Schlagwörter: Wedding

Ristorante La Sera: Pizza geht immer

Das Ristorante La Sera in der Brunnenstraße. Foto: Hensel
Das Ristorante La Sera in der Brunnenstraße. Foto: Schnell

Ich stelle mir vor, es ist ein lauer Sommerabend. Vor dem neuen italienischen Restaurant in der Brunnenstraße stehen die Tische unter freiem Himmel. Pizza wird serviert, Wein wird nachgeschenkt, das Tischgespräch ist angenehm und anregend. Wir essen, nehmen einen Schluck und plaudern den Abend weg. Was gibt es Schöneres! Das klingt nicht nach Brunnenstraße? Nun ja, wir werden sehen. Am Montag hat in der Brunnenstraße 79 jedenfalls das Ristorante La Sera eröffnet. Damit sind wir dieser Vorstellung schon ein ganzes Stück weiter.

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Massage bei Thon Pho: Wie neugeboren

Thon Pho traditionelle Thai Massagen in der Tegeler Straße„Keine Erotik“ steht groß am Eingangsschild des thailändischen Massagesalons im Sprengelkiez. Angeblich der beste der Stadt. Zumindest behauptet das ein Freund, der Thailand liebt und oft bereist und mir versichert, traditioneller und originaler geht es nicht. Schade, dass der Ruf der Thaimassage so verrucht ist. Vielleicht hätte ich so etwas sonst schon früher ausprobiert. Memo an mich selbst: nicht vom Klischee beeindrucken lassen.  Das Team von Thon Pho verspricht, dass der Kunde sich nach einer Massage wie neugeboren fühlt. Soweit würde ich nicht gehen, aber zumindest hingehen werde ich sicher immer wieder.

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Das Baumhaus ist offen!

Als Dankeschöne für ihre Spende für das Baumhaus gab es selbst gebackenen Apfelkuchen. Foto: Hensel
Als Dankeschön für die Spender gab es selbst gebackenen Apfelkuchen. Foto: Hensel

Heute beginnt im Baumhaus in der Gerichtstraße 23 eine neue Zeit. Nach der Bauphase und der punktuellen Nutzung durch verschiedene Projekte startet nun der reguläre Betrieb. Wochentags ist das Baumhaus, ein Projektraum für Weltverbesserer und ihre Projekte, künftig von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auch am Wochenende gibt es Angebote. Immer geht es dabei um den sozial-ökologischen Wandel. Am vergangenen Sonnabend (18.3.) gab es aber erst mal Dankeschön-Kuchen.

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Weddingmelder-Wochenschau #11/17

Grüntaler Straße, Nachtaufnahme, Vollmond, Nacht, Straßenschild
Vollmond im März [Foto: Sulamith Sallmann]
Der unverhangene Vollmond hat selbst zu später Stunde noch so manchen Stubenhocker vor die Tür gelockt. Man könnte auch sagen: Mitternacht, der Wedding erwacht. Wenige Stunden später fehlten angeblich mehrere Hundert Wahlaufrufe der Stadtteilvertretung. Sie wurden einfach abgerissen.
Habt ihr mitbekommen, die Kanzlerin war da! Nee? Dann seid ihr guter Gesellschaft, denn selbst im Paul-Gerhardt-Stift wunderten sich einige Mitarbeiter, als Merkels dunkle Limousine vorfuhr. Damit ihr in Zukunft auf dem Laufenden bleibt: Immer schön die Wochenschau lesen! Abgemacht?

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Das war euer Kiez früher einmal (Teil 1)

Nebel in den Rehbergen

Bei Neubauprojekten stößt man im Wedding bestimmt nicht auf die Grundmauern römischer Villen. Doch was befand sich eigentlich ursprünglich an den Stellen, wo ihr heute wohnt, arbeitet oder ausgeht? Um es vorwegzunehmen: vor allem windige Sandflächen. Weiterlesen

5 Bars östlich der Badstraße

Foto (C) Offside

Ausgehen im Wedding ist wie eine Schatzsuche. Ohne eine gute Schatzkarte, Mund-zu-Mund-Propaganda oder einen guten Lokalblog geht da gar nichts. Dabei gibt es genug Auswahl. Man muss sich nur trauen, von den Hauptstraßen in unscheinbare Nebenstraßen auszuweichen. Richtige Kneipenmeilen, wo sich ein Hotspot an den anderen reiht, gibt es im Wedding auch nicht. Zum Glück – so haben die Bars ihren Kreis an Stammgästen aufgebaut und sind nicht auf Touristengruppen und Laufkundschaft angewiesen. Die Barlandschaft im Wedding ist nicht einheitlich. Kaum eine Bar will jedem Publikum gefallen. Man muss sie sich „erarbeiten“. Weiterlesen

Weddinger Gärten: Der Mauergarten kommt wieder!

Blick auf die Fläche des Mauergartens. Derzeit: Baustelle. Foto: D. Hensel
Blick auf die Fläche des Mauergartens. Derzeit: Baustelle. Foto: D. Hensel

Ein Garten ist mehr als Beete und Blümchen. Es geht um weit mehr als ums Pflanzen… Solche irgendwie merkwürdig klingenden Sätze gehen Gartengründern mit überzeugtem Ton über die Lippen. Wer nicht in Gemeinschaftsgärten aufgewachsen ist, wundert sich. Dass die Theorie aber stimmt, kann man derzeit im Interkulturellen Gemeinschaftsgarten Mauergarten beobachten. Denn den Garten gibt es im Moment nicht, er ist eine Baustelle ohne Beete und nur ein Haufen Sand. Dennoch lebt der Garten und wächst weiter.

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Der Wieselweiser (4): Eiseskälte im Wieselbau

Das Logo des Basketballvereins Weddinger Wiesel. Foto: VereinWiesel halten keinen Winterschlaf. Doch da hat das Bezirksamt leider nicht aufgepasst. Denn die Stadt drehte im Wieselbau die Heizung ab und schickte den Hausmeister in den Urlaub. Bei eisigen Temperaturen von 10 Grad in der Sporthalle Schönstedtstraße erhöhten die Trainer der Weddinger Wiesel fortan die Laufeinheiten, damit den Basketballspielern beim Dribbeln nicht die Beine einfroren. Trotz dieser Widrigkeiten war der Februar aus Wieselsicht sowohl im Erwachsenen- als auch im Jugendbereich erfolgreich.

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Neue Planungen für neue Bauten

Jugendherberge, Hostel, HostelO, Neubau, Berlin-Gesundbrunnen, Campus Viva
HostelO und Campus Viva im Aufbau, Jülicher Straße, 2015. Foto: Sulamith Sallmann

Der Wedding wird zum Bauplatz. In den letzten Wochen wurden zahlreiche Bauvorhaben und Planungen von Bauprojekten bekannt. Wo sich heute die Baukräne bereits drehen, haben wir im letzten Jahr in eine Neubaukarte eingetragen. Das Fazit bei den neu vorgestellten Plänen fürs Bauen 2017 und 2018 lautet wie bei den bereits erfolgten Baustarts: Die Genossenschaften bauen im Wedding nur minimal und die privaten Bauunternehmer dominieren beim Neubau. Weiterlesen

Bloß nicht zu oft zu lachen! – Comedy im Wedding

Bei einer Show von "The Nose". Foto: Mark Beadle
Bei einer Show von „The Nose“. Foto: Mark Beadle

Letztens war mal wieder Valentinstag. Wer an diesem Tag keine Gründe findet, einem seiner Liebhaber auf die Nerven zu gehen oder sich daran erinnern zu müssen, dass man gar keinen hat, sollte sich zeitig um alternative Beschäftigungen kümmern. Nun ist an einem Valentinstag allein in einem Restaurant sitzen weder lustig noch unterhaltsam. Mein Ausweg: Stand-up-Comedy.

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