Das Offside Wedding ist eine Institution

Foto: Andreas OertelMan kann es kaum glau­ben: Am 1. März 2018 ist das Off­side 18 Jah­re alt gewor­den. Eine Datum, wel­ches die Besit­zer Nina und Lars ger­ne als ihren per­sön­li­chen Natio­nal­fei­er­tag bezeich­nen. Eine stol­ze Leis­tung, wenn man bedenkt, dass das Pub die ein­zig ver­blie­be­ne Knei­pe in der Jüli­cher Stra­ße ist. Wir spra­chen mit der Crew über die Mei­len­stei­ne aus fast 2 Jahr­zehn­ten Barkultur.

Fußball-Weltmeisterschaft 2018: Public Viewing im Wedding

Dynamo Dosenbier: Erst Fußball, dann Späti

Das Team von Dynamo Dosenbier beim Spiel auf dem Sportplatz Behmstraße. Foto: A. Keilen
Das Team beim Spiel auf dem Sport­platz Behm­stra­ße. Foto: A. Keilen

Der Name ist Pro­gramm: Dyna­mo Dosen­bier ist eine Fuß­ball­mann­schaft der Uni­li­ga, die sich herz­lich wenig um ihren Tabel­len­platz küm­mert. Viel wich­ti­ger ist der durch Bier ver­fes­tig­te Sports­geist, der nach jedem Trai­ning im Stamm-Spä­ti nahe des Gesund­brun­nen-Cen­ters ehr­wür­dig gepflegt wird.

Vikihaus: Vier Wände für den Sport

Das Sportplatz in der Stralsunder Straße. Rechts neben dem Spielfeld entsteht das Vikihaus. Foto: D. Hensel
Das Sport­platz in der Stral­sun­der Stra­ße. Rechts neben dem Spiel­feld ent­steht das Viki­haus. Foto: D. Hensel

Das sind vie­le Fuß­bal­ler und sie sind Rot-Weiß! Der Sport­ver­ein Rot-Weiß Vik­to­ria Mit­te 08 hat 2900 Mit­glie­der, die neben Fuß­ball noch 13 ande­re Sport­ar­ten trai­nie­ren kön­nen. Vor allem im Brun­nen­vier­tel ist der Ver­ein mit sei­nem brei­ten­sport­li­chen Ange­bot aktiv. Sie Hei­mat­platz befin­det sich in der Stral­sun­der Stra­ße. Seit drei Jah­ren Vik­to­ria Mit­te den Plan, dort ein Sport- und Begeg­nungs­zen­trum zu bau­en. Im Som­mer 2017 war Bau­be­ginn für das Viki­haus, die Fer­tig­stel­lung ist bis April 2018 geplant.

Herthas Erben

Plumpe
Von 1924 bis 1968 gab es Heim­spie­le im “Sta­di­on am Gesund­brun­nen”, hier 1974 im Hin­ter­grund. Foto: Andre­as Schwarz­kopf, Wikimedia

125 Jah­re Her­tha BSC – mehr als zwei Drit­tel die­ser lan­gen Zeit war Her­tha ein Ver­ein am Gesund­brun­nen. Am Frei­tag, 21. Juli, wur­de der Han­ne-Sobek-Platz vor dem Bahn­hof Gesund­brun­nen zum zwei­ten Mal ein­ge­weiht. Das Schild mit dem Platz­na­men war durch die Bau­ar­bei­ten am Bahn­hof ver­lo­ren gegan­gen. Mit dabei bei der Wie­der­ho­lung war auch der 74-jäh­ri­ge Bernd Sobeck, der Sohn des berühm­ten Her­tha-Spie­lers aus den 1920er und 1930er Jah­ren. Für Her­tha war die sym­bo­li­sche Rück­kehr an den Gesund­brun­nen der Auf­takt zu einer Jubi­lä­ums­wo­che. Doch auch ohne Her­tha ist Fuß­ball im Wed­ding lebendig.

Weddinger Gärten: Das Himmelbeet zieht aufs Dach

Weddinger Stadtnatur: Der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet. Foto: Hensel
Schil­der im Him­mel­beet. Foto: Hensel

In den Parks und auf den Bal­ko­nen recken die Schnee­glöck­chen, Kro­kus­se und Win­ter­lin­ge ihre bun­ten Köp­fe schon in die küh­le Luft. Bis zum Früh­lings­be­ginn am 20. März dau­ert es nur noch eini­ge Tage. Vie­len Bal­kon­gärt­nern krib­belt es schon in den Fin­gern und auch in den Wed­din­ger Gemein­schafts­gär­ten star­tet ganz bald die Sai­son. Bis zum Früh­lings­an­fang schau­en wir bei den gro­ßen Gar­ten­pro­jek­ten vor­bei und berich­ten, was sich dort tut. Heu­te: der inter­kul­tu­rel­le Gemein­schafts­gar­ten Him­mel­beet in der Ruhe­platz­stra­ße  Ecke Schulstraße.

Was Kinder über ihren Wedding denken

Ist der Wedding der beste Ort der Welt für junge Menschen? Foto: Dominique Hensel
Ist der Wed­ding der bes­te Ort der Welt für jun­ge Men­schen? Foto: Domi­ni­que Hensel

Es fehlt, es nervt! Es fehlt, es stört, es nervt! Laut­stark und mit selbst gebas­tel­ten Pla­ka­ten haben Kin­der und Jugend­li­chen die Erwach­se­nen vor einer Woche (8.7.) beim Som­mer­fest auf dem Spiel­platz Euler­stra­ße begrüßt. Was nervt und was fehlt führ­ten sie den Poli­ti­kern, dem Jugend­amt und den Ver­tre­tern von Poli­zei und Quar­tiers­ma­nage­ment dann ganz bild­haft auf der Büh­ne vor. Mehr Fuß­ball­plät­ze wün­schen sie sich vor allem, aber auch coo­le­re Spiel­plät­ze, mehr Sicher­heit und weni­ger Müll an ihren Treffpunkten.

 

Berliner AK vor Aufstieg in den Profifußball

Berliner_AK_07_LogoDie Wach­ab­lö­sung ist längst voll­zo­gen! Galt noch bis vor Jah­res­frist der rot­wein­rot­wei­ße Fuß­ball­club aus Hohen­schön­hau­sen als drit­te Kraft im Ber­li­ner Fuß­ball, hat sich im Ver­lau­fe der zurück­lie­gen­den Sai­son der Ber­li­ner Ath­le­tik-Klub 07 (BAK) als sel­bi­ge im Nord­ost­deut­schen Fuß­ball eta­bliert. Spä­tes­tens seit dem 2:1‑Sieg gegen den Tabel­len­füh­rer FSV Zwi­ckau kann die Elf von Trai­ner Stef­fen Baum­gart vom Auf­stieg in die 3. Liga träu­men. Die Aus­gangs­la­ge: Bei einem noch aus­ste­hen­den Nach­hol­spiel am 11. Mai in Auer­bach lie­gen die Wed­din­ger mit gera­de mal noch drei Pünkt­chen hin­ter den Sach­sen, die gleich­wohl die bes­se­re Tor­dif­fe­renz haben. „Wir wol­len auf­stei­gen, müs­sen aber nicht“, sagt denn auch Sport­di­rek­tor Kemal Halat – und reich­te den­noch frist­ge­recht die Lizenz­un­ter­la­gen für die unters­te Pro­fi­li­ga im deut­schen Fuß­ball ein. Die­sen Schritt hat im übri­gen auch der ver­ant­wort­li­che Chef­trai­ner als Ziel aus­ge­ben. „Ich habe immer gesagt, dass ich an die Regio­nal­li­ga-Spit­ze will“, ver­rät Stef­fen Baum­gart, der seit März ver­gan­ge­nen Jah­res die im Moa­bi­ter Post­sta­di­on spie­len­de Mann­schaft über­nom­men hat.

70 Jahre BSC Rehberge

reh1Mit einem kla­ren 5:1 gegen den Frohnau­er SC haben die Fuß­bal­ler des BSC Reh­ber­ge 1945 e.V. am Wochen­en­de den Auf­stieg in die Lan­des­li­ga per­fekt gemacht. Es darf aber noch mehr gefei­ert wer­den: Denn der Ver­ein fei­ert am Sams­tag sei­nen 70. Geburts­tag. Gleich zwei Anläs­se für den Wed­ding­wei­ser, ein­mal hin­ter die Kulis­sen zu schauen.