: sei­en wir ehr­lich, es gibt zu viel, als das wir alles auf­lis­ten kön­nen, wo es was und wann wie gibt. Des­halb am Anfang erst­mal eine Lis­te von Kate­go­rien, die euch viel­leicht inspi­rie­ren und euch anre­gen. Oder euch ver­an­las­sen, über die Blog­su­che etwas zu stö­bern oder auf der Pinn­wand nach­zu­fra­gen. Also Ruck­sack auf, Glüh­wein-Kar­te aufs Han­dy und gleich­zei­tig die Läden abklap­pern die fol­gen und Neu­es entdecken.

Zu Besuch in einem bulgarischen Tante-Emma-Laden

„Die Bul­ga­ren pla­nen ihre Ein­käu­fe nicht lan­ge im Vor­aus und kau­fen lie­ber spon­tan ein“, erklärt mir Mar­tin. Der 34-jäh­ri­ge Bul­ga­re, der mit sei­ner Fami­lie im Afri­ka­ni­schen Vier­tel lebt, freut sich über das neue bul­ga­ri­sche Lebens­mit­tel­ge­schäft in der See­str. 105 – ide­al für klei­ne Ein­käu­fe der beson­de­ren Art. Und nicht zuletzt kann man hier die Ess­kul­tur die­ser weit­hin unbe­kann­ten, den­noch fünft­größ­ten Com­mu­ni­ty in Ber­lin entdecken. 

Wiederauferstanden: “Holz & Farbe” in der Prinzenallee

Tische im Holz und FarbeDie­se Bar hat zwei Gesich­ter. Im Som­mer besticht sie durch den küh­len Raum mit Durch­gang zum eige­nen gro­ßen Gar­ten im Hin­ter­hof. Und im Win­ter durch die Kamin­öfen, vor denen man sich mit einem Glas Rot­wein am knis­tern­den Feu­er gemüt­lich nie­der­las­sen kann. Kurz: Die­ser tra­di­ti­ons­rei­che Ort ist etwas ganz Beson­de­res an der Prin­zen­al­lee. Mit­te Juni war Eröffnung.

Trattoria Vivo: Italienurlaub im Wedding

Drei Leute sitzen an einem Tisch Es gibt die­se Restau­rants, die so aus­se­hen, als wür­den sie schon seit Jah­ren exis­tie­ren. Als gehör­ten sie schon immer zum Kiez, als hät­ten sie schon seit Jah­ren die­sel­ben Stamm­gäs­te. Die Rede ist nicht von einer Ber­li­ner Eck­knei­pe oder Gast­stät­te. Die Rede ist von der Trat­to­ria Vivo, einem ita­lie­ni­schen Restau­rant, das sich unauf­fäl­lig in die Adolf­stra­ße im Anton­kiez eingliedert. 

Ein neuer Wein wie der Wedding

Für den rau­en und unge­ho­bel­ten Wed­ding einen eige­nen Wein zusam­men­zu­stel­len – das klingt erst ein­mal nach einem Ding der Unmög­lich­keit. Die bei­den Betrei­ber des „Schra­ders“ haben es 2017 gewagt, und auch für den Win­zer war dies eine neue Erfah­rung. 2019 hat das Pro­jekt eine Neu­auf­la­ge erfah­ren – dies­mal mit ganz ande­ren Rebsorten.

Babàbar – das süße Leben an der Seestraße

Es gibt jetzt einen guten Grund, auf der See­stra­ße bis zur  Togo­stra­ße zu lau­fen: das Babà­bar. Die­se Café-Bar-Bou­tique lässt die Her­zen der Freun­de raf­fi­nier­ter Süß­spei­sen und ita­lie­ni­scher Wei­ne höher schla­gen. Der gute Geschmack ist hier König. Das hat auch mit Babà zu tun, einer süd­ita­lie­ni­schen Spezialität.

Kunst und Gemütlichkeit bei Café Motte

Das Café Motte ist geschmackvoll eingerichtet, ganz wie bei der Familie Kottmann zu Hause. Foto: QIEZ
Das Café Mot­te ist geschmack­voll ein­ge­rich­tet, ganz wie bei der Fami­lie Kott­mann zu Hau­se.
Foto: QIEZ

Gleich in der Nähe vom Leo­pold­platz befin­det sich ein noch recht neu­er Ort zum Ent­span­nen und Wohl­füh­len. Gutes Essen, wech­seln­de Aus­stel­lun­gen und vor allem ein Gefühl des Zuhaus­e­seins gibt’s im Café Mot­te in der Nazarethkirchstraße.

Hübsch bist Du geworden, kleine Motte!

Dzintra Kottmann und ihr Sohn Adrian. Zum Café-Team gehören noch fünf weitere Familienmitglieder. Foto: Hensel
Dzin­tra Kott­mann und ihr Sohn Adri­an. Zum Café-Team gehö­ren noch fünf wei­te­re Fami­li­en­mit­glie­der. Foto: Hensel

Noch ist es gar nicht so rich­tig eröff­net, das neue Café an der Ecke Mal­plaquet­stra­ße und Naza­reth­kirch­stra­ße. Doch man ahnt schon, was es wird: Seit eini­gen Wochen tut sich was im ehe­ma­li­gen Spi­ri­tus Mun­di. Die Räu­me wur­den auf­wen­dig reno­viert, die Kaf­fee­ma­schi­ne ist schon ange­schlos­sen, in der ver­gan­ge­nen Woche eröff­ne­te bereits eine ers­te Aus­stel­lung im Café Mot­te. Bald kön­nen die Tische raus­ge­stellt wer­den und man kann an die­ser schö­nen Ecke wie­der drau­ßen sitzen.

Tapas-Bar El Pepe – Kurzurlaub in der Prinzenallee

El Pepe TapasBer­lin ist wun­der­bar – da sind wir uns einig. Aber manch­mal fällt einem sogar in die­ser Stadt die (Stuck-) Decke auf den Kopf. Dann muss ein Tape­ten­wech­sel her: neue Klän­ge, neue Gerü­che, neue Geschmä­cker. Gut, dass die Wed­din­ger dafür nicht weit rei­sen müs­sen. Hin­ter einem Samt­vor­hang in der Prin­zen­al­lee beginnt schon Spa­ni­en. El Pepe macht’s möglich.