K.o. fürs Parkcafé Rehberge?

Das Parkcafé an der Catcherwiese in den Rehbergen
Das Parkcafé an der Catcherwiese in den Rehbergen. Wer hier eine Tasse Tee möchte, muss sie sich selbst mitbringen. Foto: Hensel

Es gab eine Zeit, da hat es Kaffee und Kuchen an der Catcherwiese im Volkspark Rehberge gegeben. Doch das Parkcafé ist nun schon seit Jahren geschlossen. Für viele Weddinger das unverständlich und eine Nutzung des Gebäudes scheint nicht in Sicht zu sein. Werden die aktuellen Überlegungen des Bezirksamts Realität, dann würde das beliebte Parkcafé gar nicht mehr öffnen.

Essen zum Mitnehmen im nördlichen Wedding

Die besten Quiches im nördlichen WeddingTake-away und Lieferdienste: Was können wir tun, wenn wir unsere Cafés und Restaurants auch nach der Krise behalten wollen? Ganz einfach: Wir können sie jetzt unterstützen und unser Essen dort abholen. In einer Serie stellen wir euch in jedem Kiez einige Orte vor, wo ihr Essen zum Mitnehmen abholen oder für die Lieferung bestellen könnt. Heute: Tipps für das Afrikanische und das Englische Viertel – also alles nördlich der Seestraße.

Deinen Weddinger Lieblingsort retten mit Helfen.Berlin

Das öffentliche Leben in Berlin ist derzeit lahmgelegt. Jeden Tag ein wenig mehr, fühlt es sich beinahe an, auf die Ausgangssperre vorbereitet zu werden.  Nach langem Hin und Her dürfen Restaurants ab heute nur noch zur Lieferung oder Abholung öffnen. Auch Theater und Museen sind geschlossen. Durch fehlende oder weniger Einnahmen sind deshalb viele Geschäftsleute von der Insolvenz bedroht. Dem will die private Initiative „Helfen.Berlin“ entgegenwirken.

 

Sag zum Abschied leise Prost

Bier und Suppe, dafür stand das ResOtto. Foto: Ramona Gamradt

Wir hatten uns irgendwie daran gewöhnt: Die gastronomische Landkarte des Wedding ist über die Jahre vielfältiger geworden. Auf einmal scheint das aus und vorbei zu sein – so kommt es einem im Moment zumindest vor. Denn innerhalb weniger Wochen ist der Wedding schlagartig um ein paar beliebte Namen ärmer geworden. Dafür gibt es viele persönliche Gründe der Betreiber; die unübersehbare Gentrifizierung ist dabei wohl gar nicht entscheidend gewesen. Und dennoch fällt eine gewisse Häufung auf. Wir haben zusammengefasst, wo schmerzliche Lücken entstanden sind.

Tapas-Bar El Pepe – Kurzurlaub in der Prinzenallee

El Pepe TapasBerlin ist wunderbar – da sind wir uns einig. Aber manchmal fällt einem sogar in dieser Stadt die (Stuck-) Decke auf den Kopf. Dann muss ein Tapetenwechsel her: neue Klänge, neue Gerüche, neue Geschmäcker. Gut, dass die Weddinger dafür nicht weit reisen müssen. Hinter einem Samtvorhang in der Prinzenallee beginnt schon Spanien. El Pepe macht’s möglich.

Das koreanische Restaurant „Sam Yuk Gu“

Sam Yuk Go Seestraße Koreanisches RestaurantDer Wedding ist im Bezug auf authentisch koreanische Küche längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Doch besonders auf der Seestraße packt einen immer wieder die Sehnsucht nach Bibimbap, Bulgogi oder Kimchi. Nachdem das „Arirang“ vor einiger Zeit schon schließen musste, suchte man oft vergeblich nach einer nahe gelegenen Alternative. Das kürzlich eröffnete „Sam Yuk Gu“ bietet seit Anfang des Monats nun endlich wieder authentische Küche an der Seestraße. Wir waren für euch vor Ort, haben uns an die Stäbchen gesetzt – und nebenbei auch gleich noch ein wenig koreanisch gelernt.

Malplaquetkiez: „Schönes strahlt aus“

Schraders Liebenwalder MalplaquetstrMai 2016 Olaf Fehrmann und sein Partner Jörg Müller leben seit Jahrzehnten im Kiez rund um die Malplaquet- und die Utrechter Straße. Mit ihren Geschäftsideen haben sie als Gastronomen ihr Umfeld in den letzten 15 Jahren sichtbar verändert. Im Interview mit dem Weddingweiser reden sie über die zurückliegenden knapp 20 Jahre im Kiez.

GESCHLOSSEN Spiritus Mundi: Gut für die Mischung

Spiritus Mundi 4Auf den ersten Blick scheint die Existenz eines Weingeschäfts mit Weinbar zu bestätigen, dass der Kiez an der Malplaquetstraße eine Richtung eingeschlagen hat, bei der am Ende nur noch Bessergestellte hier leben können. Doch das täuscht: die Betreiber leben seit Jahrzehnten im Kiez rund um die Utrechter Straße, der bis in die 1990er Jahre schon ein buntes Geschäftsleben besaß. Darunter waren auch schon ein Wein- und ein Bioladen. Neu ist allenfalls, dass die beiden Gastronomen bereits viel geschäftliche Erfahrung im Wedding mitbringen und eine längerfristige, nachhaltige Mischung im Kiez anstreben, bei der es eben nicht nur Wettbüros und Spätis gibt.