Voodoo55: Alles ist doch besser als Leerstand

Als die Videothek im Erdgeschoss des schmucklosen Nachkriegsbaus Müllerstraße 55 ihre Pforten schloss, stand einfach nur ein weiterer Laden leer. Das 70er-Jahre-Gebäude gegenüber der neuen Müllerhalle ist eins von der Sorte, die es im Wedding häufig gibt. Doch schon bald nach der Schließung kehrte überraschend neues Leben ein: Diesmal aber kein Casino, kein Pflegedienst und auch kein Geschäft … Ein Künstler und ein Musiker haben die ehemalige Videothek zu einem Kunstraum gemacht. Die Zwischennutzung geht bis zum Sommer.

„Art of the Duo“ – Austrian Jazz Sounds

(C) Art of the Duo

Johannes Thoma, Jazzpianist aus Wien, organisiert eine vielfältige Jazz- Konzertreihe mit dem Titel „Art of the Duo“. Zu jedem Termin ladet sich Johannes Thoma eine bekannte Jazzgröße ein, gemeinsam zelebrieren sie musikalische Zweisamkeit vom Feinsten – so wie er das auch schon auf seiner CD „Colors of Voices“ macht. Aktuell findet die Reihe im Weddinger Café Strudelka statt.

Unverblümt Kulturexpedition #18

Plakat der Kulturexpedition#18. Grafik: Georg+Georg
Plakat der Kulturexpedition#18. Grafik: georg+georg

Zum letzten Mal in diesem Jahr geht es am 20. Oktober unverblümt auf Kulturexpedition durch den Wedding. Anlässlich der Frankfurter Buchmesse und weil Herbstzeit generell Bücherzeit ist, haben wir diesmal gleich zwei Lesungen im Programm. Aber natürlich gibt es wie immer auch Live-Musik und als kleines Bonbon eine Führung durch die aktuelle Ausstellung von Nika Fontaine. Der Eintritt ist wie immer frei!

Panke Parcours: Musik ab, Ente los!

Entenrennen auf der Panke vor fünf Jahren. Foto: Dominique Hensel
Entenrennen auf der Panke vor fünf Jahren. Jetzt schwimmen sie wieder. Foto: D. Hensel

Am Sonnabend (16.9.) startet der vierte Panke Parcours. An zwölf Spielorten entlang der Panke gibt es ein spannendes Kulturprogramm mit Konzerten, Führungen, DJs, Perfomances, Theater und einem Markt. Auch das Entenrennen auf der Panke erfährt eine Neuauflage!

Neue Musik in Eckkneipen

Altberliner Eckkneipen verschwinden zunehmend aus dem Weddinger Straßenpanorama. Ob solche mit Musik von AC/DC im Hinter- und Schreckdekor im Vordergrund, oder die der stillen Art mit unsterblichen Raumpflanzen und vergilbten Gardinen im Schaufenster.

Aus dem Kontakt mit den Besitzern und Managern noch lebender Lokale in Wedding hat sich eine Idee für künstlerische, kulturelle generationsmäßige Konfrontation ergeben, wo auch Buhrufe noch gut möglich sein werden. Das Projekt Neue Musik in Eckkneipen bringt am Wochenende (25./26./27.8.) an vier Orten ein wenig Leben an den Tresen.

Fête de la Musique 2017 im Wedding

Plakat Fête de la MusiqueDie Skandinavier begehen am 21. Juni seit Menschengedenken Mittsommar – während die Franzosen seit 1982 auf Initiative des damaligen Kulturministers Jack Lang an diesem Tag ein landesweites, kostenloses Open-Air-Musik-Festival feiern. In keiner französischen Altstadt kann man an diesem längsten Tag des Jahres den musikalischen Klängen der fête de la musique entgehen. Ab dem Jahr 1995 hat auch Berlin mit zahllosen Bühnen nachgezogen, und seit ein paar Jahren gibt es auch im Wedding ein paar Ableger dieses stimmungsvollen Festivals. So auch am kommenden Mittwoch, den 21. Juni!

Flohmarkt am Pankeufer gibt dem Nichtstun einen Sinn

Immer wieder Sonntag: Flohmarkt am Pankeufer. Foto: Hensel
Immer wieder Sonntag: Flohmarkt am Pankeufer. Foto: Hensel

Was macht ihr am Sonntag? Spaziergang an der Panke, entspannen bei einem kühlen Getränk, die Woche in einer Hängematte wegschaukeln? Das alles und noch viel mehr geht natürlich auch im Wedding. Anfang Mai wurde am Pankeufer, zwischen Wiesenburg und den Höfen der Gerichtstraße 23, ein neuer Flohmarkt eröffnet. Der kreative Kiez lädt seitdem an jedem Sonntag ab 11 Uhr zum „Schauen, schlendern, schnabulieren“ am idyllischen Pankeufer ein.

Dark Wedding

Die Sängerin Andrea Schroeder im Volkspark Rehberge. Foto: Roland Popp
Die Sängerin Andrea Schroeder im Volkspark Rehberge. Foto: Roland Popp

Andrea wer? Schroeder, Andrea Schroeder. Der Name klingt nicht nach einem Popstar. Doch eine der sechs Andrea Schroeders, die im Berliner Telefonbuch verzeichnet sind, ist genau das. Andrea Schroeder ist eine in Ostwestfalen geborene Sängerin, die im Wedding wohnt und hier sehr elegante und ein wenig düstere Songs schreibt und sie auf CD, ins Radio und auf die Bühnen bringt. Mit ihrer neuesten CD „Void“ ist sie am Sonntag im frannz Club in der Kulturbrauerei live zu erleben. Einige Karten gibt es noch.